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Alt 19.03.2004, 12:36   #1
schlummermax
 
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Standard Boah bin ich sauer - sch**** E.ON Westfalen-Weser...........

Hallo,

kurze Vorgeschichte: vor ca. einem 3/4 Jahr wurden die Stadtwerke Paderborn von der E.ON Westfalen-Weser übernommen, und seitdem läuft irgendwie alles, was unseren Strom betrifft schief.

Vor knapp 1 Jahr sind wir im Stadtkreis umgezogen und haben uns wie es sich gehört bei den Stadtwerken umgemeldet und zwar telefonisch und schriftlich.

Damit hatten wir ja unsere Schuldigkeit getan........
So, im Oktober sortierten wir mal wieder unsere Kontoauszüge (ich weiss, sollte man öfter mal tun *schäm*) und es fiel auf, das gar keine Abschlagszahlungen abgebucht wurden. Vor allen Dingen wurden wir niemals angemahnt!!!!!!!
Also Anruf bei den Stadtwerken, bei dem sich herausstellte, das Stadtwerke eben jetzt E.ON ist!
Dort wurde ich erstmal angefahren, warum ich mich beschweren würde, schliesslich hätte ich mich nicht umgemeldet, was definitiv NICHT stimmt.
Dieser ganze Mist hat uns eine Nachzahlung von knapp 300€ eingebracht, was ja nicht grade wenig ist. Netterweise wurde uns der Vorschlag der Ratenzahlung gemacht, auf den ich auch widerwillig eingegangen bin, da ich ja schliesslich nicht allein Schuld an der Misere bin.

Nun zum eigentlichen Problem: seit jeher (und ich wohne seit 13 Jahren nicht mehr zu Hause und habe einen eigenen Haushalt) wird mein Geld per Dauerauftrag (nicht Einzugsermächtigung) zum Stromanbieter geschickt und zwar IMMER am 15. des Monats (wenn Wochenende ist auch schon am 11. oder 12.). Es hat dabei NIE Probleme gegeben.

Heute finde ich von der E.ON eine Mahnung für den diesmonatigen Strombeitrag in meinem Briefkasten.
Wie bitte??? Warum das???? Ich habe natürlich SOFORT meine Kontoauszüge online gecheckt und dort gesehen, das das Geld am 12. vom Konto runtergegangen ist.

Erneuter Anruf bei E.ON, und versucht der Dame dort klarzumachen, das ich seit Jahren meine Beiträge immer um den 15. bezahle und auch nie säumig geworden bin. Warum ich denn jetzt auf einmal angemahnt würde.
Die Dame (übrigens sehr geduldig *g*) versuchte mir dann klar zu machen, das die Fälligkeit halt am 1. des Monats sei und man 10 Tage "Karenzzeit" habe, bis die Buchung eingegangen sein müsse.
Gut und schön, die Fälligkeit ist seit Jahren am 1. des Monats und es hat niemals Probleme gegeben, weil das Geld erst um den 15. kommt. ES KOMMT JA und das kann ich nachweisen.
Die Gute liess absolut nicht mit sich reden und gab mir dann die Telefonnummer der Inkasso-Abteilung. Dort solle ich das persönlich klären, ob man die Fälligkeit verschieben könne, allerdings machte sie mir da keine grosse Hoffnung...........

Muss ich sagen, das ich leicht angesäuert bin heute morgen???

Versteht überhaupt jemand, worüber ich mich aufrege *g*???

Egal, hauptsache ich durfte ein bischen Luft ablassen.........
Dankeschön
schlummermax ist offline  
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Alt 19.03.2004, 14:40   #2
Andreas H
 
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Hallo Marion,
zum ersten Teil kann ich nicht viel sagen, ausser das manche Schreiben und Telfonate anscheinend untergehen!
Wichtig ist es im allgemeinen Callcenter Gewusel, sich den Namen der netten Person am anderen Ende der Leitung aufzuschreiben.
Zum zweiten Teil deiner Ausführungen kann ich nur sagen selbst Schuld. Die Fälligkeit der Abschlagszahlungen dürften Bestandteil der Verträge sein und letzlich bist du dafür verantwortlich, dass das Geld fristgerecht auf dem Konto der E-On gutgeschrieben wird.
Daher gibt es ja das Einzugsverfahren.
Andreas
Andreas H ist offline  
Alt 19.03.2004, 18:29   #3
Tinchen13
 
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Hallo,
bei uns hat die EON hanse die Schleswag geschluckt und seitdem klappt nix....ich verstehe, worüber Du dich aufregst.
Bei mir haben sie am 27. abgebucht und beschweren sich, daß die Bank die Lastschrift nicht eingelöst hat. Abgemacht war ja aber nach dem 1sten, also deren Problem, ICH zahle die Gebühren nicht!

@Andreas: Es gibt viele Leute, die am 15ten ihr Geld bekommen! Die früheren Stromanbieter haben sich immer darauf eingelassen. Es war halt alles etwas persönlicher.

Liebe Grüße
Tine
Tinchen13 ist offline  
Alt 19.03.2004, 20:08   #4
Frontosa
 
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Hallo Tine,
wann Du Dein Geld bekommst, ist doch nicht das Problem der Stromanbieter,oder?

Schliesslich sind das Wirtschaftsunternehmen, die rentabel arbeiten sollen...
Frontosa ist offline  
Alt 19.03.2004, 22:07   #5
Tinchen13
 
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Hallo, Carsten,
nein, natürlich ist das nicht deren Problem.
In meinem Fall ist es ja auch so, daß ich mein Geld am letzten Werktag des Monats bekomme, die Fälligkeit des Stroms ist am 1sten. Wenn die also am 26 oder 27sten abbuchen und es ist noch nichts da, IST es deren Problem, denn sie waren zu früh.

Was meinen Hinweis mit dem 15ten angeht, so ist es doch so, daß, wenn ich einen Vertrag abschließe, meistens gefragt wird, ob am ersten oder 15ten, egal, ob Handy, Zeitung oder sonstwas.
Und bei den Stromanbietern war es vor EON und den Callcentern auch üblich, daß man da hingegangen ist und sagte, ich bekomme mein Geld immer Mitte des Monats und dann wurde es auch so abgebucht. Für mich oder für Dich ist es vielleicht egal, weil wir wirtschaften können bzw. Überblick behalten. Aber gerade Strom braucht jeder und Arbeitslose/Sozialhilfeempfänger bekommen 2mal im Monat Geld. Wenn da am 1sten die Miete abgeht, kann der Strom erst am 15ten bezahlt werden. Deshalb finde ich es nicht zuviel verlangt, wenn ein Unternehmen da flexibel bleibt. Es gibt noch viel mehr "untypische" Termine, denk mal an die Seefahrer. Auch wenn heute die meisten am 1sten Geld kriegen, NICHT alle.

Service und Dienst am Kunden sollte auch bei rentabel arbeitenden Wirtschaftsunternehmen möglich sein (übrigens bezeichnen die sich selbst als Dienstanbieter und Serviceleister)

Liebe Grüße
Tine
Tinchen13 ist offline  
Alt 19.03.2004, 22:18   #6
Kerlchen
 
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Hallo,

das Problem Fälligkeit am 1., Gehalt am 15. kenne ich mit der Miete (allerdings aus Vermietersicht).

Du musst doch nur in einem einzigen Monat zwei Abschläge zahlen, dann ist das ganze vom Tisch. Danach bist Du sogar sehr vorbildlich und zahlst die Abschläge 14 Tage vor Fälligkeit. :lol:

Natürlich bedeutet das für diesen Monat evtl. eine hohe Belastung, aber ständig Mahngebühren zahlen (oder rumtelefonieren) ist unangenehmer...


Beste Grüße

Thomas
Kerlchen ist offline  
Alt 19.03.2004, 22:28   #7
Frontosa
 
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Hi Tinchen,
ich teile Deine Meinung nicht. Aus unternehmerischer Sicht (die ich vertrete) würde ich nur einen Einzugstermin ermöglichen, denn das ist die wirtschaftlichste Lösung.
Frontosa ist offline  
Alt 20.03.2004, 00:38   #8
Tinchen13
 
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Hallo,
@Thomas: wie gesagt, MICH betrifft es ja nicht, ich habe doch nur die ursprüngliche "Frust-Ablasserin" unterstützt. Das, was Du vorschlägst, habe ich vor 20 Jahren, als ich meinen Lohn auch mitten im Monat bekam, so gemacht. Ein harter Monat und dann Ruhe. Aber bei leider viel zu vielen Menschen klappt das nicht, die haben viele Kinder, eh zuwenig Geld usw.

@Carsten: Ich vertrete in vielen Bereichen eine sehr rigorose unternehmerische Sicht....auch wenn sich das hier anders liest. Allerdings solltest Du zwei Dinge bedenken:

1. Geht es hier nicht (oder sollte nicht) um den Gewinn, sondern um die Grundversorgung der Menschen, was leider gerade von den Stromanbietern gerne übergangen wird (sonst würden sie Selbstversorger nicht boykottieren). In den Bereich fällt auch Müllabfuhr und Wasserwerk u.a.
Daß auch diese Unternehmen zurechtkommen müssen, ist klar, aber sie sollen nicht verdienen oder sich bereichern. Denn es hat keiner die Wahl, es ist also nichts, was man sich aussuchen kann, man muß es eben haben. Deshalb ist für diese Unternehmen Bürgernähe wichtiger als Gewinne. Außerdem ist es nicht unrentabler, mehrere Termine anzubieten! Sonst würden es ja die "echten" auch nicht machen.
Und das ist nämlich das Ärgerliche: Die, die um Kunden werben müssen, bieten das ausnahmslos an, die, die jeder buchen muß, haben es nicht nötig???
Ich denke, wir könnten hier wochenlang diskutieren, denn das ist einer der Drehpunkte, weshalb es in unserem Staat nicht funktioniert.
Ich weiß nicht, welche Art Unternehmen Du vertrittst, aber sowas wie Strom, Wasser, Müll, Polizei etc. darf nicht in Gewinnabsicht betrieben werden, sondern in kostendeckender, flächendeckender VERSORGUNG (nicht VERKAUF). Da muß jeder dran mitarbeiten, wollen auch viele, aber das wird dann erstickt....folgende Beispiele stelle ich mal in den Raum, wo die Geldgier so massiv gegen das eigentlich für alle wichtige stösst:

1. Ich baue mein Haus so um, daß es mit Solarzellen, Windkraft und z.b. Methangas aus dem Kuhstall funktioniert ohne Fremdenergie. Da meint der Laie, das gibt ´ne Prämie...aber nein, man muß trotzdem noch Strom zahlen, den man gar nicht nimmt. Effekt: Keiner macht sich solche Mühe, aber die Welt jammert über schrumpfende Reserven.....

2. Ich baue ähnliches wie oben oder habe sonstwas, wodurch ich keinen Restmüll produziere, Tonne ungenutzt.....klar, keine Prämie, kein "wie machst Du das, kann das jeder", nein, ich muß sie trotzdem zahlen.
Effekt: Was kümmert mich die Mülltrennung, lohnt ja nicht, leere Tonne ist genauso teuer wie volle, was solls, schmeiß ich wieder alles irgendwohin.

Das könnte man beliebig fortsetzen, bin aber jetzt müde und Schlafen kostet nix.....
Jeder Unternehmer soll und muß verdienen, aber diese Dinge gehören als gemeinnützig und kostendeckend, aber nicht mit Gewinnabsicht! Dann könnte auch echt was bewegt werden mit Energie sparen.Wenn ich den Wassermotor erfinde, sollte die Welt jubeln.....sie würde ihn aber boykottieren, denn die schwindenden Reserven sind nur Preisargument, wir sollen nicht sparen, sondern mehr zahlen.

LG
Tine
Tinchen13 ist offline  
Alt 20.03.2004, 01:58   #9
Hannes
 
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Hi Frontosa,
zum Glück ist der Strommarkt geöffnet worden. Wenn mir also deren Zahlungsmodalitäten nicht gefallen bin ich wech. Was wiederum aus deiner unternehmerischen Sicht Kacke wäre.
Und zwei Zahlungstermine sollten ja doch noch vertretbar sein. Um Kunden zu halten gehört sowas eben auch dazu, sowas wie Service. Aber das weißt du ja aus deiner unternehmerischen Sicht ja sicher.
Grüße Hannes
Hannes ist offline  
Alt 20.03.2004, 08:15   #10
Andreas H
 
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Hallo Tinchen,

ich denke keiner wollte dich persönlich anmachen!!

Zitat:
1. Geht es hier nicht (oder sollte nicht) um den Gewinn, sondern um die Grundversorgung der Menschen, was leider gerade von den Stromanbietern gerne übergangen wird (sonst würden sie Selbstversorger nicht boykottieren).
Leider nein, darum geht es seit Jahren schon nicht mehr in Deutschland. Schau dir mal die Preise für Grundnahrungsmittel bei einigen Bäckereien an!

Zitat:
Ich baue mein Haus so um, daß es mit Solarzellen, Windkraft und z.b. Methangas aus dem Kuhstall funktioniert ohne Fremdenergie. Da meint der Laie, das gibt ´ne Prämie...aber nein, man muß trotzdem noch Strom zahlen, den man gar nicht nimmt. Effekt: Keiner macht sich solche Mühe, aber die Welt jammert über schrumpfende Reserven.....
Ein tolles Beispiel! Solange der Betreiber von Alternativen Energien erst mal alles für gutes Geld ins Netz speist und dann seinen Bedarf für kleines Geld bezieht, wird gerade hier die Allgemeinheit bess.......!
Richtig müsste es doch wohl so sein, das der Eigenverbrauch selbst erzeugt wird und nur der Überschuss ins Netz wandert.

Zitat:
Dann könnte auch echt was bewegt werden mit Energie sparen.Wenn ich den Wassermotor erfinde, sollte die Welt jubeln.....sie würde ihn aber boykottieren, denn die schwindenden Reserven sind nur Preisargument, wir sollen nicht sparen, sondern mehr zahlen.
Sorry Tinchen,
auch wenn ich Verständnis für deine Meinung habe, diese Argumente sind leider nichts als leere Phrasen, die von einer Partei in Umlauf gebracht werden. Es wir definitiv kein Kraftwerk abgeschaltet, weil irgendwo ein Windkraftwerk steht, dto laufen Laufwasserkraftwerke im Frühjahr nicht, wenn das Hochwasser durchkommt, im Sommer nicht , wenn eine Hitzeperiode ist und im Winter nicht, wenn kaum Niederschlag ist.
Andreas
Andreas H ist offline  
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