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Alt 23.11.2011, 20:19   #1
Xalzireheb von Lspec
 
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Standard Bodengrund/Gestaltung

Ich möchte hauptsächlich mittleren Quarzsand (runde Körnchen mehrfarbig) verwenden aber es wäre auch gut ein paar Sandflächen einzurichten und vielleicht sogar noch etwas ganz dunkles an einigen Stellen. Was könnte man da nehmen? Es muss total natürlich sein. Ich habe genug Boden, kann da echt viel einrichten.

Kann mir da jemand gute Tipps geben?

Und was gäbe es da für Optionen... wichtig: NUR AMAZONASPFLANZEN und halt auch nur Sachen dies von dort gibt, ohne Ausnahme.

http://www.youtube.com/watch?v=EnfgV...eature=related

Fand ich auch sehr inspirierend, man sieht halt dass zwar Nanosachen auch gut sein können aber bei einem grossen (hier sind fast nur grosse) hatt man noch eine ganz andere Bandbreite und kann alles viel gewaltiger und vielschichtiger ausdrücken. Was auch auffallend war: Hintergrund-Dekos sind absolut tabu! Es wird gegen hinten einfach mit Materialien steigend aufgefüllt sodass es gegen hinten verdeckt wird, aber niemals verwenden sie künstliche Hintergründe! Das habe ich mir bei der Gestaltung auch gedacht, deswegen auch die enorme Tiefe meines Aquas. Falls man nach hinten durchsehen konnte haben sie versucht es mit natürlichem Wasserblau zu kaschieren, auch das ist genial. Ebenfalls auffallend ist dass es ohne Pflanzen nicht geht.. sie sind einfach der letzte Schliff im Aquarium und ich finde das auch. Könnte mir nie vorstellen Aquas ohne Pflanzen zu haben, sie sind untrennbar mit Tieren verbunden, zu einer Flora gehört auch eine Fauna.

Meine Masse sind wie folgt: 80 cm Tief, 50 cm hoch, 155 cm breit.

Bei mir wird man kaum nach hinten durchsehen, aber da wäre eine grüne Lehmwand und die ist auch sehr natürlich im Look.

Also was ich momentan habe ist 25 KG von einem 2-4 mm Quarzkies, relativ fein aber nicht zu fein. Bräunlich mit einigen schwarzen und weissen Körnchen. Danach hatts noch 2 Mangrovenwurzelstücke. Die kommen eigentlich weltweit vor und werden teilweise sogar zu Brennholz verbrannt, oder sinnlos zerstört nur damit man Garnelen züchten kann. Dann doch besser in der Aquaristik verwenden als es zu verfeuern... oder aus anderen Gründen zu zerstören. Es ist wahrscheinlich die harmloseste aller Nutzungsarten und wird auch sehr lange dazu verwendet. Jede Wurzel lebt im Aqua praktisch ewig und selbst kleinste Würzelchen sind brauchbar. Von dem Aspekt finde ich es noch ok.

Ausserdem hatts noch 2 zweifarbige Wurzelstücke, sind glaubs Mopanis. Die Mopani kommen aber nicht ins Welsbecken da sie aus Afrika stammen, die werden irgendwann im Garnelenbecken (und Ersatzbecken) Verwendung finden. Dann kann ich auch sehen ob die unbedenklich sind, weil die Garnelen bläst es sofort um falls da etwas wäre, selbst im nicht messbaren Bereich (deshalb die beste Sicherheit gegen Unbedenklichkeit). Schön sehen sie jedenfalls aus, aber bei allem was aus Afrika kommt muss man immer etwas Bedenken haben aufgrund dem intensiven Minen-Raubbau. Auch sind sie für Welse ja nicht nutzbar aber sie brauchen etwas Raspelholz für die Verdauung, da ist Mopani wohl total ungeeignet. Ausserdem muss gerade da die Unbedenklichkeit an erster Stelle stehen, wenn ein Fisch daran raspelt. Ach ja, jetzt bemerke ich was sie da gemacht haben. Normalerweise ist alles dunkel, nun haben sie aber mit Sandstrahler einseitig die dunkle Aussenschicht weggeblasen. Ist jedenfalls ein verdammt hartes Holz wenn es diese brutale Methode so gut übersteht.

Das ist momentan alles aber ich werde wohl 4 weitere Wurzeln besorgen. Und beim Rest wäre verschiedener Bodengrund ganz reizend, aber was man da alles machen könnte ist für mir Neuland. Einige Leute sagen mir dass die vielen Wurzeln mein Wasser zu einem Scharzwasser verwandeln, aber ich glaube nicht so drann, dafür ist mein Aqua schon gross genug damit das Problem nichts ernstes wird. Amazonas Fische sind auch meist ziemlich tolerant gegenüber Gerb und Huminsäuren.

Geändert von Xalzireheb von Lspec (24.11.2011 um 02:15 Uhr)
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Alt 25.11.2011, 17:51   #2
Xalzireheb von Lspec
 
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Also OK, denke niemand was zu sagen. Habe jetzt 8 Wurzelstücke und farbiger Quarzbodengrund mit 3 verschiedenen Korngrössen. Wo ich 3 Schichten einbringe, Je höher desto feiner.

Beim Rest sehen wir halt ...
Xalzireheb von Lspec ist offline  
Alt 25.11.2011, 18:13   #3
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Hi,


Wie meinst du das mit den drei Schichten? Übereinander oder nebeneinander.
Schichten mit verschiedenen Korngrößen einzubringen macht (meiner Meinung zumindest) nur bedingt Sinn, etwa um Sandbereiche für Welse in ansonsten kiesigen Bodengrund zu schaffen. Allerdings stellt sich in dem die Frage warum dann nicht gleich komplett Sand.


Grüße


Ingo
Inguiomer ist offline  
Alt 25.11.2011, 18:40   #4
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Zitat:
Zitat von Xalzireheb von Lspec Beitrag anzeigen
...3 verschiedenen Korngrössen. Wo ich 3 Schichten einbringe, Je höher desto feiner.
Hallo, das ist leider keine gute Idee gewesen. Man sollte kein Kies mit Sand mischen und erst recht nicht das feinste nach oben, denn der Sand wird mit der Zeit durch den gröberen durch rieseln und ist dann unten und der Kies ist oben. Du kannst den Sand gleich nach unten tun und den Kies oben drauf. Am Besten wäre nur Kies oder nur Sand.

Gruß Dennis
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Alt 26.11.2011, 01:19   #5
Xalzireheb von Lspec
 
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Ja wenn das nicht geht dann teile ich es halt in Zonen ein und tue je Zone etwas anderes rein. Da ich nicht sicher bin was sie mögen und es hatt halt auch ein schönerer Look wenn nicht alles gleich ist. Von den Farben her kann ich kaum varieren da ich bei allen farbigen Sachen, auch dieses schwarze Obsidian (aufgrund der Scharfkantigkeit), Bedenken habe. Ausserdem wirds mit der Zeit sowieso durchmischt und dann geht alles "kaputt".

Fragt sich dann wie ich das mit den Zonen mache damit es nicht durchmischt wird. Es ist grundsätzlich die gleiche Sorte Bodengrund, aber es hatt 2 verschiedene Körnungen. Also nochmal angeschaut, sind nicht 3 sondern 2 verschiedene Körnungen:

2x 25 KG mit je 1-2 mm
1x25 KG mit 2-3 mm

Also die ersten Säcke sind im Bereich "Grobsand" einzuordnen, der zweite ist eine Art Feinkies von der feinkörnigsten Sorte.

Viele Gründe wieso ich mich nicht entscheiden kann. Sand ist im Prinzip einfacher für Pflanzen um zu verwurzeln und sie wühlen wohl lieber darin. Andererseits ist es schwerer es gut zu durchlüften, jedoch habe ich ja (also werde es haben) Bodenfische die da gerne "rumgründeln" und insofern ist hier dieses Problem kleiner als bei anderen. Auch ist die Bodenfläche echt gross, da kommt mehr Sauerstoff ran als normal. Was einfach nicht geht ist dass irgendwelchen Lack oder andere Zusatzstoffe dabei sind, aber ich habe beim hinsehen nix entdecken können was auf sowas hinweist, scheint Naturkies/sand zu sein. Die Farbe ist bräunlich aber hatt auch ein paar andere Kornfarben dabei (von weiss bis schwarz, teilweile auch grünlich, typischer Natursand).

Ob ich allerdings mehr als 50 KG brauche ist nicht klar, da ich gegen hinten die Bodendicke auf 4 cm verkleinere da dort alles mit Wurzeln aufgefüllt ist und direkt unter den Wurzeln (ca. 1/4 Aquafäche) brauche ich kein dicker Sand, nur maximal 4 cm, ist auch nicht gut da dort kaum was durchlüftet wird. Nur dort wo es keine Wurzeln hatt mache ich rund 7 cm. Der Schnitt dürfte bei 5-6 cm liegen.

Ich habe wegen Eisen noch versteinertes Holz, die rotbraune Form, besorgt. Das sollte viel Eisenoxyd enthalten und somit auch das Wasser leicht mineralisieren, sehr essentiel für alle Lebensformen. Sieht natürlich auch gut aus und es kommt auch in Braslien, Peru/Argentinien u.s.w vor, ist sehr weit verbreitet. Die genaue Herkunft von den Stücken die ich habe ist aber nicht klar. Bei den Pflanzen bin ich jedenfalls pingelig, da darf echt nur natives rein. Einer dieser Steine ist zwar recht porös und scharfkantig (vermutllich Quarzin) aber die Fische werden den vermutlich nicht anrühren und somit wird auch nix passieren (falls doch kann ichs ins Zweitaquarium stecken zu den Garnelen, darf nur kein Kupfer enthalten). Die anderen sind alle unbedenklich aus mattem Chalcedon.

Geändert von Xalzireheb von Lspec (26.11.2011 um 02:15 Uhr)
Xalzireheb von Lspec ist offline  
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