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Alt 10.08.2003, 21:37   #1
Franz K.
 
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Standard Flussbarsch (Perca Fluviatilis)

huhu

Da ich mit dem Gedanken spiele, ein größeres Kaltwasserbecken einzurichten, würde ich gerne wissen ob jemand Erfahrung mit der Haltung von Flussbarschen hat :-?
Ich finde die Fische sehr schön und könnte auch aufgrund meiner Wohnlage ständig für Regenwürmer sorgen und habe eine größere Guppyzucht.
Die maximale Beckengröße würde für mich zur zeit 150cm sein, weil ich seit meinem Umzug und der ständig wachsenden Aquarien Anzahl wenig Platz habe.
Meine Fragen zur Haltung von Flussbarschen sind folgende (bitte aus Erfahrung berichten, Bücher hab ich selber schon massenhaft gewälzt, aber leider widersprechen sich diese in wesentlichen punkten..)
1) Welchen Schwierigkeitsgrad hat die Zucht/Wie leicht finden sich Pärchen?
2) Kann man Flussbarsche mit großen Kois/Goldfischen vergesellschaften?
3) Bis zu welcher Größe werden andere Fische als Futter angesehn?
4) Wie groß werden die Flussbarsche in Heimaquarien tatsächlich?
5) Kann man sie evtl wenn sie zu groß werden in Flüssen/anderen Gewässern aussetzen?

Ich bedanke mich für alle Antworten
mfg
Franz K. ist offline  
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Alt 10.08.2003, 21:56   #2
diskus103
 
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hi die tiere dürfen nicht in einem aquarium gehalten werden weil sie unter naturschutz stehen

mfg uli
diskus103 ist offline  
Alt 10.08.2003, 21:58   #3
Dennis Furmanek
 
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Hallo,

Quellenangabe dazu ?

Gruß,
Dennis
Dennis Furmanek ist offline  
Alt 10.08.2003, 22:49   #4
Chris W.
 
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Hi Uli.

Wer steht unter Naturschutz? Sicherlich nicht Flussbarsche, denn so nst duerften sie auch nicht verzeert werden.

Chris
Chris W. ist offline  
Alt 10.08.2003, 23:30   #5
Rebecca Devaux
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lol......

Seit wann sollte der unter Naturschutz stehen?

Ne, das ist ja ein Speisefisch, der gern geangelt wird. In CH wird er als Egli bezeichnet.

Kann mir gut vorstellen, dass eine Gruppe von denen in einem grossen Süsswasserbecken nen guten Eindruck machen würde.

Die Fische besorgst du dir ohnehin am besten mit der Angelrute (Jungfische sieht man ja oft am Ufer entlang zwischen den Steinen rumschwimmen - Angelhaken den Widerhaken abklemmen - so kannst du sie schonend fangen).

Gruss Rebei
 
Alt 10.08.2003, 23:53   #6
Franz K.
 
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hi
hat vielleicht einer von euch eine antwort auf die oben genannten fragen? liegt mir halt sehr am herzen das es den fischen auch gut geht, ich habe einfach keine freude an meinen aquarien wenn ich nicht weiss ob ich die tiere artgerecht halte..
mfg
Franz K. ist offline  
Alt 10.08.2003, 23:56   #7
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Hallo,

wir haben im Frühsommer einige Flußbarsche gehalten.

Bis zu einer Größe von etwa 12 bis 15 cm ist es absolut problemlos, die Tiere leben im Aquarium, ohne irgendwas besonderes zu erwähnen. Sie fressen allerdings kein Trockenfutter, Gammarus, kleine Fische, Mehl- und Regenwürmer sind geeignet.

Oberhalb der Größe steigt die Aggressivität an, die Tiere brauchen viel bis sehr viel Platz. Die Haltung mehrerer Barsche ist nur in Großaquarien sinnvoll.
Ab einer gewissen Größe ist übrigens Sand als Bodengrund Pflicht, in einer älteren DATZ hab ich mal einen Artikel gelesen, bei dem der Autor darüber berichtet, wie er 2 Barsche durch Kiessteinchen im Darm verloren hat.
Ich vermute allerdings, daß auch in großen Aquarien die Zucht quasi ausgeschlossen ist. Hierzu ist ein Temperaturjahresgang erforderlich.

Barsche stehen nicht unter Naturschutz, sie dürfen mit einer entsprechenden Genehmigung aus freien Gewässern entnommen werden. Das ist übrigens quasi die einzige Bezugsquelle, im Handel sind Barsche fast nicht zu bekommen.
Ich rate allerdings davon ab, die Tiere zu angeln, egal wie vorsichtig man ist. In der Regel ist die Hakenverletzung und die Folge des Handlings das Todesurteil für den Fisch.
Unsere Barsche stammen von einem Senkenfang, im Frühjahr kann man Barschlarven oder Laichschnüre keschern. Letzteres ist für die Fische das schoneste und sie passen sich am besten an die Aquarienbedingungen an.

schöne Grüße

Gast ist offline  
Alt 11.08.2003, 00:28   #8
Franz K.
 
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re
hm mist, dachte die kann man hin&wieder kaufen..
an welchen Flüssen fängt man die denn so?

mfg
Franz K. ist offline  
Alt 11.08.2003, 00:39   #9
Rebecca Devaux
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Beiträge: n/a
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Hi Tobias

Bezüglich Hakenverletzung bei kleinen Fischen muss ich dir widersprechen.

Ich habe jahrelang immer wieder junge Fische aus dem Teich gefischt (Goldfische, Karpfen, Weissfische), Junge Egli (Flussbarsche) geangelt am See/Flussufer (am liebsten sind sie in den Mündungsgebieten von Flüssen, die kleinen), Elritzen gefischt....

Ohne Widerhaken.

Von den Fischen, wo ich es weiss - und dies ist weit mehr als die Hälfte - hat keiner was abbekommen. Die Tiere wurden immer nach dem Fang zuerst "zwischengelagert" in grösseren Becken mit Wasserdurchfluss. Bis die Verletzungen verheilt waren.

Wenn man vorsichtig ist, haben sie einfach einen Durchstich in der Lippe, der sehr schnell wieder verheilt. IMO schonender als sie mit nem Kescher stundenlang zu jagen...

Karpfen haben die Tendenz, die Angel gleich ganz zu schlucken. Da muss man grössere Haken nehmen oder entsprechendes Werkzeug parat haben, ihnen den verhedderten Haken aus dem Schlund zu entfernen.

Insgesamt sind von mehreren hundert so gefischten Tieren gerade mal zwei umgekommen (beide Mal Haken vollständig verschluckt).

Gruss Rebei
 
Alt 11.08.2003, 00:45   #10
Rebecca Devaux
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@Frank

Bedenke, dass die Haltung einheimischer Fische diverse Massstäbe völlig umdreht, die man sich von der Haltung tropischer Tiere gewohnt ist.

1. Brauchen sie verhältnismässig wesentlich mehr Wasser (geringere Besatzdichte). Dh wenn ein AQ für tropische Fische eng ist, dann wirds für einheimische, meist grösser werdende Fische, erst recht sehr eng.

2. Belastung des Wassers gerade bei Raubfischen einheimischer Natur ist recht gross. Daher entsprechende Filterung.

3. Bei Flussfischen muss eine entsprechende Strömung her. Dann reduzieren sich auch innerartliche Aggressionen.

4. Bei Temperaturen wie jetzt wird jedes Kaltwasseraquarium zur Gratwanderung.

Gruss Rebei
 
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