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Alt 11.03.2004, 20:31   #1
Akex
 
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Standard Amanozucht

Hi,

Eignet sich naturreines Meersalz aus dem Reformhaus zur Brackwasserherstellung für Amanolarvenaufzucht?

Alex
Akex ist offline  
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Alt 13.03.2004, 11:17   #2
Schneeball
 
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Hallo Alex,

wenn keine Trennmittel im Salz enthalten sind, wäre es einen Versuch wert.
Du weißt aber schon, worauf Du Dich da einlässt?...

Gruß,

Astrid
Schneeball ist offline  
Alt 13.03.2004, 18:04   #3
Fussi
 
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Hallo,

@schneeball,

was soll das heißen? Ist es wirklich sooo schwierig? Ich will es auch versuchen

Diana
Fussi ist offline  
Alt 13.03.2004, 18:51   #4
Jani
 
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Hallo,
ich habe vor längerer mal versucht mich kundig zu machen ob man dieses Salz verwenden kann, ich bin zu der Entscheidung gekommen es nicht zu verwenden.

Ein Beispiel einer Meerspeisesalzangabe

Feuchtigkeitsgehalt 6,75 %
unlösliche Stoffe 0,34 %
Ionen:
Sulfat 1,90 %
Chlorid 54,50 %
Pottasche 0,20 %
Kalzium 0,12 %
Magnesium 0,71 %
Natrium 35,20 %
Kupfer 2,5 mg/kg
Zink 5,0 mg/kg
Eisen 85,0 mg/kg
Mangan 6,8 mg/kg
Jod Spuren

Die Menge an Metallen ist zwar nicht so gigantisch aber das ist mir irgendwie nicht ganz geheuer. Außerdem wird das ja auch je nach Marke schwanken.
Vielleicht kann ja jemand mal die Zusammensetzung einer Meersalzmischung posten.

Aufzuchtbericht für Caridina japonica gibt es hier:
http://lara.data-und-vision.de/fische/japonicas.html

Grüße
Jani
Jani ist offline  
Alt 16.03.2004, 11:12   #5
Schneeball
 
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Hi,

Zitat:
was soll das heißen? Ist es wirklich sooo schwierig? Ich will es auch versuchen
Die Zucht ist zwar vereinzelt gelungen, aber die Masse der Aquarianer beißt sich immer noch vergeblich die Zähne an den Japonicas aus.
Nach dem zweiten Versuch muss ich leider sagen: ich auch.
Im ersten Anlauf kam keine einzige Larve durch, im zweiten Versuch sind von anfangs über 50 (ich habe nicht alle Larven absetzen lassen) nach drei Wochen gerade mal sechs übrig, von denen es hoffentlich/wahrscheinlich drei schaffen werden, zu adulti zu werden. Die Überlebensrate ist also verdammt gering. Vielen anderen geht es da leider nicht besser als mir.
Die Larven scheinen wirklich wahnsinnig empfindlich zu sein.

Mich hat jetzt der Ehrgeiz gepackt, und ich werde es weiterhin probieren. Aber man braucht schon wirklich ein hohes Frustrationspotential. Darüber sollte man sich schon im klaren sein, finde ich, denn sonst kann man ziemlich bitter enttäuscht werden, wenn die Larven trotz guter Pflege plötzlich reihenweise wegsterben - leider.

Ich will hier jetzt wirklich niemandem davon abraten, es mit der Amanozucht zu versuchen. Wäre schon gut, wenn es irgendwann keine Wildfänge mehr im Handel geben müsste. Wenn Ihr beiden es wirklich versuchen wollt, stehe ich Euch da gern für Fragen zur Verfügung (soweit ich in der Lage bin, sie zu beantworten). Allerdings bin ich der Meinung, dass man bei Amanos lieber im Vorfeld wissen sollte, auf was man sich da einlässt. Ich glaube, es gibt da letztendlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder man ist nach ein paar Versuchen so frustriert, dass man es sein lässt, oder man wird erst richtig ehrgeizig und startet regelrechte Versuchsreihen.

Liebe Grüße,

Astrid
Schneeball ist offline  
Alt 18.03.2004, 09:24   #6
Tina100
 
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Hallo Astrid,

nach meiner Meinung, wenn es 3 schaffen, dann ist das doch schon sehr gut - gib ja nicht auf, gell :wink:

Da ich in naher Zukunft vorhabe, Amanogarnelen zu kaufen (AQ steht schon seit Nov. 2003) und diese, auch wenn die Nachzuchtsrate noch so gering ist, zu "züchten", würde mich jetzt mal interessieren welches Salz du nimmst und wieviel.
Und ob du sie direkt in das schon bereits salzige Wasser reingibst oder so nach und nach.
Welchen Behälter nimmst du (wieviel Liter Wasser) und könnte es so, wie es im Zuchtbericht (Link von Jani) steht, funktionieren?

Ich denke mir, besser es immer wieder mit dem Amanogarnelennachwuchs probieren, denn sterben tun sie im Süßwasser so und so.

LG von Tina
Tina100 ist offline  
Alt 18.03.2004, 10:03   #7
Schneeball
 
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Hallo Tina,

Zitat:
nach meiner Meinung, wenn es 3 schaffen, dann ist das doch schon sehr gut
Na ja, noch sind sie ja nicht gaz durch. Aber gestern abend habe ich die erste Krabbelgarnele gefunden. *freu*

Zitat:
gib ja nicht auf, gell
Nee, nachdem ich jetzt eine vernünftige Basis habe, auf der ich experimentieren kann, werde ich ganz bestimmt weitermachen. Meine Mädels bieten das so schön an.
Aber es ist schon ziemlich frustrierend, wenn du anfangs ca 50 oder mehr Larven im Becken hast (es waren noch nicht einmal alle) und es dann nach einer Woche nach und nach weniger werden.
Momentan sind außer dem Garnelchen zwei relativ weit entwickelte Larven im Becken, denen ich gute Chancen gebe. Aber es befinden sich auch noch einige kleine darin, die wohl nicht mehr durchkommen werden.

Zitat:
Da ich in naher Zukunft vorhabe, Amanogarnelen zu kaufen
Gute Entscheidung! Ich mag meine sechs - pardon, sieben bis neun - total gern und sehe ihnen gern zu.

Zitat:
zu "züchten"
Na ja, ich würde es vielleicht "vermehren" nennen. vom Züchten sind im Moment wohl alle noch weit entfernt, leider...

Zitat:
welches Salz du nimmst und wieviel.
Ich habe Meersalz aus dem AQ-Laden besorgt und das Wasser damit auf 17 g/l aufgesalzen. Gleich mal eins vorweg: Nimm NIE Salz aus dem Toten Meer. Das hat meine erste Brut das Leben gekostet. Es ist anders zusammengesetzt als Meersalz und offenbar die sicherste Methode, die Larven abzutöten.

Zitat:
Und ob du sie direkt in das schon bereits salzige Wasser reingibst oder so nach und nach.
Welchen Behälter nimmst du (wieviel Liter Wasser)
Mein Nachwichs lebt derzeit in einem 12l-Behälter, der allerdings nur mit 5l befüllt ist.
Ich hatte die tragende Garnele zusammen mit 2 1/2l AQ-Wasser in das Becken übergesiedelt und gewartet, bis sie ihre Larven (zumindest einen Teil) abgesetzt hatte. Dann die Garnelenmama wieder in die Heimat zurück und dann zu den 2,5l AQ-Wasser direkt nochmal 2,5l aufgesalzenes Frischwasser (logischerweise doppelte Salzkonzentration, damit ich am Ende die 17 g/l hatte) - der wohl einzige Punkt, in dem die Larven relativ unempfindlich sind.


Zitat:
und könnte es so, wie es im Zuchtbericht (Link von Jani) steht, funktionieren?
Kann es. Mit Ostseewasser kann ich zwar nicht dienen, aber seine Erfahrungen waren ein guter Ansatzpunkt für meine eigenen Versuche. Dann habe ich noch viele wertvolle Tipps von ihm und anderen Personen, die sich mehr oder weniger erfolgreich an der Aufzucht versuchen, erhalten. Alles zusammen hat den drei Süßen hier vermutlich das Überleben gesichert.

Zitat:
Ich denke mir, besser es immer wieder mit dem Amanogarnelennachwuchs probieren, denn sterben tun sie im Süßwasser so und so.
Genau aus diesem Grund habe ich auch damit angefangen. Allerdings liegen Freud und Leid hier wirklich noch eng beieinander. Während die einen immer mal wieder ein paar Larven groß bekommen, verlaufen bei den anderen die Versuche trotz gleichen oder ähnlichen Aufbaus reihenweise im Sand. Eine Art Patentrezept gibt es eben leider noch nicht.

Viele grüße,

Astrid
Schneeball ist offline  
Alt 18.03.2004, 10:48   #8
Tina100
 
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Hallo Astrid,

danke für deine schnelle Antwort.

Ich werde mich jetzt mal langsam, aber sicher , nach Amanogarnelen umschauen und dann mal schauen, was meine so machen.

Wenn die Garnelen Larven entlassen, dann starte ich den ersten Versuch und habe sicher viele viele Fragen

LG von Tina
Tina100 ist offline  
Alt 20.03.2004, 10:35   #9
Schneeball
 
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Hallo Tina,

na dann viel Spaß beim Einkauf.

Gruß,

Astrid
Schneeball ist offline  
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