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Alt 21.09.2008, 23:34   #1
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Standard Anfänger -Starterset bei Hornbach - Nano-AQ für Anfänger?

Hallo Leute,

auch wir erwägen den Kauf eines AQ für unsere 8 jährige Tochter und machen uns vorher eher verrückt als schlau... natürlich wird die Pflege des AQ an mir als Vater in der Hauptsache verbleiben... nun sind da noch ein paar Fragen, die vielleicht das Forum hier beantworten möchtet:

1. Laminatboden - das AQ würde in unserer Wohnung überall auf Laminat treffen; sind hier besondere Vorkehrungen zu treffen? Gibt es spezielle Unterlagen, die unter und um das Schränkchen kommen?

2. Wasserwechsel - welche Instrumente werden heute für den Wasserwechsel benutzt oder sind sinnvoll? Früher(aus meiner Jugend) kannte ich nur einen sauberen Gartenschlauch und einen Saug-Blase-Ball, mit dem das Wasser dann in einen Eimer befördert wurde.

3. Starterset bei Hornbach

bei Hornbach wird ab Montag ein unter Hornbachlabel angepriesenes Set von mp für knapp 40 Euronen an den Mann gebracht. Dies besteht aus einem 60er AQ (54l) von mp, einem Eheim Innenfilter Pickup 2008, einem Jäger Heizer, 1x15 W Neonstab und einem mp Thermometer. Preislich finde ich ein Schnapper... aber nun die Fragen zu diesem Set:

3.1 Eheim Innenfilter Pickup 2008 - diesen Innenfilter konnte ich auf der Internetpräsenz der Fa. Eheim nicht ausfindig machen, nur den 2006. nah eineigen Internetrecherchen soll es sich wohl um baugleiche Filter (also 2008 = 2006) handeln. Wer hat mit diesem Filter Erfahrungen, und welche? Ich las, dass die Filterschlitze etwas grob ausfallen und daher eine falle für Kleinfische werden...

3.2 Innenfilter, welcher ist sonst zu empfehlen oder doch gleich lieber einen Außenfilter - welcher IF ist besonders zu empfehlen und aus welchen Gründen? Welche laufenden Kosten kommen dabei nicht dazu und wie einfach ist dieser vom Handling? Sollte gleich lieber zu Anfang, auch bei einem Anfänger, mit einem Außenfilter gearbeitet werden? Ein Mitarbeiter aus einem Zoofachgeschäft meinet, dass das Wasser bei einem Innenfilter nur "durchgejagt" wird, und würde wegen der besseren Filtermöglichkeiten immer einen AF vorziehen (auch bei einem 60er Becken). Eine Mitarbeiterin aus einem anderen Geschäft wiederum meinte, dass ein AF für ein Anfängerbecken einen zu großen/starken Wasserstrom produzieren würde; mit einem IF ist es in dieser Größenordung OK. Meine Erkenntnis: jeder hat seine eigenen Erfahrungen und Vorlieben. Was meint Ihr denn?

3.3 Heizregler - worauf ist hier außer der Leistungsstärke zu achten. Ist Jäger OK, oder welcher ist besonders zu empfehlen?

3.4 Lampen - reicht ein 15 W Stab für das o.g. AQ aus?

4. Wassertest - Welche Tests sind Pflicht? Die Streifen sollte man sein lassen, habe ich bereits gelesen. Welches "Labor" wäre denn für den Anfänger ausreichend?

5. C02 - C02-Anlage für ein 60er AQ Muss oder Kann? Ich las, die Pflanzenanzahl (reichlich) ist da schon die halbe Miete. Langzeitdünger werden kontrovers diskutiert, wäre das für den Anfang nicht die sinnvollere Alternative?

6. Unterschrank - worauf ist zu achten. Ich denke es tut jedes Möbelstück, sofern, das AQ satt draufstehen kann und das Möbelstück auch robust genug ist um etwa 80 kg dauerhaft zu tragen. Ich stelle mir vor eventuell ein normales Regal (mit wasserfester Folie überzogen) mit Press-Spanplatten in der Mitte zu verstärken (entweder mit ´ner Metallstütze in Form eines Schreibtischbeines oder mit einer massiven Span- oder MDF Platte mit mind. 22mm Stärke oder mit zwei 8er Kanthölzern). Was meint ihr. Reicht das aus? Oder doch lieber ein Schrank aus dem Zoogeschäft?

7. Oder doch ´ne Nummer kleiner - Nano-AQ?
Es muss ja nicht immer Fisch sein... Ich finde ja die "Nelen" süss. Sind diese neumodischen Kleinst-AQs denn überhaupt was für den Anfängerbereich wegen dem geringeren Puffermedium? Welche Hersteller sind da zu empfehlen; Dennerle habe ich bereits schon an vielen "Ecken" zum Verkauf angeboten gesehen, sogar bei dem o.g. Baumarkt...

Ich weiß, das iss ´ne Riesenliste, doch die Infos aus verschiedenen Geschäften tragen nicht so zur Klärung bei... Danke für Eure Unterstützung bei unserer Entscheidungsfindung!

Olli
LosApelos ist offline  
Alt 22.09.2008, 13:00   #2
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Hallo,

mein Becken steht auch auf Laminat. Keine besonderen Vorkehrungen. Nur habe ich noch ein Laminatbrett unter die Füße gestellt, falls es doch einmal Druckstellen geben sollte.
Wasserwechsel werden entweder nur mit einem Schlauch durchgeführt, oder in Verbindung mit einer Mulmglocke. Die haben meist ein Ansaugstutzen, der selbsttätig das Wasser ansaugt.
Ich arbeite nur mit einem Schlauch. Oberflächlichen Mulm kann ich damit auch absaugen. Etwas Mulm stört auch nicht.
Bei den Komplettsets kann maneigentlich immer alles so lassen, wie es geliefert wird. Die Komponenten sind auf die Beckengröße abgestimmt.
Wassertests sollte man im Bereich Nitrit, pH-Wert, Gesamthärte und evtl. noch Nitrat machen. Andere werden evtl. noch weitere nennen, nur mir haben sie immer ausgereicht. Bitte kaufe dir Tropfentest. Die sind genauer und halten auch länger. Es gibt auch "Laboratorien" mit einer Menge Wassertests. Sind natürlich etwas teurer, aber man hat alles komplett.
CO2 muss nicht unbedingt sein. Das kann man später machen, wenn das Becken läuft. Dann auch nur Bio-CO2. Ist günstiger und leicht nachzufüllen.
Unterschrank muss stabil sein und wie du schon geschrieben hast eine Dauerbelastung aushalten. Oft werden die kleinen Becken nämlich vom Gewicht her unterschätzt.
Ich persönlich finde die Nano-Aquarium nicht empfehlenswert und kann deshalb auch nichts dazu sagen.
 
Alt 22.09.2008, 19:05   #3
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hallo

zu den filtern: in diesen angeboten werden meistens filter angeboten, deren produktion ausgelaufen ist, was nicht heißen soll dass die schlecht sind. falls dir der filter nicht wirklich gefällt kannst du auch jeden anderen innenfilter verwenden. ich persönlich habe mir für das 60er becken den jbl cristalprofi 80 geholt.. der ist zwar eigentlich für ein größeres becken, aber er hat 2 kammern, die man mit verschiedenen filtermaterialien auch von jbl bestücken kann je nachdem was gebraucht wird und er ist regelbar in der leistung. weiterer vorteil: keine saugnäpfe, sonderen er wird gehalten über magnete, die aussen am becken angebracht werden.
sollten die schlitze zur "mausefalle" für fische werden, gibts nen simplen trick, einfach nen baumwoll oder nylonstrumpf über den filter ziehen, den kann man beim reinigen des beckens zwischendrin mal abziehn und unter klarem wasser reinigen^^

und auch wenn ich jetzt wieder mit kopfschütteln bedacht werde: ich bin der meinung die stäbchentests reichen völlig aus zur allgemeinen routinekontrolle. bei problemen oder abweichenden werten sind natürlich die tropfentests pflicht!
von den tropfentests gibts 2 die sera (vorteil: günstiger, nachteil: skalierung etwas grob) und die von jbl (vorteil: recht genaue skalierung, nachteil: teurer), welche verwendet werden ist jedem sein ding.

zu den nano aquarien: je kleiner das becken um so schwieriger ist es das gelichgewicht zu bekommen und zu erhalten, gilt besonders für aquas mit fischen.

zum boden: ich habe da keinerlei besonderen vorkehrungen getroffen, außer zu wasserwechsel, da leg ich imemr ein altes großes badetuch davor, wegen der wasserpanscherei^^

gruß
pry
Prydwynn ist offline  
Alt 23.09.2008, 21:18   #4
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Hallo,

also zu den Tests noch ein Wort.
Ich selbst bevorzuge die Tropfentest, weil sie im Endeffekt billiger sind. Im ersten Moment erscheinen sie teurer, aber man kann mehr Tests damit machen, als mit Streifen.
Streifentest sind, wie pry schon schrieb, etwas verpönt. Aber für einen Überblick sind sie völlig okay. Welche man da nimmt, ist jedem selbst überlassen.
Welche Methode man bevorzugt, ist auch jedem selbst überlassen.
 
 

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