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Alt 08.06.2004, 20:03   #51
Gerd Kassebeer
 
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Hallo Nik!

Zitat:
es überrascht mich schon, wie weitgehend wir da zusammen sind. Das macht der Schlegel. :roll: Entsprechend wundere ich mich ob der vermuteten unterschiedlichen Folgegedanken.
Nicht nur der Schlegel, sondern auch der Lernprozeß am ähnlichen Prozeß!


Zitat:
Ja, das Ausrufezeichen hätte ich genauso gesetzt. Ob man sich zur Dicke des Biofilms einen Kopf machen muss - wegen der von dir zuvor beschriebenen Regularien - stelle ich in Frage. Unter guten Bedingungen für Bakterien verstehe ich nur die Zeiträume in der irgendeine Limitierung wegfällt. Als Normallfall setze ich Stabilität der Umgebung und der Bakterienpopulation voraus. Die geringen Schwankungen um den Gleichgewichtspunkt vernachlässige ich. Wenn es Mikroben zu gut im dicken Biofilm geht, stellen sich z.B. Fressfeinde ein. Ich neige dazu diesen Regularien höchste Funktionalität und Zuverlässigkeit zu unterstellen. Mag sich der Biofilm in der Dicke geringfügig unterscheiden, aber - lässt sich daraus irgendein Effekt ableiten?
Ich bin diesbezüglich ziemlich fantasielos.
Im Bodengrund (Sand halte ich für gut zu betrachten, Kies erscheint mir wegen der offenen Struktur höchst unnatürlich und auch vergleichsweise undurchsichtig) erlebe ich mikrobielle Aktivitäten vor allem im Wurzelbereich. Ein umgezogenes Becken hatte im etwa 5 Jahre alten Sand Stellen, die frisch wie eine Woche nach der Einrichtung wirkten. Sicherlich passiert da was, aber ohne Pflanzen, durch Diffusion begrenzt ordne ich das für mich als vernachlässigbar ein. Diese auch vorher schon gemachte Beobachtung ergab sich in einem mit ungedüngtem, gewaschenen Sand betriebenen Starklicht-Pflanzenbecken.
Die Dicke des Biofilms wird erst interessant, wenn man über Strukturen nachdenkt, z. B. den Transport außerhalb oder innerhalb des Biofilms. Ein kurzer Weg liegt vor, wenn die Ammoniumoxidierer direkt neben den Nitritoxidierern liegen.

Die Vermehrungsrate ist nur in der Phase der Besiedlung hoch. Später ist sie sehr gering, es sei denn, man entfernt bei der Reinigung einen Teil der Bakterienflora. Dann wächst sie wieder nach!

Zitat:
Der Biofilm ist Resultat des Nahrungsangebots und der Bedingungen. Drehe ich mal die Sicht und sage, der Biofilm ist entsprechend wirksam, in wie fern interessiert dich dessen Dicke?
Für den Stofftransport, der übers freie Wasser geht, ist die Dicke der Diffusionsgrenzschicht bestimmend!

Für den Stofftransport innerhalb des Biofilms ist der Artenmix wichtig, um die Metaboliten auf kurzem Wege zu mineralisieren! Ich vermute, daß ein Cellulosepartikel von Celluloseessern besiedelt ist, und in der nächsten Reihe Arten sitzen, die von den Resten leben. Würden sie auf den Langstreckentransport angewiesen sein, wären sie viel schlechter dran!

Hungernde Bakterien reichern verwertbare Stoffe unter Energieaufwand an!

Grüße

Gerd
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