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Alt 18.10.2003, 23:20   #1
Thomas75
 
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Standard Trotz Grünalgen düngen ?

Hallo alle zusammen!
Ja ich weiß, jetzt habe ich mich über ein Jahr nicht mehr gemeldet und dann kommt er auch gleich noch mit einer Frage...

Ich habe ein 240l Becken mit 3*38 Watt Beleuchtung
Wasser wird jede Woche 40 -60 Liter gewechselt. Als Dünger verwende ich Ferakon, 50% der empfohlenen Dosis. Leider wachsen meine Pflanzen (Großes Fettblatt, Indischer Wasserfeund, Carolina Cabomba) nicht so wie sie sollen.

Sieht laut DRAK-Aquaristik so aus als hätte sie eine Eisen-Chlorose. Die Blätter werden von innen gelb und löcherig. Dem Großen Fettblatt fallen sie von unten her ab.

Allerdings entsteht bei mehr Düngung auf dem Becken eine Clahmhaut und die Grünalgen wachsen wie verückt.
Meine Frage an euch: Soll ich trotzdem die Düngerzugabe erhöhen z.b. Mit Dennerle E15 Eisentabletten, oder könnt ihr mir sonst irgendwelche Ratschläge geben?

Vielen Dank schon mal im voraus


Wasserwerte:
Ph: 6.7
Gh: 14°
Kh: 10°
Po4: <0.1
No3:2
No2: nich messbahr
Fe:0.1


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Thomas75 ist offline  
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Alt 19.10.2003, 08:14   #2
HPKrug
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Standard Re: Trotz Grünalgen düngen ?

Hallo Thomas!

Zitat:
Zitat von Thomas75
Leider wachsen meine Pflanzen (Großes Fettblatt, Indischer Wasserfeund, Carolina Cabomba) nicht so wie sie sollen.

Sieht laut DRAK-Aquaristik so aus als hätte sie eine Eisen-Chlorose. Die Blätter werden von innen gelb und löcherig. Dem Großen Fettblatt fallen sie von unten her ab.

No3:2
Fe:0,1
Ist der NO3-Wert korrekt geschrieben? Wirklich nur 2 mg/l vorhanden, und wann gemessen (eher kurz vor oder nach einem TWW)? Wie hoch ist die Nitrat-Konzentration in Deinem Frischwasser? Will damit andeuten, daß eventuell statt eines Eisenmangels (denn der Fe-Wert von 0,1 mg/l ist optimal) ein Stickstoffmangel vorliegt. Der äußert sich ebenfalls in gelblichen Blättern.

Eine zusätzliche Wurzeldüngung ist bei den von Dir angesprochenen Pflanzenarten zudem wenig erfolgversprechend, da sie die Nährstoffe überwiegend aus dem freien Wasser (Flüssigdüngung) aufnehmen, und nicht im Bodengrund. Zu Bacopa caroliniana und Cabomba caroliniana fällt mir noch ein, daß diese beiden Arten häufig zu warm kultiviert werden. Die ihnen zumutbare Höchsttemperatur sollte 25°C nicht dauerhaft überschreiten. Hygrophila difformis ist im übrigen extrem lichtbedürftig.

Gruß, HP
 
Alt 19.10.2003, 11:28   #3
Thomas75
 
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Standard

Erst mal Danke für die schnelle Antwort.

Zitat:
Ist der NO3-Wert korrekt geschrieben? Wirklich nur 2 mg/l vorhanden, und wann gemessen (eher kurz vor oder nach einem TWW)? Wie hoch ist die Nitrat-Konzentration in Deinem Frischwasser?
Die Wasserwerte sind vom Samstag, der Wasserwechsel war am Freitag. Also das Becken war frisch gemacht. Was den niedrigen Nitratwert betrifft, der kann schon richtig sein, in unserem Leitungswasser ist Nitrat fast nicht nachzuweisen.
Der Wasser Test ist ebenfalls ganz neu, den habe ich am Samstag gekauft (Serra).


Zitat:
Zu Bacopa caroliniana und Cabomba caroliniana fällt mir noch ein, daß diese beiden Arten häufig zu warm kultiviert werden. Die ihnen zumutbare Höchsttemperatur sollte 25°C nicht dauerhaft überschreiten

Die Temperatur in meinen Becken ist bei 26° und ich habe es mittlerweile aufgegeben eine Carolina bei mir im Becken zu halten. Auch wenn Sie mir eigentlich sehr gut gefallen würde als Hintergrundpflanze. Aber es machen ja die andere Pflanzen auch Probleme.


Ich glaube ich muß ein bißchen länger ausholen. Früher hatte ich immer Probleme mit Bart- und Pinselalgen. Nitrat- und Phosphatwerte waren viel zu hoch. Dann kamen auch noch persönliche Probleme so dass ich das Becken vernachlässigt habe. Seit ca. 7 Monaten mache ich wöchentlich einen Wasserwechsel von ca. 40-60 Litern, und vor den Ansaugstutzen habe ich einen Filterschwamm gesetzt. Was soll ich sagen es hat funktioniert ich habe fast keine Pinsel- und Fadenalgen mehr. Nach einem Wasserwechsel steigen Sauerstoffbläschen von den Pflanzen auf wie verrückt. Das wird dann im Laufe der Woche immer weniger, hört aber nie ganz auf.

Ich dachte auch schon an einen Kaliummangel So wie es DARK Seite beschrieben ist. Denn der Beleuchtung ist schon ziemlich (3*38Watt) stark. Und wie schon beschrieben (am Fettblatt sieht man es am besten), die Blätter bekommen kleine Löcher, um die es dann gelb wird, bis zu den Blattadern dann schließlich fällt das Blatt ab. Dies betrifft aber nur die älteren Blätter. Ich hoffe, dass ich es schaffe, am Montag oder Dienstag Bilder von den Blättern hier hereinzustellen.


Zitat:
Will damit andeuten, daß eventuell statt eines Eisenmangels (denn der Fe-Wert von 0,1 mg/l ist optimal) ein Stickstoffmangel vorliegt
Stickstoffmangen wäre durch aus auch einen Möglichkeit an die ich bis jetzt noch nicht gedacht habe. Aber wie soll ich den Wert hoch bringen weniger WW ?



P.S.: Rechtschreibfehler dienen der Belustigung des Lesers
Thomas75 ist offline  
Alt 20.10.2003, 06:46   #4
HPKrug
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Hallo Thomas!

Zitat:
Zitat von Thomas75
Was den niedrigen Nitratwert betrifft, der kann schon richtig sein, in unserem Leitungswasser ist Nitrat fast nicht nachzuweisen.
Na, dies würde meinen Verdacht hinsichtlich Stickstoffmangel durchaus erhärten.

Zitat:
Die Temperatur in meinen Becken ist bei 26° und ich habe es mittlerweile aufgegeben eine Carolina bei mir im Becken zu halten. Auch wenn Sie mir eigentlich sehr gut gefallen würde als Hintergrundpflanze.
Zufall, aber bei mir gedeiht C. caroliniana auch nicht. Die Praxis zeigt sehr deutlich, daß es einfach bestimmte Pflanzenarten gibt, mit denen man partout kein Glück hat. Da sollte man dann m.E. nach Alternativen suchen.
Bezüglich Cabomba wären dies z.B. Limnophila-Arten (im Habitus der Haarnixe recht ähnlich), wie L. sessiliflora, L. aquatica, L. indica, L. heterophylla und L. aromaticoides. Alle genannten Arten vertragen Temperaturen um 26°C recht gut.

Zitat:
Seit ca. 7 Monaten mache ich wöchentlich einen Wasserwechsel von ca. 40-60 Litern, und vor den Ansaugstutzen habe ich einen Filterschwamm gesetzt. Was soll ich sagen es hat funktioniert ich habe fast keine Pinsel- und Fadenalgen mehr.
Ich hatte auch mal ein Problembecken, in dem mich Pinselalgen fast zur Verzweiflung brachten. Nachdem ich die Wasserwechselfrequenz- und menge drastisch erhöht hatte, konnte man fast dabei zusehen, wie der Algenbestand zusammenbrach. Deckt sich also demnach mit Deinen Erfahrungen.
Früher haben mich schon kleinste Algenfizzelchen sehr gestört, aber heute stehe ich auf dem Standpunkt, daß Algen (solang sie nicht überhand nehmen) zu einem Biotop Aquarium fast dazu gehören ;-). Bin da längst nicht mehr so penibel wie früher. Nur Pflanzenblätter sollten schon davon verschont bleiben, da diese früher oder später durchaus Schaden nehmen können.

Zitat:
Ich dachte auch schon an einen Kaliummangel So wie es DARK Seite beschrieben ist.
Durch das Ferrdrakon ist aber eigentlich eine optimale Kaliumversorgung gewährleistet.

Zitat:
Stickstoffmangen wäre durch aus auch einen Möglichkeit an die ich bis jetzt noch nicht gedacht habe. Aber wie soll ich den Wert hoch bringen weniger WW ?
Weniger TWW könnte im schlechtesten Falle allerdings nach hinten losgehen, indem wieder vermehrt Algenwuchs auftreten könnte. Ich würde da eher zu einer gezielten Stickstoffversorgung raten. Dr. Andreas Kremser bietet auch hierzu ein spezielles Düngepräparat an, das "Eudrakon N".

Gruß, HP
 
Alt 21.10.2003, 08:56   #5
Thomas75
 
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Leider habe ich Es immer noch nicht geschafft Bilder von meinen Pflanzen zu machen. Da ich gestern die Kamera im Büro Vergessen habe.

Ich habe jetzt erst mal die Wasser werte von unseren Wasserversorger angefordert. Ohne die glaube ich kommen wir nicht weiter. Einfach mal einen Dünger kaufen und sehen was passiert, ist auch der falsche weg.

Ich danke nochmals für die Hilfe und melde mich sofort wieder so wie ich die Bilder oder die Wasserwerte habe.
Thomas75 ist offline  
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