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Alt 05.06.2004, 17:02   #11
asta
 
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Hi,
mir ist schon mal passiert, das das Wasser die Gelantinemischung nach oben gedrückt hat. Also eigentlich sollte ja die Gelatinemischung unten sein, aber es war genau umgekehrt. Jedenfalls hat es dann den Schlauch verstopft, und irgendwie hat sich dann soviel Druck aufgebaut, das die ganze Sauce ins Aq gewandert ist. Folge war ein Horror-Nitritanstieg.

Ich weiß, für solche Situationen hat man eigentlich eine Flasche zwischengeschaltet, aber das war mir noch nicht bekannt. :roll:
asta ist offline  
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Alt 05.06.2004, 17:28   #12
Harper
 
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Hallo

Ich bin zwar kein Experte auf dem Gebiet der Gelatine-Zuckermischung, aber so rein aus dem Gefühl raus würd ich vielleicht etwas weniger Gelatine oder Agar-Agar verwenden, so dass der Ansatz nicht gar so fest wird. Und nach dem Erkalten die Oberfläche der Masse etwas "auflockern", so dass für den Anfang die Hefe eine größere Kontaktfläche zum Zucker in der Gelatine hat. Keine Garantie ... nur ein Denkansatz :wink:

Zum überschäumen....ich mache den Hefeansatz immer Abends und stelle die Flasche auf die Abdeckung. Bislang war es immer so, dass am anderen Morgen die Gärung im Gang war. Ich schwenke dann noch mal kurz den Inhalt, so dass der Schaum sich auflöst und dann kommt der schauch ins Wasser, ohne Waschflasche. In dem Viertel Jahr wo ich das so handhabe, gabs bislang keinerlei Probs.


Gruss
Tom

edit:
ps: vielleicht macht der Dünger der Hefe Probleme...?
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Alt 05.06.2004, 18:26   #13
Kuno
 
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Standard Re: CO2 Düngung mit Hefegärung

Zitat:
Zitat von tetraodon
Zitat:
Zitat von Ralf Becker
Hallo Tetra :wink:,

Zitat:
Zitat von tetraodon
Hallo NG,

ich habe ein Problem mit CO2 Düngung.
Ich habe schon alle möglichen Methoden (mit Aquariumwasser, mit Agar-Agar, nur Zuckerlösung, Gelantine) ausprobiert. Aber wenn ich mit Agar-Agar oder Gelantine arbeite, wird die Masse hart und die CO2 Produktion wird eingestellt. Habe schon versucht das Mischungsverhältnis zu ändern, so dass die Gelantine nicht so fest wird, aber ebenfalls ohne Erfolg.
Mischungsverhältnisse:
200g Zucker
knapper Teelöffel Agar-Agar
300 ml Wasser
einen Teelöffel Flüssigdünger (Nahrung für die Bakties)
alles kochen
danach mit 700 ml Wasser und 3 g Hefe
So mache ich es auch; das ist das Original-"Helmut-Rezept".
Beim Kochen darauf achten, daß sich der Zucker vollständig auflöst -> umrühren. Die Nährlösung über Nacht abkühlen lassen, dann mit lauwarmem LW auffüllen und zum Schluß die Hefe. Behältergröße 1,5 Liter. Läuft ohne Probleme und ist - die Standzeit betreffend - unschlagbar.

Sind alle Anschlüsse auf Dichtheit geprüft?
Ist der Widerstand bei der Einleitung nicht zu groß (Sprudelstein)?
Ist evt. der Steigungswiderstand (Höhenunterschied Gärlösung-AQ) zu hoch?
Füllst Du evt. mit kaltem Wasser auf?
Hast Du es mal mit einer anderen Hefe probiert?

Einen Fehler bei Deinem Vorgehen kann ich nicht finden.
Hallo Ralf und NG,
genau Helmut hatte das Rezept veröffentlicht. Wusste den Namen nicht, da ich nur das Rezept aufgeschrieben hatte.
Der Zucker ist immer völlig gelöst. Auch erkaltet und mit lauwarmen Wasser aufgefüllt.
Anschlüsse sind dicht.
Habe es sogar einmal nur mit dem Schlauch probiert, also ohne Stein oder anderen CO2 Reaktor. Keine Blasen, nicht mal ein Bläschen..
Der Steigungswiderstand beträgt rund 55 cm. Glaube nicht, dass dieser zu groß ist. Eine Lösung nur aus Wasser, Zucker und Hefe schafft diese Höhe.
Ich nehme die gute Hefe von Dr. Oetker (soll keine Schleichwerbung sein :lol: ) Diese Hefe funktionierte bei der einfachen Lösung am besten.
Es ist so, dass es überhaupt nicht sprudelt oder schäumt, selbst nach 48 h nicht :evil:. Solange dauert es doch nicht. Habe den Ansatz schon öfters probiert, sogar mit AQ-Wasser, aber immer das gleiche. Kein Erfolg. Es sieht so aus, dass der Gelantineansatz sich nicht auflöst.
Weiß jemand noch Tipps? :-?

mfg

Tetraodon
Hi!

Ich benutze das Rezept auch und bin (nachdem ich etwas weniger AgarAgar genommen habe) sehr zufrieden damit!

Zur Zeit werden 3 AQ's damit "versorgt":
1 x 80 ltr = 1 Flasche (~900 ml Ansatz)
1 x 450 ltr = 6 Flaschen in reihe "a" 900 ml Ansatz
1 x 60 ltr = 1 Flasche mit ca 0,5 ltr Ansatz

Das Grundrezept hab ich lediglich dahingehend abgeändert, das ich etwas weniger AgarAgar nehme, den Zucker zusammen mit dem AgarAgar und dem Dünger (NBK!!) einmal kurz Aufkochen lasse, dann die restmenge kalten Wassers hinzugebe, es gründlich umrühre und wenn es lauwarm ist, die Hefe (egal ob Lebend, oder Trockenhefe) unter kräftigem rühren hinzufüge.

Alles zusammen kommt dann noch lauwarm in die Flaschen (1,5ltr Billigfanta aus dem Lidel sind sehr gut geeignet, da die Deckel vernünftig schließen und nicht, wie andere Flaschentypen noch eine flattrige zusatzdichtung haben) und knapp 1 std später ist es schön am blubbern!

Die größte "Steighöhe" ist etwa 1,6 meter, gefolgt von 0,6 meter Wassertiefe und Lindenholzausströmer. Die geringste "Steighöhe" ist bei einem anderen Becken etwa 0,3 meter, gefolgt von 0,5 meter Wassertiefe und Sprudelstein.

Bei mir funzt alles Einwandfrei, es kommt zu keinem Überschäumen und alles ist zudem äußerst günstig!

mfg
Kuno
Kuno ist offline  
Alt 05.06.2004, 19:42   #14
Jola
 
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Hi barmann76,
ja es war ein Kanister. Keine Ahnung wieso der übergeschäumt war :-? .
Setze die Flasche an meinem AQ immer gleich an und trotzdem kommt es manchmal zu starker Schaumbildung.
Seit dem Maleur im 300 l AQ warte ich immer erst 2 Tage bis der Schlauch ins AQ darf, da der Kanister erst nach 2 Tagen übergelaufen war.
mfg Jola
Jola ist offline  
Alt 06.06.2004, 13:27   #15
Kuno
 
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Zitat:
Zitat von Jola
Hi barmann76,
ja es war ein Kanister. Keine Ahnung wieso der übergeschäumt war :-? .
Setze die Flasche an meinem AQ immer gleich an und trotzdem kommt es manchmal zu starker Schaumbildung.
Seit dem Maleur im 300 l AQ warte ich immer erst 2 Tage bis der Schlauch ins AQ darf, da der Kanister erst nach 2 Tagen übergelaufen war.
mfg Jola
Hi!

Hmm, könnte an einem zuviel an Hefe liegen, oder zu hohen Temperaturen am anfang?

Auf jeden Fall kannst du ein eindringen des Ansatzes in das AQ mit einem Handelsüblichen Rückschlagventil und einem Blasenzähler (z.b. von dennerle) für ein paar Euro sicher verhindern!

mfg
Kuno
Kuno ist offline  
Alt 06.06.2004, 16:46   #16
Jola
 
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Hi Kuno,
der Blasenzähler ist nicht gerade billig.
Statt Blasenzähler hab ich an meinem AQ jetzt eine halb Liter Flasche 3/4 mit Wasser gefüllt.
Das sollte eigentlich zur Verdünnung reichen wenn es mal zuviel schäumt.
Mein Mann traut der Sache nicht mehr und verzichtet lieber auf CO 2 Düngung.
mfg Jola
Jola ist offline  
Alt 06.06.2004, 16:59   #17
Sanne
 
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Hallo,

Zitat:
einen Teelöffel Flüssigdünger (Nahrung für die Bakties)
Helft Ihr mir bitte auf die Sprünge was für Bakterien sich warum in der Hefelösung vermehren sollen?

Viele Grüße,
Sanne

...die grade überlegt ob sie beim nächsten Hefekuchen vielleicht...
Sanne ist offline  
Alt 06.06.2004, 23:29   #18
Kuno
 
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Zitat:
Zitat von Sanne
...die grade überlegt ob sie beim nächsten Hefekuchen vielleicht...
Hi!
Sag blos du kippst keinen NPK Dünger in deinen Hefekuchen?

Also bei mir kommt der immer rein, hat so einen interessanten Nachgeschmack

@Jola

Jau, mit Flasche geht s auch, aber 2.- € für einen einfachen Blasenzähler sind ja nun auch nicht die Welt, oder?

(z.b. sowas: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...305674757&rd=1 )

cy
Kuno
Kuno ist offline  
Alt 07.06.2004, 00:35   #19
Ralf Becker
 
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Hallo Sanne,

Zitat:
Zitat von Sanne
Helft Ihr mir bitte auf die Sprünge was für Bakterien sich warum in der Hefelösung vermehren sollen?
die Hefebakterien. :wink:
Vermehren tun sie sich auch ohne, der NPK-Dünger dient als zusätzliche Nahrung.
Ralf Becker ist offline  
Alt 07.06.2004, 08:51   #20
Sanne
 
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Hallo,

*hartnäckig nachdenk*

Ich dachte eigentlich gehört die Hefe zu den Pilzen?

Bäckerhefe zB heißt Saccharomyces cerevisiae *prösterchen* und ist ganz frei übersetzt und interpretiert ein Zuckerpilz der Bier herstellt
Und die sollen Dünger mögen?
Hat schon mal einer probiert Hefe NUR mit diesem Dünger zu füttern?

Viele Grüße, Sanne
Sanne ist offline  
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