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Alt 02.06.2010, 21:24   #1
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Standard Wrestling verbot?!

Mal ganz ehrlich,
Wrestling findet immer mehr Zuspruch in aller Welt und die Fans werden dank verbreitung der "Stars" durch medien wie Fernsehen und Pc/Nintendo/u.ä.,
auch immer Jünger.
Und dann kommt hin und wieder mal sowas vor
Mann reißt Kampfgegner das Herz heraus - Yahoo! Nachrichten Deutschland
???!!! Ich würde meinen Kindern auf jeden Fall das Privileg Wrestling auf DSF und co. anzusehen vorenthalten.
Eenso wie ballerspiele, ich denke,d as wird langsam zum gesellschaftlichen problem, oder?, wie denkt ihr darüber?
Carter
Carter ist offline  
Alt 02.06.2010, 21:36   #2
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Das ist dich total pervers!!!Ich hatte schon immer nichts für Wrestling übrig...aber das übertrifft natürlich alles!!!Boxen ist ja noch einigermaßen in Ordnung...aber Wrestling, bei dem sich drogendurchströmte "Muskelprotze" sich mit Klappstühlen etc. die Köpfe einschlagen...NEIN DANKE!!!

LG KFF97
Kampffischfan97 ist offline  
Alt 02.06.2010, 21:58   #3
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hallo

ähhhhmm.. ich glaube nicht, dass das was mit dem wrestling zu tun hat. diese sache, vom link das war kein wrestler sondern die etwas härtere varionate davon ultimate fighting. und ich weiß nicht obs in dem link stand , die beiden hatten nen drogencoctail aus psychotropen pilzen und anderen rauschmitteln intuns und im rahmen des horrortrips geschah der mord.

das heißt für mich, zuerst die kinder von drogen fern halten. dann sieht man weiter.

auch das argument mit den ballerspielen lese ich übewrhaupt rein gar nicht gern. es ist immer einfach irgendwas zu verteufeln. dabei sind das ganz viele faktoren die nicht stimmen, wennns zu gewalttaten kommt. und liegt sicher nicht an dem faktor "ballerspiele".
aber es ist wohl das einfachste irgendeinen schuldigen rauszupicken, anstatt sich mit dem hochkomplexen gesamtbild zu beschäftigen.

wrestling an sich ist show ohne ernsten hintergrund , da ist boxen noch um einiges brutaler.auch da kommt mein vorletzter satz wieder mal zum einsatz

in diesem sinne
pry
Prydwynn ist offline  
Alt 02.06.2010, 22:03   #4
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Zitat:
Zitat von Prydwynn Beitrag anzeigen
hallo


das heißt für mich, zuerst die kinder von drogen fern halten. dann sieht man weiter.
Da bin ich wiederum ganz deiner Meinung...aber das gilt nicht nur für Kinder

LG KFF97
Kampffischfan97 ist offline  
Alt 02.06.2010, 22:03   #5
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Wrestling ist ja nicht "echt" das ist ja alles nur Show, ich finds eigendlich recht öde. Boxen ist 100% besser.
Wako ist offline  
Alt 02.06.2010, 22:17   #6
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Hallo,

selbst beim ultimate fight gibt es Regeln, wenn auch wenige. Solche "Unfälle" passieren nur dann, wenn man den Sport, egal welchen, nicht ernst betreibt oder sich sonst wie zudröhnt. Ansonsten ist es durch das Regelwerk relativ sicher. Klar bekommt man gerade beim ultimate fight oder cage fight blutige Nasen oder sogar Rippenbrüche, aber das passiert meistens durch Unachtsamkeit und Unerfahrenheit.
Wenn ich bei meinem Kampfsport nicht aufpasse, dann bekomme ich auch eine blutige Nase.
 
Alt 02.06.2010, 22:19   #7
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is ja egal, ob es Show ist, es vermittelt das selbe und zum thema Ultimate Fighting, auch das ist ja gerade als "trendsport" im kommen.
drogen sind doch sowieso klar, da sehe ich aber auch für Zigarette und Bierchen ab 16 schwarz.
Zigaretten sind glücklicherweise ab 18, allerdings sollte man auch da gerade an Schulen u.ä. verstärkt kontrollieren.
Zum Thema Ballerspiele, es ist mühselig das ganze durchzukauen, allerdings ist es de fakto so, dass sie von US-amerikanischen Militärs entwickelt wurden um bei Marines die Hemmschwelle auf Lebewesen zu schießen zu senken und daher ist ein gewisses Aggressionssteigerungspotential nicht von der Hand zu weisen, klar wird nicht jeder Spieler zum gewalttäter, aber wenn es von 100 einer ist ist das auch schon zu viel.
Carter
Carter ist offline  
Alt 02.06.2010, 23:14   #8
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Ich gehe mal nicht auf die Wrestlingsache ein, das ist nicht mein Metier (und zudem eine Tat unter Drogeneinfluss, die m.E. auch ohne den Kampfhintergrund hätte geschehen können).
Zum Thema "Schädigender Einfluss von Computerspielen":
Ballerspiele wie CS oder GTA schließe ich aus. Das ist definitiv nichts für Kinder, selbst ich, die sich gerne mit Gaming beschäftigt, halte rein gar nichts davon, immer wieder Kopfschüsse zu verteilen. Das ist in meinen Augen (für ein Kind) Abstumpfung, die zu Realitätsverzerrung führt.
Gegen andere Spiele, insb. auf den "Kinder-Konsolen" von Ninterndo, spricht für mich nichts, solange in Maßen gespielt wird. Betonung aber eben auf "maßvoll".

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, die wissen was für sie gut ist und was nicht. Als Eltern hat man die Verantwortung für die Kinder und muß eingreifen und zur not auch Dinge verbieten, wenn man feststellt, etwas schadet mehr als daß es nützt. Selbstverständlich möchte ich meinen Kindern dennoch zugestehen, ihre Freizeit in einem gewissen Maße selbst zu gestalten. Allerdings gilt es hier zu differenzieren:
Wenn mein Kind seine Freizeit ausschließlich vor der Konsole verbringt, muss ich einschreiten, weil es mein Kind in seiner Persönlichkeitsentfaltung beeinträchtigt. Denn:
Die kindheit ist eine Zeit, in der man das Territorium Welt für sich erschließen soll, und dazu gehört für mich, verschiedene Hobbies zu erkundschaften und seine Stärken und Schwächen kennen zu lernen. Beim Konsolenspiel kann prinzipiell jedes Kind gleich gut werden, wenn es viel zockt.

Außerdem ist der pädagogische Wert von selbst erdachten bzw. "klassischen" Spielen sicherlich ein anderer. Was ich meine, ist, dass Kinder, die gemeinsam ein Baumhaus bauen, dabei ihre handwerklichen Fähigkeiten im Umgang mit Naturmaterialien erproben, im Kopf einen Bauplan anfertigen, was ihr Vorstellungsvermögen schult, gemeinsam ein Projekt gestalten, das von nachhaltiger Dauer ist und zu einem festen Erfolgserlebnis mit bestimmten Erfahrungswerten führt. Das alles bereitet sie in anderer Weise auf das (Berufs-)Leben vor als ein "Daddelspiel". Hierbei wird auch im Team agiert oder ein Wettkampf ausgefochten, der Erfolg ist jedoch von kürzerer Dauer, denn danach wird ja die nächste Runde gespielt. Die Projektdauer beträgt also nur ein paar Minuten, die körperliche Betätigung ist gleich null, die Kommunikation unter Freunden viel geringer. Ich denke, hier liegt es am Kind, was es sich entschließt mitzunehmen- ob die Story seine Phantasie zu Träumen anregt, der Wettkampf seinen Ehrgeiz weckt oder die Musik seinen Geist beflügelt. Möglicherweise, und das vor allem, wenn es noch jung ist und wenig Erfahrungen im "echten" Leben gesammelt hat, ist es bloß fasziniert von den bunten Bildern und Farben, die sich auf Knopfdruck verändern. Es ist schließlich erwiesen, dass Kinder vor dem Fernseher unter Reizüberflutung leiden. Dass Zocken süchtig machen kann- und dann auch die sozialen Fähigkeiten abstumpfen. Ich schätze die positiven Auswirkungen von multimedialen Games, aber dass sie im Übermaß einen schädigenden Einfluss ausüben können, lässt sich eben nicht bestreiten. Hier muss ich als Erwachsener abschätzen und im Zweifelsfall einschreiten, wenn ich einen solchen Einfluss erkenne.


Ich finde, dass Freiheiten zweifellos wichtig für Kinder sind, um sich zu entwickeln.
Aber Struktur ist (leider) auch notwendig, um in der Gesellschaft zu bestehen. Und da sich "außerhalb" der Gesellschaft befindliche Menschen meistens auch damit schwer tun, glücklich zu sein, liegt es an mir, meine Kinder auch auf Society zu skillen, um ihnen zumindest nach meinen Möglichkeiten alle Wege für einen Start ins Leben offen zu halten.
Es muss ja nicht alles überstrukturiert sein. Aber Fernsehen vor den Hausaufgaben wäre eben tabu, ebenso wie einen ganzen Nachmittag vor der Flimmerkiste zu verbringen. Ich habe die Aufgabe, meine Kinder zu etlichen spaßigen Tätigkeiten zu animieren. Es ist klar, dass nicht alles nach Plan befolgbar ist. Wenn mein Kind gerade einen Roboter baut und damit nicht bis halb sieben fertig ist, dann kann es auch um acht Essen geben. Wenn mein Kind ein Instrument spielt, dann hat es auch mal am Abend einen Auftritt, wenn es eigentlich schlafen sollte. Und wenn mein Kind Zelda spielt, dann kann es den Endgegner auch noch fertig machen.

Jetzt habe ich mich aber in Rage getippt! Über das Thema habe ich mir aber schon seit längerem Gedanken gemacht, ist auch gerade akut, weil ich regelm#ßig auf meine kleinen Cousins aufpasse- und diese selbstverständlich immer an Xbox, PS, Wii und PSP wollen.
Morella ist offline  
Alt 03.06.2010, 01:46   #9
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Hehe... wenn ich jetzt sag wie ich wirklich darüber denke, sagen hier alle das ich doch trottelig bin...

Naja, aber ich umreiße es in groben Zügen;

Ballerspiele: Nö, sind nicht schädlich. Nicht im Geringsten.
Wir können es auch gerne ausweiten auf Pornographie (die in Deutschland auch quasi verboten ist für die breite Öffentlichkeit, dank des restriktiven Jugendschutzes - soweit soll es mit den Ballerspielen ja auch kommen): Gibt es in Amsterdam in jedem Supermarkt zu kaufen. Mehr Sexualdelikte? Nein. Mehr verdorbene Jugendliche? Nein.

Gewaltbereite Kinder greifen auch gern zu "Ballerspielen", um ihrer Lust zu fröhnen - das machen jedoch auch Menschen, die es nicht in die Realität umsetzen wollen.

Wrestling: Ich bin nun 25, ich hab mir den Quatsch schon mit 12 angeschaut mit meinen Freunden damals. Ich weiss es nicht mehr ganz genau, aber ich glaub mit spätestens 14 wurd es dann auch mir zu kindisch.

Ein sehr kluger Mensch sagte einmal "Fernsehen macht dumme Kinder dümmer und kluge Kinder klüger". Das kann man allgemein auch auf alle anderen Medien ausweiten.

Verbote führen zu gegenteiligen Effekten.
Das Internet hat einen ganz großen Vorteil, den die zensierenden Regierungen nicht mögen: Es ist weltweit empfangbar. Das heisst, wenn unsere Regierung plötzlich entscheidet, das schwarzhaarige Mädels keine lila Haarspangen mehr tragen dürfen, dann können wir die trotzdem noch über die Google-Bildersuche finden.
Und das passt den zensierenden Regierungen nicht. Darum kommt es ihnen auch gelegen, das die Medien immer gerne Meinungsmache betreiben, im Sinne von "verbietet die Ballerspiele", "verbietet das Wrestling...".

Das führt dann ganz schnell zu weitergehenden Zensurmaßnahmen, die dann schnell nicht mehr auffallen.

Ich kannte vor gaaanz vielen Jahren mal jemanden, mit dem ich zusammengearbeitet hab, der hat eine Website darüber gemacht, wie man am besten aus Deutschland auswandert.
Die Website wurde dann von seinem Provider auf staatlichen Druck gesperrt, d.h. man konnte sie nicht mehr erreichen.
Was eigentlich ein großer Skandal ist hat aber niemanden interessiert. So beginnen Dikataturen, faschistische Regime und andere böse Sachen. Also bitte - nicht immer nach dem Staat schreien, das er alles verbieten soll was einem nicht gefällt. Sondern auch mal selbst das Hirn einschalten, und über Sachen hinwegsehen.

Dankeschön & Gute Nacht
Klabund ist offline  
Alt 03.06.2010, 02:03   #10
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Klabund, du hast meine absolute Zustimmung.
Zitat:
Verbote führen zu gegenteiligen Effekten.
Zitat:
So beginnen Dikataturen, faschistische Regime und andere böse Sachen. Also bitte - nicht immer nach dem Staat schreien, das er alles verbieten soll was einem nicht gefällt. Sondern auch mal selbst das Hirn einschalten, und über Sachen hinwegsehen.
Zitat:
Ballerspiele: Nö, sind nicht schädlich. Nicht im Geringsten.
Einzig und allein hier würde ich dir widersprechen. Ballerspiele sind sicherlich nicht schädlich, wenn ein Mensch davor sitzt, der in der Lage ist, das Gesehende zu filtern und nicht auf die Realität zu beziehen- ergo (gewisse) Jugendliche und Erwachsene. Meinen Kindern würde ich es im Grundschulalter sicher nicht gestatten.
Anderes Beispiel:
Ich bin völlig literaturfanatisch. Bücher sind nicht schädlich. Nicht im Geringsten. Es gibt auf der Welt wahrscheinlich nichts, das ich lieber mag.
Dennoch kann ich nicht abstreiten, dass mich Lesen nach gesellschaftlichen Maßstäben auch negativ geprägt hat. Bis heute fühle ich mich in der fantastischen Welt besser aufgehoben als in der Realität. Ich kann mich stundenlang in die Probleme fiktiver Helden vertiefen, im realen Leben wird mir zwischenmenschliches Gesülze schnell zuviel. Bis heute habe ich kein realisierbares, realistisches Lebenskonzept für mich gefunden (...).
Das Ganze kann man auch -in anderer Form- auf Computerspiele & Co. beziehen. Realitätsflucht, "synthetische" Erfolgserlebnisse und Abschottung sind immer schädlich. Und dass Kinder (und damit meine ich Kinder) das Gesehene noch nicht in Bezug zu ihrer Welt setzen können, aber trotzdem fasziniert davon sind, lässt sich ebenfalls nicht abstreiten. Ich halte die Entwicklung der Zensur und die Schuldschieberei z.Zt. auch für absolut bedenklich. Aber ich könnte auch Geschichten erzählen von Jugendlichen, die wegen ihres übermäßigen Spielkonsums am Leben scheitern (meine Eltern haben als Kinder- und Jugendpsychologen übrigens nicht wenige solcher Klienten).
Mein Vater hat es mir im Kindergarten mal so erklärt:
Alles, was man im Übermaß betreibt, ist schädigend. Du kannst auch an einer Gummibärchenvergiftung sterben.

Wieauchimmer- ich muss jetzt schlafen.
Müde,
Mo
Morella ist offline  
 

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