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Marion505050 22.11.2016 16:25

Hallo momo0,

ich hoffe, dass ich noch viele Bilder zeigen kann.
Es freut mich, dass Du gespannt drauf wartest.

Hallo Björn,

ich habe nochmal im Internet wegen der roten Schmieralgen nachgelesen.
Die Meinungen gehen ja wirklich weit auseinander, was die Ursache dieser Biester angeht.

So wie ich es nun verstanden habe, können ja minimalste Änderungen der Grund dafür sein. Aber einige Meerwasseraquarianer haben anscheinend tatsächlich mit einer kurzfristigen Dunkelkur die Untierchen weg gekriegt. Anemonen und Korallen hat es anscheinend nicht geschadet.

Na egal, ich lasse das Licht an und sauge ab. Regulieren kann ich meine Strömung leider nicht. Ich kann sie nur mehr über die Glasscheibe oder das Riff brechen und so verändern.

Dumdidum 22.11.2016 20:21

Sind es denn Schmieralgen?
Oder Dinoflagelanten?
Oder Cyanos?

Hast Du Leitungswasser benutzt? Beim Füllen des Beckens oder zum Nachfüllen?

Schmieralgen sind oft die Folge von zuviel Silikat im Wasser.
Der ideale Wert für Silikat im MW ist:
0

Marion505050 22.11.2016 20:55

Nein, ich habe kein Leitungswasser benutzt. Ich nehme Osmosewasser.
Die müsste Silikate entfernen. Aber drin stecken tu ich halt auch nicht.

Und ich habe leider kein Mikroskop um einwandfrei Dinos nachzuweisen.
Laut Literatur sind rote Schmieralgen Cyanos.

Ich warte jetzt erstmal ab. Beleuchtung läuft weiter wie bisher.
Den Wasserwechsel werde ich erstmal ausfallen lassen und mich auf das Absaugen beschränken.
Dann werde ich weiter sehen.

momo0 23.11.2016 08:55

Ja ich verfolge die Entwicklung mit Spannung.

Ich hatte vor Jahren mal ein ganz kleines (60l) Meerwasserpfützchen.

Drinnen waren nur ein paar Einsiedler, Putzergarnelen und Krusten/Scheibenanemonen. Ich muss sagen, dass es mir dann einfach zuviel Aufwand war mit dem ständigen Osmosewasser anmischen. Bei jedem WW aufsalzen, messen, aufsalzen....halt zuviel erwischt - mehr Wasser, wieder aufsalzen...:(

Evt. gibt es da für größere Becken bessere Methoden?!?


Aber eines muss man sagen, Meerwasser zu beobachten ist spannender als jedes Süßwasser!
Was man da alles entdecken kann ist sagenhaft. Ich hatte zB. plötzlich eine Krabbe im Becken (vermutlich mit dem Lebendgestein) und Schlangensterne auch ein paar kleine Röhrenwürmer konnte ich erkennen.

Am Boden tummelten sich kleinste Lebewesen wo ich heute noch nicht weiß was es war (ausgesehen hat es wirklich wie Plankton von Spongebob :D nur halt 2-3mm groß).


Also kurz gesagt:
Es kommt mir sehr entgegen wenn jemand anders sich die Arbeit macht und mich einfach ein bisschen teilhaben und mit staunen lässt!

Marion505050 23.11.2016 13:11

Hallo momo0,

ich hatte am Anfang ein Dreissiger Nano. Zwei Monate später noch ein 130er zusätzlich.
Alle beide waren toll. Und so entstand dann ein Wunsch nach einem richtig grossen Becken.

Und den habe ich mir erfüllt. Die beiden kleinen Becken sind im grossen Aq. aufgegangen.

Und ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Die Möglichkeiten sind grösser. Egal, ob es die niederen oderen höheren Tiere angeht.
Davor zu sitzen ist hundertmal besser als Fernsehen schauen und vor allem abwechslungsreicher. Ich entdecke immer wieder etwas Neues. Und sei es nur, dass noch einer Fische an der Futtertablette knabbert. Oder es taucht wieder ein Tierchen auf, dass einige Tage in den Weiten der 840l verschwunden war.
Ganz besonders schön finde ich, wenn der Seestern sich über seine Futtertablette hermacht.

Die Arbeit hält sich eigentlich in Grenzen. Das Aufwendigste ist für mich die Wasserkontrolle. Aber das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass ich die Chemie nicht so gerne habe. Aber sie gehört eben mit dazu!

Wasserwechsel mache ich gemeinsam mir meinem Mann. Und da ich meist ca. 20% wechsle, ist es auch nicht so aufwendig wie beim Süsswasser. Was grade mehr Arbeit macht, ist die Absaugerei der roten Schmieralgen. Aber das wird hoffentlich auch irgendwann vorbei sein.

Ich wüsste keine besseren Methode Meerwasser herzustellen, als einfach eine abgemessene Menge Wasser mit einer entsprechend abgewogenen Masse Salz zu mischen.
Und dann eben wieder messen.
Aber mit dem grossen Aräometer, das mit Björn empfohlen hat, ist es eigentlich kein Problem.

momo0 23.11.2016 13:23

Ja es ist schon toll da hast du recht.

Ich muss sagen, dass ich damals keine Unterstützung hatte sondern eher nur das Gemeckere von meinem Ex, - war evt. mit ein Grund.

Gereicht hat es mir dann als ich mal Sonntags Nachmittag WW gemacht habe und das Aerometer aus versehen zerstört :eek: - da stand ich blöd da mit halb leeren Becken und wusste nicht was ich tun sollte.


Naja, wie auch immer. Ich lese gerne hier mit und freue mich auf deine Erzählungen *Daumen hoch*

Marion505050 23.11.2016 13:27

Danke Dir für Deine moralische Unterstützung.
Das kann ich immer brauchen!

Marion505050 07.12.2016 19:43

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 5)
Guten Abend zusammmen,

es sind nun seit dem Aufbau des Aqs. zwei weitere Wochen vergangen.

Die Wasserwerte sind nach wie vor in den Normbereichen. Ich messe alle fünf, sechs Tage.

Allerdings machen die "Roten" mir und dem Becken das Leben schon etwas schwer.
Ich habe nun das Salz gewechselt, die Dichte etwas verändert und dann noch richtig kräftig abgesaugt.
Dank einer elektrischen Pumpe geht das ganz gut.

Und einen der Osmoseanlage nachgeschalteten Kieselsäurefilter habe ich noch gekauft. Ich hoffe, dass er was nutzt.
Ich lass mich von dem roten Schmierzeugs nicht unterkriegen!


Heute hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass sich die Cyanos ganz langsam zurückziehen und auch nach dem Absaugen nicht mehr so schnell nachwachsen.
Vielleicht ist es auch nur der Wunsch der Vater des Gedanken. Mal abwarten, wie es sich weiter entwickelt.

Den ganzen Viechern geht es auch gut. Die Korallen sind alle recht schön geöffnet - bis auf meine zwei Neuzugänge. Wahrscheinlich brauchen sie noch etwas Zeit sich richtig einzugewöhnen.

Meine Lederkorlle hat schon den ersten kleinen Ableger gebildet. Auch zwei Discosomas haben sich verdoppelt und verdreifacht.

Und Agathe, die Blasenanemone hat sich mal wieder nach hinten verzogen. Und mir ihr die Nemos. Die kriegen wir nun bloss zur Essenszeit zu sehen.

Allerdings habe ich heute einen Totalausfall zu beklagen. Mein schöner gelber Schleimfisch hat sich heute mit einem finalen Todessprung aus dem Leben katapultiert.
Das Tier ist viel im Freiwasser geschwommen. Und ich hatte schon da die leise Befürchtung, dass er irgendwann einmal springen würde. Aber es richtig schön, dem Tier beim Schwimmen zuzusehen.

Und heute morgen war es soweit.

Nein, er wurde nicht erschreckt und nein, er wurde auch nicht vom Riffhummer attacktiert. Der irre Kerl hat einfach aus Jux und Dollerei seinen letzten Sprung getan.
Aber das ist noch nicht die Tragik. Mein lieber Kater Eddy hat ihn sich sofort geschnappt. So schnell konnte ich gar nicht aufstehen.

Tja, was soll man da sagen?

Ich habe noch ein paar Bilder. Das eine Foto, an dem Hubert, der Hawaiidoc geputzt wird, finde ich besonders nett.

momo0 09.12.2016 07:26

Oh Gott, das tut mir leid mit deinem Fisch! Mir ists leider auch mal passiert, dass mir meine größte schönste Prachtschmerle aus dem Becken entwischt ist (keine Sorge damals hatte ich ein deutlich größeres Aquarium). Hatte nur an einer Seite nen Schlitz in der Abdeckung und den hat sie genau getroffen. Zuerst habe ich nur ihr Fehlen bemerkt und wusste nicht wo sie hin ist. ca. 2 Wochen später fand ich sie getrocknet hinterm Aquarium - richtig mumifiziert war sie :eek:


Bilder sind toll geworden.

Marion505050 09.12.2016 19:56

Hey momo0,

mir ist es auch mal mit einem Garra flavatra passiert.
Der war dann auch getrocknet.

Glücklicherweise habe ich sonst eigentlich keine Springer im Becken,.
Aber man weiss ja nie, was den Fischis so durch den Kopf geht.


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