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Alt 05.08.2003, 23:49   #1
Falli
 
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Standard Flösselhechte, Stachelaale

Hallo, hat jemand erfahrung mit den beiden genannten Arten?
Kann man diese vielleicht auch zusammen in einem Becken pflegen?
Das Becken ist 100*50*50 cm.
Wieviele Tiere einer Art sollte man zusammen halten?

Ich wäre dankbar über Tips und Ratschläge zur Haltung (und vielleicht auch zur Zucht) dieser Tiere
Falli ist offline  
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Alt 06.08.2003, 07:56   #2
kuki
 
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Standard

Hallo,

ich würde mal sagen, daß Flösselhechte allgemein zu groß werden, die meisten Stachelaale auch.

Was von der Beckengröße her geht, sind Gürtelstachelaale (ca. 16cm), je nach übrigem Besatz und Einrichtung.
Hast Du das Becken schon oder ist es erst in Planung?
Ich hab meine bei pH ca. 7, gH 10, kH 6-7, wahrscheinlich geht auch weicher oder etwas härter.

Gruß Katharina
kuki ist offline  
Alt 06.08.2003, 08:22   #3
Ralf Rombach
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Standard Re: Flösselhechte, Stachelaale

Hallo wer ?

> Kann man diese vielleicht auch zusammen in einem Becken pflegen?
> Das Becken ist 100*50*50 cm.

Nein.

Flösselhechte werden meist viel zu groß und sie zu aggressiv.

Bei den Stachelaalen ist es so, wie Katharina schrieb.


> Wieviele Tiere einer Art sollte man zusammen halten?

keine in dem Becken.
 
Alt 07.08.2003, 19:42   #4
Falli
 
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Das Becken ist erst noch in Planung. Was wären denn interessante Mitbewohner für die Gürtelstachelaale?

Sven
Falli ist offline  
Alt 07.08.2003, 20:08   #5
Thomas P.
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Beiträge: n/a
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Hi!

Zitat:
Zitat von Falli
Das Becken ist erst noch in Planung. Was wären denn interessante Mitbewohner für die Gürtelstachelaale?

Sven
Sind 25 cm große Aethiomastacembelus plagiostromus nicht auch ein bissi heftig für 100 cm?

Thomas
 
Alt 07.08.2003, 21:50   #6
kuki
 
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Hi,

Thomas, doch bei 25-30 cm langen plagiostomus wär´s heftig, aber es war die Rede von Gürtelstachelaalen Mastacembelus oder Macrognathus circumcinctus (ich sag immer Mastacembelus, wenn mir jemand erklärt, warum welche Stachelaale wie heißen, würde ich mich freuen), die 16 cm lang und nur wenig dicker als Dornaugen werden.

Sven, ich würde es so machen: wenn´s geht, 1,20 wär besser, aber wenn Du das 1m-Becken schon hast, dann mußt Du es geschickt einrichten zwecks Rückzugsmöglichkeiten;
ich würde Steinplatten (z.B. Schiefer ohne scharfe Kanten) an der Rückseite entlang teils legen, teils aufstellen, alles einsturzsicher, so daß viele genügend große Spalten entstehen.
Dann Sand einfüllen, manchmal graben sie sich ein, obwohl sie andere Verstecke lieber haben, aber es muß ihnen möglich gemacht werden.
Auf und evtl. neben die Steine hohe Wurzeln, um Platz zu sparen lieber dünnere, verzweigte Wurzeln als dicke Brocken, kann auch noch ne Wurzel im Vordergrund liegen.
Ab und zu nehmen sie auch gern Bambusröhren als Versteck, Kokosnüsse, Tonhöhlen gehen auch (kann man "unsichtbar" verstecken).

Folgende Pflanzen würde ich nehmen, bzw. hab ich: hochwachsende und evtl. auch niedrigwachsende Cryptocorynen und/oder Hygrophila und/oder Limnophila, evtl. einen Tigerlotus und ganz wichtig Schwimmpflanzen, sie fühlen sich dann sicherer.
Es gibt noch mehr asiatische Pflanzen, die kenn ich jetzt leider nicht auswendig.
Die Bepflanzung soll stellenweise dicht sein, aber es sollten mehrere Stellen Sand freibleiben zum Eingraben. Eine Laubschicht ist auch nicht schlecht als zusätzliche Versteckmöglichkeit.

Ganz, ganz wichtig ist eine Abdeckung, sie können sehr gut springen, deshalb müssen auch die Löcher zu sein, z.B. Fliegengitter dranmachen.
Im Mergus Band 5 ist ein Zuchtbericht.

Ich würde bei 250 l sagen, 3-4 Tiere, wenn Du Dich bei den Mitbewohnern einschränkst, dann sind vielleicht beide Geschlechter vorhanden, wenn Du Glück hast.
Und achte, wenn es denn soweit ist, unbedingt drauf, daß es Gürtelstachelaale sind, damit Du keine böse Überraschung erlebst.

Weitere Bodenbewohner (Fische) würde ich nicht einsetzen, obwohl sie sich nicht nur am Boden aufhalten, sondern auch mal weiter oben zwischen Pflanzen.
Allgemein ungeeignet als Mitbewohner sind ruppige Fische wie z.B. Bubas oder schnelle Fresser wie z.B. Zebrabärblinge.
Was stellst Du Dir denn unter interessant vor?

Gruß Katharina
kuki ist offline  
Alt 07.08.2003, 22:27   #7
Thomas P.
Gast
 
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Hallo Katharina!

Da sind sich wahrscheinlich verschiedene Publikationen mal wieder über die wissenschaftlich/deutschen Bezeichnungen nicht einig.

Die einen schreiben Aethiomastacembelus, vormals Mastacembelus, die anderen nur Mastacembelus, wieder ander seieten geben Macrognathus als Gürtelstachelaal aus.

Welcher wissenschaftliche name ist nun richtig?

Gruß

Thomas
 
Alt 07.08.2003, 23:04   #8
kuki
 
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Hi Thomas,

ich glaub, Aethio- und Caecomastacembelus sind afrikanische Arten, die anderen asiatische Arten, guck mal:
http://filaman.uni-kiel.de/identific...=432&areacode=

Und das ist der Gürtelstachelaal:
http://filaman.uni-kiel.de/Summary/S...=circumcinctus
leider kein Bild da, die sehen so aus:
Click the image to open in full size.
in echt sind die natürlich viel schöner.

Jetzt hab ich noch was ganz wichtiges vergessen, und zwar fressen sie nur Frost- und Lebendfutter, z.B. Mülas, Artemia, Krill, Garnelennnachwuchs...

Gruß Katharina
kuki ist offline  
Alt 08.08.2003, 19:58   #9
fisker
 
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moment mal!

der gezeigte fisch ist mein "karlchen" !

ich will zeig-ma-gebühren

fisker
fisker ist offline  
Alt 09.08.2003, 16:36   #10
Falli
 
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Hallo Katharina,
interessant finde ich Fische, die nicht allzu häufig vorkommen. Diese dann zu halten und eventuell auch zu züchten finde ich recht spannend.
Ich halte zB. mehrere Betta Arten, welche teilweise auch recht hohe Anforderungen an das Wasser stellen. Wenn es dann auch noch mit der Zucht klappt..... .
Außerdem habe ich noch ein Becken in dem ich Seenadeln pflege zusammen mit Zwergflundern und Weißwangengrundeln pflege.

Viele Grüße und Danke für die ausführliche Pflegeanleitung,
Sven
Falli ist offline  
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