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Alt 06.02.2014, 20:36   #1
Blup
 
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Standard 500l-Gesellschaftsbecken

Hallo zusammen,

hiermit möchte ich euch stolz unser neues Becken präsentieren.

Das Becken hat die Maße 180 (Länge) x 50 (Tiefe) x 60 (Höhe) cm und umfasst damit ca. 500 l. Aufgestellt wurde es im Ende November 2013.

Ein Foto vom Becken mit Unterschrank Ende November:
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Ein aktuelles Foto vom Becken selbst:
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Natürlich soll weiterhin die Bepflanzung dichter werden und eine Rückwand benötigen wir auch noch.

Besatz:
  • 10 L 38 Peckoltia Sp.
  • 4 Ancistrus Sp. - Gemeiner Antennenwels
  • 22 Pundius Padamya – Odessabarbe / Rubinbarbe
  • 17 Paracheirodon Simulans – Blauer Neon
  • 2 Trichogaster Trichopterus – Punktierter Fadenfisch
  • 2 Impaichtys Kerri – Königssalmler
  • Physa Sp. - Blasenschnecken
Ich werde die einzelnen Arten gleich mit Fotos noch genauer vorstellen und dann auch auf das Geschlechterverhältnis eingehen. Die Königssalmler sind ein Restbestand und sollen deswegen nicht mehr aufgestockt werden. Bei den Blasenschnecken bin ich nicht ganz sicher, ob noch welche im Becken leben. Sie kommen mit der Vergesellschaftung mit den Barben nicht gut zurecht.


Bepflanzung:
  • Limnophila sessiliflora
  • Vallisneria gigantae
  • Vallisneria spirallis
  • Echinodorus aquatica
  • Hydrocotyle leucocephala
  • Cryptocoryne wendtii
  • Anubias barteri

Das Becken und der Unterschrank sind von Diamantaquarien und wir sind damit ausgesprochen gut zufrieden. Die Technik besteht aus zwei Außenfiltern (Eheim Professional 3 600), zwei 150W-Heizstäben und zwei T5-Röhren mit einfacher Dimmung von Aquarienbau Tausz.

Liebe Grüße,
Kerstin


P.S.: Für die Aufstellung des großen Beckens haben wir unsere zwei kleinen Meterbecken abgebaut. Wer etwas über unseren bisherigen aquaristischen Werdegang oder über das bisherige Leben der Bewohner nachlesen möchte, kann das hier:
Vorstellung 1. Aquarium
Vorstellung L 38 – Becken
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Alt 06.02.2014, 20:41   #2
Blup
 
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Wie versprochen noch eine genauere Vorstellung der Fische.

Zunächst die Odessabarben: Es handelt sich um einen Schwarm von 22 Tieren. Darunter 12 Männchen und 10 Weibchen. Vermutlich 7 davon sind eigene Nachzuchten. Den Großteil der Tiere haben wir im November 2010 gekauft.

Ein Foto einer Gruppe:
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Nahaufnahme Weibchen:
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Nahaufnahme Männchen:
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Die Odessas sind wirklich hübsche und lebendige Mitbewohner. Sie sind ständig unterwegs und dabei ständig miteinander beschäftigt. Sie sind ausgesprochen futtergierig, meistens sehr zutraulich und nur selten ängstlich. Sie gehören noch zu unserem Erstbesatz: Die allererste Fischart, für die wir uns damals entschieden hatten.




Die Blauen Neons haben wir im Frühsommer 2012 von jemandem übernommen, den wir aus einem Forum kennen. Das Geschlechterverhältnis ist uns unbekannt.

Ein Foto der Gruppe:
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Die Blauen Neons sind ruhig und schüchtern, aber seit dem sie mit den Odessas zusammenwohnen, schon deutlich weniger als zuvor. Die meisten von ihnen „stehen“ meist relativ ruhig an einer Stelle im Aquarium und bewegen sich wenig. Nur wenn die Klappe aufgeht und sie ahnen, dass gleich etwas Schönes ins Becken kommen könnte, werden sie wirklich munter.




Die beiden Fadenfische sind zwei Damen und sind erst in den letzten Tagen des Jahres 2013 bei uns eingezogen.

Rosalie:
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In Rosalie haben wir uns wegen ihres Aussehens verliebt. Sie war die dunkelste und am stärksten marmorierte Dame im Aquaristik-Laden und ich wusste sofort, dass sie zu uns gehört. Sie hatte auch wenig gegen einen Umzug einzuwenden, weil sie sich schon beim Händler als sehr zurückhaltend zeigte und sich gerne in den hinteren Bereich des kleinen Beckens verzog, um den Blicken der neugierigen Gesichter vor der Scheibe auszuweichen.
Auch hier bei uns zeigt sie sich entsprechend zurückhaltendender. Sie ist öfter hinten im Becken, wo alles dichter bepflanzt ist und überlegt, wenn wir die Aquariumklappe öffnen, ein bisschen länger, ob sie sich nach vorne traut.

Auf Grund ihrer Größe ist sie aber dennoch die Ranghöhere und jagt ihre Gefährtin Lily gerne mal durch's Becken.

Lily:
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Lily ist die kleinere der beiden und die deutlich unerschrockenere. Sie ist schneller als Rosalie vorne an der Scheibe, wenn es etwas zu essen geben könnte, und auch generell öfter zu sehen. Sie muss Rosalie öfters ausweichen, lässt sich davon aber wenig stören und dreht auch manchmal den Spieß um.

Beide Fafi-Mädchen sind viel unterwegs, gerne in den dichteren und oberen Bereichen des Aquariums, aber längst nicht nur. Sie lassen sich dabei von den anderen Fischen wenig stören, jagen nur ab und zu hintereinander her.



Jetzt wäre wohl der richtige Moment, um über die Vergesellschaftung Odessabarben und Fadenfische zu reden. Ich kann nur sagen: Es funktioniert bei uns ausgezeichnet.
Ich weiß nicht, woher die Berichte stammen, dass Barbenarten gerne Flossen- oder Fäden zupfen. Ich vermute, dass Sumatrabarben doch noch ein Stück lebhafter sind als Odessabarben. Vor allem aber vermute ich, dass Barbenarten zu diesem Verhalten neigen, wenn das Becken und die Barbengesellschaft deutlich kleiner sind. Die Vorstellung, dass unsere Barben an die Fäden der Fafis gehen... Nein, wir haben die Fische im vergangenen Monat wirklich viel beobachtet. Nicht einmal war auch nur ansatzweise so etwas zu sehen. Die Barben kommen gar nicht auf die Idee. Sie sind die ganze Zeit mit einander oder mit Futtersuche beschäftigt. Die Fafis sind völlig uninteressant für sie.
In unserem Becken habe ich auch nicht das Gefühl, dass die Odessas durch Unruhe die Fafis stören würden. Sie sind ja meistens in anderen Regionen unterwegs und die Fafis haben bisher nie geringste Zeichen von Unwohlsein erkennen lassen, wenn die Barben sich in ihrer Nähe jagen etc..
Nun haben wir natürlich nur zwei Weibchen. Möglicherweise könnte für ein Schaumnest bewachendes Männchen so ein Schwarm Odessas doch ziemlich nervig sein. Aber so, wie es ist, können wir sagen, dass es sehr gut läuft.
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Alt 06.02.2014, 20:45   #3
Blup
 
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Unsere Ancistrus sind alles Weibchen, damit wir nicht in einer Flut von Jungwelsen ersticken. Ich finde unsere Damen allesamt wunderhübsch und sie sind für Harnischwelse auch viel unterwegs und meistens gut zu sehen.
Fotos von allen Damen gab es schon in meinen alten Beckenvorstellungen. Ich werde hier deswegen nur noch zwei Fotos aus dem neuen Becken posten.

Feadora, die seit dem Frühsommer 2012 bei uns wohnt:
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Gwendolina, die seit dem Frühsommer 2011 bei uns wohnt:
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Zusammen mit Gwendolina ist damals noch Kunigunde eingezogen, die ebenfalls eine recht typische Färbung hat. Die vierte und kleinste im Bunde ist Petronella, die im Spätherbst 2011 bei uns einzog.




Meine größten Lieblinge habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben: die L 38. Sie sind die Fische mit den allerschönsten Augen. Sechs davon sind gekauft (DNZ), vier davon sind eigene Nachzuchten. Ich kann alle unterscheiden und sie haben natürlich Namen. (Alle Fische, die ich individuell unterscheiden kann, haben bei uns Namen.) Die Namen sind nicht zufällig, sondern sind auf Grund bestimmter Eigenschaften der Welse gewählt worden.

Fünf von ihnen gehörten zu unserem Erstbesatz im November 2010:
Cora, die Tapfere
Mistro, der Geheimnisvolle
Tario, der Verwegene
Belzo, der Schöne
Felia, die Glückliche

Ein Weibchen haben wir im Spätherbst 2011 dazu geholt:
Pinea, die Kleine

Im Sommer 2012 hatten wir dann den lang ersehnten Nachwuchs: 19 kleine L 38. Wir haben sie liebevoll gehegt und aufgezogen und dann im Winter die meisten in gute neue Zuhause vermittelt.
Vier der Jungen haben wir behalten. Bei ihnen wissen wir immer noch nicht das Geschlecht:
Spizzi, der/die Kecke
Viaci, der/die Lebendige
Revri, der/die Zurückhaltende
Elni, der/die Außergewöhnliche

Auch hier einmal zwei Fotos aus dem neuen Becken:
Felia, die Glückliche:
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Spizzi, der/die Kecke:
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Die L 38 sind leider verhältnismäßig zurückhaltend und sitzen tagsüber viel in Verstecken. Ab und zu – ganz besonders, wenn es Futter gibt – lassen sie sich aber doch mal blicken. Man kann sich bei einigen ja schon beim Namen denken, ob sie viel oder wenig unterwegs sind oder sich viel oder wenig zeigen. ;-)

Geändert von Blup (06.02.2014 um 20:53 Uhr)
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Alt 06.02.2014, 21:43   #4
Marion505050
 
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Hallo,

einfach ohne Worte!
Marion505050 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2014, 22:18   #5
Caillean
 
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Tolles Becken!!
Man merkt wie sehr dir deine Fische alle ans Herz gewachsen sind und wie viel Hingabe und Zeit in dieses Becken investiert wurde. Wirklich bezaubernd.
Caillean ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2014, 22:52   #6
Schneckinger
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Guten Abend Kerstin,

ein tolles Becken mit einenem wunderschönen Besatz. Besonders gefällt mir die Beschränkung auf relativ wenige Arten, die dann aber in vernünftigen Gruppengrößen.

Bedenken hätte ich evt. wegen der unterschiedliche Temperaturansprüche der Odessas und der L-Welse gehabt. Aber diese Bedenken habt Ihr ja mit Euren Zuchterfolgen bei BEIDEN Arten eindrucksvoll widerlegt. Da habt Ihr offensichtlich einen guten Temperaturkompromiß gefunden. Wie warm fahrt Ihr das Becken denn?

Einziger kleiner (optischer) Wermutstropfen ist für mich die fehlende Rückwand. Durchscheinende Rauhfasertapete finde ich einfach gruselig. Ich würde wenigstens eine dunkle Folie/eine dunkle Pappe hinter das Becken kleben.

Übrigens: Die Vergesellschaftung von Barben/Bärblingen mit Fadenfischen ist in sehr vielen Fällen problemlos möglich. Gerade weil die meisten Barben sich ja vorwiegend in den unteren 2/3 des Beckens aufhalten.

Nur einzelne Barbenarten neigen zum Flossen/Fädenzupfen. Natürlich allen voran die Sumatras.

Auf jeden Fall ist das Becken richtig großes Kino!

Tschüß,
Schneckinger
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Alt 07.02.2014, 16:07   #7
Blup
 
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Danke, ihr drei!

Ja, die Temperatur... Wir haben die L 38 und die Barben auch früher schon zusammen gehalten, hatten sie dann lange Zeit in zwei Becken und jetzt sind sie wieder zusammen. Es ist und bleibt ein Kompromiss. Wir haben 26-27° im Becken. Die 26-27° liegen ja auch im Bereich, der meistens für diese Arten angegeben wird. Nur das Optimum der Barben läge eben etwas darunter, das der L 38 etwas darüber.
Die L 38 würden sich bei noch niedrigeren Temperaturen weniger wohl fühlen, den Eindruck habe ich in der Vergangenheit gewonnen. Die Barben umgekehrt sind auch bei hohen Temperaturen gewohnt munter, farbenfroh und in Balzstimmung. Allerdings soll diese hohe Temperatur ja ihre Lebenserwartung verkürzen, weil die Prozesse im Körper eben schneller ablaufen. Ich denke dennoch, dass gerade sie wirklich von dem neuen Becken profitieren. Ja, die Temperatur ist etwas höher als zuvor, aber sie lieben den zusätzlichen Platz. Auf mich wirken sie seit der Beckenzusammenlegung aktiver und zufriedener als zuvor.
Bei einem Neueinstieg in die Aquaristik würde ich mich nicht wieder für diese Vergesellschaftung entscheiden, weil ganz ideal ist es eben nicht. Aber wir haben den deutlichen Eindruck, dass die Fische mit diesem Temperaturkompromiss sehr gut zurecht kommen.

Wie oben geschrieben: Die Rückwand soll bald kommen. Wahrscheinlich wird es einfach eine dunkelgraue Pappe, die wir sogar schon besorgt haben. So hübsch die Rückwände im Becken auch sind, sie nehmen mir einfach zu viel Platz weg. Und die meisten Folienrückwände sind mir zu kitschig, wobei es für unsere Größe auch wenig gibt.

Ja, dem kann ich nun auch zustimmen. Ich hatte vorher auch lange zu dem Thema recherchiert und gefragt und dabei viele positive Berichte gehört und keinen einzigen Bericht gefunden, bei dem Barben in großen Becken und in großer Anzahl vorkommend zupfen. Dennoch findet sich bei allen Haltungsempfehlungen bei Barben ja der Hinweis, dass sie das tun können. Die Odessas scheinen mir auch ansonsten vom Verhalten her ähnlich temperamentvoll wie die Sumatras.

Liebe Grüße,
Kerstin
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Alt 19.12.2015, 19:53   #8
Blup
 
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Hallo zusammen,

ich wollte nur mal der Vollständigkeit halber kurz dieses Thema aktualisieren.

Zur Zeit sieht unser Becken so aus:
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Wir hatten leider einige Probleme mit dem Pflanzenwuchs und ich bin sehr froh, dass es jetzt (nicht zuletzt dank hilfreicher Beratung hier im Forum) wieder deutlich aufwärts geht und das Becken bald wieder deutlich dichter ist.


Unser momentaner Besatz:
  • 6 L 38 Peckoltia Sp.
  • 4 Ancistrus Sp. - Gemeiner Antennenwels
  • 26 Pundius Padamya – Odessabarbe / Rubinbarbe
  • 5 Paracheirodon Simulans – Blauer Neon
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  • 6 Impaichtys Kerri – Königssalmler
  • Physa Sp. - Blasenschnecken
Wir hatten im Sommer nach einem Wasserwechsel einen "Gau" im Becken. Wir haben mehrere Theorien, wie es dazu gekommen ist, wissen es aber letztlich nicht. Am Abend haben wir gewechselt, am nächsten Morgen schwammen alle Fische oben. Die meisten haben es überlebt, mindestens ein Neon ist aber gestorben (vielleicht haben wir auch ein paar Salmler übersehen), wenige Tage darauf ist uns Lili-Mo verstorben (vermutlich stressbedingt) und beim Unglück selbst sind Cora, Tario, Belzo und Felia, vier meiner geliebten älteren L 38, gestorben. Dieser sinnlose, plötzliche und grundsätzlich vermeidbare Tod hat mich ziemlich getroffen und mit Cora habe ich die "Fisch-Liebe meines Lebens" verloren.
Ein letztes Foto von ihr wenige Monate zuvor:
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Deswegen brauchte ich auch die Umstrukturierung des Beckens: Ich wollte nicht jedes Mal beim Hineinschauen daran erinnert werden, wo die alten Welse vorher wohnten.

Zur Anzahl der Odessas: Wir haben momentan mindestens drei kleine Jungfische, aber vielleicht auch ein paar mehr. Die Barben sind jedenfalls sehr gut zufrieden im Moment und balzen fleißig. Jungfische sind in der ganzen Zeit immer mal wieder einige hochgekommen. Der Barbenbestand hält sich so ganz gut von alleine bei gut 20 Exemplaren.

Dass die Blauen Neons nach und nach das Zeitliche segnen, ist nicht ungewöhnlich. Sie sind ja Wildfänge, seit 2012 bei uns und waren beim Vorbesitzer auch schon eine ganze Weile (ich habe es nicht mehr genau in Erinnerung). Gerne hätten wir sie aufgestockt, aber ich möchte keine Wildfänge aus dem Handel kaufen.

Den oben erwähnten Königssalmler-Restbestand hatten wir dann doch aufgestockt, aber irgendwie scheint das bei uns nichts für sie zu sein. Dafür, dass sie noch relativ jung waren, sind uns schon zu viele verstorben. Sie machen einen gesund genährten Eindruck, sind locker unterwegs, munter und nicht scheu, balzen, ein einziges Mal ist ein Jungfisch durchgekommen (dass nicht öfter liegt sicher an den Barben), aber alle paar Monate mal stirbt einer. Wir werden sie wohl nicht wieder aufstocken.

Wenn das Becken wieder dichter bewachsen ist, wird sicher mindestens ein Fadenfisch wieder einziehen, aber diesbezüglich überlegen wir dann noch genauer.


Durch die Ereignisse im Sommer ist also meine Freude am Aquarium ein bisschen gedämpft worden, aber insgesamt sind wir natürlich trotzdem sehr glückliche Fischbesitzer und inzwischen ist auch menschlicher Nachwuchs in der Familie, der sich sehr darüber freut.

Liebe Grüße,
Kerstin

Geändert von Blup (19.12.2015 um 19:56 Uhr)
Blup ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2016, 22:03   #9
1860augi
 
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Hallo,
wirklich ein sehr schönes Becken. Ausserdem toller Besatz.
1860augi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2016, 23:04   #10
Katrin17
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Hallo Kerstin,

Sieht gut aus, gefällt mir.

Mir gefallen die Odessabarben so gut.
Aquariumguide sagt, die werden 7cm, sind deine auch so?
Und ziemlich schwimmfreudig?

Grüße Katrin
Katrin17 ist offline   Mit Zitat antworten
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