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Alt 27.05.2004, 22:28   #1
thobo
 
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Standard 2 fische innerhalb einer woche

hallo,

ich muss heute meinen 2ten verlust beklagen, es hat ein kupfersalmerweibchen erwischt. genau vor einer woche verlor ich schon ein kupfersalmermännchen.
heute nach dem füttern mit frostfutter fiel mir auf, dass plötzlich eines der ks-weibchen mühe hatte aufrecht zu schwimmen und immer ins trudeln kam und kaum gegen die strömung schwimmen konnte. es wurde immer schlimmer, so dass sie fast nur noch dahingetrieben wurde.
vor schreck hab ich gleich die ww überprüft, konnte aber nichts auffälliges feststellen, ganz normale werte.
trotzdem hab ich die kleine sofort raus und in eine mischung aus aquarienwasser und frischwasser mit aufbereiter (enthält einige vitamine und pflegestoffe) und hoffte, sie würde sich erholen.
ich konnte nur noch feststellen, dass sich ihre kiemen nur noch selten und kaum sichtbar bewegten, ab und zu versuchte sie noch zu schwimmen, aber nach einer stunde war schluss.
ich hab sie noch untersucht, kann aber nichts ungewöhnliches feststellen.
den anderen geht es allen gut, keine auffälligkeiten. eigendlich dachte ich immer, wenn es welche als erstes erwischt, dann die garnelen, weil diese am empfindlichsten sind. nun ist der 2. kupfersalmer tot ohne dass ich was dagegen tun kann.
ich hoffe dass es nicht so weiter geht, ich weiss sonst nicht, was den fischen fehlt.

gruss
thomas
thobo ist offline  
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Alt 28.05.2004, 14:43   #2
ej64
 
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Hallo Thomas,

konkret zu den verstorbenen Kupfersalmlern kann ich nichts sagen, die Infos sind ja auch nicht sonderlich konkret ...

Aber mal eine Frage: in deinem Vorstellungsthread habe ich gelesen, dass dein Becken noch ziemlich neu ist und du jede Menge Probleme mit den Pflanzen hast und andererseits schon einen ziemlich fetten Besatz -- um nicht zu sagen: Überbesatz -- hast (lassen wir mal die vier Skalare in den 240 l außen vor, das kann sowieso nicht gut gehen).

Also: kann es sein, dass dein Becken überhaupt nicht vernünftig eingefahren ist? Solange ich massive Probleme mit dem Pflanzenwuchs habe, würde ich überhaupt keine Fische oder allenfalls ein paar wenige einsetzen -- offensichtlich ist das Becken ja nicht gerade stabil.

Weiter: wieso sind da schon so viele drin? Bist du dir sicher, dass du kein Nitrit-Problem hast? eine Besatzsteigerung sollte langsam erfolgen um der Bakterienflora (und dem Gesamtsystem) Zeit zu lassen, sich dem geänderten Nährstoffangebot anzupasssen.

Und noch das: Du hast ziemlich hartes Wasser und die Fische sind alles Weichwasserfische!? :-? Macht das etwa Sinn?

Und zu guter letzt: "Beleuchtung 1xTaglicht ohne Reflektor + 1xUV mit Reflektor" Was soll denn das bedeuten? Eine UV-Röhre? :-? Wozu soll denn das gut sein außer den Fischen einen Sonnenbrand zu verpassen ... :roll:

Hört sich für mich alles zusammen ziemlich skurril an -- willst du uns vergackeiern oder ist das dein Ernst? Wenn letzteres, dann dürften deine Probleme von dir selber verursacht sein ...
ej64 ist offline  
Alt 28.05.2004, 15:49   #3
thobo
 
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hallo eberhard,

nicht gleich das schlimmste annehmen, ich will niemanden vergackeiern.

also mein becken läuft seit ca. 2 monaten und ist mein allererstes becken.
hab vor der anschaffung auch viel gelesen (leider noch nicht hier ) und bin los um mir ein becken anzuschaffen, in dem ich auch skalare artgerecht (soweit das im aq geht) halten kann. vom händler hab ich dann mein jetziges empfohlen bekommen, also 120x50x40 (50 hoch). desweiteren hat er mir (was ich auch gelesen hab) empfohlen, das becken ca. 2 wochen einlaufen zu lassen (in der literatur stand was von 2 - 4 wochen). diese 24h bakistarter hat er mir nicht empfohlen, was mir auch ein wenig vertrauen in den händler gab. von beginn an hab ich auch etwas futter ins aq gegeben, was laut literatur das anfahren unterstützt. zudem hab ich auch das wasser mit den teststreifen getestet und konnte nach 8 tagen ein kleinen nitritanstieg feststellen, der am nächsten tag auch schon wieder auf 0 war (soweit man das bei teststreifen genau sagen kann). trotzdem hab ich noch die 2. woche zuendegewartet (war hart ) und hab mir dann die ersten fische besorgt. zuerst gab es nur die 5 siamesische rüsselbarben und im wochenrythmus kamen neue dazu. natürlich hab ich zu der zeit noch täglich das wasser kontrolliert (rein schon aus neugier).
eigendlich bin ich davon ausgegangen, das becken nicht voreillig besetzt zu haben, aber man lernt nie aus.
anfangs hatte ich auch keine probleme mit den pflanzen, im gegenteil, sie wucherten richtig. aber nach einiger zeit fingen die cabomba von unten an erst gelb, dann blassbraun zu werden und brachen ab. die anderen pflanzen wucherten dann auch nicht mehr so. daraufhin stieg ich auf den ferdrakon um und nach ca. 2 wochen wucherten die pflanzen wieder, bis auf die cabomba, welche ich jetzt getauscht hab. die neuen sind seit 2 wochen drinn und schauen noch gut aus. mal sehen wie sich die entwickeln.
noch ein wort zur beleuchtung:
ich hatte anfangs auf beiden röhren einen aufgesteckten reflektor (die uv-röhre ist so eine pflanzenröhre, hab sie halt besseren wissens uv-röhre genannt). als ich feststellte, dass es den skalaren in meinem becken zu hell ist, hab ich von der taglichtröhre den reflektor abgenommen und seit dem schwimmen sie frei im aq herum.
hoffe ich konnte einige missverständnisse klären

gruss
thomas
thobo ist offline  
Alt 28.05.2004, 16:19   #4
ej64
 
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Hi Thomas,

ok, scheint ja nicht in allen Belangen dramatisch zu sein.

Dass die Cabomba nicht wächst, kann daran liegen, dass sie zu wenig Licht bekommt, zum einen weil die anderen (gewachsenen) Pflanzen ihr nun vielleicht Licht nehmen und weil es dunkler geworden ist (Reflektor). 2*30 W (?) sind ja sowieso nicht gerade Starklicht.

Bleibt aber die Frage nach der Härte des Wassers. Das wird zwar nicht gerade der akute Anlass für das Kupfersalmler-Sterben sein, aber die biochemischen Prozesse eines Weichwasserfischs werden damit ziemlich strapaziert was sich ohne weiteres auf das Immunsystem auswirken kann.
ej64 ist offline  
Alt 28.05.2004, 16:48   #5
thobo
 
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hallo eberhard,

ich bin mir schon bewusst, dass für einige der GH an der oberen genze liegt, mir hat der händler auch ne packung torf in die hand gedrückt, mit dem hinweis es in den filter einzusetzten.
hab ich auch gemacht, aber die werte ändern sich so geringfügig, dass ich es mit den teststreifen kaum registrieren kann.

da gleich noch eine frage am rande, sollte ich besser mit den testflüssigkeiten arbeiten, oder sind teststreifen ausreichend?

als alternative bleibt mir dann wohl nur noch eine osmoseanlage, aber das wollte ich eigendlich wegen dem hohen wasserverbrauch vermeiden. ist ja auch nicht gerade ökologisch, leider hab ich keinen garten, den ich damit giessen kann.

da es ein 120er becken ist, handelt es sich um 38er röhren (macht das kraut auch nicht fett )
das mit den cabomba hatte aber schon vor der abnahme vom reflektor begonnen.
meine valisnerien haben übrigens so gewuchert, dass ich letztes we erst mal ca 80% der valisnerien aus dem becken genommen hab, sonst wäre in spätestens 2 wochen mein becken komplett zugewuchert gewesen.

gruss
thomas
thobo ist offline  
Alt 01.06.2004, 22:17   #6
thobo
 
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hallo fischfangemeinde,

hab mir am letzten samstag noch ein kleines becken (25l) besorgt, als quarantäne station für fische und als auffangbecken für überschüssige oder stark veralgte (teure) pflanzen. da in dem becken ja normal kein futter reinkommt, sollten dort die pflanzen von algen befreit werden (klappt das so?), so zumindest mein gedankenspiel.
als filter hab ich mir den aqua boss von eheim besorgt, ist eigendlich ein bischen oversized für das kleine becken, aber man kann ihn runterregeln und es ist ein aussenfilter, der bei dem wenigen platz nicht noch was wegnimmt.
zudem ist noch ein heizstab (jäger 50W, falls das becken doch mal grösser wird ) drinnen, eingestellt auf 25°.
desweiteren ist noch eine schicht bodengrund und feiner dunkler aq-kies drinnen (zusammen fast 1/5 der beckenhöhe, muss da vielleicht wieder was rausnehmen?).
die erstbefüllung erfollgte mit einem teil vom ww aus dem grossen aq, so dass ich hoffe, dass sich das kleine aq etwas schneller einläuft, wobei es da eigendlich keine eile gibt.
zusätzlich hab ich auch torf in einem netzbeutel in das aq hineingelegt, um den ph-wert und das gh zu senken.
das gleiche hab ich auch im grossen aq gemacht, nachdem das mit dem torf im filter bei mir anscheinend nicht hilft.
wieviel torf sollte man pro liter eingendlich ins aq hineinlegen und wie lange?

gruss
thomas
thobo ist offline  
Alt 06.06.2004, 16:39   #7
thobo
 
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hi zififofans,

seit meinem letzten verlust eines kupfersalmlerweibchens, hat sich die situation beruhigt. ich vermute, dass ich wohl mit dem frostfutter (tropenmischung) zu grosszügig war (es gab jeden abend etwa einen würfel (ca. würfelzuckergrösse)).
seit dem hab ich jetzt nur noch flockenfutter verfüttert (früh und abend jeweils ein bischen, für ca. 2min reichend).
vorgestern gabs mal ausnahmsweise abends einen halben würfel frostfutter.
ich werd wohl mal einen futterplan machen müssen und auch einen fastentag einplanen.

gruss
thomas
thobo ist offline  
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