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Alt 06.07.2012, 19:24   #31
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Hallo Katie,

welche Wirkung hat denn konkret die GH (also Magnesium und Calcium) auf die Fische?
Was bedeutet gewöhnt ?
Verallgemeinerst du nicht im Moment auch ?
pH 3 - 6 in den Heimatbiotopen, das sind doch oft nur Momentaufnahmen. Auch hier schwankt der pH im Jahreswechsel gewaltig, und viele Arten sind nicht nur auf einen Gewässertyp beschränkt.
Nein, wenn ich erfahre und von anderen Aquarianern höre/lese, dass sie die Wasserwerte bei ihrer Haltung und Zucht nicht interessiert, dass sie häufig nicht einmal ein Meßbesteck besitzen, dann wird klar, dass diese Diskussionen nur in den Internetforen stattfinden und das von Aquarianern, deren Erfahrung eher übersichtlich ist.

Gruß Knut
 
Alt 06.07.2012, 20:53   #32
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Ich bin so jemand, dessen Erfahrung sehr "übersichtlich" ist. Und finde eure Diskussion grad rasend spannend. Macht mal einfach weiter und ich lese gern mit.
Härteres Wasser an sich ist kein Grund, für Weichwasserfische zu kränkeln - aber es macht sie anfälliger für Keime. Das wäre etwas, was mir sehr einleuchtend erscheint.

Was sind SBB?

würden die hiesigen Verfechter von "in normalem Leitungswasser geht jeder Fisch" auch z.B. Diskus in GH 16 bis 20 setzen?
sanwi ist offline  
Alt 06.07.2012, 21:43   #33
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Hallo,

ich möchte auch etwas einbringen.
Dr. Roland Bauer schreibt in seinem Buch:
Zum pH-Wert:
"Je mehr der pH-Wert vom natürlichen Bereich abweicht und dabei die Toleranz der Fische, die bei jeder Art unterschiedlich groß ist, überschreitet, desto mehr Streß bedeutet dies für die Tiere und um so größer ist die Gefahr einer Erkranung."

Zur Härte:
"Durch zu hohen Kalkgehalt hervorgerufene chronische Nierenschäden schwächen die Tiere und machen sie für Infektionen anfällig. In extremen Fällen sterben die Fische an Nierenversagen."...
"Um ein Auskristallisieren von Calciumphosphatkristallen in der Fischniere zu vermeiden, sollten Fische unter den Bedingungen gehalten werden, an die sie sich in der Natur in sehr langer Zeit angepaßt haben."

Persönliche Meinung:
Am Ende muß eben jeder selbst entscheiden wie man seine Tiere halten möchte. Natürlich kann man immer sagen "es geht doch gut und die Tiere vermehren sich doch".
Ich für meine Teil versuche meine Tiere einen so natürlichen Lebensraum wie mir möglich, zu bieten. Dazu gehören eben auch die Wasserwerte, soweit mir möglich ist, nachzubilden.
Wenn jemand schonmal die teilweise wirklich üblen Bedingungen gesehen hat unter welchen Hühner Gehalten werden (und auch die vermehren sich) wird mir recht geben wenn ich sagen: man kann Tieren viel antun, sie sterben nicht und vermehren sich sogar. Aber ob das optimal ist kann jeder für sich entscheiden.
Zum Thema Härte: wer selber schonmal Nierensteine hatte weiß WIE schmerzhaft das ganze ist. Meine Fische möchte ich diesem Risiko nicht aussetzen.
LG
Plankton
Planktonhalter ist offline  
Alt 06.07.2012, 22:00   #34
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Hi,
@sanwi: SBB's sind Schmetterlingsbuntbarsche.
Fischnator ist offline  
Alt 06.07.2012, 22:04   #35
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Moin,

Zitat:
Zitat von Planktonhalter Beitrag anzeigen
Hallo,

ich möchte auch etwas einbringen.
Dr. Roland Bauer schreibt in seinem Buch:
Zum pH-Wert:
"Je mehr der pH-Wert vom natürlichen Bereich abweicht und dabei die Toleranz der Fische, die bei jeder Art unterschiedlich groß ist, überschreitet, desto mehr Streß bedeutet dies für die Tiere und um so größer ist die Gefahr einer Erkranung."
das mag so richtig und okay sein, aber solange man die Bandbreite der Wasserwerte im natürlichen Bereich nicht hinreichend kennt und solange die Toleranz der Fische nicht bekannt ist, so lange ist das ein ziemlich sinnleerer Satz.
Wenn man denn genauer hinschaut, dann erkennt man dass viele veröffentlichte Biotopwerte nur Momentaufnahmen sind und im Laufe des Jahres beträchtlich schwanken können, bzw. man die gleiche Art in unterschiedlichen Biotopen mit sehr unterschiedlichen Werten antrifft.

Zitat:
Zitat von Planktonhalter Beitrag anzeigen
Zur Härte:
"Durch zu hohen Kalkgehalt hervorgerufene chronische Nierenschäden schwächen die Tiere und machen sie für Infektionen anfällig. In extremen Fällen sterben die Fische an Nierenversagen."...
"Um ein Auskristallisieren von Calciumphosphatkristallen in der Fischniere zu vermeiden, sollten Fische [U]unter den Bedingungen gehalten werden, an die sie sich in der Natur in sehr langer Zeit angepaßt haben."
1. besitzen die Fische Organe und Mechanismen um den Ionenhaushalt sehr effektiv zu regeln. 2. auch hier wieder die Frage, an welche Werte sind sie von Natur aus angepasst ?
Die Momentaufnahme von Wasserwerten ist da wenig hilfreich, ganz wichtig ist die auch die Ernährung!

Erläutere mal den natürlichen Lebensraum den du in einem Aquarium bieten kannst.
Maßgeblich ist doch vielmehr, dass die Fische unter den Aquariumsbedingungen gesund bleiben und alt werden.

Die Wasserwerte sind in den meisten Fällen nicht hilfreich, sie lenken eher von anderen wesentlichen Dingen ab!

Gruß Knut
 
Alt 06.07.2012, 22:46   #36
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Hallo

Zitat:
Zitat von Knut Beitrag anzeigen
das mag so richtig und okay sein, aber solange man die Bandbreite der Wasserwerte im natürlichen Bereich nicht hinreichend kennt und solange die Toleranz der Fische nicht bekannt ist, so lange ist das ein ziemlich sinnleerer Satz.
Wenn man denn genauer hinschaut, dann erkennt man dass viele veröffentlichte Biotopwerte nur Momentaufnahmen sind und im Laufe des Jahres beträchtlich schwanken können, bzw. man die gleiche Art in unterschiedlichen Biotopen mit sehr unterschiedlichen Werten antrifft.
Also ich habe eine Tabelle von Krause vorliegen mit Werten aus dem Rio Aracá. Ich weiß leider nicht aus welcher Veröffentlichung sie ist da ich nur eine Kopie habe welche ich mir auf einer Aquarientagung mitgenommen habe. Allerdings ist der einzige Wert der stark schwangt die Temperatur (26-31°C) sowohl pH als auch Leitwert schwanken minimal (pH schwankt um 0,3 und Leitwert um 25µs im Jahresverlauf).

Zitat:
Zitat von Knut Beitrag anzeigen

1. besitzen die Fische Organe und Mechanismen um den Ionenhaushalt sehr effektiv zu regeln. 2. auch hier wieder die Frage, an welche Werte sind sie von Natur aus angepasst ?
1. halte ich Herrn Dr. Bauer für sehr kompetent was den Bereich Fischmedizin angeht und daher denke ich er wird auch anderen Mechanismen für den Ionenhaushalt beachtet haben.
2. Eben die Werte die in den Biotopen vorkommen. Selbst wenn die Werte, wie du sagst, stark schwanken. Wirst du zB im Rio Negro niemals einen pH-Wert von 7,8 und eine GH von 18 messen (mein Leitungswasser).

Zitat:
Zitat von Knut Beitrag anzeigen
Maßgeblich ist doch vielmehr, dass die Fische unter den Aquariumsbedingungen gesund bleiben und alt werden.
z.B. sind Nierensteine erst nach dem Tod im quetschpräparat nachweisbar und wer macht das bitte bei seinen Fischen? Und zum alt werden: wie alt sollten die Fische denn werden? Bzw. woher weiß ich, dass die Tiere einen "natürlichen Tod" gestorben sind und es nicht an schlechten Bedingungen lag?

Zitat:
Zitat von Knut Beitrag anzeigen
Die Wasserwerte sind in den meisten Fällen nicht hilfreich, sie lenken eher von anderen wesentlichen Dingen ab!
Wie lenken mich die Wasserwerte ab? Nur weil ich meine WW messe heißt es doch nicht, dass ich meine Fische nicht gut füttere oder nicht beobachte oder worauf willst du hinaus?

LG Plankton
Planktonhalter ist offline  
Alt 06.07.2012, 22:59   #37
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Zitat:
Zitat von Planktonhalter Beitrag anzeigen
Hallo



Also ich habe eine Tabelle von Krause vorliegen mit Werten aus dem Rio Aracá. Ich weiß leider nicht aus welcher Veröffentlichung sie ist da ich nur eine Kopie habe welche ich mir auf einer Aquarientagung mitgenommen habe. Allerdings ist der einzige Wert der stark schwangt die Temperatur (26-31°C) sowohl pH als auch Leitwert schwanken minimal (pH schwankt um 0,3 und Leitwert um 25µs im Jahresverlauf).



1. halte ich Herrn Dr. Bauer für sehr kompetent was den Bereich Fischmedizin angeht und daher denke ich er wird auch anderen Mechanismen für den Ionenhaushalt beachtet haben.
2. Eben die Werte die in den Biotopen vorkommen. Selbst wenn die Werte, wie du sagst, stark schwanken. Wirst du zB im Rio Negro niemals einen pH-Wert von 7,8 und eine GH von 18 messen (mein Leitungswasser).



z.B. sind Nierensteine erst nach dem Tod im quetschpräparat nachweisbar und wer macht das bitte bei seinen Fischen? Und zum alt werden: wie alt sollten die Fische denn werden? Bzw. woher weiß ich, dass die Tiere einen "natürlichen Tod" gestorben sind und es nicht an schlechten Bedingungen lag?



Wie lenken mich die Wasserwerte ab? Nur weil ich meine WW messe heißt es doch nicht, dass ich meine Fische nicht gut füttere oder nicht beobachte oder worauf willst du hinaus?

LG Plankton
Hi,

welche Fische hälst Du denn?
 
Alt 06.07.2012, 23:05   #38
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Hallo,

Zitat:
Zitat von Planktonhalter Beitrag anzeigen
Hallo

Also ich habe eine Tabelle von Krause vorliegen mit Werten aus dem Rio Aracá. Ich weiß leider nicht aus welcher Veröffentlichung sie ist da ich nur eine Kopie habe welche ich mir auf einer Aquarientagung mitgenommen habe. Allerdings ist der einzige Wert der stark schwangt die Temperatur (26-31°C) sowohl pH als auch Leitwert schwanken minimal (pH schwankt um 0,3 und Leitwert um 25µs im Jahresverlauf).
http://www.zierfischforum.info/wasse...tml#post672131

Zitat:
Zitat von Planktonhalter Beitrag anzeigen
1. halte ich Herrn Dr. Bauer für sehr kompetent was den Bereich Fischmedizin angeht und daher denke ich er wird auch anderen Mechanismen für den Ionenhaushalt beachtet haben.
2. Eben die Werte die in den Biotopen vorkommen. Selbst wenn die Werte, wie du sagst, stark schwanken. Wirst du zB im Rio Negro niemals einen pH-Wert von 7,8 und eine GH von 18 messen (mein Leitungswasser).
Auch ich halte Dr. Roland Bauer für einen kompetenten Wissenschaftler. Die Frage war: Wie groß ist der natürliche Bereich? Wo sind da die tatsächlichen Grenzen? Wo wird die Toleranz der Fische überschritten? Die Frage beantwortet er nicht, da bleibt er sehr pauschal.
Zitat:
Zitat von Planktonhalter Beitrag anzeigen
z.B. sind Nierensteine erst nach dem Tod im quetschpräparat nachweisbar und wer macht das bitte bei seinen Fischen?
okay, dann diskutieren wir eben weiter mit Vermutungen, führt nur leider nicht zum Ziel. Woher kommen Nierensteine? Vom hohen Gehalt im Wasser, im Futter, oder als Folge von Regulationsproblemen/Infektionen an den Nieren?
Zitat:
Zitat von Planktonhalter Beitrag anzeigen
Und zum alt werden: wie alt sollten die Fische denn werden?
älter als drei Tage schon oder?
Zitat:
Zitat von Planktonhalter Beitrag anzeigen
Bzw. woher weiß ich, dass die Tiere einen "natürlichen Tod" gestorben sind und es nicht an schlechten Bedingungen lag?
Spekulation?
Zitat:
Zitat von Planktonhalter Beitrag anzeigen
Wie lenken mich die Wasserwerte ab? Nur weil ich meine WW messe heißt es doch nicht, dass ich meine Fische nicht gut füttere oder nicht beobachte oder worauf willst du hinaus?
Wenn es Probleme mit Fischen gibt, dann sind in den allerseltensten Fälle Wasserwerte die Ursache.

Gruß Knut
 
Alt 06.07.2012, 23:38   #39
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Hallo, http://www.biotopaquarium.de/wasserw...werteliste.htm Habe mir jetzt nicht alle Werte angeschaut aber zB Rio Negro: Leitwert zwischen 8-15µs bei 16 Messwerten: geringe Schwankung würde ich sagen. Rio Amazonas 40-99µs bei 9 Werten. Aber ich brauche dir ja hier nicht die Werte zu zitieren.
Zitat:
Zitat von Knut Beitrag anzeigen
Auch ich halte Dr. Roland Bauer für einen kompetenten Wissenschaftler. Die Frage war: Wie groß ist der natürliche Bereich? Wo sind da die tatsächlichen Grenzen? Wo wird die Toleranz der Fische überschritten? Die Frage beantwortet er nicht, da bleibt er sehr pauschal.
Da hast du recht. Wie soll man auch bitte genaue Werte nennen bei 50 und mehr Arten die im Aquarium gehalten werden?
Zitat:
Zitat von Knut Beitrag anzeigen
okay, dann diskutieren wir eben weiter mit Vermutungen, führt nur leider nicht zum Ziel. Woher kommen Nierensteine? Vom hohen Gehalt im Wasser, im Futter, oder als Folge von Regulationsproblemen/Infektionen an den Nieren?
Ich glaube du hast meine Aussage missverstanden. Ich wollte dir nicht aufzeigen wodurch Nierensteine entstehen sondern dass es Todesursachen gibt die man eben nicht einfach so erkennt welche dann als "natürlicher Tod" abgestempelt werden.
Zitat:
Zitat von Knut Beitrag anzeigen
älter als drei Tage schon oder?
Sarkasmus? Antwort?
Zitat:
Zitat von Knut Beitrag anzeigen
Wenn es Probleme mit Fischen gibt, dann sind in den allerseltensten Fälle Wasserwerte die Ursache.
Meine Gegenfrage: Spekulation? Deine ganze Argumentation macht auf mich den Eindruck: ich habe keine genauen Werte an welche sich meine Fische angepasst haben also setze ich sie in das Wasser was ich habe. Die Fische machen äusserlich einen guten Eindruck damit geht es ihnen auch gut. Ich bin dagegen der Meinung, auch wenn ich die genauen Werte nicht kenne, versuche ich die für mich messbaren Werte so nah wie möglich an die mir vorhandenen Werte zu bekommen. LG Plankton
Planktonhalter ist offline  
Alt 07.07.2012, 00:24   #40
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Hallo,

Zitat:
Zitat von Planktonhalter Beitrag anzeigen
Natürlich kann man immer sagen "es geht doch gut und die Tiere vermehren sich doch".
Wenn es gut geht, die Tiere gesund und lange leben, was spricht dann dagegen, sie in einem Wasser zu halten, was mehr oder weniger stark von den Werten in den natürlichen Habitaten abweicht?

Wenn die Fische sich erfolgreich vermehren, werden die Wasserwerte für die Eier, Larven und Jungfische in Ordnung sein. Wenn sie für diese (schwächsten Glieder der Kette) in Ordnung sind, werden sie für adulte Fische auch in Ordnung sein.

Zitat:
Zitat von Planktonhalter
Die Fische machen äusserlich einen guten Eindruck damit geht es ihnen auch gut.
Wenn das über einen längeren Zeitraum so ist, dann kannst du das getrost so sehen.
Sollten die Fische tatsächlich so unter "falschen" Wasserwerten leiden, würdest du es recht bald sehen, denn dann stünden sie Tag für Tag unter Dauerstress.
Stress führt zu erhöhten Cortisolwerten, erhöhte Cortisolwerte schwächen das Immunsystem, Fische werden krank.

Zitat:
Zitat von Planktonhalter
ich habe keine genauen Werte an welche sich meine Fische angepasst haben also setze ich sie in das Wasser was ich habe.
Geh mal weg von diesem "angepasst". Das führt zu oft in die Irre, besonders wenn es mit Adaption/Adaptation verwechselt wird.
Anpassung innerhalb der genetisch vorgegebenen Grenzen findet innerhalb weniger Tage statt (siehe unten).

Nehmen wir zur besseren Verdeutlichung mal andere Tierchen.
Pinguine, die bei minus 50 Grad und Windstärke 10 zu Tausenden dicht an dicht gedrängt und sich damit gegenseitig schützend irgendwo in der Antarktis stehen.
Brauchen die diese extremen Bedingungen zum Überleben, oder haben die es gelernt, damit gerade noch so klarzukommen?

Und nun gehen wir rüber zu den Fischen, die irgendwo in einem Flüßchen mit extrem weichem (ionenarmen) Wasser mit niedrigem pH leben.
In Bedingungen also, wo sie einen nicht unerheblichen Teil ihrer Energie dafür ver(sch)wenden müssen, um in diesem ionenarmen Wasser ihren körpereigenen Salzgehalt aufrecht zu erhalten, damit sie überleben können.
Dazu noch ein niedriger pH, der schon für einige Bakterienarten lebensfeindlich ist und für die Schleimhaut und Kiemen der Fische aggressiver ist als ein moderaterer pH von ~ 7

Brauchen diese Fische unbedingt diese eher lebensfeindlichen Bedingungen, oder haben die letztlich nur gelernt, darin zu überleben?

Zitat:
Zitat von Planktonhalter
auch wenn ich die genauen Werte nicht kenne, versuche ich die für mich messbaren Werte so nah wie möglich an die mir vorhandenen Werte zu bekommen.
Das ist ja auch nicht grundsätzlich falsch und für einige besonders spezialisierte Arten vielleicht auch notwendig.
Es ist aber eben nicht immer nötig, denn die meisten Arten kommen je nach artspezifischer Toleranz auch mit stärker abweichenden Werten als in den natürlichen Habitaten bestens zurecht.
Da gilt dann wieder mein Lieblingszitat: gut ist, was gut funktioniert.

P.S.: http://www.zbbf.de/forum/showthread....Bschm%C3%BCcke
(beachte die Beiträge von skh)

Geändert von Beluga (07.07.2012 um 00:58 Uhr)
Beluga ist offline  
 

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