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Alt 07.09.2003, 17:44   #1
slann
 
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Standard fragen zu einem barschbecken

hallo zusammen,

ich bin kein neuling in der aquaristik, allerdings habe ich mir die letzten jahre eine auszeit gegönnt, so dass ich lang nicht mehr so fit in dieser thematik bin wie noch vor ein paar jahren.

ganz konkret habe ich vor, mir ein barschbecken einzurichten. ich besitze ein 200l becken mit kompletter technik und sogar einer plastikrückwand, die ich damals als amazonas immitation gekauft habe, und die aufgrund der vielen steinimmitationen durchaus aber auch einer typischen barschsee- rückwand gerecht wird.

ich möchte nicht auf pflanzen verzichten, was mein besatzpotential mächtig einschränkt. ausserdem möchte ich nur fische aus einem biotop. deshalb kommt für mich doch eigentlich nur ein malawi-, tanganjika-, oder amazonasbecken in frage!?

mein problem ist nun, dass ich keine ahnung habe wie ich meine ganzen wünsche unter einen hut bringen kann.

wer kann mir helfen ein geeignetes biotop auszuwählen (malawi, tanganjika oder amazonas) und mir vielleicht noch einige beispiele für fische, die keine planzen plattmachen und die auch keine sehr seltenen/teuren fische sind geben??
ausserdem wäre ich auch für pflanzenempfehlungen dankbar.

vielen dank im vorraus
slann
slann ist offline  
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Alt 07.09.2003, 18:20   #2
C. O.
 
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Hallo Slann,

ich persönlich würde ein Becken, in dem Fische aus den ostafrikanischen Grabenseen gepflegt werden nicht sehr stark bepflanzen. Zudem wachsen die meisten Pflanzen unter diesen Bedingungen (extrem alkalisches Wasser, hohe Karbonathärte) nicht sehr gut.
Ich an Deiner Stelle würde erstmal die Werte des Ausgangswassers feststellen (kannst Du umsonst in Aquaristikfachgeschäften testen lassen, falls Du noch keine Messreagenzien besitzt) und mich dann entweder für Amazonas oder Tanganjika oder Malawi entscheiden.

Gruß
Christian
C. O. ist offline  
Alt 08.09.2003, 13:40   #3
slann
 
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hallo christop,

danke für deine antwort. wasser ist bei mir kein problem, da ich sowohl hartes, alkalisches wasser aus der leitung, als auch recht weiches, saures aus einer quelle beziehen kann.
welche pflanzenarten eignen sich denn für ein ostafrika- becken?
und wenn ich pflanzen in mein becken einbringen möchte, wäre es dann sinvoller ein tanganjika- oder ein malawi becken einzurichten. meines wissens nach ist einer der beiden seen fast völlig pflanzenlos nur weiß ich leider nicht welcher der beiden.......

es wäre schön, wenn du mir helfen könntest
mfg slann
slann ist offline  
Alt 08.09.2003, 14:46   #4
Neonfisch
 
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Hi,

ich habe ein Malawiseebecken. Bei mir wachsen Riesenvallisnerien sehr gut. Die grüne Harrnixe wächst auch fleißig. Den indischen Wasserfarn haben sie mir zerrupft, dann habe ich noch ein Speerblatt, aber die wächst eigentlich fast garnicht. Die meisten Malawis leben zwischen Felsen, da gibts kaum Pflanzen. Aber Pflanzen machen die Pflege natürlich einfacher.
Ich persönlich finde die Fische sehr schön, sind aber sicher den anderen afrikanischen Barschen sehr ähnlich.

Kannst ja mal hier schauen:

http://forum.malawisee.com/

MfG

Katja
Neonfisch ist offline  
Alt 08.09.2003, 17:55   #5
kuki
 
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Hi Slann,

wegen Tanganjika kannst mal hier schauen: www.artkram.de
Ach ja, es muß kein Lochgestein sein, z.B. größere Kieselsteine gehen ganz gut.
Viele Tanganjikas lassen Pflanzen ziemlich in Ruhe, im See selbst gibt es z.B. Vallisnerien, Hornkraut, eine (?) Art Myriophyllum (spicatum?) und noch ein paar.

Gruß Katharina
kuki ist offline  
Alt 09.09.2003, 00:02   #6
C. O.
 
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Hi Slann,

ich habe seit kurzem ein Tanganjika-Becken (110 l) mit Schneckenbuntbarschen (Lamprologus ocellatus). Die Bepflanzung wollte ich von Anfang an gering halten. Lediglich Hornkraut (Ceratophylum demersum) flutet an der Wasseroberfläche, der Boden ist völlig frei von Pflanzen, mit Ausnahme einiger Fadenalgen, die im Moment gerade wachsen. Schneckenbuntbarsche graben gerne und da hielt ich Bodengrundpflanzen für ungeeignet. Später werde ich eventuell ein paar Muschelblumen (Schwimmpflanzen) rein tun.
Der Tanganjikasee weist wenig bepflanzte Zonen auf, beim Malawisee ist es meines Wissens nicht viel anders. Hornkraut und Vallisnerien sind, wie Katharina schon schrieb, beide im Tanganjikasee heimisch.
Nun zur Bepflanzung eines Tanganjikaseeaquariums: Ich könnte mir vorstellen den Hintergrund und eine Seite teilweise mit Vallisnerien zu beplanzen. Als Bodengrund dient feiner Quarzsand. Hornkraut kann einfach auch unter Steine geklemmt werden. Die Menge der Steine und die Art der Aufschichtung richtet sich nach dem Fischbesatz, denn es gibt Cichliden die in der Sandzone leben, andere sind Freiwasserfische und wieder andere leben in der Felsen- oder Geröllzone. Vielleicht ist Dir das zu wenig, aber so würde ich es machen. Die hier angebotenen Buntbarsche aus dem Tanganjikasee brauchen keine Pflanzen (es leben im Tanganjikasee zwar auch Cichliden, die sich sich in Pflanzenbeständen aufhalten, jedoch sind sie in aquaristischer Hinsicht eher unbedeutend). Falls Du doch stärker bepflanzen willst, so musst Du Dir Fische kaufen, die die Pflanzen in Ruhe lassen und keine starken Wühler sind. Die Pflanzen sollten hartes, alkalisches Wasser vertragen. Ausser den gannanten kämen noch Aufsitzerpflanzen (Javafarn, Javamoos, Speerblätter), Hornfarn sowie vielleicht verschiedene Echinidoren in Frage.
Übrigens, es gibt auch afrikanische Buntbarsche, die in tropischen Urwaldbächen leben. Diese Gewässer sind stärker bepflanzt (auch Falllaubschichten und Holzgestrüpp).


Zitat:
und wenn ich pflanzen in mein becken einbringen möchte, wäre es dann sinvoller ein tanganjika- oder ein malawi becken einzurichten.
und
Zitat:
ich besitze ein 200l becken ...
Ich denke ein 200-Liter-becken ist eher für Tanganjika geeignet, aber da sollen sich die Malawi-Freaks nochmal zu Worte melden.

Gruß
Christian
C. O. ist offline  
Alt 10.09.2003, 09:54   #7
Neonfisch
 
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Hi

200l, ist tatsächlich nicht so groß, aber es gibt auch kleiner bleibende Malawiarten. Zum Beispiel Aulonocara Arten bleiben zum Teil unter 10cm. Da brauchst auch nicht viele Höhlen, da es Freischwimmer sind. Auch Labidochromis Arten bleiben teilweise klein.

Arten gibts hier:

http://www.malawisee.de/fische/arten=.html

MfG

Katja
Neonfisch ist offline  
Alt 10.09.2003, 10:46   #8
Floety
 
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Hallo,

ein 200 Liter Becken ist meiner Meinung nach zu klein für Buntbarsche aus dem Malawisee. Es sollten mindestens 250 Liter sein.

@Katja: Die Aulonocara-Böcke werden ca. 10cm oder größer.
Die Größenangaben auf Malawisee.de beziehen sich auf Weibchen (z.b. 8cm) und Böcke (10-12cm).

@Slann: Bei deinem Becken würde ich ein Tanganjika-Becken einrichten. Schau dich mal hier um http://www.artkram.de/ oder http://africanfish.com

Gruß
Thomas
Floety ist offline  
Alt 10.09.2003, 12:42   #9
Jost
 
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Hi Slann,
wenn Du die Möglichkeit hast an weiches saures Wasser heranzukommen (die genannte Quelle), dann mach was mit Amazonas....
bin da irgendwie parteiisch ,

Bis denne
Jost ist offline  
Alt 10.09.2003, 17:31   #10
michael aus DO
 
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Standard

Hallo,

200 Liter brutto sind pi mal Daumen 160 Netto !!!

Für BuBas nicht gerade viel - meiner Meinung nach eher etwas für Tanganjikazwerge :

1 zu 2 Xenotilapia Papilio Sunflower (wunneschön :wink: )

1 zu 2 Neolamprologus Speciosus

1 zu 2 Neol.pulcher oder alternativ
1 zu 2 Julidochromis dickfeldi.

Pflanzentechnisch sollest du Zurückhaltung üben , sonst ist schnell die freie Fläche gegen Null und das ist dann wahrlich "unnatürlich" (s.Biotop TanganjikaSee) - eventuell ein paar Anubiua nana in die Rückwand integrieren u. zwei -drei kleinere Vallisnerien.Ich liebe die Crypto usteriana im TanganjinkaAQ aber für ein AQ mit einer Höhe von 40/50 cm wird die zu gross.


Gruss

Michael
michael aus DO ist offline  
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