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Alt 18.03.2004, 09:27   #21
Roland Bauer
 
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Hi, Patrick,

wenn Du die "Giesskannenmethode" gewohnt bist, so bleib doch dabei. Eine Gisskanne entsalztes Wasser, eine Giesskanne Leitungswasser - im Wechsel.

Den Wasseraufbereiter kannst Du getrost vergessen, in der Regel braucht es den nicht.

gruss, roland
Roland Bauer ist offline  
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Alt 18.03.2004, 09:28   #22
Ralf Schick
 
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Hallo Patrick,

das mit dem Zoohändler hab ich mir fast schon gedacht - dem hätte ich was auf den Nacken gegeben...

Bitte sieh es nicht böse, bei der oftmals komplizierten Thematik "Aquarium" kann man zu Beginn nicht alles und jedes wissen, das ist mir klar.
Und entsprechende Literatur ist oftmals auch noch verwirrend geschrieben.
Also, nichts für ungut. :wink:

Gruß
Ralf
Ralf Schick ist offline  
Alt 18.03.2004, 09:37   #23
petib
 
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@Roland
Die Gießkannenmethode würde einen Aufwand von 15 Kannen pro Wasserwechsel bedeuten. Das ist natürlich sehr viel. Aber wenn es keine andere Lösung gibt, dann muss ich es wohl so machen. Könnte ich auch einfach das Leitungswasser per Schlauch ins AQ geben und anschließend nur das Vollentsalzene Wasser per Kanne? Oder vertragen die Fische das nicht so gut? Ich danke dir herzlich...

@Ralf
Ist OK. Allerdings bin ich jetzt im Bezug auf die idealen Wasserwerte etwas durcheinander. Was schlagt ihr mir nun vor? Achso und würden deiner Meinung nach Skalare in mein Becken passen?

Gruß



Patrick
petib ist offline  
Alt 18.03.2004, 09:59   #24
Ralf Schick
 
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Zitat:
Zitat von Roland Bauer
Zitat:
Zitat von Ralf Schick

pH-Wert Guppys >7, GH >10°
pH-Wert Neons deutlich <7, GH/KH unter 5°
Hallo,

kann man nicht in dieser Eindeutigkeit stehenlassen.

Es gibt Guppy-Stämme, die bei KH n.n. absolut gesund "stehen" und es gibt Stämme, die eindeutig hartes Wasser brauchen. Dies abzuschätzen, bedarf des wachsamen Auge des Aquaristikers.

gruss, roland

Hallo Roland,

das interessiert mich jetzt aber, da ich von Guppy-Hochzuchten keine Ahnung habe.
Handelt es sich hierbei um reine Zuchtfische, die nur unter künstlichen Bedingungen leben?

Aber auch diese können ihre Entwicklungsgeschichte doch nicht verleugnen...?!

Gruß
Ralf
Ralf Schick ist offline  
Alt 18.03.2004, 10:31   #25
Roland Bauer
 
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Hallo, Ralf,

woran diese Unterschiedlichkeiten liegen, kann ich nicht näher erläutern.

Allerdings liegen hier im Forum Aussagen von erfahrenen Aquarianern vor, die von Guppies schreiben, die bei Kh. n.n. gesund stehen, und es liegen Berichte von erfahrenen Aquarianern vor, deren Guppies sich unterhalb einer bestimmten KH nicht wohl fühlen. Und das betrifft nicht nur Hochzucht-Stämme. sondern auch die herkömmlichen "Mischungen".

Möglicherweise sind diese jeweiligen Stämme aber innerhalb von Generationen an andere Wasserwerte zu gewöhnen. DIe Erfahrung scheint aber zu belegen, dass die Toleranzen innerhalb einer Generation doch nicht so breit sind, wie oft gelesen.

In diesem Sinne wirklich: Mit offenen Augen die Guppies betrachten. Der Fisch zeigt einem, wenn es ihm nicht behagt.

Siehe meine Wildguppies - KH unter 6 und sie klemmen die Flossen. Und eben andere Leute bei denen schwimmen Guppies in Osmosewasser pur.

gruss, roland
Roland Bauer ist offline  
Alt 18.03.2004, 11:43   #26
Baumi
 
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Hallo Patrick,

hab ichs überlesen? Wie hoch ist denn dein Kh- Wert im Leitungswasser?

Falls die Kh einen großen Anteil der Gh ausmacht (rein rechnerisch,
ich spar mir jetzt irgendwelche HCO3 - Rechnerei) dann käme für dich vielleicht auch die Teilentsalzung (Entkarbonisierung) in Frage.

Die ist wesentlich weniger aufwendig als Vollentsalzung!

Gruß Baumi
Baumi ist offline  
Alt 18.03.2004, 12:45   #27
petib
 
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Hallo Baumi,

der Wert ist laut Angabe des Wasserwerks bei 9,6 und gemessen habe ich aber 11.

Gruß



Patrick
petib ist offline  
Alt 18.03.2004, 12:50   #28
petib
 
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Hallo,

ich habe gerade nochmal mit dem Wasserwerk an meinem neuen Wohnort telefoniert (das was ich da im Internet an Werten gefunden habe, ist wohl quatsch)... ich habe hier nun folgende Werte für mein zukünftiges Wasser aus der Leitung erfahren:
GH=13,5
KH=7,6
Nitrat=1,5

Würde das denn für meinen Besatz so reichen? Vor allem für meine Wunschfische (Skalare)?

Besatz im Moment (nochmal):
- 6 Guppys und zwei weitere, die mir die anderen sehr paarungsfreudigen beschert haben
- 8 Panzerwelze
- 8 Rotkopfsalmler
- 10 Neons

Gruß



Patrick
petib ist offline  
Alt 18.03.2004, 14:47   #29
Baumi
 
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Hallo Patrick,

das sieht (wenn die Wasserwerkaussage stimmt) nicht so gut für
die Teilentsalzung aus.

Das Thema Wasserhärte ist aber doch ein bisschen komplizierter,
ich habe mich mit einer ähnlichen Frage vor einiger Zeit von Gerd K
und anderen im ******-Forum verartzten lassen.

Wenn es Dich interessiert:

http://******.eids.de/wbboard/thread...eebece5594185e

Ohne viel Rechnerei, würdest Du mit Vollentsalzung oder UOA natürlich keinen Fehler machen.

Für das Kieler Leitungswasser ist die Teilentsalzung halt eine gute
Alternative, aber es kommt auf den Einzelfall an.

Gruß Baumi, bis morgen.
Baumi ist offline  
Alt 18.03.2004, 16:59   #30
Wonni
 
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Hallo Ralf,

Zitat:
Aber auch diese können ihre Entwicklungsgeschichte doch nicht verleugnen...?!
Genau das ist ja der Punkt. Guppypopulationen wurden sowohl in ganz weichem als auch in ganz hartem Wasser gefunden. Deshalb kann man nicht pauschal sagen, dass Guppys Hartwasserfische sind, wie es oft verbreitet wird. Gleiches gilt übrigens für Platys.

Zitat:
pH-Wert Guppys >7, GH >10°
Das solltest du mal meinen Guppys sagen. *g* Die wissen nix davon, dass sie sich bei mir nicht wohlfühlen können. :P Ich halte einen Moskau blau Stamm bei einem PH um 6 (teils deutlich drunter) und einem LW von 300, einen blond/roten Stamm halte ich bei PH um 6 und einem LW um 100 (in dem AQ schwimmen übrigens auch blaue Platys). Ist wohl alles andere als hartes Wasser. Dennoch habe ich die Stämme nun schon über Jahre hinweg.

Also bitte gerade beim Guppy keine Pauschalaussagen. :-kiss

Schöne Grüße
Yvonne
Wonni ist offline  
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