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Alt 28.04.2004, 01:18   #21
sensi
 
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tach zusammen!

Ich tu mich grad schwer mit einer Antwort....

Ich weiss aus Erfahrung, dass sich Mütter, die überfordert sind,
nicht unbedingt an Aussenstehende wenden, um Hilfe anzufordern.
Sie meinen immer noch, sie müssten das alleine bewältigen. Egal,
was es ist. Wenn also jemand von aussen ihr anbietet, ihr zu
helfen, wird sie das in eine Krise stürzen, und sie wird kategorisch
ablehnen, auch wenn sie nicht mehr weiss, wie sie das alles auf
die Reihe bringen könnte, weil sie immer noch der Meinung ist,
dass sie das alleine bewältigen muss. Insgeheim aber würde sie die
Hilfe gern annehmen. Und genau da ist der Knackpunkt, den es
zu erwischen gilt.
Ich selbst habe drei Kinder, vier Meerschweinchen, drei Aquarien,
und bin alleinerziehend. Diese Gratwanderung zwischen Pflichten
und 10 Minuten Ruhe kenne ich zu genüge.
Um den Teufelskreis zu durchbrechen, muss bei der Mutter ange-
setzt werden. Und das schafft nur eine andere Mutter, die ihr
die Kinder mal für einige Zeit abnimmt. Nicht der Nachbar von neben-
an, der keine Kinder hat. Denn das sieht sie wieder als Angriff an,
als Beweis, dass sie überfordert ist.

Es ist verdammt schwer, hier zu helfen, ohne das Jugendamt einzu-
schalten.

Gibt es keine Familie mit Kindern, die in der Nähe wohnen? Hier wäre
ein Ansatz möglich, um die Kinder, die sonst alleine wären, in eine
Gruppe zu integrieren, ohne dass die Mutter Schuldgefühle
gegenüber den andern Müttern entwickeln kann, die auf ihre Kinder
in der Zwischenzeit aufpassen.

Mehr weiss ich auch grad nicht, um helfen zu können..... mit tun die
kleinen auch leid, und wäre es in meiner Nachbarschaft, hätte ich
kein Problem damit, zu helfen. Nicht nur mit schlauen Sprüchen,
sondern damit, dass ich den Kindern einfach Türe und Tor offenhalte
damit sie zu mir kommen könnten.

Ich hoffe auf eine gute Lösung im Sinne der Kinder....

heike
sensi ist offline  
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Alt 28.04.2004, 01:21   #22
Cocker
 
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*lol

generll hat er sich weniger bewegt, der ist 100% gaststättentauglich. bewegung kommt da aber sofort rein, wenn er entweder essen riecht oder mitbekommt, das wir gehen dann aber immer gleich sehr viel bewegung... *seufzel

solange der hund ein berechenbares verhalten zeigt, ergo dir zeigt - ankündigt - was er macht, geht von einem tier keine gefahr aus. ankündigen bedeutet, zähnefletschen (passiert nix, solltest nur nicht hinlangen), schwanzwedeln und an dir hochspringen, der ganze kram. solange DU keine angst zeigst, stellst du für den hund im normalfall keine bedrohung dar - ergo passiert dir auch nichts. wenn du aber angst zeigst, könnte dich der hund als bedrohung (tier, hat angst, wird beissen) sehen - so passieren leider sehr viele "unfälle" mit hunden. ein vernünftig sozialisiertes tier wird dich aber im regelfall ignorieren, auch wenn du angst zeigst

kleines beispiel: ich hatte früher das glück mit meinem in einem park rauszugehen, wo ein furchtbar unerzogener rottweiler rumsprang. der war immer zur selben zeit unterwegs, und jeden zweiten tag seiner besitzerin "aus dem halsband geschlüpft"... nun ja, der war mit 1,5 jahren im besten pflegelalter, und hat jeden (!) den er getroffen hat, einfach mal aus vollem lauf angesprungen. sehr lustig, besonders bei dem gewicht
es kam der tag, da wollte er das mit mir versuchen. ich hab ihn erst angebrüllt (hund bleibt erschrocken stehen) und bin dann forsch auf ihn zugelaufen (hund legt sich hin und dreht sich auf den rücken). von diesem tag an hat er die marotte gelassen. so viel mal zum unterschied sozialisiert (war der rotti), aber nicht erzogen.
schlecht sozialisierte hunde beissen ohne vorzeichen, das ist wirklch ÜBEL! das die schuld beim halter zu suchen ist, muss ich wohl kaum betonen, gelle?

mein tipp: wenn du je probleme mit dem tier haben solltest, brüll ihn an. in 90% aller fälle reicht das völlig aus

nummer kommt morgen via pm im anderen forum, muss mir yvonne rauskramen
Cocker ist offline  
Alt 28.04.2004, 01:34   #23
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Zitat:
ich hab ihn erst angebrüllt (christian bleibt erschrocken stehen) und bin dann forsch auf ihn zugelaufen (christian legt sich hin und dreht sich auf den rücken)
:D

@sensi danke für das Verständniss ich glaube Du hast es ziemlich auf den Punkt gebracht. Im Haus gibt es keine anderen Kleinkinder. So wie ich es mitbekommen habe ist die "öffentliche" Meinung über die Leute nicht besonders hoch anzusiedeln.

gruss
Christian
P.S.: Mir hat mal ein Meerschwein aufs TShirt gepinkelt....seitdem mag ich sie nicht mehr...;) Wenn ich nach Peru Fische fangen fahre probiere ich trotzdem mal eins. ;D
 
Alt 28.04.2004, 14:13   #24
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Hi!

Ich wollte kein Mitleid erregen....:) Ich weiss schon, dass es mir ganz gut geht! ;) Ein Grund dafür ist aber auch, dass wir jetzt noch kein Kind wollen! Und wenn wir eins wollen, dann beide...aber bei den Leuten scheint das ja nicht so zu sein.
Die Kinder sind 3 und 4 habe ich erfahren, wir dachten immer der kleine ist 2, weil er doch etwas zurückgeblieben wirkt.
Ich hab grad mal nachgeschaut bei uns gibt es 4 Kindergärten und im Nachbarort Hofheim (5 Minuten Fussweg) über 10 Stück...da gibt es bestimmt irgendwo 2 Plätze...

gruss
Christian
 
Alt 28.04.2004, 14:37   #25
amazona
 
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Standard Der 4jährige...

Hallo Christian, der 4jährige sollte an sich schon seit einem Jahr in einen Kindergarten gehen. Das ist in der Regel auch kein Problem.

Schwieriger ists bei unter 3jährigen, aber da der Kleine ja auch schon drei ist, müsste er nun schleunigst in den Kindergarten.

Gerade dann, wenn die Kinder nicht gut gefördert sind, da haben sie im Kindergarten die Chance, dass Defizite aufgearbeitet werden.

Und die Mutter kann sich mal was ausruhen.

Es ist sehr oft das Problem, dass sie Eltern oder Mütter die Überforderung nicht eingestehen können und wollen, weil sie dann Angst haben, als Rabeneltern zu gelten.

Jugendämter sind ja nicht zu Strafen da, sondern um Unterstützung zu geben. Das tun sie auch, wenn man sich als Eltern selbst an sie wendet. Das nennt sich dann freiwillige Erziehungshilfe.

Sicher wäre es gut, wenn andere Unterstützungsmechanismen greifen könnten, wie die Hilfe anderer Mütter. Das hat aber zur Voraussetzung, dass diese Hilfe gesucht und angenommen wird und auch unterstützende Personen in der Nähe greifbar sind.

Wenn dies alles nicht der Fall ist, kann man die Sache aber nicht sich selbst überlassen. Das müssen dann letztlich die Kinder ausbaden, die sich nicht selbst helfen können.

Oft bringt es schon was, wenn jemand das Gefühl bekommt, das es doch eine gewisse soziale Kontrolle gibt. Ich würde die Frau freundlich ansprechen und auch mal fragen, ob sie denn gar keine Hilfe hat. Vielleicht ihr auch erzählen, dass sie ihre Kinder in einen Kindergarten geben kann.

Wenn das alles nichts bringt und die Sitzuation sich für die Kinder nicht bessert, dann sollte man doch eingreifen. Wie gesagt, das Jugendamt hat nicht den Ansatz zu strafen, sondern zu helfen. Eine Vernachlässigungssituation - wenn sie denn hier besteht - kann nicht endlos hingenommen werden. Erklärt das sonst mal einem vernachlässigten oder misshandelten Kind (wobei ich nicht sagen will, dass die Kinder hier misshandelt werden). Ich will nur die Dimension deutlich machen.

Was unter Erwachsenen passiert, ist m.E. erstmal deren Sache, da würde ich mich auch lange zurückhalten. Aber nicht bei Kindern. Ich habe mehrere Jahre in einem Kinderheim für sog. "Sozialwaisen" gearbeitet und konnte die seelischen und körperlichen Verwüstungen, die durch Vernachlässigung und Misshandlung angerichtet werden, täglich betrachten.

Glaubt mir, ihr wollt nicht wirklich wissen, was in manchen Familien los ist und wie es den Kindern dann währenddessen und hinterher geht.

Aber nehmen wir an, dies hier ist ein "leichterer" Fall von Überforderung und Vernachlässigung, dann tut frühe Hilfe umso mehr Not, um noch was für die Kinder zu machen. Und auch, um der Mutter zu helfen und ihr Perspektiven zu zeigen.

Nur noch zum Thema Kampfhunde: Wenn es denn einer im strengen Sinne ist, gehört er nicht in eine Familie mit kleinen Kindern. Und 10 Minuten Gassi-gehen ist für solch ein Tier wirklich zu wenig.

Liebe Grüsse Eure Heidi
amazona ist offline  
Alt 28.04.2004, 14:58   #26
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Hi!

Nochmal zusammengefasst:
- die Mutter ist eindeutig überfordert
- 3 und 4 Jahre alte Kinder gehören in einen Kindergarten (ich glaube der große wird dieses Jahr sogar schon 5)
- heulen und schreien/lautes spielen ist nicht zu vermeiden/normal
als Mittel zur Besserung
- erstmal privat ansprechen und auf Hilfemöglichkeiten hinleiten/weisen
wenn dann nichts passiert
- Kontakt mit dem Jugendamt aufnehmen

gruss
Christian
 
Alt 28.04.2004, 15:17   #27
Ralf Becker
 
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Hallo Christian,

ob Kinder in einen Kindergarten "gehören", entscheiden bei uns nach wie vor die Erziehungsberechtigten.

Mit dem Einschalten des Jugendamtes wäre ich auch nach ggf erfolglos verlaufenen Gesprächen sehr vorsichtig.
Die Kinder werden doch wohl nicht mißhandelt oder vernachlässigt.
Ralf Becker ist offline  
Alt 28.04.2004, 17:40   #28
Steff
 
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Zitat:
Zitat von leimsfelder
Die Kinder werden doch wohl nicht mißhandelt oder vernachlässigt.
In dem Fall hat die Mutter vom Jugendamt wohl auch nichts zu befürchten.
Und ich finde schon, daß die vernachlässigt werden, wenn man sie öfter alleine zu Hause läßt. Bei so kleinen Kindern kann ne Menge passieren wenn man sie sich selbst überläßt.
Außerdem ist eine beschissene Erziehung in meinen Augen auch eine Form der Mißhandlung. Mißhandlung heißt ja nicht körperliche Gewalt.
Steff ist offline  
Alt 28.04.2004, 18:16   #29
Frontosa
 
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Hallöchen,
zum Thema Staffordshire Terrier kann ich einiges beitragen:

Ich selbst habe einige Jahre sogenante "Kampfhunde" gehalten.
Wenn Dir der Hund "komisch" vorkommt, folgende Tipps:

In den meisten Bundesländern ist für "Kampfhunde" ab 18 Monaten ein Wesenstest vorgeschrieben - wenn die Frau schon mit ihren Kindern überfordert ist und sie anschreit, sollte sie die Finger von Tieren lassen, die ohne weiteres eine ernsthafte Bedrohung darstellen können (Als ehemaliger Halter von Staffords masse ich mir dieses Urteil sicher nicht unberechtigt an...).

Liegt dieser Wesenstest nicht vor, drohen je nach Bundesland massive Konsequenzen - von Bussgeld bis Tötung des Tieres.
Weiterhin sind Staffords meines Wissens nach mittlerweile in jedem Bundesland leinenpflichtig; in den meisten Bundesländern ist ein Maulkorb erforderlich.

Sag Deiner Nachbarin doch höflich, dass Du Angst vor dem Hund hast und ob sie nicht sicherstellen kann, das der Hund Leine und Maulkorb erhält. Das ist dann schonmal ein sicheres Gefühl!

Sollte das nicht helfen, würde ich kurzfristig das Veterinäramt einschalten, die kümmern sich dann um den Hund.

Aber zunäcsht würde ich mit der Nachbarin reden; meist findet sich ne Regelung...........Ok, Kinderbetreuung würde ich für schlecht erzogene Kinder mit Sicherheit auch nicht machen. Aber meist können die Kinder am wenigsten dafür!
Frontosa ist offline  
Alt 28.04.2004, 19:34   #30
Ralf Becker
 
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Hallo Steff,

soweit ich das verstanden habe, ist das in diesem Fall so nicht gegeben; kann ich natürlich aus der Ferne nicht abschließend beurteilen.
Dennoch bin ich der Meinung, daß ein Zuziehen des Jugendamtes die ultima ratio sein sollte.

Zitat:
Zitat von Steff
Außerdem ist eine beschissene Erziehung in meinen Augen auch eine Form der Mißhandlung. Mißhandlung heißt ja nicht körperliche Gewalt.
Prima, Zustimmung!
Aaaber:
1. Wer legt denn fest, was eine "beschissene Erziehung" ist?
2. Wer soll sich denn dann um die vielen Kinder kümmern?

Ziemlich gewagt, die Erziehung einer Mutter lediglich aufgrund einer einzelnen subjektiv geprägten Äußerung zu beurteilen.
Ich setze einfach mal voraus, daß Du die hier genannte Familie nicht persönlich kennst.
Ralf Becker ist offline  
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