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Alt 01.10.2012, 19:24   #41
Katie
 
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Hallo,

Knut, so eine spezielle Quelle werde ich dir nicht geben können. Aber wie wäre es mit noch einer anderen?
http://nagl.netzreport.com/dokumente/fh/03fh.pdf
(Im übrigen bin ich diejenige die ständig Quellen für ihre Aussagen bringt...)

Du sagst, in reinem Osmosewasser "findet eine rege Mineralisation statt". Woher weißt du das? Wie wäre es mit einer Quelle?

Und dass Bakterien in gegenseitigen Symbiosen leben, streite ich doch gar nicht ab. Aber woher sollen die denn die Mineralien bereithalten, wenn keine/wenige im Wasser vorhanden sind? Sie produzieren sie nicht selber. Es findet ja durch die Bakterien keine Anreicherung von Mineralien statt.

zuheissgebadet:
Ich habe nie gesagt, dass sich in reinem Osmosewasser gar keine mikrobiellen Prozesse abspielen - ich habe lediglich gesagt, dass sie gehemmt sind. Damit verzögert sich der Prozess, aber er wird nicht aufgehalten, da immer eine "Kontamination" stattfindet und wie ich auch bereits sagte, Osmosewasser nicht vollständig frei von Mineralien ist. Ich habe aber keine Filmbildung bei meinem gelagerten Osmosewasser.

Fazit: Wenn im Wasser (wodurch auch immer) der Mineralienhaushalt gering ist, dann hemmt das in entsprechendem Maße die Filterbakterien im Wachstum. Wie stark genau kann ich ja nicht sagen, aber das habe ich nie behauptet zu wissen. Dass sie gar nicht in Osmosewasser existieren, habe ich ebenfalls nie behauptet. Ich habe aber das Gefühl, dass ihr genau davon ausgeht.

Und nach einem Wechsel meines Salzes zu einem mineralstoffreicherem, ist die Anzahl der Kleinstlebewesen deutlich gestiegen. Das ist natürlich kein Beweis, aber diese ernähren sich ja u. A. auch von Mikroorganismen.

Und wenn ich all das betrachte, komme ich nun mal zu dem Schluss, dass solange es nicht zwingend erforderlich ist reines/unaufbereitetes Osmosewasser zu verwenden, ich immer eine geringe GH erhalten würde um die Filterbakterien möglichst gut zu versorgen. Und um nichts anderes ging es mir.
Ich habe hier nie behauptet, dass in extrem weichem Wasser gar keine Mikroorganismen leben können.

Ich finde nicht, dass ich das alles aus der Luft gegriffen habe. Eure Gegenthese, dass der Mineralienhaushalt gar keine Rolle spielt, ist finde ich eher unbelegt.

Grüße
Katie

Geändert von Katie (01.10.2012 um 19:27 Uhr)
Katie ist offline  
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Alt 01.10.2012, 19:48   #42
Knut
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Hallo Katie,

du mußt mich schon korrekt zitieren.
Die rege Mineralisation findet in den Biofilmen statt, nicht im Osmosewasser! Diese Biofilme bilden sich allerdings auch im Osmosewasser, also gibt es auch dort noch ausreichend Nährstoffe.
Die Mineralien, Spurenelemente und weitere Nährstoffe kommen (auch) durch das Futter in das Aquarium.

Deine Quellen belegen aber immer noch nicht diese, deine, Aussage aus Post #19:
Zitat:
Zitat von Katie Beitrag anzeigen
In so weichem Wasser arbeiten Filterbakterien dann nur noch eingeschränkt, da sie diese brauchen. Die biologischen Prozesse laufen dann nur noch eingeschränkt.
Von daher wäre mir persönlich bei einer GH von 4-5 wohler.
schönen Abend noch
Knut
Knut ist offline  
Alt 01.10.2012, 21:28   #43
Dennis Furmanek
 
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Hallo,

Zitat:
Eure Gegenthese, dass der Mineralienhaushalt gar keine Rolle spielt, ist finde ich eher unbelegt.
Hat ja nie jemand behauptet.

Die These, in ionenarmem Wasser würden Mikroorganismen im Wachstum gehemmt, ist zwar prinzipiell richtig. Sie wachsen hier sehr wahrscheinlich weniger gut / schnell als unter optimalen Bedingungen. Bei der These schwingt aber auch der Unterton mit, dass dieses verminderte Wachstum so erheblich ist, dass es unterm Strich auch negative Auswirkungen in der Praxis hat. Dem ist aber offensichtlich nicht so.
Dennis Furmanek ist offline  
Alt 14.10.2012, 19:04   #44
martini
 
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So meine freunde
Ich habe gestern die Fische in ein Aquarium mit Regenwasser gesetzt.
Es sind 15 Fische.
In dem Becken ist ein PH Wert von 6,5 KH=0? GH=0? Temp=26°C
In dem Becken sind nur eine Pumpe,ein Heizstab,Glasmurmeln und ne menge Javamoos.
Sie sollten angeblich in den Frühen morgensunden ablaichen.
Das hat heute morgen nicht geklappt.
Ich lasse sie noch einen Tag länger drin, wenn das nicht klappt muss ich im nächsten Versuch mal am PH Wert schrauben.
Bei Tipps bitte melden.
Mfg
martini ist offline  
Alt 15.10.2012, 18:52   #45
martini
 
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Es hat nicht funktioniert.
Heute habe ich an einem See Erlenzapfen gesammelt und 10 davon in das Wasser geschmissen.(ca 40 Liter)
Mal sehen, wie sich die Wasserwerte nach ein paar tagen einstellen.
Mfg
martini ist offline  
Alt 16.10.2012, 11:22   #46
oriolus
 
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Hallo,
also ich würde häufiger messen und vor allem auch die KH mit, denn bei 10 Erlenzäpfchen in so einem kleinen AQ kann der pH sehr schnelle absinken, wenn er über die KH nicht gepuffert ist.
Ich rate Dir auch eher dazu einen Sud aus vorher überbrühten Erlenzapfen herzustellen und damit das AQ wasser zu versetzen.
Das mache ich seit langem so und wenn man vorsichtig ist, kann man damit praktisch jeden beliebigen pH-Wert einstellen.
Und bei dem Torf solltest Du Torfpellets benutzen und direkt in den Filterauslauf hängen, dann müsste sich schon was tun, allerdings dauert das damit in der Regel etwas länger.

Viel Glück

Gruß
oriolus ist offline  
Alt 16.10.2012, 11:36   #47
Axelrodia
 
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Hallo,
Zitat:
Zitat von oriolus Beitrag anzeigen
also ich würde häufiger messen und vor allem auch die KH mit, denn bei 10 Erlenzäpfchen in so einem kleinen AQ kann der pH sehr schnelle absinken, wenn er über die KH nicht gepuffert ist.
Ich habe es in Osmosewasser mit nur noch spärlichster Rest-KH und Bergen an Erlenzapfen in einem 12L Testbecken nicht geschafft den PH dauerhaft auf unter 6 zu bekommen. Er pendelte sich immer leicht darüber ein.
Irgendwelche Puffer müssen also noch vorhanden sein.

Hast du da andere Erfahrungen gemacht, oder woher die Vorsicht beim Einsatz von Erlenzapfen?
Axelrodia ist offline  
Alt 16.10.2012, 11:47   #48
oriolus
 
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Hallo,
also die Qualität der Zapfen spielt vielleicht eine Rolle.
Mit Zäpfchen alleine habe ich es noch nicht ausprobiert, wie tief man da kommt, aber ich habe in mein 240l-Becken mit rel. konstant pH 7 12 große Zäpfchen reingetan und hatte am nächsten Abend nur noch 6,3.
Bei KH 2,5.
Und mit dem Sud habe ich beim Testen auch schon Werte von 5,3 erreicht und ich bin mir sicher, dass da noch mehr geht.
Und die Möglichkeit eines Säuresturzes ist da denke ich schon gegeben.
Also wenn ich am pH-Wert rumdoktore, dann mess ich KH und pH 3mal am Tag, bis er sich eben nicht mehr verändert.
GRuß
oriolus ist offline  
Alt 16.10.2012, 20:52   #49
martini
 
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HI
ich habe heute mal den PH Wert gemessen und er liegt leider unverändert bei 6,5.
Morgen werde ich nochmal messen.
Es sind keine Fische mehr in dem Becken, deswegen probiere ich das mal aus
Mit Fischen hätte ich das nie gemacht.
Mfg
martini ist offline  
 

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