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#1 |
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Mahlzeit,
ich war heute mal wieder auf einer der berliner Fischbörsen. Was man dort an Fischen und Pflanzen angeboten bekommt ist für mich immer wieder enttäuschend. Nicht die Preise, daran liegts nicht. Es sind die Fisch- und Pflanzenarten, die nen "anspruchsvollen" Aquaristen immer wieder verwundern. Gibts denn ausser Guppy und Co., Skalaren, Krebsen, Barschen (Malawi & Tangianika) und 0815 Welsen keinen der auch relativ seltene Fische pflegt, vermehrt und verkaufen kann??? Scheinbar nicht und dabei laufen doch solch Fischbörsen grundsätzlich nur über Vereine. Also wenn ich bei 30-40 Verkaufsbecken 10x Guppys, 10x Antennen- und Schwielenwelse + ein paar Corys, 5x Skalar und 5x Barsch plus ein paar Gläser mit frisch eingemachten Garnelen/Schnecken sehe denk ich mir: Macht doch mal vernünftige Fische!!! ![]() Von Pflanzen braucht man eigendlich überhaupt nicht zu reden. Nicht mal den von mir bevorzugten Javafarn gibts. ![]() Von Moosen braucht man gar nicht erst reden. Also für mich immer wieder enttäuschend. ![]() Wie ist das bei euch? |
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#2 |
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Hi
Kann ich so bestätigen. Was ausgefallenes ist echt selten. Ich denke mal die Leute die was spezielles suchen verlassen sich da eher aufs Internet und die einschlägigen Verkaufs und Angebotsseiten Irgendwie kann ich das auch verstehen. Ich würde meine teureren L-Welse auch nicht auf die Börse schleppen und damit stressen, nur damit der Otto-Normalaquarianer, der ja dort mindestens so häufig vertreten ist wie die Guppys, sich über Preise aufregt. Da wird verständnislos der Kopf geschüttelt, von Wicher geredet und dann doch nichts verkauft. Wer will das den Tieren denn antun? Ich war mittlerweile auf einigen Fischbörsen und das Angebot sieht überall gleich aus, Ausnahmen sind da eher selten. |
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#3 |
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naja ich war noch nei auf so einer Fischböres .wollte aber mal immer dahin gehen aber in meiner nähe gibs leider nix.
ja wenn das von vereinen ghet dann kann man wohl was anspruchvolleres anbieten.Gupis und co... kann ich mir auch bei einem x beliebigen Zooladen ansehen! |
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#4 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo,
leider ist dem so. Wahrscheinlich lohnt es sich nicht, Raritäten auf zuziehen und zu verkaufen. Der Preis wäre dann höher und wohl kein Kaufargument mehr. Solche Fische sind eher etwas für Liebhaber. Fischbörsen richten sich aber an die große Allgemeinheit. Trotzdem würden ein paar Raritäten nicht schaden. |
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#5 |
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ja aber was magdeburger sagt .stimmt ja auch schon !!!man schadet echt den tieren damit und das will natürlich auch keiner!!
sorry wegen den fehlern in der schrift aber ich habe noch ein paar promille drin!!! |
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#6 |
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Mahlzeit,
ich denke wenn denn eine Börse publik gemacht würde auf der auch bzw. ausschliesslich Raritäten gehandelt würden, wäre den Zulauf und Absatz sich nicht schlechter als bei den "0815Börsen". Nur denke ich sind die Halter und Vermehrer von Raritäten dünn gesäht, Raritäten halt. Aber warum man sich in den Vereinen nicht mit solchen Raritäten beschäftigt, jedenfalls scheint das so, erschließt sich mir nicht. Die Leute fahren doch ganz sicher vernünftige Zuchtanlagen, das sind immer mehr als eine Person und für die Futterbeschaffung haben die Vereinsmitglieder auch andere Möglichkeiten als der Otto-Normal-Aquarieaner. Da gibts z.B. "Vereins-Tümpeln", man könnte den Einen Nachwuchs machen lassen, der dann zum Aufziehen im Verein verteilt wird und Pflanzen könnten doch Vereine auch besser/mehr ziehen als der Einzelkämpfer. |
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#7 |
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Hi Heiko
Dann mal andersrum. Von den 4 Leuten die ich in meiner Umgebung persönlich kenne, welche sich mit L.-Welsen beschäftigen ist nicht einer im Verein. Auch der eine der Hochzuchtguppys und Scalar zieht ist vereinslos. Warum wohl? |
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#8 |
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Hi Tom,
genau das ist die Frage die ich mir auch stelle. Warum müssen sich aquaristische Vereinsbörsen auf "Baumarktramsch" beschränken? L-Welse sind jetzt auch nicht meine Baustelle, aber heut habe ich z.B. L201, keine 4cm groß für 20€ auf der Börse gesehen. Im "Fachhandel" sind die Tiere noch teurer. L134 findet man so gut wie garnicht auf solchen Börsen. Wildbetta, Channa, Prachtguramis und, und, und schon überhaupt nicht.
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#9 |
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Hallo Heiko,
meine letzten Apistos habe ich direkt bei Züchtern geholt. Dazu bin ich auch locker 300km gefahren. Aber es lohnt sich. Schon die stundenlangen Gespräche vor Ort sind unbezahlbar. Einer der Beiden, den ich besucht hatte, hält auch nicht mehr viel von Börsen. 80% der angebotenen Tiere würde er auch nicht kaufen. Zudem der Streß, den man den Tieren antut: Transport, Wasser, viel zu kleine Becken, keine Verstecke, aller 10min der Kescher im Becken, Kinder klopfen an die Scheiben .... Ergo: gute Händler ausfindig machen und direkt abholen. Ich habe es nicht bereut. Top Qualli und die A.nijsseni führen seit ca 3 Wochen Junge (sind noch um die 30 Stk). Weiteres: Mir wurde erzählt, das die Kette mit dem Biber, nur noch 0815 Fische in den Handel nehmen darf, Anweisung von oben. Somit ist auch weniger Qualität und Artenvielfalt im Umlauf. In .de werden sich auch kaum noch Züchter auf seltene Arten spezialisieren, denn wer soll das abnehmen? Gehen doch die kleinen Läden zu Grunde, da der Baumarkt die Preise in den keller drückt, mit Billig-Masseneinkäufen aus Tschechien und Übersee. Zu den Preisen kann man in .de garnicht mehr ziehen. Zudem machen die Ketten das Geld durch das Zubehör. Auch das ist in den Ketten billiger, bzw kaufen doch die Massen im Netz die günstigsten Angebote. Kopf nicht hängen lassen und Augen auf. Ich durchsuche auch gern mal die gängigen ForenPortale und Portale wie Bucht-Kleinanzeigen.de, Deine-tierwelt.de, aquaristik4free.de ... etc Geändert von Inni (27.11.2011 um 14:58 Uhr) |
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#10 |
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Mal ehlich. Willst du deine Macrostoma zur Börse schleppen und dann an einen 54-Liter-Aquarianer verramschen?
Oder gar wieder mit nach Hause nehmen und Gefahr laufen dass sie dir eingehen weil der Tag Totalstress einfach zuviel war. Manche Fische sind eben teuer, da der Aufwand recht groß ist. Nicht nur weil es Raritäten sind. Einen L-186 kannst eben nicht für 5€ weggeben, da es in keiner Relation zum Aufwand steht. Wenn ich Guppys hin und herschleppe ist das Risiko wesentlich geringer, das sie das mal nicht verkraften. Selbst wenn einige das nicht überleben ist´s nicht schlimm. Hört sich hart an, aber so denken die Börsianer. Sei´s drum. Ich würde mir z.B. wünschen das hier im Forum mehr solcher Tiere ins Angebot kommen, dass sich über das Forum eine Tauschbörse entwickelt oder wie auch immer. Das Treffen im Dezember soll ein Anfang sein. Sicher auch alles keine Profis, aber wenn sich sowas etabliert kann man untereinander tauschen/handeln. Die Börse in MD hab ich zweimal besucht. Zweimal habe ich mich hinreissen lassen und Tiere mitgenommen. Wenn Frau und Kind betteln kannst nicht immer nein sagen. Von den Tieren waren gute 70% innerhalb weniger Tage tot oder zumindest so auffällig das ich sie "entsorgt" habe. Für mich ein Grund mehr solche Börsen zu meiden, oder zumindest die Tiere verdammt genau anzuschauen und beim gerigsten Zweifel die Finger weg zu lassen. Die Börse in Leipzig (bei Inni) war von der Ausstattung auch nicht so toll. Aber es gab wenigstens Moos und andere verwertbare Pfl. zu guten Preisen. An einem Stand sogar 3 Sorten L-welse. Ausserdem habe ich da meine Haras geholt und bin damit zufrieden. Die siehst hier auch eher selten im Laden. Der Rest der Börse war "das Übliche". Auch offensichtlich kranke Fische werden da angeboten. Traurig, aber für mich auch den Gedanken wert: "Gehts auch da nur ums Geld". Genau das sollte man von einem Verein eben nicht erwarten. Ein Verein sollte doch für das Tier existieren und denken. Die Neulinge beraten und an das Thema heranführen und auch, wenn denn schon Material angeboten wird, ausgesuchte Tiere anbieten die auch länger als zwei Tage durchhalten. Ich find das enttäuschend. Da was zu ändern ist sicher auch nicht ganz einfach. Der Verein in MD ist eine eingeschworene Gemeinschaft. Neue werden da nicht so gern gesehen, zumindest wird der Eindruck vermittelt. Ich kann sehr gut darauf verzichten. Etwas Neues zu gründen mit dem Gedanken das das Tier im Vordergrund steht ist zwar überall gewünscht, aber sobald man die Leute kongret anspricht und um Mitarbeit wirbt, kommt dann nichts mehr. Ich schweife ab, also zurück zum Thema |
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