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Alt 31.05.2004, 13:53   #1
DominikB
 
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Hallo zusammen

Letzte Woche habe ich auf dem Dachboden ein altes 60cm Becken entdeckt. Nachdem ich jetzt meine Wohnung auf den Kopf gestellt habe, zwei Möbelstücke entsorgt und das Wohnzimmer umgestellt habe, hat es jetzt auch Platz in der Wohnung. Nun stellt sich natürlich die Frage, was für Fische kommen rein.

Leider haben wir hier ziemlich hartes Wasser (siehe Sig) und großen Aufwand mit einer UOA oder ähnliches will ich für das kleine Becken eigentlich nicht betreiben.

Einfach wäre die ganze Sache wenn ich ein Platy oder Guppie-Fan wäre, bin ich aber nicht. Außerdem tummeln die sich schon in meinem großen Becken und noch mehr kleine Tiere bring ich wirklich nicht mehr an denn Mann.

Nun Frage ich mich, gibt es Barben oder evtl. Cichliden die mit dem harten Wasser zurecht kommen und nicht sonderlich groß werden, so das sie mit dem 60er Becken zurecht kommen. Besteht eventuell sogar die Möglichkeit den ein oder anderen Wels zu besetzen?

Gruß

Dominik

PS
Ja, ich weiß schon, die Fragen habt Ihr mit Sicherheit schon tausendmal gehört, aber so ist das eben mit den Neulingen.
DominikB ist offline  
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Alt 31.05.2004, 14:01   #2
Chris1984
 
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Hi!

Neolamprologus multifasciatus, eine sehr kleine Schneckenbuntbarsch-Art ausm Tanganjikasee, wäre für das Becken sicherlich eine gute Wahl. Auch wenn ich es selten mache, hier empfehle ich mal die "Suche"-Funktion, weil echt sehr viele hilfreiche Threads zu dieser Fischart hier im Forum schon existieren.

Viele Grüße
Chris
Chris1984 ist offline  
Alt 01.06.2004, 06:57   #3
DominikB
 
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Standard Kommt Zeit, kommt Fisch

Guten Morgen

Ich hab jetzt gestern mal gegoogelt und die Foren Suche benutzt. Diese Art hört sich wirklich sehr interessant an. Wieviele der Tiere würdest du besetzen (und in welchem Verhältnis m/w?)
Ich dachte jetzt an vier Tiere (2m/2w). Ist das grundsätzlich falsch?

Besteht dann eigentlich noch die Möglichkeit irgendeinen schönen Oberflächenfisch dazu zu setzen? Die Barsche dürften sich ja eigentlich in den unteren Regionen aufhalten.

Gruß

Dominik
DominikB ist offline  
Alt 01.06.2004, 08:03   #4
Judith_
 
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Hi,

ich finde ein 60er eindeutig zu knapp für die Multifascius. Unter 80 cm würde ich keine halten. Sie sind recht revierbildend und selbst wenn Du nur ein Paar hast.......sie vermehren sich wie wild.

Schau Dich doch mal bei den Blauaugen um. Wenn ich das richtig im Kopf habe (bin da nicht der Spezialist), kommt Pseudomugil furcatus mit den Wasserwerten prima klar.

Dann gibt es noch ein paar rare, endemische Arten aus dem Inlesee in Myanmar. Microrasboras, Sabwas oder Inlecyperis. Auch die sind eher was für hartes Wasser (eventuell mußt Du die kH noch etwas erhöhen). Sie sind nicht einfach zu bekommen, die meisten Händler können sie jedoch bestellen.

Dann hättest Du aber Fische, die dem Becken angemessen sind (vor allem die Microrasboras sind entzückend) und die wirklich nicht jeder hat.


Gruß

Judith
Judith_ ist offline  
Alt 01.06.2004, 08:10   #5
Tim1000
 
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Wie wäre es mit Zwergbuntbarschen?

Z.B. "Apistogramme Borelli" (1M/2W), und dazu ein paar Amanogarnelen.
Tim1000 ist offline  
Alt 01.06.2004, 15:14   #6
Dirk Neidhardt
 
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Hi Tim,

Apistogramma borellii scheiden wohl auf Grund der Wasserwerte aus :wink: .

Viele Grüße aus der Eifel
Dirk
Dirk Neidhardt ist offline  
Alt 01.06.2004, 18:12   #7
neeth
 
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Standard Lake Inle

Hallo Dominik,
ich stand im Januar vor dem selben Problem: vergleichsweise hartes Wasser und keine Lust auf Guppy, Platy etc. Mir wurde auch zu den Inlesee-Arten aus Myanmar geraten, die ich dann schließlich über das Internet (Fischhaus Zepkow) bestellt habe und geliefert bekam. Ich habe mich für den Inlecypris Auropurpureus und Sawbwa Resplendens entschieden, jeweils 10 bezahlt und 12 bekommen (im 100*40*50) und es bisher nicht bereut. Je einer der Tiere ist mittlerweile gestorben, der eine Sawbwa hatte eine Pilzinfektion vor 3 oder 4 Wochen, der Inlecypris war nach einiger Zeit einfach weg. Ansonsten bereiten die Tiere viel Freude, auch wenn die Sawbwa Resplendens am Anfang recht scheue Zeitgenossen waren. Weitere Fische aus dem Inle-See wären Microrasbora rubescens und M. erythromicron (google mal nach denen - ich kann nicht viel dazu sagen). Die Tiere sollten bei einer Temperatur von nur 21-25°C in mittelhartem bis hartem Wasser gehalten werden. bei mir sind das 24°C und GH 12, KH 8, Ph 7,5-8.
Ich empfehle dir bei Interesse einen Besuch bei www.fischhaus-zepkow.de - unter 'Galerie' - 'Karpfenähnliche Fische 2' finden sich Bilder und Kurztexte. E-Mails wurden mir innerhalb von 24 Stunden sehr freundlich und kompetent beantwortet. Wie viele ins 60er passen und welche können dir Guido Höner und Ilse Lass vom Fischhaus sicher sagen - ich halte mich da lieber zurück.
Zum Versand der Fische: Billig war das nicht - die 24 Fische inkl. Versand per Spedition waren ca. 100 € teuer. Dafür waren nur jeweils 3-4 von ihnen in einem Transportbeutel in der großen Styro-Box mit jeder Menge Styropor aussen rum, sog. Heat-Packs, die für Wärme sorgen waren auch mit drin- und die Fische scheinen von Geburt an richtig behandelt worden zu sein, was die paar € mehr in meinen Augen wett macht. Ich kann die Leute dort also gemäß meinen Erfahrungen uneingeschränkt weiterempfehlen. Wenn Du also wirklich mal was willst, dass sonst kaum einer hat und der Preis nicht soo wichtig ist, sind diese Fische vielleicht die richtige Wahl für dich, zumal du eben kein Wassergepansche mit UOA oder ähnlichem hast. Futtertipp: Lebendfutter, Weiße oder rote MüLas, Wasserflöhe. Gerade die Sawbwas sind wie erwähnt scheuer und außerdem eher bodenorientiert (Flockenfutter erreicht die nicht, Granulat hab ich nie probiert), während die Inlecypris das obere Drittel in Beschlag nehmen und alles was ins Maul passt futtern. auch Futtertabletten zum an die Scheibe pappen kommen ganz gut bei allen an, aber kein Vergleich zum Lebendfutter.
Also, falls ich deinen Geschmack getroffen habe - ich beantworte gerne weitere Fragen dazu, gibt ja so selten was zu 'meinen' Fischen zu sagen hier :lol: :P :lol:

Gruß,

Matthias
neeth ist offline  
Alt 01.06.2004, 18:41   #8
Jani
 
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Hallo,
vielleicht noch mal ein bischen einen "einfacheren" Vorschlag:
Geeignet wären auch Tanichthys albonubes (Kardinalfische) und Rhinogobius wui (Weißwangengrundel).
Dann noch flink einen Hongkonger Bergbach nachgestaltet und man hat ein hübsches Biotop- Aquarium.

Grüße
Jani
Jani ist offline  
Alt 02.06.2004, 12:14   #9
DominikB
 
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Standard Schon wieder Mittwoch...

Hallo zusammen

Also ich hab eigentlich nix gegen Exoten. Mittlerweile hab ich eigentlich auch genug Erfahrung mit anderen, pflegeleichten Tieren das ich mir sowas zutraue.
Wisst Ihr zufällig wie stark die springen? Eigentlich wollte ich nämlich keinen Deckel auf das AQ machen. Sollten die doch stark springen muss das natürlich anders werden.
Kardinäle hatte ich auch schon mal. Wäre auch eine Überlegung wert.
Hast du zufällig ein Bild einer Weißwangengrundel oder einen Link zu einer HP mit mehr Infos? Von denen hab ich noch nie was gehört.

Gruß

Dominik

PS
Danke für die vielen schönen Tipps. Das Brainstorming bringt doch ganz schön was.
DominikB ist offline  
Alt 02.06.2004, 17:49   #10
Dirk Küsters
 
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Standard

Hi,

vielleicht sind seltenere Lebendgebärende ja auch was für dich.
Limia-arten z.B.?

gruß, Dirk
Dirk Küsters ist offline  
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