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Alt 05.03.2016, 23:38   #1
merlins
 
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Standard 240 l Panorama Aquarium-Komplettset von Rena - Raumteiler

Hallo,

aus gegebenen Anlass stelle ich euch mein 240 l Becken vor.

Standzeit: das Becken steht seit Anfang 2010, hat also den 6-ten Jahrestag bereits gefeiert.

Beckengröße: 120 x 44 x 45 cm mit Panorama Frontscheibe.

Das Becken steht frei im Raum, dient quasi als Raumteiler und verdeckt unseren direkt dahinter plazierten Doppelschreibtisch, auf dem meistens ziemliche Unordnung herrscht.

Beleuchtung: immer noch die alte Originalbeleuchtung.
Das Becken kriegt außerdem reichlich Sonnen- und Tageslicht ab, da es keine 1,5 m vor einem Südfenster steht. Algen? Fehlanzeige!
Eine passende selbstgebastelte LED Beleuchtung steht seit vielen Monaten fast einsatzbereit im Keller. K.A. warum ich/wir sie noch nicht eingebaut haben. Vermutlich weil ich darauf warte, das Becken wieder mal komplett auseinanderzunehmen, was sich bald nicht mehr vermeiden lässt, da ich sonst an den längst abgabebereiten NW nicht komme.

Filterung: Außenfilter Rena xp 2, mit Schaumstofffilterklotz als Vorfilter, plus noch ein 2-ter, mit einem Maxi-Luftheber betriebener Klotzfilter.
Eigentlich mag ich Außenfilter überhaupt nicht und habe etliche andere Außenfilter, die bei Aquakombis dabei waren, entweder sofort, oder nach nur kurzer Betriebszeit abgegeben. An diesem Rena-filter konnte ich aber nichts zu meckern finden, daher ist er geblieben. Er ist wirklich sehr bedienerfreundlich und pflegeleicht und leistet gleichzeitig gute Dienste.

Bodengrund: Granatsand aus der Strahltechnik.
Nachdem ich mich an der Farbe satt gesehen habe, habe ich vor ca 1 Jahr ein paar kg Rheinkies über den Granatsand gestreut.

Da ich seit 2010 bis heute ständig Becken ausgetauscht und vor allem immer mehr Becken aufgestellt habe, hat sich der Besatz mehrmals geändert.
Und da ich möglichst die Beckengestaltung an die Bewohner anpasse, habe ich im laufe der Jahre auch die Bepflanzung und die restliche Einrichtung ein paar mal geändert.

2010
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2011
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2011-2012
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2013
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2014-2015
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Die Echinodoren wurden von Antennenwelsbabies sehr schnell derart bearbeitet, dass ich es für sinnlos fand, sie noch retten zu wollen.
Die kleineren Cryptos im Vordergrund wurden von den erwachsenen Antennis so oft abwechselnd mal ausgebuddelt, mal komplett verbuddelt, bis ich die Gedulg verloren und sie in einem anderen Becken umgesetzt habe.
Die Stengelpflanzen habe ich etwas längere Zeit versucht zu retten, aber irgendwann war mir einerseits das ewige Schnibbeln, andererseits die Mißerfolge beim Einpflanzen der Kopfstecklinge, einfach zu blöd und aussichtslos. Bei den vielen nicht gerade zierlichen Welsen im Becken überleben nur Pflanzen mit verdammt kräftigen Wurzeln.
Der Hornfarn wurde viel zu riesig.
Meine einst wunderschönen, salatkopfgroße Javafarnbüsche wurden von einer unerwarteten Tylomelania-NW-Plage beinahe komplett aufgemampft und es hat lange gedauert, bis sich der Javafarn halbwegs erholt hat.
Der Tigerlotus musste mit Bedauern einer weiteren Wurzel weichen, um den Synodontis mehr Spielraum zu schaffen.
Usw., usw.


Derzeitiger Besatz:

- 1 Antennenwels Männchen
- 3 Microsynodontis sp nigeria
- 5 ältere Synodontis lucipinnis plus NW

- 5 Hyalobagrus ornatus
- 2 Pareutropius buffei
- 10 Petruichthys rosy

- 4 Microctenopoma ansorgii
- 5 Betta splendens

- Rückenstrichgarnelen
- Tylomelania sp (vermutlich werde ich sie nie wieder komplett los)
- Posthornschecken
- Turmdeckelschnecken


Derzeitige Einrichtung: Ein ganzer Haufen Wurzeln, die ich teilweise untereinander verkeilt und/oder locker aufgestappelt habe, um ein Labyrinth aus möglichst vielen Unterschlüpfen im unteren 2/3 des Beckens, auf mehreren Etagen, zu bieten.
Unter den Wurzeln zahlreiche Höhlen, Rohre, Kies- und Steinhaufen.
Knapp unter der Wasseroberfläche 3 kleine aufgehängte Fingerwurzeln.

Derzeitige Bepflanzung: ein dichter, schummriger Dschungel aus verschiedenen Anubias Arten, von riesengroß bis winzig, Cryptocoryne Moehlmannii (wächst bei mir wie sonstwas in jedem Becken), Flipperlotus, 2-3 hartnäckig überlebende kleinere Crypto wendtii, Vallisneria, brasilianischer Wassernabel, Moos, geöffnete Mooskugeln, Hornkraut, Muschelblumen und Wasserlinsen.
Die Wasseroberfläche ist zu 80% zugewachsen.

So sieht das Becken aktuell aus, allerdings kann man darauf wenig bis kaum was von den Wurzeln erkennen.
Wie man sieht, ist es ganz schön heftig zugewuchert und obwohl es frei im Raum steht, blickt man nicht durch. Es soll auch so sein, da die Synodontis und Microsynodontis Licht nicht sonderlich mögen und auch die anderen Fische es lieber zugewuchert haben.


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So sieht es von oben aus:
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Wasserwerte (Durchschnittswerte seit 2010 bis heute)
PH 7 - 7,4
KH 6-8
GH 10 -15
Temp. 23-26 Grad
Wasserwechsel wöchentlich 20-40 %

Vorstellung der derzeitigen Beckenbewohner folgt.

Danke: (2)
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Alt 06.03.2016, 09:34   #2
Sonnentänzerin
 
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Hallo Merlins

Spitze, wenn jemand mal über Jahre ein Becken aus dem gleichen Winkel fotografiert, ich guck gerne, wie es sich so wandelt.
Hat was! Sieht nicht gesetzt, sondern gewachsen aus, wie ein kleiner, verwunschener Urwald.

Oh, das ist das Becken mit den Echi fressenden Welsen, von denen Du mal berichtet hast. Na sowas. Wenn sie mal auf den Geschmack gekommen sind, ist es wohl vorbei.
Grins, eine Tylomelania "Plage" ?
Wie viele Tiere sind das denn? Oder kannst Du sie gar nicht mehr zählen?

Tja, da sieht man mal, das so böse Sonnenlicht muss nicht immer schlechte Auswirkungen haben, im Gegenteil.
Aber es dauert wohl noch einige Jahre und viele solche Erfolgsbilder, bis sich das verändern wird.

Gruß Sonne
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Alt 06.03.2016, 13:16   #3
merlins
 
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Hallo Sonne ,

auch ich finde die Entwicklung von Becken, ihrer Bewohner und auch ihres Pflegers sehr interessant. Einiges sieht mit den Jahren anders aus, anderes sieht man etwas anders.
Von daher ist es sicherlich ein guter Zeitvertrieb, wenn man seine Beobachtungen etwas ausführlicher aufschreibt und sich die Möglichkeit offen hält, später alles nochmals zu lesen.


Genau, Sonne, das ist das Becken mit den zerstörerischen Antennenwelsen.

Meine 2-ten Fische, die ich gleich nach B. splendens gekauft habe, waren 3 kleine Antennenwelse. Habe bis heute den Kassenbon aufbewahrt, auf dem der Verkäufer schreiben musste "Welse bleiben klein. Gezeichnet: Giovanni" (die Welse kommen aus Enschede).
Ich habe sie erst in einem anderen, 112l Becken sehr liebevoll groß gezogen, bin aber wohl bei ihrer Erziehung gescheitert.

Keine Frage, junge Antennenwelse sind einfach nur goldig

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AS sind ihnen aber taktisch überlegen, wenn´s um Futterverteidung geht: sie wissen dass man zusammenhalten muß, um andere Konkurrenten vom Futter fern zu halten.

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Sobald dieses 240 l Becken stand, durften die Welse hier einziehen und sich richtig austoben.

Sie haben sich von klein auf immer gegenseitig verprügelt und verjagt.
Anfangs war das Mädchen größer und kräftiger und hat die beiden Jungs ziemlich fies unterdrückt und ständig vom Futter verjagt. Das hat sie scheinbar viel Energie gekostet und einer der Jungs (Dodo) hat es geschafft kräftiger zu werden. Das Rad hat sich gewendet und plötzlich war der Junge ("Dodo") Chef und hat die beiden anderen vermöbelt.
Den 2-ten Jungen musste ich abgeben, weil es mir leid tat, ihn immer unterdrückt zu sehen.
Ab da hat Dodo seine ewige Übellaune nur noch an das Weibchen ausgelassen und zwar konsequent, mit Ausnahme der Tage an denen sie sich wild gepaart haben und natürlich während der ganzen Brutzeit, wenn das Mädel wieder Chefin sein durfte.

So prickelnd fand ich das trotzdem nicht, da während dieser Auseinandersetzungen auch andere Mitbewohner, die zufällig in der Nähe waren, manchmal versehentlich gegen die Scheiben flogen, ebenso wie Pflanzen die gerade im Weg standen.

Dodo hat außerdem wie ein Weltmeister gebuddelt. Er mochte z.Bsp. seine Höhlen, von denen ich ihm reichlich angeboten habe, hinter künstlerischen "Pyramiden" verstecken und auch ansonsten hatte er ziemlich ungewohnte künstlerische Ideen.

Hier 2 Bilder von seinen "Baukunstwerken":

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Die beiden Antennis haben aber zumindest anfangs die Pflanzen nicht wirklich angefressen, sondern höchstens mal ein Blättchen abgeraspelt.

Das hat aber leider ihr erster Nachwuchs nachgeholt und bald hatte ich nur noch künstlerisch bearbeitete Gitterpflanzen statt Echinodoren. Tja, Echis ade!

Vor 3-4 Jahren hatte ich dann das Glück, dass ein Kollege meines Mannes Antennenwelse für sein altes Barschbecken haben wollte. Ich habe ihm die beiden Stinkstiefel einerseits freudig, andererseits mit großem Bedauern, aber mindestens mit gutem Gewissen abgegeben.


Der Antennenwels der jetzt in diesem Becken wohnt hat mit den ersten nichts gemeinsam. Es ist ein alter, braver, gutmütiger Wels, den ich vor ca 5 Jahren von jemandem (eher unfreiwillig) übernommen habe, der ihn seinerzeit auch übernommen und ihn 7 Jahre lang gepflegt hatte.
Auch wenn er "Digger" heißt, ist er ein ganz lieber, mit tadellosen Manieren.
Er liebt die Höhle die ich von Anfang an extra für ihn eingerichtet habe, ist auch sonst mit meinen Beckengestaltungen völlig einverstanden und hat keinerlei Ehrgeiz, bei der Gestaltung künstlerisch mitzuwirken.

Der nicht buddelnde Digger

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Tylomelania Plage ist wirklich nicht übertrieben.

Habe gegen Ende 2010 4 Tylos gekauft. Damals waren sie nicht sonderlich verbreitet und gar nicht billig.
2 hatten cremefarbenen Fuß, 2 dunklen Fuß mit feinem, senf- bis goldfarbenem Muster.

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Ich habe den Fehler gemacht und falsche Schlüsse gezogen, nämlich, dass sich Tylos nicht so leicht vermehren würden, da sie jeweils nur 1 kleines, fertiges NW-Schneckchen entlassen. Außerdem, wie sollte sonst der hohe Preis gerechtfertigt sein???
Tja, das stimmt auch, aber scheinbar können sie jeweils 1 Baby am Tag produzieren, wenn´s ihnen gut geht.
Nach einem Jahr wurden es weit weit mehr als 200, vor allem endlos viele winzige, die man in dem Dschungelbecken nur schwer entdecken konnte.
Diese Überpopulation führte zwangsläufig zu einer Hungersnot und die Tylos haben angefangen die Pflanzen aufzumampfen.
Am schlimmsten hat es meine damals riesigen, dichten Javafarnbüsche getroffen. Die Babyschnecken haben sich von innen nach außen durchgefressen und daher habe ich nur rel. spät die Plage und den Schaden bemerkt.

Toll, ne?
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Ich habe wütend das Becken komplett auseinander genommen, um die doofen Tylos einzusammeln und hatte am Ende einen Eimer richtig voll, den ich größtenteils in einem Laden abgegeben habe, nachdem die Privatinteressenten ausgegangen sind.

Am liebsten hätte ich die Tylos restlos aus dem Becken entfernt, aber trotz der radikalen Aktion, sind mir ein paar entgangen, die natürlich gewachsen sind und sich wieder vermehrt haben.
Vor ca 1 Jahr, bei einer anderen Großumgestaltung, habe ich übrigens wieder die ganzen Tylos einsammeln wollen, hat aber wieder nicht wirklich funktioniert. Irgendwo übersehe ich in diesem Becken immer ein paar Winzlinge, hatte aber mindestens Erfolg und sie aus allen anderen Becken raus bekommen.

Ich muss noch gestehen, dass die Vermehrung inzwischen zwar immer noch lästig, aber nicht mehr ganz so übertrieben arg, wie beim ersten Mal, ist.

Und noch was: Tylo-NW mit cremefarbenen Fuß hat´s kaum welchen gegeben, warum auch immer.

Gruß,
Dana
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Alt 06.03.2016, 17:15   #4
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Wow, Dana, vielleicht waren 3 von 4 Tylomelania Weibchen, die dann alle ihre in Reihe gespeicherten Jungtiere wie am Fließband entlassen haben.

Im Schneckenforum hätte man sich damals bestimmt um Deine Tiere gerissen Haben die doch dort Angst bei Neukäufen vor Schneckenegeln und co.
Ich auch, deshalb warte ich und jubel jedes Mal, wenn endlich wieder ein Tylo-Baby geboren wird.
Hätte ich nicht gedacht, dass sie ganze Javabüsche auslöschen können.

Apfelschnecken können das aber auch , sogar harte Cryptocorynen.
Vielleicht sind die langsamen Tylomelania immer zu spät zum Buffet gekommen?

Dein Bericht über die Welse macht es mir auf jeden Fall ab jetzt leichter, Gedanken abzustellen, dass mein EINER Antennenwels sich vielleicht alleine fühlen könnte. Danke.

Ich finde, Du bist da schon sehr konstant, Veränderungen ja, aber immer nur angepasste. Ich tu mir da noch etwas schwerer. Das muss man wohl in Jahren lernen, auch mal die Finger aus den Becken lassen zu können.


Gruß Sonne
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Alt 06.03.2016, 23:41   #5
merlins
 
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Tja, Sonne, irgendwie ist das Schicksal meistens sehr zynisch und gemein. Einige geben Unmengen Geld aus und scheuen keine Mühe, um schwanger zu werden, andere um zu verhüten. Warum soll es in Aquarien anders sein?

Schneckenegel hatte ich übrigens auch schon, aber NATÜRLICH NICHT in diesem Tylobecken, sondern in einem Becken mit niedlichen süßen Posthörnchen in allen Farben - wo sonst?

Ich hab´s echt nicht erlebt und meine Pomaccea bridgesii haben, mit Ausnahme von Riccia, nie ein grünes Pflänzchen angerührt, egal wie viele, oder ausgehungert sie waren (und wie du auf dem einen Bild gesehen hast, haben sich die AS auch nicht grad wenig bei mir vermehrt).
Bei AS ist die genaue Artbestimmung sehr kniffig.
Während einige Arten Pflanzen vollkommen in Ruhe lassen, sind andere richtige Rasenmäher und dummerweise sehen diese Arten so gut wie gleich aus. Eben wegen der kniffigen Artbestimmung wurden AS generell von der EU verboten.
Ich will andererseits auch nicht die Hand ins Feuer legen, dass selbst die "pflanzenfreundlichen" Arten, unter gewissen Umständen, oder manche vereinzelte Individuen, nicht doch auch mal an die eine oder andere Pflanze ran gehen.

Stark subjektiv betrachtet, selbst wenn die AS denselben Schaden wie die Tylos in meinen Becken angerichtet hätten, hätte ich es ihnen ganz bestimmt viel leichter verziehen, weil ich persönlich AS nicht nur schöner, sondern vor allem viel, viel interessanter zu beobachten und wunderschön elegant finde. Da wäre ich eher bereit gewesen, Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen. Du weisst schon, Liebe macht eher blind...

Ich weiss nicht, inwiefern das Bsp. meiner Antennenwelse repräsentativ ist.
Bei vielen vertragen sich die Antennenwelse super und sind ganz friedlich.
Habe nicht nur gehört, sondern mit eigenen Augen bei anderen gesehen, wie sich selbst ältere Antennenwels-Männchen, mit und ohne Weibchen im Becken, perfekt vertragen und friedlich nebeneinder dösen und mampfen.

Ganz ehrlich, ich halte schon lange gar nichts mehr von den ganzen didaktischen Beschreibungen des angeblich "typischen" Verhaltens einer Art. Ausnahmen sind fast schon die Regel, gibt´s immer und sind weder zu knapp, noch sonderlich selten.
Arten bestehen nun mal aus Individuen und damit basta. Darwin hat´s bereits festgestellt und seitdem wurde und wird es bis heute dauernd bestätigt.

Mit der letzten Aussage hast du mich genau durchschaut. Einer meiner Leitsätze heißt "Never change a running system" und jedes Mal, wenn ich dagegen verstoßen habe, kam prompt ein Strafzettel.
Wenn was nicht wirklich gut läuft, greife ich natürlich ein und versuche auszubessern, sonst halte ich aber still, egal wie sehr es juckt.
Deko und Pflanzen im Aquarium dienen den Fischen nicht nur als Unterschlupf, Laichplätze, usw., sondern auch als Reviergrenzen, die mehr, oder weniger, je nach Art, mühevoll "ausgehandelt" werden. Ewig im Becken eingreifen und verändern ist so betrachtet nicht wirklich vorteilhaft, sorgt nur für mehr unnötige Konflikte.


Da ich jetzt sozusagen "aufgewärmt" bin, mache ich gleich weiter mit der Vorstellung der Beckenbewohner.



Synodontis lucipinnis (ehemals Synodontis petricola dwarf
)Wenn auch nicht gleich auf den ersten Blick auffällig, so kann ich trotzdem behaupten, dass die Synodontis inzwischen das Becken und vor allem das Unterholz im Becken klar dominieren. Deswegen stelle ich sie zuerst vor.

Sicherlich werden sich einige naserümpfend Fragen, was zum Teufel Tanganjika Welse, in einem überwucherten Gesellschaftsbecken, mit mehr Wurzeln als Steine und obendrauf bei nicht mal optimalen WW, verloren haben.
Tja, da muss ich schmunzeln, denn die ehrliche Antwort ist: danke, ihnen geht´s super und scheinbar sogar besser, als in manchen Tanganjikabecken.

Ich habe 5, damals grade knapp unter 3 cm große, total niedliche Synodontis, im Oktober 2010, auf einer Fischbörse, gekauft und sie nach Rücksprache mit dem Züchter direkt in diesem, damals noch deutlich unterbesetzen Becken, gesetzt.

Ganz so viel habe ich aus ihrer Kindheit nicht mitbekommen, weil sie fast die ganze Zeit in Höhlen, dichten Javafarnbüschen und an den dunkelsten Stellen im Becken verbracht haben und selbst zur Fütterung nur sehr selten und kurz, blitzschnell raus gekommen und wieder verschwunden sind.
Meistens habe ich also entweder nur ihre Schatten, oder mal eine Flosse gesehen, während sie flink wie Wiesel hin und her gehuscht sind.

Anfang 2011

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Verhalten im AlltagNachdem sie ein ganzes Stück gewachsen sind und geschlechtsreif wurden, haben sie ein ganz anderes Selbstbewusstsein erlangt und ich kann sie seitdem fast immer sehen, allerdings immer noch hauptsächlich in den dunkleren, geschützten Bereichen des Beckens und nur sehr selten, bis fast nie, im Freiwasser.

Synodontis wird nachgesagt, sie wären dämmerungs- oder nachtaktiv, was ich jedoch definitiv nicht bestätigen kann.

Nachdem ich den gesamten unteren Beckenbereich in einem schattigen Labyrinth verwandelt habe, wuseln sie fast den ganzen Tag lang zwischen Wurzeln, Pflanzen und Höhlen herum. Ich kann sie vom Schreibtisch aus, also von der Rückseite des Beckens, täglich tagsüber gut beobachten, wie sie hin und her huschen, selbst wenn es kein Futter gibt.

Nur wenn es um´s Fotografieren geht, ist es Schluss mit lustig. Da sie immer im Schatten wuseln, muss man mit Blitz fotografieren und sobald sie das kleine rote Licht der Kamera wahrnehmen, sind sie schneller wie der Blitz und laaange bevor die Kamera auslösen kann, weg und davon.
Daher habe ich insgesamt relativ wenige und nur sehr wenige halbwegs gute Fotos von ihnen.

Hier nochmal die dichte Schwimmpflanzendecke, über die sich alle Beckenbewohner freuen, während die Fotografin flucht.

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Sie verbringen auf jeden Fall viel Zeit in einem lockeren Gruppenverband, sind aber manchmal und insbesondere während der Fütterung, auch selbstständig unterwegs.

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Geschlechtsunterschiede

Ihre Grundfärbung und die Form und Größe der Flecken sind sehr variabel. Eigentlich kann man die einzelnen Fische irgendwann recht gut auseinanderhalten.

Ich habe 3 Männchen und 2 Weibchen.

Die Männchen sind ca 1-2 cm länger als die Weibchen, also insgesamt ca 11 cm lang und etwas schlanker.
K.A. ob es Zufall ist, oder nicht, aber meine Männchen sind insgesamt etwas dunkler als die Weibchen und mit dem Alter sind die Flecken bei den Männchen nicht mehr ganz so klar abgegrenzt.
Klingt ein bisschen blöd, aber ich würde sagen, die Männchen werden mit den Jahren weniger atraktiv als die Weibchen.

Männchen 2012
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Männchen 2015
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Die Geschlechtsorgane sind bei den Männchen ziemlich eindeutig sichtbar.
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Meine S. lucipinnis Weibchen sind, vor allem im Vergleich zu den Microsynodontis und den Synodontis Hybriden, die ich bis vor kurzem auch hatte, nie so entstellt dick, sondern grade nur minimal etwas fülliger als die Männchen, selbst wenn sie laichbereit sind (also meistens ).
Da sie fast das ganze Jahr über, regelmäßig laichen, ist es leicht nachvollziehbar, warum sie "formschön" bleiben.

Weibchen
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Paarungsverhalten

Besonders auffällig sind die S. lucipinnis an den Tagen, an denen sie sich paaren. Sie paaren sich übrigens tagsüber.

Die ersten Paarungen habe ich bereits Ende 2011 beobachtet und sogar den Balz gefilmt, allerdings ist die Filmqualität ziemlich schlecht und ich habe die Eiabgabe verpasst.
http://www.youtube.com/watch?v=DpUdY3PAGuA.

Seitdem paaren sie sich regelmäßig, meistens in 1-2 Wochen Rythmus, selbst bei 23-25 Grad.

Die Paarungen sind sehr temperamentvoll und fallen mir schnell auf.
Das (oder die beiden) laichbereite(n) Weibchen werden manchmal stundenlang, kreuz und quer, von allen 3 Männchen, um die Wette, durchs ganze Becken gejagt.
Sie sind nicht sonderlich wählerisch, wenn´s um den Laichplatz geht und laichen sowohl in größeren Höhlen und Hohlräumen zwischen den Wurzeln, als auch in engen, geschlossenen Höhlen oder Krügen, oder auch mal einfach so, zwischen den Pflanzen.

Ich konnte meinen Augen nicht trauen, als 4 liebestolle Synodontis es geschafft haben, alle in einem grade mal 10 cm langen Tonkrug mit enger Öffnung (siehe Bild), der irgendwann für meine Pastellgrundeln gedacht war, zu verschwinden.

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Da staunt auch der Barsch
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Während des Laichaktes wird eine ganze Wolke Eier auf einmal und mit ziemlichen Druck gesprüht, um die Eier möglichst zu verteilen.
Sämtliche Eier die nicht sofort zwischen Kiesel, in Ritze, oder an anderen unzugänglichen Stellen verschwinden, werden von den Welsen selbst gierig gesucht, gefunden und gefressen.


Agressionen

Die Synodontis lucipinnis sind wirklich sehr friedliche Beckenbewohner.

Sie haben in all den Jahren noch nie irgendwelchen Ärger mit den anderen Beckenmitbewohnern, egal welchen, gehabt und während der Jahre sind allerhand Jufi anderer Arten in dem Becken hochgekommen.
Natürlich war die Anzahl solcher überlebenden Jufi meistens (aber nicht immer) überschaubar, ich kann aber schlecht raten, ob und inwiefern (auch) die Synodontis Jufi aktiv jagen.

Sogar die verwandten Microsyndontis, durften schon immer unbekümmert zwischen den S. lucipinnis wuseln, auch nachdem letztere deutlich größer als die Microsynodontis wurden.

Die Garnelenpopulation hat sich bis heute tapfer in dem Becken gehalten, obwohl ich seit 2010 keine einzige weitere Nele dazugetan habe!
Das gilt auch für die Schnecken.

Während des Balzes und der Paarungen verläuft alles hektisch und temperamentvoll, aber rel. friedlich, in dem Sinne, dass es keine Kämpfe gibt und es jeder mit jedem munter treibt.

Trotzdem hat es 2 mal, in Abstand von 1-2 Jahren, Ausnahmen gegeben. Da haben sich die Männchen jeweils 2-3 Tage lang gegenseitig arg verfolgt, verjagt und sogar gebissen und verletzt.
Habe bis heute keinen blassen Schimmer was diese Agressionsausbrüche ausgelöst hat und ebenso wenig weiss ich, wieso die Agressionen ebenso plötzlich wieder aufhörten (halleluia!), als ob nie was gewesen wäre.

Vermehrung folgt noch...

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Alt 07.03.2016, 06:31   #6
Rinkikäfer
 
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Hallo Dana,

sehr interessant und du schreibst so schön detailliert und bildhaft. Es macht richtig Spaß deine Texte zu lesen.

Gab es nicht von dir ein Bild mit C. sterbai auf Granatsand?

Liebe Grüße
Annette



Gesendet von meinem GT-I8190 mit Tapatalk
Rinkikäfer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.03.2016, 14:05   #7
merlins
 
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Vermehrung


Vor ca 1 Jahr habe ich das Becken umgestaltet und u.a. ein paar kg Rheinkies, Kiesel und Steine über den Granatsand, vor allem im Beckenhintergrund, gestreut.

Die Rechnung ist schneller aufgegangen als erwartet: im Mai 2015, tauchten während einer Routineinspektion des Beckens völlig unerwartet 2 winzige niedliche Synodontis im Unterholz auf. Meine Freude war natürlich groß. [IMG]mailbox:///C:/Users/brummi/AppData/Roaming/Thunderbird/Profiles/v96sqre1.default/Mail/pop.gmx.net/Drafts?number=18943720&part=1.2[/IMG]

In den nächsten Tagen sollte ich feststellen, dass es nicht nur 2, sondern mind. 5 putzmuntere Jungfische waren.
Wieviele genau es waren/sind, weiss ich bis heute nicht, da sie fast immer nur einzeln auf Futtersuche und im Becken gut verteilt sind, auf jeden Fall sind es mehr als 5.

Mit ziemlich viel Mühe und Geduld sind mir ein paar halbwegs brauchbare Bilder gelungen.
Man beachte das Juvenilenkleid, welches von den Erwachsenen ziemlich stark abweicht.

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Je größer sie werden, desto mehr teilen sich die großen Flecken in mehreren kleineren und die Umrisse der kleinen Flecken heben sich immer klarer ab.

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Ein kurzer Film von den Kleinen
https://youtu.be/Y_jqUf8oT9E


Die meisten Aquarianer sehen meist die Larven, dann die Jufi. Na ja, bei mir läuft einiges anders. Bei einem WW habe ich durch Zufall eine frisch geschlüpfte Larve im Eimer entdeckt.
Die Larven sind nicht nur winzig ("winzig" im Vergleich zu anderen Welslarven), sondern auch noch praktisch transparent, bis auf die winzigen Augen. Wenn sie sich nicht gerade bewegen, hat man wenig Chancen sie zu sehen.

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Die Kleinen sind jedenfalls viel schneller gewachsen als erwartet.
Inzwischen sind sie locker 7-8 cm, also nicht viel kleiner als die Alttiere und bei den letzten Paarungen der Alttiere haben einige definitiv mitgemacht.

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Da z.Z. die unteren Etagen des Beckens ziemlich stark besiedelt sind, habe ich weiteren Synodontis-NW erstmal nicht mehr erwartet.
Trotzdem habe ich vor 3-4 Tagen, erst 1 und dann gleich 3 weitere kleine Synodontis-Babies im Becken entdeckt.

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Bin echt gespannt wieviele (ungefähr) es diesmal tatsächlich sind.



@Rinkikäfer

Danke dir, Annette!

Nein, ich habe keine C. sterbai und auch keine anderen Corys auf Granatsand, weil ich nur dieses eine Becken mit Granatsand habe und hier kaum noch Platz für Corys am Bodengrund wäre.
Die Corys halte ich in anderen Becken.

Gruß,
Dana

Danke: (2)
merlins ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.03.2016, 14:26   #8
Thommy_Fisch
 
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Wahnsinn... ich bin einfach nur sprachlos, begeistert, ... mir fehlen die Worte.
Und neidisch bin ich auch ein wenig... okay, eigentlich ziemlich. Ich gebe es zu...

Danke für die geniale Beckenvorstellung.



Womit fütterst du (die Synodontis)?

Geändert von Thommy_Fisch (07.03.2016 um 14:29 Uhr)
Thommy_Fisch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.03.2016, 15:30   #9
merlins
 
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Danke dir sehr, Thommy! Ist das aber nicht doch ein bisschen viel Lob?
Denn ganz ehrlich, ganz sooo groß ist mein Verdienst nicht.
Habe mir nur etwas mehr Gedanken über die Beckengestaltung gemacht und dabei versucht, alles aus Sicht der Fische zu betrachten.
Das war alles, der Rest kam dann quasi von alleine, ohne irgendwelche zusätzliche Mühe meinerseits.
Ich liebe entspannte Aquaristik und an Geduld mit Tieren!!! mangelt es mir nicht!

Die Synodontis sind eigentlich anspruchslos auch was Futter angeht und fressen so gut wie alles.
Ich füttere meistens 2 x täglich, manchmal nur 1 x täglich und lege eher selten Fasttage ein, meistens an Tagen, an denen ich zu wenig Zeit habe.
Dafür sind die einzelnen Portionen beim Füttern eher klein.
Das handhabe ich übrigens in allen Becken so, es sind aber auch in fast allen Becken, meistens bis oft, auch ein paar Jufi dabei.

Morgens gibt es meist Frofu, welches ich aufgetauht & ausgespült, dann mit etwas Frischwasser anständig durchgemischt, mit Schwung ins Becken kippe, damit es möglichst schnell sinkt und auch bei den Welsen was ankommt. Für dieses Becken ist es meistens 1/2 - 3/4 Würfel Frofu.
Dazu gibt es oft auch Ergänzung mit Lefu, wie z.Bsp. Grindals, Mikrowürmer, Wasserflöhe, Müla, Würmer, Wasserasseln, usw..

Nachmittags füttere ich hauptsächlich Trofu gemischt und natürlich nicht alle Sorten auf einmal: kleine Mengen Flockenfutter von Söll oder Tropical, mehr Softgranulat Supreme Artemia von Naturefood, Pellets von Tropical, beide Sorten Sinking Wafers von Hikari (die für Pflanzenfresser hauptsächlich für Herr Ancistrus, dazu die Wafers für Allesfresser). Hin und wieder probiere ich auch andere Futtersorten aus, oft bleibt es aber nur bei dem einmaligen Kauf anderer Futtersorten, was sicherlich teilweise, oder ein Stück weit subjektiv ist.

Seitdem die Microctenopoma im Becken sind, füttere ich auch nachmittags etwas Lefu dazu, da die Buschfische Trofu schon aus Prinzip nicht anrühren.

Gruß,
Dana
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Alt 08.04.2016, 21:30   #10
merlins
 
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Bilderupdate, diesmal auch von den anderen Beckenbewohnern.

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Microctenopoma ansorgii

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wechseln die Farbe von jetzt auf gleich
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zicken untereinander, sowohl die Männchen, als auch die Weibchen, sobald sie sich treffen (was in dem überwucherten Becken zum Glück nicht so leicht passiert)

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Die anderen Mitbewohner werden jedoch ignoriert, sowohl die Bettas, als auch die Hyalobagrus ornatus und die Petruichthys rosy.

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Gruß
Dana
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hyalobagrus, microctenopoma, microsynodontis, petruichthys, synodontis

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