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Alt 20.09.2003, 10:38   #1
monster30
 
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Standard Kampffisch und was dazu?

Moin an alle,

ich spiele mit dem Gedanken mir ein Kampffisch-Pärchen anzuschaffen, und mache mir nun Gedanken, welchen kleinen Partner-Fisch man dazu setzten könnte.
Es soll ein kleiner Schwarm-Fisch für den Bodenbereich sein.

Ich habe schon viele Foren und Artikel gewälzt, bin aber nicht so richtig zu einem guten Ergebnis gelangt.

Gefallen würden mir die Rotkopfsalmler oder Rotflossensalmerl. Aber bin mir über die unterschiedliche Angaben in sämtlichen Berichten unsicher.

Hättet Ihr sonst noch Vorschläge, für kleine Beisatzfischlies?

Freue mich über jeden netten gutgemeinten Rat.

Silke

P.S: Habe das AQ noch nicht eingerichtet, daher kann ich noch keine Wasserdaten liefern.
monster30 ist offline  
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Alt 20.09.2003, 10:48   #2
Robert
 
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Standard

Hi,

kauf dier 1 Männchen und 2 Weibchen, nicht nur ein Pärchen. Ist besser so.

Du könntest Zwergpanzerwelse dazu setzen. Sie sind schwarmfische und werden nicht größer als 2,5cm. Sie sind auch viel in den unteren Beckenbereichen.
Ciao Robert
Robert ist offline  
Alt 20.09.2003, 11:13   #3
Schneeball
 
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Hallo Silke,

wie groß ist denn das Becken? Das wäre schon wichtig in Bezug auf den "Nebenbesatz".

also, Robert, ich würde schon nur ein Pärchen nehmen. Damit habe ich die besseren Erfahrungen gemacht. Wenn das Becken nicht so groß ist, kannst Du auch keinen Harem vernünftig unterbringen. das Weibchen muss sich ja auch zurückziehen können.

Je nach Größe des Beckens könnten Bärblinge sehr gut ins Bild passen - sie kommen ja auch aus dem asiatischen Raum. Für den Boden könnte ich mir alternativ zu den Panzerwelsen auch Garnelen vorstellen.

Und noch was, Silke: Gönn Deinen Kampfis eine schöne Schwimmpflanzendecke. Sie werden Dich dafür lieben.

Liebe Grüße,

Astrid
Schneeball ist offline  
Alt 20.09.2003, 13:03   #4
Jinidog
 
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Zitat:
kauf dier 1 Männchen und 2 Weibchen, nicht nur ein Pärchen. Ist besser so.
Diese Empfehlung wird laufend gegeben.
Ich kann ihr nur vollstens widersprechen.
Robert, hattest du das selber mal gemacht?
Ich möchte nur wissen, ob diese Empfehlung auf Erfahrungen beruht oder eben nur immer weiter getragen wird.

Meine Beobachtungen haben gezeigt, dass zwei Weibchen noch viel mehr Streß bedeuten, als nur eins.
Denn auch Weibchen untereinander rivalisieren, wenn auch nicht so brutal und so ergibt es sich, dass sie nicht nur dem Männchen ausweichen müssen, sondern auch dem anderen Weibchen.
Wahrscheinlich wird sich auch ein Weibchen als unterlegen herausstellen und auf der hacken dann alle rum.
Das ist aber richtig Streß.
Also, nimm ein Weibchen, ist besser so.

Silke, du kannst zu den Wasserwerten noch nichts sagen?
Kommt noch kein Wasser aus der Leitung oder wird das Wasser für dein Aquarium nicht aus der Leitung kommen?
Am wichtigsten ist da wohl, welche Wasserhärte du hast.
Die kannst du aber auch beim lokalen Wasserwerk erfragen.
(oder auf dessen Internetseite, wenn sie eine haben)

Zum anderen wäre die Größe des Beckens interessant.
Jinidog ist offline  
Alt 21.09.2003, 14:42   #5
Schneeball
 
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Hi,

schließe mich dem an. Wasserwerte - auch wenn es nur vorläufige sind - wären wirklich hilfreich. Und Beckengröße auch, da ich Kampffische nie unter 54l einsetzen würde, was meiner Meinung nach schon recht eng werden kann.

Jini: Bei den Kämpfern kommt es natürlich auch auf die Art an. Von einigen Arten kann man ja auch gut mehrere Pärchen zusammen halten, aber eben dann auch Pärchen und keinen Harem. Da es hier aber vermutlich um Betta splendens gehen wird, stimme ich Dir da voll zu. Habe auch schlechte Erfahrungen mit zwei Weibchen gemacht.

Ach noch was, Silke: Du brauchst Versteckmöglichkeiten für das Weibchen, damit es sich vor eventuellen Übergriffen des Männchens schützen kann.

Liebe Grüße,

Astrid
Schneeball ist offline  
Alt 21.09.2003, 16:10   #6
monster30
 
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Standard Becken und Werte

Also die WW müssten sich dann wohl in die Richtung meines anderen Beckens einpendeln.

ph: 7,6, dh: 11,9, kh: 9,8

Beckengrösse sollte ein 54L Becken werden. Hatte ich in Literatur für ausreichend gelesen, da die wohl eher ein "AufderStelleSchwimmer" sein sollten.

Noch eine Frage, wie und womit kann man eigentlich den PH-Wert verringern oder erhöhen, ohne eine riesige Osmose-Anlage zufahren? (Dafür ist nämlich leider kein Platz mehr in meiner Wohnung, sonst räume ich für meine Tiere das Wohnzimmer komplett :P )

Danke für Eure Unterstützung.

Silke (die immer schlauer wird)
monster30 ist offline  
Alt 21.09.2003, 16:29   #7
Jinidog
 
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Standard

Wenn es noch nicht fest ist, was für ein Becken es sein wird, solltest du gleich eine Nummer größer nehmen.
Mindestens 80x35.
Dann hast du eine größere Auswahl an Fischen und das mit den Kampffischen ist weniger riskant.
Jinidog ist offline  
Alt 21.09.2003, 18:35   #8
talaka
 
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Standard

Hallo Silke,

wenn du schreibst, dass du dir Kampffische zulegen möchtest, gehe ich mal, wie auch alle anderen, die bisher geantwortet haben, davon aus, dass du betta splendens meinst.

Ich möchte dir auch von zwei Weibchen abraten. Die Wahrsscheinlichkeit, dass die drei miteinander harmonieren ist weitaus geringer als die, dass zumindest einer ziemlich leiden wird.

Zudem ist ein 54l-Becken nicht gerade ideal für betta splendens - auch wenn der Mergus und sicherlich viele andere "Fachbücher" etwas anderes erzählen.

Hast du z.B. ein Männchen erwischt, das nicht gerade zu den relativ friedfertigen seiner Art gehört, wird es das Weibchen in dem kleinen Becken elend viel jagen - auch wenn du das neue Zuhause dicht bepflanzt und viele Versteckmöglichkeiten einplanst.

Weiterhin hast du geschrieben, dass du gerne entweder Rotflossen- oder Rotkopfsalmler dazusetzen würdest.
Beides sind Schwarmfische. Ersterer wird 5cm groß, letzterer 4,5cm: Da wird es mit den betta im 54l-Becken sofort zu eng.
Auch scheint der Rks ziemlich schwimmfreudig zu sein und gehört also eh nicht in ein Becken mit 60er Kantenlänge.

In so ein kleines Becken könntest du zu dem betta-Päarchen evtl. eine paar kleinbleibende Welse setzen.
Wie wäre es z.B. mit Hara jerdoni? Die kommen soweit ich weiß auch aus dem asiatischen Raum, allerdings wäre für die wohl ein niedrigerer ph-Wert auch angebracht.

Wenn du die Möglichkeit hast, dir ein Becken mit 80er Kantenlänge aufzustellen, solltest du aber wirklich darauf zurückgreifen - damit werden sowohl du als auch deine Fische auf die Dauer sicherlich zufriedener sein!

Der ph-Wert lässt sich im Übrigen z.B. über Torf oder Eichenlaub/-extrakt senken.

Viele Grüße,
Tanja

PS: Versuche am besten deine betta über einen privaten Züchter zu bekommen!
talaka ist offline  
Alt 21.09.2003, 21:20   #9
Michaela Wulff
 
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Standard

Hi Silke,
welche Beifische würde ich auch von der letzendlichen Beckengrösse abhängig machen.
Auf jeden Fall keine Guppys oder Barben.
Panzerwelse würden gut gehen,Platys soll auch funktionieren
(Habe ich selbst aber nicht ausprobiert).
Salmler(abhängig von den WW und nicht gerade im 60er)
Zwerggarnelen.
Nach meinen Erfahrungen klappt es mit einem Pärchen auch besser als 1,2.
Liebe Grüsse Michi
Michaela Wulff ist offline  
Alt 22.09.2003, 09:41   #10
Schneeball
 
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Standard

Hallo,

Zitat:
ph: 7,6, dh: 11,9, kh: 9,8
Es wäre gut, wenn Du den pH-Wert noch etwas drücken könntest. Dann würden sich die Bettas wohler fühlen. Muss nicht unter die 7,0 Grenze gehen, aber ein paar Grad weniger wären schon schön. Den pH-Wert kannst Du beispielsweise durch Torf, Laub, Erlenzäpfchen, Eichenlaubextrakt oder CO2-Zugabe senken, wobei die Torf- oder Laub-Variante die harmloseste ist.

Das Becken würde ich auch lieber eine Nummer größer wählen, wenn es platzmäßig geht. Dein betta-Weibchen wird sich freuen. Es gibt zwar nette Artgenossen unter den Herren. Ich hatte aber auch schon solche, die das Weibchen den ganzen Tag scheuchten.

Zitat:
In so ein kleines Becken könntest du zu dem betta-Päarchen evtl. eine paar kleinbleibende Welse setzen.
Wie wäre es z.B. mit Hara jerdoni? Die kommen soweit ich weiß auch aus dem asiatischen Raum, allerdings wäre für die wohl ein niedrigerer ph-Wert auch angebracht.
Das würde ich lieber lassen. Nicht nur, dass die einen niedrigerern pH-Wert mögen. Sie brauchen es vor allem kühler da es sich hier um Gebirgswelse handelt. Eine ähnliche Anfrage hatte ich auch schonmal ins Forum gestellt.

Zitat:
Versuche am besten deine betta über einen privaten Züchter zu bekommen!
Ja!!! Denn händler haben oft Tiere aus asiatischen Zuchten da, die häufig so mit Medikamenten vollgepumpt wurden, um Krankheiten zu vermeiden, dass die Fische keine Möglichkeit hatten, ein vernünftiges Immunsystem aufzubauen. Daher werden sie in unseren Becken oft schnell krank und sterben - im schlimmsten Fall können se damit sogar einen ganzen Fischbestand vernichten! Frag lieber mal hier im Forum oder bei der IGL nach.

Zitat:
Auf jeden Fall keine Guppys oder Barben.
Stimmt soweit. Bärblinge gehen aber sehr gut. Hatte selbst jahrelang Bettas mit Zebrabärblingen zusammen. Funktionierte wunderbar.
Wenn Du nicht so viel Wert auf territoriale Nähe legst, könnte ich mir auch einen Schwarm Otocinclus oer Corydoras pygmaeus für den Boden sehr gut vorstellen. Obwohl ich persönlich lieber die Garnelen-Version nehmen würde.

Gruß,

Astrid
Schneeball ist offline  
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