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Alt 03.09.2003, 19:55   #1
siNsEmiLLa
 
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Standard Aphyosemion gardneri

Hallo zusammen!

Ich habe vor mein 60er Pflanzenbecken mit dieser Killiart zu besetzen. Eingefahren ist das Becken schon lange, es steht schon ca. 1 Jahr und dicht bepflanzt ist es auch, genügend Verstecke für Weibchen und unterlegene Männchen sind ebenfalls vorhanden. Die einzige Frage die mir noch bleibt, ist die nach der Anzahl und Geschlechterverteilung. Wieviele Männchen und Weibchen meint ihr, könnte ich einsetzen. Dabei habe ich allerdings nicht an die maximal mögliche Anzahl an Fischen gedacht, sondern an die zur Zucht im Daueransatz optimale Anzahl und Verteilung. Die Kleinen sollen sich ja schließlich auch wohlfühlen und vermehren...

So dann schonmal im Vorraus danke für alle Antworten!

Gruß,
Bernd
siNsEmiLLa ist offline  
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Alt 03.09.2003, 23:29   #2
uta
 
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Hallo Bernd!

Hast du dich doch für die munteren Rüpel entschieden?

Ich würd´s nicht tun, aber wenn überhaupt, hier nur 1 Männchen und 3 Mädels einzusetzen. Da entgeht dir zwar das tolle Imponiergehabe der Männchen, aber für 2 Männchen des Fundolopanchax gardneri halte ich ein 60er Becken für zu klein, da das unterlegene Männchen nicht weit genug ausweichen kann, auch wenn Verstecke da sind, und sich alle Aggressionen auf den einen Unterlegenen entladen. Ein Besatz von 3/5 m/w wäre m.E. das optimum, aber dafür ist selbst ein 80er Becken bei dieser Art zu klein.
Haben dir die empfohlenen kleineren Arten doch nicht gefallen?
Hatten ja schon erwähnt, der Fp.gardneri wird für einen Killi recht groß, und ist einigermaßen schwimmfreudig. Außerdem hat er ein ziemlich einnehmendes Wesen, alles seins, in so einem Becken. Von den Mädels wirst du auch nicht soviel sehen, da die auf die ständige Jagerei nicht so wirklich Bock haben, nur wenn sie laichbereit sind. Und da du die Tiere ja dauerhaft dort halten willst, nicht nur für den Zuchtansatz, find ich´s nicht wirklich eine gute Wahl. Würd´s mir nochmal überlegen, aber ist letzendlich deine Entscheidung!
Und ist auch nur meine Meinung aus eigener Erfahrung, vielleicht weiß der Günther Schmaus als Profi ja noch etwas anderes.

Gruß Uta
uta ist offline  
Alt 04.09.2003, 10:37   #3
siNsEmiLLa
 
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Hallo Uta!

Es wundert mich ehrlich gesagt, dass du sagst ein 60er Becken wäre dir fast schon zu klein. Ich habe mir ein schlaues Buch gekauft ["Killifische - Faszination Aquarienzucht" - Bede Verlag] und dort wird die Endgröße mit maximal 5cm angegeben, was doch recht klein ist.
Des weiteren steht dort zu lesen, dass nicht immer das selbe Männchen dominant ist, sondern es von der Motivation des jeweiligen Männleins abhängt, ob es gerade aggressiv ist oder nicht und somit immer verschiedene Männchen dominant sind.
Es wird auch ausdrücklich gesagt, dass man mehrere Männchen [natürlich nicht zu viele und mit ausreichend Verstecken] ohne größere Probleme halten könne.

Zitat:
Haben dir die empfohlenen kleineren Arten doch nicht gefallen?
Hatten ja schon erwähnt, der Fp.gardneri wird für einen Killi recht groß, und ist einigermaßen schwimmfreudig.
Aphyosemion gardneri gehört doch meines Wissens nach mit ca.5cm zu den eher kleineren Arten, oder?

Gruß,
Bernd
siNsEmiLLa ist offline  
Alt 04.09.2003, 12:31   #4
Ralf Becker
 
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Hallo Bernd,

jaja, die "bösen" Bücher.

Infos, die imo auch zuverlässig sind, findest Du hier und bei der DKG .
Ralf Becker ist offline  
Alt 04.09.2003, 22:19   #5
uta
 
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Hallo Bernd!

Meine Angaben beruhen leider auf eigenen Erfahrungen. Erst im größeren Becken ist Ruhe eingekehrt, daß die Weibchen und die unterlegenen Männchen auch mal unbehelligt ihrer Wege schwimmen konnten.

Bitte les dir doch diese Seite mal durch:

http://www.gardneri.fische-killifisc...verhalten.html

Das Thema mit den Beckengrößen ist hier ja schon häufig durchgehechelt worden, laut Literatur kann man den Kardinalfisch, auch in 40 cm Becken halten. Ich hab noch nie einen schwimmfreudigeren Fisch kennengelernt. Also auch kompletter Blödsinn.

Noch kurz zur Größenangabe. Ich weiß nicht, ob es überhaupt möglich ist, dies so pauschal anzugeben, aber bei einem werd ich schon etwas stutzig: Der A.australe soll laut diesem Buch größer werden, als der Fp.gardneri. Kommt mir etwas komisch vor, aber ich schreib ja auch keine Bücher :wink:

Wie ich schon geschrieben habe, entscheiden mußt letzendlich du, kann nur mal eigene Erfahrungen anführen, könnte Streß geben. Und auch von der Bewegungsfreudigkeit her halte ich den Fp.gardneri in einem größeren Becken für besser aufgehoben.

Gruß Uta
uta ist offline  
Alt 04.09.2003, 22:27   #6
uta
 
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Sorry, hab grad gesehen, Ralf hat den gleichen Link, nur etwas höher angesetzt, hat ja Recht, Haltung etc. ist mit Sicherheit genauso interessant.
Gruß Uta
uta ist offline  
Alt 05.09.2003, 09:27   #7
siNsEmiLLa
 
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Hallo zusammen!

Danke erstmal für eure Antworten!

@Ralf: Danke für den ersten Link, die Seite kannte ich noch nicht, war interessant zu lesen.

@Uta:
Zitat:
Noch kurz zur Größenangabe. Ich weiß nicht, ob es überhaupt möglich ist, dies so pauschal anzugeben, aber bei einem werd ich schon etwas stutzig: Der A.australe soll laut diesem Buch größer werden, als der Fp.gardneri. Kommt mir etwas komisch vor, aber ich schreib ja auch keine Bücher.
Ich habe das Buch jetzt zwar nicht zur Hand, aber meines Wissens nach werden beide mit 5cm Länge beschrieben, oder nicht? Was aber Bücher angeht, da hast du recht, stehen manchmal komische Sachen drin... :wink:

Zitat:
Wie ich schon geschrieben habe, entscheiden mußt letzendlich du, kann nur mal eigene Erfahrungen anführen, könnte Streß geben.
Und dafür bin ich ja auch dankbar, auf Erfahrungsberichte anderer wollte ich ja schließlich auch hinaus, denn Bücher kann ich selber lesen.
Ich denke ich werde es mal mit den gardneri versuchen und wenn es dann doch zu viel Stress geben sollte, kommt eben kurzerhand ein größeres Becken an die Stelle des 60ers, aber mal sehen wie sich die Sache entwickelt. Vielleicht habe ich ja doch "Glück" und alles läuft gut, denn bei der Einrichtung des Beckens habe ich mich wirklich selbst übertroffen, muss ich jetzt mal so sagen... *fg*

Also danke nochmal und Grüße!
Bernd
siNsEmiLLa ist offline  
Alt 05.09.2003, 22:41   #8
uta
 
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Hallo Bernd!

In dem Buch wird tatsächlich der a.australe größer angegeben. Hab das Buch nämlich auch und find es garnicht schlecht, nur können die Autoren ja keine Rezepte ausgeben, da die Umstände nie gleich sein werden.

Kleines Beispiel dazu:
Waren heute im Wuppertaler Zoo, die in ihrem Aquarium auch Epiplaty dageti halten. Dagegen sind meine Kümmerlinge. Und eigentlich würde ich behaupten, das meine recht gute Hälterungsbedingungen vorfinden, und sie stammen auch von einem Privatzüchter. Fand ich also schon krass, soviel zum Thema Größe :wink:
uta ist offline  
Alt 05.09.2003, 23:53   #9
Günther Schmaus
 
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Hallo Bernd,
die Größenangabe von 5 cm für F. gardneri kanst Du getrost vergessen: 7 - 8 cm sind da realistischer. Damit werden sie deutich größer als die erwähnten australe und sind auch ansonsten (vor allem im Verhalten) ein ganz anderes Kaliber.

Die richtige Beckengröße zu empfehlen ist oftmals schwierig. In einem 60cm-Becken kannst Du eventuell auch mal 5 Pärchen oder mehr halten, vorausgesetzt die Tiere werden gleichzeitig halbwüchsig eingesetzt und wachsen dann zusammen heran. Da sich die Aggressionen unter den Männchen verteilen, kann das in gut bepflanzten Becken durchaus gut gehen. Eine Garantie dafür kann Dir aber leider niemand geben.
Das heißt, Du mußt eventuell auch damit rechnen, das es eben nicht klappt und Erfahrungen, wie sie von Uta geschildert werden, sind durchaus nicht selten. Wenn Du also "auf der sicheren Seite" sein willst, würde ich wie Uta eher dazu raten, erst mal mit einem Besatz von 1 Männchen und 2-3 Weibchen zu beginnen. Du willst ja sowieso die Zucht der Tiere versuchen, dann werden's ja von selbst mehr
Wenn Du doch mit mehr Tieren beginnen willst, solltest Du dir im Klaren sein, daß Du eventuell die Möglichkeit haben mußt, die Fische zu trennen, falls sie doch nicht miteinander klar kommen sollten.

Die Empfehlung von Werner Eigelshofen's Webseite kann ich nur unterstreichen: er ist seit vielen Jahren ein ausgezeichneter Kenner der gardneri-Gruppe und hat darüber auch schon zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht.

Viele Grüße
Günther Schmaus ist offline  
Alt 09.09.2003, 16:43   #10
siNsEmiLLa
 
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Hallo Günther,

danke für deinen Tip! Wenn die A.gardneri wirklich so groß werden, dann werde ich mich wohl erst nochmal informieren, bzw. meine Wahl überdenken. Vielleicht fange ich ja doch mit dem "Anfängerfisch" Mr.KapLopez an... Oder wird der auch größer, als in meinem Buch beschrieben? 4,5 oder 5cm waren es glaube ich, habe es wiedermal nicht zur Hand. [weil wiedermal bei der Arbeit ]

Gruß,
Bernd
siNsEmiLLa ist offline  
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