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Alt 16.05.2004, 01:40   #1
C. O.
 
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Standard Lamprologus ocellatus-Nachwuchs

Hallo,

vor zwei Wochen hat mein L. ocellatus-Pärchen endlich abgelaicht. Das war ne lange Geburt, immerhin habe ich die Schneckenbuntbarsche schon ein dreiviertel Jahr. Vor zwei Tagen entdeckte ich dann den ersten Babyfisch am Schneckenhauseingang. Mittlerweile sind es so um die vier Babies, die sich am Eingang tummeln und auch mal kurz raus schwimmen, wenn es Artemianauplien zu fressen gibt. Die Babies sind mit ihrer Mutter auch schon ins Nachbarhaus umgezogen. Es läuft bis jetzt alles prima, das Männchen zeigt dem Weibchen, wie bisher üblich, keinerlei Aggressionen.
Die Länge der Kleinen dürfte ungefähr einen halben Zentimeter betragen, sie sind schwarzweiß gestreift. Ich habe gelesen, dass sie von den Eltern als Jungfische bis zu einer Länge von 1,5 - 2 cm toleriert werden und danach verjagt werden, um sich ein eigenes Revier zu suchen. Das bedeutet für mich, dass ich die Jungen raus fangen und in ein Aufzuchtbecken überführen muss. Weiss jemand, wann in etwa die Fische diese Länge erreichen?

Gruß
Christian
C. O. ist offline  
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Alt 16.05.2004, 02:06   #2
Fink2003
 
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Kommt ganz auf das Futterangebot an!

Florian
Fink2003 ist offline  
Alt 16.05.2004, 02:27   #3
C. O.
 
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Hallo,

ich füttere dreimal täglich Artemianauplien. Es reicht mir auch schon, wenn ich eine Tendenz gesagt bekomme. Dauert es eher zwei bis drei Monate oder doch eher ein halbes Jahr, oder noch länger bis sie vertrieben werden?

Gruß
Christian
C. O. ist offline  
Alt 16.05.2004, 13:56   #4
Jani
 
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Hallo,
eher 2-3 Monate.
Ich würde das Aufzuchtbecken schonmal aufstellen.

Grüße
Jani
Jani ist offline  
Alt 16.05.2004, 14:28   #5
Akex
 
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Standard

HI,

Ich hab ne allg. Frage zu Schneckenbuntbarschen!
Habe gehört, dass die Art L. ocellatus in bspweise einem 60er nur als Paar gehalten werden kann.
Stimmt es das multifasciatus da wesentlich toleranter sind, oder zeigen diese auch eine solche Aggressivität?
Kann man ocellatus überhaupt zu mehr als einem Pärchen halten?

Ciao

Alex
Akex ist offline  
Alt 16.05.2004, 19:35   #6
nouse
 
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Standard hallo

also du kannst ocellatus in einem 60er halten aber dann auch echt nur ein pärchen von dem du weist das es eins ist ansonsten wirst du nicht viel freude haben...die multis kannst du zu mehreren halten weil sie zum ersten kolonietiere sind das heist sie bleiben von generation zu generation zusammen und die männchen passen an den reviergrenzen auf die weibchen betreiben die brutpflege gemeinsam das revier von den multis beträgt ca.einen radius von 20cm weil sie sich einen trichter ausheben ,in der mitte sind dann die schneckenhäuser...bei occelatus kann es vorkommen das ein männchen ein komplettes 160liter becken dominiert wie bei mir damals das war nicht sehr lustig hab dann dadurch auch meine lust an den tieren verloren obwohl sie sehr schön und interessant sind aber um die occelatus mit freude in einer gruppe von min.3 männchen zu halten braucht man ein größeres aquarium...

Gruß Florian
nouse ist offline  
Alt 17.05.2004, 01:12   #7
C. O.
 
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Hallo,

@Jani: Ich hatte mir überlegt, ein 25l-Becken, ausgestattet mit Regelheizer, ansonsten ohne Filterung, zur Aufzucht zu verwenden. Es sollen keine Einrichtungsgegenstände, außer ein paar Schneckenhäuser, mit rein kommen. Das müsste doch gehen, wenn häufig das Wasser gewechselt wird, oder?!

@Alex: In einem 60er würde ich lieber Neolamprologus multifasciatus halten, diese sind weitaus weniger aggressiv. Oder auch N. brevis. Mein Pärchen L. ocellatus lebt in einem 110l-Becken, 54l sind für diese Art IMO zu wenig. Bis vor Kurzem hat mein Männchen das Weibchen ständig gejagt, so dass sich dieses hinter Pflanzen verstecken musste. Durch die Zucht verhält es sich im Moment in keinster Weise aggressiv gegenüber dem Weibchen. Ocellatus-Männchen können wirklich sehr aggressiv sein, auch meine Hand wird mitunter angegriffen, wenn ich im AQ hantiere.

Ansonsten habe ich bisher nur vier Babies entdeckt, eines davon ist besonders neugierig und mutig, es hat sich schon 30-40 cm vom Schneckenhaus entfernt.

Gruß
Christian
C. O. ist offline  
Alt 17.05.2004, 03:20   #8
Jani
 
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Hallo Christian,
ich würde schon versuchen für Wasserbewegung zu sorgen, entweder mit einem Luftheber und Schwammfilter oder mit einer kleinen Pumpe (bei Conrad für 6 € ) in Schaumstoff eingepackt.
Falls du Interesse hast versuche ich auch nochmal zu beschreiben wie man einen kleinen Einhänge- HMF aus einer Eispackung bastelt.
Auch würde ich eine dünne Schicht feinen Sand einbringen.
Wenn du keinen Filter hast, erzeugst du damit eine größere Oberfläche an der sich Bakterien ansiedeln können.
Außerdem können die kleinen da schonmal buddeln üben.

Bei nur vier Babys geht es sicherlich aber auch so wie du beschrieben hast, ist aber mehr Arbeit. Da würde ich schon zweimal am Tag Wasser wechseln und immer schön den Boden absaugen.

Grüße
Jani
Jani ist offline  
Alt 18.05.2004, 00:02   #9
C. O.
 
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Hallo Jani,

ich habe sogar noch eine kleine Tauchkreiselpumpe rum liegen, die ich verwenden könnte. Gute Idee! Für die Sauerstoffzufuhr dürfte das auch von Vorteil sein. Wenn das Einbringen von Sand besser ist, werde ich das tun. Ich dachte nur, das Becken wäre leichter sauber zu halten, wenn Bodengrund fehlt. An der Beschreibung des Einhänge-HMF´s bin ich interessiert, vielleicht hast Du einen Link dazu?!
Doch bevor ich mir das Aufzuchtbecken zulege, werde ich noch etwas warten. Ich weiss doch gar nicht, ob die Babies überhaupt durchkommen. Sie fressen zwar gut, doch ich weiss nicht, ob deren Eltern mir irgendwann einen Strich durch die Rechnung machen :-? .
Ich hoffe das beste für die Kleinen.

Gruß
Christian
C. O. ist offline  
Alt 18.05.2004, 08:26   #10
Akex
 
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Ist brevis und ocellatus nicht die selbe Art?

Alex
Akex ist offline  
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