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Alt 18.09.2015, 22:35   #31
Peyton
 
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Ja, über die Bettas habe ich mich hier im Forum vorab informiert
Und auf diversen Internetseiten.

Überzeugt hat mich dann aber mein Züchter, der sehr viel Erfahrung hat und jahrelang Vorsitzender des AQ-Vereins war und auch heute noch aktiv an Zierfischbörsen etc. teilnimmt. Seine Meinung ist weitläufig gefragt und er hat Kunden auch aus anderer Region (bin ich froh, dass auch einmal ein für mich nützlicher Mensch in unmittelbarer Nähe wohnt ).

Ich vertraue ihm, was Fische angeht.
Nichts desto trotz finde ich die Infos hier total spannend - und kann aus euren Erfahrungen nur lernen

Die Welse, tja, was soll ich sagen? Ich hatte früher schon einige Zeit ein Becken mit einem Pärchen Antennenwelsen, aber Junge gab`s nie. Im Gegenteil, beide sind sich aus dem Weg gegangen.
Dass sie sehr produktiv sein sollen habe ich zwar erst gelesen, aber das lasse ich mal in aller Ruhe auf mich zukommen.

Sollte das auch in meinem AQ der Fall sein, dann werde ich eben einen von beiden abgeben (dem Züchter zurück). Noch möchte ich das aber nicht, denn NOCH verstehen sich die beiden Welse überhaupt nicht und gehen lieber getrennte Wege. Zudem ist das Männchen ziemlich übellaunig dem Weibchen gegenüber, das zusieht, dass es schnellstens "davonschwebt" wenn Männe auftaucht

Naja, und die einen sagen, Antennenwelse wären Einzelgänger. Andere wiederum meinen, sie allein zu halten sei Tierquälerei. Und zwei Männchen würden sich nicht vertragen, also geht nur Männchen mit Weibchen.
Wenn es stimmt, dass das Männchen allzeit bereit ist, dann bin ich froh, nur 1 Weibchen zu haben - ich hätte beinahe ein 2. Weibchen geholt, aber das lasse ich nach deiner Info lieber mal

Geändert von Peyton (18.09.2015 um 22:38 Uhr)
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Alt 18.09.2015, 22:41   #32
Peyton
 
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@Ahörnchen, die Idee mit dem separaten Becken greife ich bestimmt auf
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Alt 18.09.2015, 23:08   #33
Hannah
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Glaub mir, das ist gerade der Grund warum ich meine abgeben will.
Vor keinen 2 Jahren hab ich ein Weibchen dazu gesetzt, es war Liebe auf dem ersten Blick und die haben jeden Monat gelaicht. Jetzt gibt es noch 3 oder 4 Kleine von damals.

In meinem großen Becken gab es bis vor 2 Wochen 3 Männchen, nr. 3 ist da noch drin. Der Grund warum sie umgezogen sind war dass der Typ der sie haben wollte einfach nicht gekommen ist nachdem ich den ganzen Nachmittag Antennenwels gefangen habe. Er wollte sie alle 3, zum züchten
Einer davon macht nur Ärger was der andere Große abbekommen hat. Der hatte Verletzungen, ich hab gedacht er überlebt die nicht

Seit ein paar Tagen gibt er Ruhe und liegt nur noch in der Höhle drin, mit dem ich ihn eingefangen habe.

Und ich werde sie nicht zusammen abgeben sondern getrennt, wenn ich die neue Anzeige schreibe.

Aber es stimmt, es muss nicht immer Nachwuchs geben wenn sie sich nicht mögen das hatte ich auch schon.
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Alt 19.09.2015, 11:56   #34
Amazon
 
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Ahoi!

Peyton, eine strikte Einzelhaltung kommt einem zwar unnatürlich vor, aber in der Natur kommen auch nicht alle Männchen „zum Zuge“. Wer sich nicht verdrückt, hat ggf. einiges von den Stärkeren auszustehen und sicherlich kein wirklich angenehmes Leben, wenn das Biotop klein ist (Austrocknung! Ancistren können teils in Schlammlöchern überleben).

Im Aquarium ist das Ausweichen auch nicht einfach und die Möglichkeit sich einem oder mehreren "Pöblern" ganz zu entziehen nicht gegeben. Daher Sache des Pflegers die Tiere vor sich selbst (und vor Massenvermehrung) und ihrem natürlichen Drang ggf. zu schützen.

Diese „Bullenkloster“ können ein tierfreundlicher Weg sein, kämpferische (sehr druckvoll agierende) Männchen einiger Arten nicht ständig einzeln zu halten, die Weibchen vor überzogener Nachstellung zu schützen oder im Falle der Ancistrus 1. (zu) viel Nachwuchs zu verhindern oder bei gezielter Zucht noch gut vermittelbarer, etwas seltenerer (weil weniger leicht nachzuziehender) Ancistrusarten 2. die Männchen vom Dauer“brüten“ und Ermattung (die Väter fressen während der Laichbetreuung nicht oder fast nichts) zu schützen. Das ist speziell dann geboten, wenn man sogar zwei Ancistrusweibchen hält, die sich womöglich mit dem Laichen abwechseln.

Nicht immer harmonieren Fische, nur weil es vom Geschlecht her passt – auch Fische dürften so etwas wie Zu- oder Abneigung spüren (Witterung) und einige scheinen sehr eigenwillig bis „charakterstark“ zu sein. Möglicherweise schützen sich manche sogar auf diese Weise vor nem zu hohen Inzuchtkoeffizienten. Normalerweise verstreuen sich Geschwistertiere in der Natur frühzeitig in sämtliche Winde oder werden schlichtweg von irgendwem gefressen.

Ich würde – wenn ich auf eigene Nachzuchten aus wäre – bei Ancistren nicht zwei aus der gleichen Herkunft wählen, sondern möglichst aus verschiedenen Haltungen und unterschiedlichem Alter. Es dürfte sich eher lohnen, eine weniger landläufige Art zu wählen, auch wenn diese nicht so leicht nachzüchten, um auch Abnehmer für die Jungtiere zu finden.

Hannah, ich hatte das mit deinen Abgabewelsen gelesen. Wirklich unverschämt! Auch dass sich derjenige nicht mal zum Entschuldigen gemeldet hat. Wenn die Männchen womöglich Geschwister sind, macht es wenig Sinn drei mit gleichen Genen zum Züchten zu verwenden – man nimmt besser den Fittesten, auch weil der ja den Laich betreuen wird.

Ideal ist übrigens, wenn man Ancistren Wohnröhren vorgibt, wenn sie diese bewohnen ist das Herausfangen meistens leicht (man hält die beiden offenen Enden zu und gibt Welsi mitsamt Heimatröhre ab). Es gelingt bei manchen Jungs nämlich kaum, sie aus ihrem einmal gewählten Lieblingsunterschlupf zu lösen. Wem dieser Plastik- oder Tonröhrenkram nicht gefällt, kann auch ein noch handliches massives Moorwurzelstück mit nem passenden Bohrer so bearbeiten, dass innen eine ausreichend große Röhre entsteht. Nach relativ kurzer Zeit sehen solche Teile natürlich aus und sind beim Einfangen praktischer als Kokosnussschalen.

Ich kam auch nur darauf, weil ich als Einsteiger zufällig eine natürlich innen röhrenartig ausgefaulte Wurzel im Handel fand, in der mein Ancistrus später all seine Gelege pflegte. Er zog später mehrfach in seiner Wurzel um („Bullenkloster“, Zuchtansatz etc. Motto: Hin und wieder zurück). Ich fands echt praktisch und der spätere Halter des Pärchens ebenfalls. Das Weibchen war übrigens ein Import (Beifang), sonst hätten wir nicht so viel Nachzucht zugelassen (allein bei mir ca. 500 Jungwelse).

Liebe Grüße
Ahörnchen
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Alt 19.09.2015, 22:20   #35
Peyton
 
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Leider habe ich keinen Danke-Button.... dann ein Danke auf diesem Weg für eure Einschätzung

Auf jeden Fall habe ich vor, die nächste Zeit ein 2. Becken einzurichten. Nach dem, was ich jetzt von euch weiß, wird es wohl ein sog. "Bullen..." wie hieß das Wort noch? "Bullentempel"?
Ich wollte es eigentlich als Quarantäne-Becken nehmen.

@Hannah, dass dich der Interessent so hat sitzen lassen ist ärgerlich! Ich verstehe solche Leute nur schwer, denn ein kurzes Telefonat tut nicht weh und du hängst nicht in der Warteschleife, bis der Typ aufkreuzt
Außerdem kostet eine Anzeige wieder Zeit und Geld...
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Alt 19.09.2015, 22:43   #36
Hannah
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A-Hörnchen hat eine wunderbare Ausdrucksweise um jemanden zu überzeugen, das gefällt mir

Ich kenne bisher nur eine hier die ihre Kampffische erfolgreich im Gesellschaftsbecken hält aber es ist besser wenn er ein Eigenheim bekommt.

Ja, das war eine Frechheit dass derjenige dann nicht gekommen ist mit den Antennenwelse. Er hat sich ja am nächsten Tag noch entschuldigt, gemeint er hätte mich verwechselt mit jemanden der abgesagt hätte, blabla...

Aber heute hat sich doch nochmal einer gemeldet, der kommt morgen Mittag den ich davon habe überzeugen können dass ich nur 1 weggebe und hat ein auch ein 240l-Becken.
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Alt 19.09.2015, 23:00   #37
Peyton
 
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Zitat:
Zitat von Hannah Beitrag anzeigen
Aber heute hat sich doch nochmal einer gemeldet, der kommt morgen Mittag den ich davon habe überzeugen können dass ich nur 1 weggebe und hat ein auch ein 240l-Becken.
Na, dann drück` ich dir den Daumen das es diesmal klappt
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Alt 20.09.2015, 21:29   #38
Peyton
 
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Gestern Abend - nein, es war eher nachts - bin ich nochmal zum dunklen AQ und habe kurz das Licht angeknipst. Ich wollte einfach mal sehen, wo meine Turmdeckelschnecken sich so herumtreiben (die sind ja anscheinend nachtaktiv)

Und was sehe ich? Einige seltsame Vorgänge!

1. Ein kleines, fast durchsichtiges Tierchen mit mehreren Beinchen schleicht sich ganz langsam über den Kies wieder hinter einen dunklen Stein. Es war vl. 1 cm lang und ist fast farblich mit dem Manado verschmolzen...nur durch die Bewegung habe ich es entdeckt!
Könnte es eine Garnele gewesen sein? Sah tatsächlich fast so aus (ich hatte früher mal Garnelen) So auf die Schnelle (und meine Augen mussten sich erst ans Licht gewöhnen) habe ich das Tierchen nicht erkannt, aber es war eindeutig kein Fisch, sondern ist über den Boden gelaufen. Eine Art "Unterwasserassel"?
Ich werd` es wohl nie erfahren, denn das Tier ist tagsüber irgendwo unter / hinter den Wurzeln u. Steinen verschwunden.

Doch wo kommt dieses Tierchen bloß her? Ich denke nicht, dass eine Garnele den langen Pflanzentransport überlebt hätte und eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

2. Dann sehe ich, wie neben einer großen Schnecke etwas wackelt: Ein kleines grünes Würmchen eingewickelt in eine Blattrolle, die am Boden liegt!
Eine kleine Raupe, die witzig ist. Sie rollt die einzelnen Körnchen des Bodengrunds hin und her, die so groß sind, wie ihr Köpfchen
Wo kommt die jetzt wieder her?
Heute morgen finde ich sie - samt ihrem Blattbettchen - an die Scheibe geheftet. Ob sie sich jetzt verpuppt?

Naja, ich lese nach und erfahre, dass es entweder eine Köcherfliegenlarve oder eine Zünslerraupe ist - beide ungefährlich, aber sie lieben Pflanzen.
Deshalb sind einige meiner Echinodren etwas angefressen?!

3. Ja und last but not least hat eines meiner Betta-Weibchen Eier gelegt!
Sie wuselt über den Boden und ich entdecke lauter weiße Kügelchen, verteilt über das ganze Aquarium.
Sie ist sichtlich aufgeregt, bläst mit ihren kleinen Flossen den Bodengrund auf und wirbelt so die Eier hoch - die sie dann mit dem Maul aufnimmt (vl. frisst sie diese?).

Schließlich kommt das Männchen und wuselt mit ihr zusammen über den Boden - wohl auf der Suche nach den Eiern.

Ich mache das Licht wieder aus und träume nachts von Garnelen und Schnecken und vielen kleinen Bettas

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Alt 20.09.2015, 21:38   #39
Peyton
 
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Morgens waren die Eier verschwunden (ich bin allerdings etwas erleichtert).
Das Betta-Männchen hat ja vor einigen Tagen begonnen, unter der dichten Schwimmpflanzendecke lauter Bläschen zu "installieren" - wohl ein Schaumnest oder zumindest der Ansatz eines Nests

Nun habe ich gestern nachmittag im AQ gewerkelt und einige lose Pflanzen wieder eingesetzt. Auch den Froschbiss, der sich extrem vermehrt hat (was ich nicht schlecht finde) habe ich "in Form" gezupft und die Filterströmung ein wenig verändert.
Bestimmt hab` ich dadurch das Nest zerstört, aber ich kann`s nicht ändern. Leid tut mir nur ein bisschen, dass genau in dieser Nacht das Weibchen die Eier gelegt hat und das Männchen diese nicht in das vorbereitete Nest bringen konnte...
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Alt 20.09.2015, 21:47   #40
Peyton
 
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Mein Kampffischmännchen ist übrigens bisher sehr umgänglich
Er kommt gerne an die Scheibe geschwommen, wenn ich davor sitze. Zudem ist er neugierig und total friedlich den anderen Fischen gegenüber.

Die Salmler (Schmucksalmler "White fin") machen ihr Ding und werden von ihm kaum beachtet.
Das Antennenwelsmännchen allerdings ist ihm (und allen anderen) gegenüber aggressiv, wenn es um die Futtertab geht

Den Betta interessiert die Tab eigentlich nicht, aber er wühlt langsam durch den Boden in der Nähe des Welses. Und mein Welsmännchen wird sauer und geht auf den Betta los

Was die Aggressivität der Welse betrifft, hatte ihr wohl Recht
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