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Alt 20.11.2016, 13:59   #1
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Moin moin,

damit ich nicht immer nur schlaue Sprüche zu anderen Becken abgebe, stelle ich auch mal ein paar Impressionen meiner Becken vor. Ich fange mal mit meinem größten Becken an.

Und ganz klar gibt es auch daran bestimmt etwas auszusetzen. Die reine Lehre ist das sicher nicht was den Besatz angeht, sowohl was Beckengröße als auch Zusammenstellung der Arten angeht. Ich habe mir dabei aber etwas gedacht und es funktioniert jetzt seit ca. 1,5 Jahren (oder sind es schon 2, ich weiß es gar nicht mehr genau) so wie ich es mir vorgestellt habe.
Ein paar Dinge habe ich recht unkonventionell gemacht, vielleicht interessiert es den einen oder anderen.

Eheim Scubaline 460, 130x60x60 468L Brutto

Besatz:
1/3 Labidochromis caeruelus
1/1/4 Pseudotropheus cyaneorhabdos
1/3 Pseudotropheus crabro
1/1 Aulonocara jacobfreibergi (*)
1/0 scaeinochromis fryeri
1/1 Copadichromis borleyi (*)
5 Synodontis lucipinnis

Temporär aufgenommene "Gäste" (siehe hier: http://www.zierfischforum.info/besat...hin-damit.html)
1 Nimbochromis livingstonii
1/1 Labidochromis hongi

Die mit (*) gekennzeichneten Arten fallen unter die Katgegorie "passen nicht", warum sie es doch tun, dazu vielleicht später mehr.

Technik:
Eheim 2028 oder 2228 (muss nochmal nachgucken) bis 600L
Strömungspumpe 4500L/h
Eheim Skimmer 350

Das Becken habe ich samt Filter gebraucht für schmales Geld erworben. Der Filter war zwar undicht und die Schließmechnismen der Schranktüren kaputt, aber mit etwas handwerklichem Geschick und einer Handvoll Euros im Baumarkt ausgegeben, war das schnell behoben.
Die Rückwandscheibe habe ich von aussen mit schwarzer Folie nass verklebt. Das ist zwar eine ziemliche Sauerei, aber so bekommt man das blasenfrei hin und die Rückwand ist wirklich nachtschwarz und spiegelt auch nicht wenn man von der Seite ins Becken schaut.
Teurer als das ganze Becken samt Filter waren die Felsmodule von Rockzolid. Die machen aber echt was her und dadurch, dass sie von innen komplett hohl sind, ergeben sich Möglichkeiten, die man mit echten Steinen nicht hätte. In alle Module und Steine habe ich versteckte Ein- und Ausgänge gedremelt, so dass sie von innen beschwimmbar sind und als Rückzugsmöglichkeit dienen können. Echte Felsen von der Grösse könnte man kaum zerstörungsfrei im Becken unterbringen, die würden pro Stück gut 100kg wiegen. Die Module haben ein spezifisches Gewicht welches leicht über dem von Wasser liegt, sie haben daher keinen Auftrieb, aber auch keinen großen Abtrieb.
Das Modul an der Rückwand habe ich nicht verklebt, sondern mit Saugnäpfen befestigt. Genauso wie den hängenden Felsen. Dadurch kann man auch mal umdekorieren.
Ein kleineres Felsmodul von Juwel ist auch noch im Becken sowie etliche selbstgesammelte Steine. Grauwacke aus dem Harz, Granit aus Schottland und Alpenkalk aus Österreich

Der Bodengrund besteht aus ca. 40kg sehr feinem dunkelgrauen Sand vermischt mit etwas feinem Basaltsplit und normalen Aquariumkies. Das sieht dann etwas natürlicher aus und nicht so homogen. Der Sand ist etwas speziell und damit muss anfangs etwas vorsichtig umgehen. Es handelt sich um sehr feinen dunklen Fugensand (sieht fast genau so aus wie JBL Sansibar) mit "Unkrauthemmer"
Hört sich erstmal total gefährlich und ungeeignet an, ist es aber nicht wenn man richtig damit umgeht und etwas Geduld mitbringt. Großer Vorteil ist natürlich der Preis, der liegt bei 1/10 dessen was man für dunklen Aquariensand bezahlt. Nachteil ist natürlich, dass man den Sand waschen muss wie ein Weltmeister und auch danach einige Tage Geduld braucht.
Zum "Unkrauthemmer". Das sind nicht etwas chemische Herbizide sondern ganz einfach Natriumsilikat, welches ein stark basisches Milieu erzeugt, so dass kaum Unkraut aus den Fugen von Pflastersteinen wächst. Der Sand muss auch von daher sehr gut gewaschen werden sonst hat man im Becken anfangs einen pH-Wert von 9,5-10. Gut gewaschen startet man mit einem pH-Wert von 9 der sich aber nach ein paar Wochen bei 8-8,5 einpendelt (Ausgangswasser pH 7,5). Auf die Dauer bekommt man damit einen sehr stabilen pH-Wert um 8 hin. Da dadurch weder die GH noch die KH (die nur messbar als Säurebindungsvermögen) angehoben wird bekommt man ähnliche Wasserwerte wie in den ostafrikanischen Seen. Auch dort sind Natriumverbindungen für den hohen pH-Wert verantwortlich.
Das Silikat führt natürlich am Anfang zu starkem Wachstum von Kieselalgen, das geht aber nach 4-6 Wochen von alleine wieder zurück. Der verbleibende Kieselalgenbewuchs ist ja auch gewünscht und die Fische kümmern sich um den Rest. Bei nicht all zu starker Beleuchtung wachsen die Kieselalgen auch nur auf den Steinen und nicht an den Aquariumscheiben. Man sollte allerdings unbedingt 4 Wochen warten bis man Fische einsetzt, damit sich der pH-Wert stabilisiert hat.

Das Becken wird lediglich mit einer 80cm langen 23 Watt LED-Leiste mit 2000 Lumen und einer sehr kühlen Farbtemperatur von 11.000K beleuchtet. Die Leiste wird über einen TC420 gesteuert und läuft nur 4 Stunden am Tag auf voller Helligkeit, den Rest stark gedimmt. So blau wie es auf den Bildern aussieht ist allerdings nicht:

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Beim wöchentlichen Wasserwechsel:
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Pseudotropheus Crabro: Eine bei den Malawis inzwischen ziemlich aus der Mode gekommene Art. Wird relativ groß und zeigt sein schönen Farben nur wenn er sich wohlfühlt. Die Böcke sind fast ganz schwarz.
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Alt 20.11.2016, 14:02   #2
GuppyFadenfisch
 
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Moin
Sieht gut aus!
Lg
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Alt 20.11.2016, 15:07   #3
Sonnentänzerin
 
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Hallo Hannes

Danke fürs Vorstellen!
Sehr interessant für mich, da 0 Ahnung von diesen Fischen, Becken.

Ah, es steht aber gar nicht drauf, wir haben nämlich vor der Garage mit Fugensand gestreut.
Ich habe daraufhin viel darüber gelesen.
Und einige haben ihn in ihren Becken.

Gut zu wissen, denn er sieht wirklich schön aus.

Warum ein Skimmer?
Ich frage nur aus Interesse, wie gesagt, siehe oben

Gruß Sonne
Sonnentänzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.11.2016, 15:11   #4
Holger74
 
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Lieber Hero

Bin sprachlos...das ist genau mein Fall von der Optik her! Mein Neid schleicht dir nach
Ein Traum

LG
Holger
Holger74 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.11.2016, 15:54   #5
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@Sonne: Der Skimmer läuft nur 2 x am Tag per Zeitschaltuhr für 30 Minuten und wird "leer" ohne Filterschwamm auf niedrigster Stufe betrieben. Er holt also nur Dreck von der Oberfläche und pustet ihn tiefer wieder ins Wasser. Die Strömungspumpe sorgt zwar für ordentlich Oberflächenbewegung und eine Kahmhaut kann es von daher nicht geben, aber speziell nach dem Wasserwechsel sammelt sich schon mal etwas flockiger Mulm an der Oberfläche, der durch die Oberflächenspannung dort gehalten wird. Der Skimmer sorgt für eine immer wirklich glasklare Wasseroberfläche. Ist eigentlich eher eine optische Geschichte.

Fugensand gibt es mit und ohne "Unkrauthemmer". Ich habe hier aber ganz bewußt den mit Natriumsilikat genommen. In meinem Südamaerikabecken habe ich auch Fugensand aber "ohne" . Fugensand ist nochmal feiner als feiner Aquariensand. Die Körnung liegt bei 0-0,3mm Die Corys lieben es darin "rumzuschnorcheln". Der feine Sand verdichtet natürlich, daher sollte man Pflanzen in ein Kiesbett einsetzen.

Danke: (1)
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Alt 20.11.2016, 17:59   #6
Wasserwelt
 
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Hallo Hannes

Schönes Becken, der "Mix" aus echten Steinen und Modulen sieht gut aus.

Übrigens, gute Idee mit den Saugnäpfen und den hängenden Felsen und Modulen , muss ich mir für meine nächste Umdekoration merken.

Was deinen Besatz angeht, wenn es doch funktioniert, ist das doch ok. Manchmal muss man auch "probieren" was geht oder nicht. Nur so sammelt man Erfahrung.

Wie lange beleuchtest du das Becken?

Hast du die Strömungspumpe durchgehend laufen?

Wie sieht es mit Nachwuchs aus?
Wasserwelt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.11.2016, 18:29   #7
Birka
 
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@Hannes, hallo
ein für mich ungewöhnliches , interessantes und geheimnisvoll wirkendes Becken !
Null Ahnung von Malawi's - deshalb nur mal schnell die zwei Arten gegoogelt, die mit dem * gekennzeichnet sind.
Dieser ist klar, obwohl garnicht so groß , werden die passenden Beckengrößen ziemlich riesig ( 600 l oder so) angegeben : borleyiCopadichromis
Aber bei dir scheint es ja zu funktionieren mit den Beiden - liegt das einfach an dem super strukturierten Becken ?
Bei dieser Art ist mir grad nicht klar, warum sie von dir ein * bekommen hat :
Aulonocara jacobfreibergi (Feenbuntbarsch) , da soll doch die Beckengröße reichen ?
Die anderen Malawiarten , welche bei dir beheimatet sind , werde ich so nach und nach googeln .
Malawi's ansich finde ich höchst interessant - aber würde mich niemals trauen, mir ein passendes Becken hinzustellen und diese Fische zu pflegen.
Denke, da muß man sich dann wirklich sehr gut und gründlich informieren -
noch besser als bei meinen Südamerikanern .
Leider verstehe ich auch die Details / technischen Details deines Beckenaufbau's
nicht in allen Punkten wirklich - zu hoch für mich.
Nichtsdestotrotz - ich bin beeindruckt !
( und trotzdem mit meinen "Normalobecken" zufrieden )
Ganz so blau wie auf den Fotos sieht es in deinem Becken also nicht aus - aber doch blau ?
Die Lichtfarbe trägt eindeutig zum geheimnisumwobenen feeling bei

Und dein Becken ist niedrigpreisig ? ( Low Cost mußte ich mir auch erst übersetzen , in der Ehemaligen gab es für uns kein Schulenglisch - und auch sonst keins ! )
Daraus schließe ich, das ein artgerecht eingerichtetes und betriebenenes Malawi Becken sonst richtig teuer ist ?
Birka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.11.2016, 22:20   #8
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@Holger: Danke, freut mich, wenn es Dir gefällt.

@Wasserwelt: Die Strömungspumpe läuft rund um die Uhr. In der Natur hört die Strömung ja auch nicht auf wenn die Sonne untergeht.
Nachwuchs kommt schon mal ab und zu durch (aktuell 4 Jungtiere P. cyaneorhabdos mit 5-6cm), die Yellow Damen haben sogar recht häufig die Backen voll und man sieht immer mal wieder ein Fischlein rumschwimmen. Aber meistens werden die alle früher oder später vom Scaeinochromis fryeri oder den Crabros erwischt.

@Birka: Auch Hallo
Low-Cost ist das Becken deshalb, weil ich fast alles günstig gebraucht erworben habe, etliches noch in meiner Rumpelkiste hatte und eben z.B. beim Bodengrund gespart habe. Das komplette Becken hat mich inklusive Einrichtung, aller Technik und LED-Beleuchtung mit Tageslichtsumulation 650€ gekostet und davon gehen 300€ auf die Felsmodule.

Ja, die Copdichromis borleyi werden so ab 400L angegeben aber ab 600L ist wohl eher realistisch. Spezielles Problem bei denen ist, dass sie im Aquarium deutlich größer werden können als in der Natur, wenn sie zuviel gefüttert werden. Dann ist bei den Männchen nicht bei 18cm Schluss sondern das können auch gut über 20cm werden. Ausserdem haben sie den Ruf weg, sich zum Beckentyrannen aufzuspielen. Das ist bei meinen aber nicht so, obwohl die Größten im Becken sind sie eher die Weicheier.
Damit wären wir bei dem zweiten (*), den Aulonocaras. Von der Beckengrösse passt das zwar, aber eigentlich sollte man Mbunas (dazu gehören die Pseudotropheus und Labidochromis) nicht mit Non-Mbunas zusammenhalten. Zum einen weil viele Mbuna Aufwuchsfresser sind und bei zu proteinreicher Nahrung verfetten oder krank werden während die Non-Mbunas im allgemeinen omnivor oder carnivor sind. Zum anderen sind die kleinen Mbunas extrem durchsetzungsstarke Giftzwerge, da ziehen viele Non-Mbunas ganz schnell den Kürzeren.

Hier passt das aber, denn Aulonocara jacobfreibergii gehört zu den den Fels-Aulonocaras und die sind trotz der geringen Größe genauso durchsetzungsstark wie die Mbunas. Die Copadichromis machen das durch ihre Größe wett und der S. fryeri ernährt sich in der Natur von Mbuna-Jungfischen.
Auch von der Ernährung passt das hier zusammen, denn bei P. cyaneorhabdos sind nur revierhaltende Männchen Auswuchsfresser, ansonsten sind das Planktonfresser. Die Labidochromis sind Insekten und Schneckenfresser und die Crabro ernähren sich von Fischläusen einen großen Welsart.

Ich füttere allgemein sehr sehr sparsam, damit die Tiere nicht verfetten oder zu Riesen werden. Es gibt 1x die Woche getrocknete Bachflohkrebse oder Daphnien, ansonsten Spirulinagranulat und 2-3 Fastentage die Woche. In der Natur leben die Tiere in einem Ökosystem mit geringem Nahrungsangebot, daher auch die extreme Agressivität der Tiere.

Wenn die Zusammenstellung passt, geht es in einem Malawibecken gar nicht so wild zu, die Jungs und Mädels können austeilen aber auch einstecken. Ich hatte bislang keinen einzigen Verlust (bis auf die Jungfische natürlich). Wenn man beim Besetzen allerdings nicht sorgfältig ist, kann das auch sehr schnell schief gehen.
Ich habe mir meine Fische z.B. alle einzeln zusammen gesucht, damit es bei Nachzuchten keine Inzucht gibt. Trotzdem sollten beim Besatz immer mehrere Tiere egal welcher Art auf einmal neu ins Becken einziehen. Setzt man einen einzelnen Fisch hinzu, dann stürzt sich die gesamte Bande (egal welcher Art) auf den einen Neuen und der wird den Tag nicht überleben.

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Alt 20.11.2016, 22:34   #9
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P.S: Das Licht ist schon sichtbar bläulich. 11.000K sind die untere Grenze dessen, was man im Meerwasserbereich verwendet. Ich habe bei den Bildern den Weißabgleich der Kamera auf 8000K eingestellt, die Bilder sind einen Hauch blauer als die Relaität, aber nicht viel.
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Alt 29.01.2017, 16:37   #10
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Hallo,

wie im andren Thread http://www.zierfischforum.info/855240-post1913.html

beschrieben, ist mir heute Nacht die vordere Silikonnaht am Boden des Beckens undicht geworden

Das Becken reparieren ist keine Option. Jetzt wo das Becken ganz leer ist, kann ich keine Beschädigung der Silikonnaht entdecken. Bei ca. 20cm Wasserstand wurde Tropfen durch die geringere Wassersäule deutlich geringer aber ganz leicht (1 Tropfen alle 10 Sekunden) hat es bis zum letzten cm getropft.
Trotzdem ist die Naht ja undicht und das Becken läuft so ja auch nicht erst seit gestern, d.h. es wird schon eine ganze Zeit auf Knopf so gerade eben noch dicht gewesen sein. Ein Dichtigkeitstest sagt nur aus, dass es jetzt dicht ist - nicht aber was morgen Sache ist.
Da müsste man das Becken komplett neu verkleben, da ist ein neues Glasbecken deutlich günstiger. Ich traue aber dem Unterschrank jetzt auch nicht mehr, der hat schließlich einiges an Wasser abbekommen, und eine knappe dreiviertel Tonne vertraue ich dem ganz sicher nicht mehr an.

Mir graust nicht vor der Anschaffung eines neuen Aquariums, sondern vor der Arbeit und was ich solange mit den Fischen mache. Auch ein neues Becken müsste in das obere Stockwerk die Treppe hochgetragen werden. Wer schon mal ein Becken von der Größe (über 110kg nur der reine Glaskasten) ne Treppe hoch gewuchtet hat, weiß wovon ich rede.

Das alte Becken werde ich wohl an Ort und Stelle zerlegen. Hab ich noch nie gemacht, aber ich denke, dass ich mit einem Draht die Silikonnähte auftrennen werde und dann die Scheiben einzeln abtransportieren kann.

Bei den Fischen werde ich versuchen sie bei einem Händler zwischen zu parken oder auch vielleicht ganz abzugeben, aber bei dem Gedanken blutet mir das Herz. Da sind einige wirklich ausgesprochen schöne Tiere dabei. Ein Neubesatz in der Größe und Qualität würde mindestens 500€ kosten.

Ein etwas kleineres Becken ist auch keine Option, für den Besatz sollten es schon um die 500L sein.
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