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Alt 10.04.2004, 15:13   #1
Mr.P
 
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Standard Barschbecken schwer zu pflegen??

Hallo,

ist es richtig, dass ein Barschbecken, welches ja überwiegend mit Steinen und nur wenigen Pflanzen eingerichtet ist, schwerer zu Pflegen ist?

Es müssten sich doch dann mehr Schadstoffe im Wasser befinden, die sonst die Pflanzen filtern. dadurch müsste doch das becken instabiler werden?

Sehe ich das so richtig, oder genügen die paar pflanzen die in einem Barschbecken sind dafür aus?

Gruß
Andi
Mr.P ist offline  
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Alt 10.04.2004, 15:27   #2
Jani
 
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Standard

Hallo,
schwerer zu pflegen würde ich nicht sagen.
Wer viele Pflanzen hat muss die auch pflegen.
Beim Gärtnern geht sicher sehr viel Zeit drauf.
Wichtig bzw. wichtiger bei solchen Aquarien ist die ordentliche Filterung und der regelmäßige Wasserwechsel.
Zitat:
Es müssten sich doch dann mehr Schadstoffe im Wasser befinden, die sonst die Pflanzen filtern. dadurch müsste doch das becken instabiler werden?
Wenn der Filter richtig funktioniert hast du höchstens mehr Nitrat im Becken, das muss dann halt durch häufigen Wasserwechsel raus.
Je größer die oberfläche des Aquariums umso größer auch seine "Filterwirkung". Daher sollten auch im Barschbecken möglichst viele Steine/Wurzeln etc. vorhanden sein.

In Asien ist es übrigens durchaus üblich Riesenfische in "Aquarien", sagen wir besser Glasbehältern, ohne jede Einrichtung und Bodengrund zu halten.
Wie da die Beckenpflege bzw. die Wasserwechselintervalle aussehen täte mich auch mal interessieren.

Grüße
Jani
Jani ist offline  
Alt 10.04.2004, 15:47   #3
Dominik B.
 
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Standard Pflege Barschbecken

Servus

Also ich selber pflege ebenfalls ein Barschbecken Südamerikabecken und habe denoch genug Pflanzen darin.
Die Barsche mögen die Pflanzen eher nicht (also zum fressen) du solltest beim kauf von Pflanzen nicht die weichen sondern eher die etwas härteren auswählen. Damit fahre ich im Moment sehr gut ich muss keine Kaputten Blätter die durch einen Fisch in mitleidenschaft gezogen worden wäre entfernen.

In diesem Sinne pflanzen sind ok


gruss Dominik
Dominik B. ist offline  
Alt 10.04.2004, 16:19   #4
big-daddy
 
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Hallo Andi,

kann mich soweit den anderen mit anschließen, dass ein Barschbecken nicht mehr oder weiniger pflegeleicht ist, wie andere Fischartbecken. Ich hatte bis Ende Dezember auch noch AfriBuba bei mir drinnen und hatte hauptsächlich Lavalochgestein und Schieferplatten als Unterschlupf im Becken. Hatte aber keinerlei Pflanzen. Bei meinen jetzigen Besatz (Diskus) habe ich viele Pflanzen und noch Holz drinnen. Der Aufwand der Pflege ist bei einem Pflanzenbecken meines Erachtens schon mehr als ohne, wegen halt dem gärtnern und mögliche Futtereste die vergammeln könnten. Ich finde Barsche machen da weniger Arbeit.

Wenn man Nitrit/Nitrat Probleme kriegen sollte, dann häng einfach ein Efeutute ins Becken rein. Geht natürlich beim offenen Becken leichter (fällt aber wohl aus bei Barschen, weil die gerne mal aus dem Becken wollen). Bei einem geschlossen Becken ist es etwas schwieriger. Geht aber auch (wenn man selber die Deckel aus Holz gebaut hat), wenn man dann ein Loch in den Deckel bohrt.

Dies mache ich z.B. heute auch bei meinem Becken. Habe selber eine zweigeteilte Holzdeckelkontruktion. In diese mache ich mir ein größeres Loch und hänge dann meine Efeutute mit den Wurzeln natürlich ins Wasser und die Blätter nach draussen. Die Wurzeln muss man natürlich gründlich reinigen, wenn man die voher eingetopft hatte.

Ist dies zu aufwendig, besorge dir eine Schwimmpflanze wie z.B. eine Ceratopteris froesii (ist das richtig geschrieben?) - Großblättriger Hornfarn, das Zeug wächst echt enorm, zieht schöne Wasserwurzeln, zieht alles raus was raus soll und ist sehr anspruchslos an dein Wasser und Licht :wink:. Sie bietet jedem Fisch schönen Lichtschutz und auch ein Plätzli zum verkrümmeln :wink:. Sogar meine Schnecken finden es in der Wasserpflanze echt toll.

Wie auch schon hier geschrieben, wenn Pflanzen dann welche wie Anubias oder Vallis, da gehen die eigentlich nicht dran, weil besonders die Anubia dickere/gummiartige Blätter besitzt.

Mfg
Uwe
big-daddy ist offline  
Alt 10.04.2004, 16:57   #5
4zap
 
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Standard

Hallo

die Pflege eine Afrikanischen Barschbeckens ist natürlich viel leichter als bei einem Südamerikanischen, welches meist viel viel mehr bepflanzt ist.
Hier in Berlin kann man die Afrikaner direkt mit Leitungswasser versorgen, die Südamerikaner nicht. Alle Malawi Becken die ich kenne sind äussert pflegeleicht im Vergleich zu meinen Südamerikabecken. Erstens wegen der wenigen Pflanzen und zweitens wegen dem Wasserwechsel. Klar, so ein Malawi Becken hat ganz andere Wasserbelastung als meine unterbesetzten Südamerika Becken, da die Malawis ja auch richtige Fresser sind und entsprechen ausscheiden. Aber da der Wasserwechsel recht einfach zu bewerkstelligen ist, sollte mit entsprechenden großen WW nichts falsch zu machen sein.
4zap ist offline  
Alt 10.04.2004, 17:33   #6
Sarah77
 
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Hallo!

Früher pflegte ich Diskus und heute Malawis. Mit ein wenig Wissen läßt sich ein Ostafrika-Becken sehr gut und ohne sehr viel Aufwand pflegen, da diese Barsche eigentlich sehr robust sind. Die Schadstoffbelastung im Wasser ist auch nicht höher als in anderen Becken, abgesehen von Holländischen Pflnzenaquarien oder Diskus-Zuchtbecken.
Wichtig bei diesen Becken ist jedoch eine hohe Umwälzleistung der Filter, bis zu 5 mal/h, richtige Vergesellschaftung (Mbunas oder Nonmbunas)
und die richtigen Wasserwerte (hoher ph-Wert, mittlerer KH-Wert). Außerdem sollte das Becken mindestens 200l fassen.

Leider neigen viele Aquarianer dazu, ihr Becken überzubesetzen, um bei Malawis die Aggressionen zu mildern. Das ist jedoch von Grund auf falsch! Man muss lediglich die passenden Arten miteinander vergesellschaften und für Rückzugsmöglichkeiten und Reviergrenzen sorgen.

Viele Grüße

Sarah
Sarah77 ist offline  
Alt 11.04.2004, 17:01   #7
Mr.P
 
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Hallo,

meint ihr man kann in einem 120 er Becken schon eine schöne Landschaft einrichten?
Wieviele Fische und welche Arten würdet ihr mir bei 120x40x50 bei folgenden WW empfehlen.

7,9 pH
8,9 KH
16GH


Ich wollte zur Reinigung noch ein paar Welse einsetzten. Kann ich die zusammen mit den Barschen halten? Und welche Welse sind bei den WW OK?

Gruß
Andi
Mr.P ist offline  
Alt 11.04.2004, 17:34   #8
tygold
 
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hallo,

nimm doch Tanganjikas (schau mal unter Artenteil in http://www.africanfish.webrel.info/htm/start.php ) , dann kannst du dir eine Synodontis-Art (Tanganjika-Wels) halten und bleibst sogar dem Biotop treu

Ich würd dir folgendes vorschlagen:
(ist in etwa die planung für mein evntl kommendes grosses Becken)

5 Synodontis Petricola (Boden)
10-12 Cyprichromis (Freiwasser, Felsen)
1/1 Julidochromis (Felsen)
1/1 Altolamprologus (Felsen)
Schneckenbuntbarsche (evntl hier keine Multis, da die in Kolonien leben und so den Synos viel pletz wegnehemn würde) (Boden)


Grüsse
Tobias
tygold ist offline  
Alt 11.04.2004, 18:21   #9
Sarah77
 
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Standard

Hi Andi!

Da kann ich mich Tobias nur anschließen, mach dich mal bei AfricanFish schlau, ob dir Malawis oder Tangas besser gefallen. Bei deiner Beckengröße sind Tangas auf jedenfall besser. Aber leider sind sie nicht so bunt wie Malawis, dafür aber angeblich interessanter. Viel Spass beim Stöbern!

Viele Grüße

Sarah
Sarah77 ist offline  
Alt 11.04.2004, 21:59   #10
C. O.
 
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Standard

Hallo,

Zitat:
Zitat von Sarah77
Bei deiner Beckengröße sind Tangas auf jedenfall besser.
:lol: Sorry, aber diese Zweideutigkeit ist einfach nur genial. Nix für ungut :wink: .

Gruß
CHristian
C. O. ist offline  
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