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Alt 20.08.2012, 22:15   #1
Andi587
 
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Standard Fischwachstum

Hallo,
habe Probleme das meine Fische nicht wachsen wollen!

Habe ein 240l Becken mit :

3 goldschmerlen
6 panzerwelse
2 l welse
1 Antennen wels
20 moosbarben,

Dieser Besatz besteht ca. seit Januar und die Größe der Fische verändert sich nicht!!!

Ich füttere täglich erst flockenfutter, abends frostfutter(ein würfel) und ab und zu mal Tabletten für die welse und schmerlen, diese sehen für mich auch ziemlich dünn aus und fressen nur sporadisch von den Tabletten, das Problem ist auch, wenn ich was füttere stürzen sich die Barben wie irre auf die Tabletten, auch wenn es dunkel ist.

Die Wasserwerte sind ok(mache wöchentlich tropfentest) und alle drei bis vier Wochen wasserwechsel!!


Vielen Dank schonmal für eure hilfe
Andi587 ist offline  
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Alt 20.08.2012, 22:26   #2
sanwi
 
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Standard

Damit meine Schmerlen unter den Rubinbarben genügend abbekommen, muss ich ziemlich überfüttern. Darum bin ich gespannt, welche Tipps hier kommen, da ich auch immer wieder befürchte, die Schmerlen kriegen insgesamt zu wenig ab.
sanwi ist offline  
Alt 20.08.2012, 22:30   #3
magdeburger
 
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Zitat:
Zitat von sanwi Beitrag anzeigen
Damit meine Schmerlen unter den Rubinbarben genügend abbekommen, muss ich ziemlich überfüttern. .
Hallo (Anrede) sanwi,
Hallo und herzlich willkommen im Forum, Andi
Genau da liegt das Problem. Wenn man Fische vergesellschaftet dann sollte man das nicht nur nach farbe und Mode machen, sondern eben auch nach Ansprüchen. Da kann man eben keine gefräassigen Barben mit mekligeren Schmerlen zusammentun. Wenn der eine hungert und der andere verfettet, stimmt schlichtweg die Vergesellschaftung nicht.
Der beste Tipp ist also genau darüber mal nachzudenken und den Besatz zu optimieren, damit es den gepflegten Fischen auch entsprchend gut geht.
magdeburger ist offline  
Alt 20.08.2012, 22:30   #4
Andi587
 
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Hallo, danke

das mit den schmerlen mag keine gute Idee gewesen sein, da bin ich jetzt auch schon schlauer, aber mein Problem liegt darin das die Barben trotz Futter nicht wachsen, meinst du dann das bodenfische generell schlecht sind mit den Barben, also welse und die Barben?

Zitat:
Zitat von sanwi Beitrag anzeigen
Damit meine Schmerlen unter den Rubinbarben genügend abbekommen, muss ich ziemlich überfüttern.

Da bin ich eher vorsichtig, da ich des Wasser auch nicht zu sehr belasten mag!

Geändert von magdeburger (20.08.2012 um 22:47 Uhr)
Andi587 ist offline  
Alt 20.08.2012, 22:45   #5
magdeburger
 
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Moin
So pauschal kann man zum Wachstum wenig sagen.
Neben der Beckengröße, wäre auch die Größe der Tiere interesant. Filterung, Futter (Trocken- und Frostfutter gibts viel). Temperatur?
Alle 4 Wochen Wasserwechsel ist auch nicht so der Bringer. Normal wären 1/3 die Woche, mindestens aber alle 2 Wochen. Sauberes Wasser ist für das Wachstum auch wichtig
magdeburger ist offline  
Alt 20.08.2012, 22:59   #6
sanwi
 
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Hallo Magedburger: Hast du natürlich Recht - allerdings hatte ich fast denselben Besatz in der Vergangenheit schon einmal, nämlich Rubinbarben mit Botia Histrionica. Die Histrionica waren frech und hatten keine Probleme, sich zu behaupten. Als mäkelig habe ich die nie erlebt.
Diesmal sind es Botia kubotai - nach allem, was ich vorher über die gelesen hatte, hielt ich sie für eher vorwitziger als die histrionica. Leider hat sich das nicht bewahrheitet. Mehr als zig Internetseiten über die Art lesen fiel mir nicht ein, um mich vorab zu informieren.

Andi, bitte entschuldige, wenn ich mich hier so eingeklinkt habe, aber es war grad genau mein Thema und ich dachte, zwei Threads dazu sind auch nicht so sinnvoll.
sanwi ist offline  
Alt 21.08.2012, 06:59   #7
Andi587
 
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Hallo, die Barben sind zwischen 3und6cm groß, die schmerlen nicht mehr als 6 cm lang! Frostfutter sind rote mückenlarven, trockenfutter sind flocken und Tabletten von soll! Die Temperatur liegt bei 25 Grad! Mehr wasserwechsel, is das wirklich sinnvoll? Gefiltert wird über innenfilter, da mir der aussenfilter ständig Probleme machte!
Andi587 ist offline  
Alt 21.08.2012, 09:53   #8
Blup
 
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Hallo Andi,

was die Barben angeht: So schlecht ist die Größe doch gar nicht. Als Maximalgröße habe ich gerade 6-7 cm nachgelesen. Dass sie nicht alle die Größe erreichen, ist durchaus normal. Wenn die meisten deiner Tiere schon 5-6 cm haben und nur wenige kleiner sind, würde ich mir diesbezüglich keine Sorgen machen. Wenn natürlich die meisten deutlich kleiner sind, ist es schon sehr seltsam, dass sie nicht wachsen, und du hast recht, nach der Ursache zu suchen.
Beckengröße und Temperatur müssten für das Wachstum der Tiere gut sein. Deinen Fertigfutterhersteller kenne ich nicht, aber dass das Futter zu schlecht sein soll zum Wachsen finde ich auch eher unwahrscheinlich.
Das einzige, was mir zum Fertigfutter einfällt: Warum fütterst du ab und zu Flocken? Flocken sind eigentlich besser für Fische, die weiter oben fressen. Alle deine Bewohner fressen aber lieber in Bodennähe. Davon abgesehen sinken die Flocken wahrscheinlich noch langsamer als alles andere zu Boden und außer den Barben bekommt bestimmt niemand mehr etwas davon.

Ursprünglich hätte ich genau wie sanwi erwartet, dass dein Problem darin besteht, dass alle außer den Moosbarben nicht wachsen. Wenn auch die Moosbarben nicht wachsen, dann finde ich es ehrlich gesagt die einzig einleuchtende Erklärung, dass du generell zu wenig fütterst. Wie sieht es denn mit Schnecken in dem Becken aus? Die sind ja auch immer ein guter Indikator für die Futtermenge.
Grundsätzlich wäre mehr füttern wahrscheinlich die beste Möglichkeit, die Fische ein bisschen runder und größer zu bekommen. Aber du hast natürlich Recht mit der Wasserbelastung. Da wäre dann eben der häufigere Wasserwechsel, den magdeburger genannt hat, die Maßnahme, um dennoch keine Probleme zu bekommen.

Tja, die Schwierigkeit mit Barben und Bodenbewohnern...
Auch wie halten Rubinbarben. Als wir uns damals vor Anschaffung als blutiger Anfänger in allen Foren erkundigten, hat uns auch niemand von der Vergesellschaftung von Barben und Welsen abgeraten. Wir selbst haben dann die Schwierigkeiten, die sanwi auch nennt, schnell entdeckt.
Wir füttern deswegen vor allem größere Mengen auf einmal, weil dann die Bodenbewohner zumindest einiges abbekommen. Deswegen nehmen wir vor allem Frostfutter und wenig Fertigfutter, weil größere Mengen Fertigfutter das Wasser viel stärker belasten als Frostfutter. Das Frostfutter entlassen wir im Wasser auch möglichst weit unten, damit es schnell zu Boden sinkt. Auch beim Frostfutter gibt es übrigens unterschiedlich gehaltvolles. Unsere bekommen z.B. Lobster, Cyclobs, Schwarze Mückenlarven und Bosmiden. Wenn wir doch Fertigfutter füttern, dann Tabletten oder Granulat, was beides deutlich schneller unten ist als Flocken. Natürlich bekommen die Barben dabei immer noch deutlich mehr als die Bodenbewohner und sind dadurch eher ein bisschen zu dick, aber das erscheint mir immer noch besser als wenn die Bodenbewohner viel zu dünn sind. Den pflanzenfressenden Bodenbewohnern kann man darüber hinaus sehr gut Gemüse anbieten, denn davon naschen die Barben meist du nur wenig.
Wie gut die Mitbewohner damit zurecht kommen, ist allerdings immer noch Typsache. Wir haben inzwischen vier Antennenwelsweibchen bei den Barben. Das vierte ist noch ziemlich neu, da vermag ich nichts zu sagen. Bei den anderen drei ist eines sehr geschickt beim Fressen. Wenn es Tablettenstückchen gibt, sucht sie sich eines, stülpt ihr Maul darüber und gut ist, die Barben können es ihr nicht einfach wieder wegnehmen. Die anderen zwei aber sind sehr zögerlich, was Fressen angeht. Sogar wenn keine Barben in der Nähe sind, schaffen sie es nicht, die Tablette zielgerichtet zu fressen. Sie lutschen einmal daran, dann lassen sie wieder ab und suchen in der Umgebung der Tablette nach Kleinteilen im Wasser. Manchmal schwimmen sie sogar einfach ganz woanders hin. Die beim Fressen geschickte hat inzwischen eine gute Größe erreicht, die anderen beiden sind leider bisher relativ klein geblieben (gewachsen natürlich auch, aber eben nicht so stark). Sie haben schon gesund aussehende Bäuche, aber ich vermute, das Futter ist eben so wenig, dass sie nicht besonders schnell und stark wachsen.
Es ist und bleibt leider eine schwierige Sache mit Barben und Bodenbewohnern.

Liebe Grüße,
Kerstin
Blup ist offline  
Alt 21.08.2012, 13:50   #9
sanwi
 
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Danke dir Kerstin. Seltener und dann mehr zu füttern ist ein guter Hinweis für mich. Ebenso, eher Frost- als Flockenfutter zu nehmen - das tue ich bereits, ebenso die Futtertabletten. Mückenlarven drücke ich gelegentlich regelrecht in de Bodengrund - die Schmerlen rüsseln sie später dann mit Vehemenz wieder heraus. Die Schnauze der Barben ist zu stumpf dafür. Gemüse biete ich bislang zu selten an, das werde ich ändern.

Weder früher noch dieses Mal habe ich je gesehen, dass von der Vergesellschaftung von Barben mit Bodenbewohnern gewarnt wurde. Nur Barben mit Fadenfischen werden immer bedenktlich gesehen - hier gab und gibt es bei mir überhaupt keine Probleme.

Danke Kerstin und auch danke Andi für dieses Thema!
sanwi ist offline  
Alt 21.08.2012, 14:47   #10
Blup
 
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Hallo sanwi,

ja, ansonsten gilt ja immer, dass es gesünder ist, seltener kleine Portionen zu füttern, aber in diesem Fall ist es tatsächlich andersrum besser, weil bei sehr kleinen Portionen die Bodenbewohner ja gar nichts abbekommen. Im Vergleich Frostfutter-Fertigfutter ist natürlich noch das jeweilige Gewicht zu bedenken: Sehr leichtes Frostfutter sinkt natürlich bei starkem Filter schlecht zu boden und dann bekommen die Bodenbewohner wieder weniger.
Dass mit den Mückenlarven im Bodengrund ist natürlich eine gute Idee. Schön, dass das so gut klappt! Das Gemüse ist in deinem Fall mit lediglich Schmerlen am Bodengrund, wenn ich das richtig verstanden habe, natürlich auch nur bedingt geeignet. Ich vermute, die Schmerlen können damit ähnlich viel anfangen wie die Barben, oder? Bei uns sind es Antennenwelse als Bodenbewohner. Für die ist das Gemüse natürlich viel besser zu essen. Umgekehrt nützt mir natürlich der Mückenlarventip wenig, weil unsere Antennenwelse die so nicht einfach herausbekommen und es natürlich auch nicht das richtige Futter für sie ist. Aber vielleicht wäre das auch eine gute Sache für den Thread-Ersteller.

Es geht ja auch grundsätzlich mit der Vergesellschaftung bei nicht zu heiklen Bodenbewohnern. Es ist nur mit Schwierigkeiten verbunden, von denen der Nichtbarbenhalter gewöhnlich nichts ahnt. Wann immer ich Besatzfragen zu Barben sehe, weise ich deshalb eigentlich immer darauf hin.

Mir geht es da auch übrigens wie dir: Ich finde es schön, sich hier mal über diese Schwierigkeiten mit den Barben und der Fütterung auszutauschen.

LG, Kerstin

P.S.: Deine Vergesellschaftung mit Fadenfischen interessiert mich übrigens auch sehr. Unsere Barben sind ja ansonsten leider immer noch allein. Aber das gehört dann wohl eher an andere Stelle...
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