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Alt 04.06.2019, 21:46   #51
Otocinclus2
 
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Zitat:
Zitat von David Teichfloh Beitrag anzeigen
Klar - purer Luxus. Aber nicht teuer und somit eine Möglichkeit mehr, etwas naturnäher zu kommen.
Nee - gar nicht mal Luxus (Luxus klingt irgendwie "überflüssig"). Sondern ein wichtiger Baustein zur Nachbildung möglichst natürlicher Lebensbedingungen.

Wechselnde Temperaturen (statt "Einheitstemperatur" durch fix eingestellt Reglerheizer) stärkt auch das Immunsystem der Fische und Pflanzen.

Und wenn es einem dann noch gelingt, den jahreszeitlichen Temperaturrhythmus aus den Herkunftsgewässern nachzubilden, bringt man vielleicht so manchen Fisch zum Laichen, an dem sich viele andere bis dahin die Zähne ausgebissen haben...


Gruß
Otocinclus2

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Alt 05.06.2019, 18:38   #52
David Teichfloh
 
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Danke, Otocinclus2 .
In einem anderem Forum nannten man das wirklich "überflüssig" oder "eher Stress" für die Tiere.

Ich kenne das aus alten Aqua-Büchern her, wo es wirklich empfohlen wurde.

Von da stammt auch der Tipp, zwei unterschiedlich starke Heizer zu verwenden. Der kleine blieb ständig am Strom, der große lief mit dem Licht. Der kleine war zu schwach, um das Aqua zu überhitzen. Und so sank nachts die Temperatur "etwas" ab. -> auch eine Lösung, besonders für große Aquas, die viel Heizleistung benötigen.

David Teichfloh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.06.2019, 21:56   #53
Otocinclus2
 
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Hallo David,

Zitat:
Zitat von David Teichfloh Beitrag anzeigen
In einem anderem Forum nannten man das wirklich "überflüssig" oder "eher Stress" für die Tiere.
In meinen Augen eher gedankenlose Kommentare. Diese Leute haben wohl nie darüber nachgedacht, wie das Leben der Fische in der Natur abläuft.
Zudem gibt es auch "positiven Stress". Könnte man auch als "Schlüsselreiz" bezeichnen. Wenn z.B. ein morgendlicher Temperaturanstieg Fische zum Balzen/Laichen animiert.
Zitat:
Zitat von David Teichfloh Beitrag anzeigen
Ich kenne das aus alten Aqua-Büchern her, wo es wirklich empfohlen wurde.
Genau!
Gerade auch aus alten Büchern können wir auch heute noch viel lernen!

Warum?
Nun, unsere "Altvorderen" konnten damals noch längst nicht auf eine derartige Auswahl von Equipment zurückgreifen, wie wir es heute können - weder an Technik, noch an Futter- und Pflegemitteln oder Medikamenten. Sie mussten sich gezwungenermaßen viel mehr und intensiver damit befassen, ein Becken zum Laufen zu bringen und es am Laufen zu halten. Ebenso zwangsläufig haben sie dadurch (nicht selten auch durch Rückschläge) vielmehr lernen müssen/können, als dies heutzutage typischerweise der Fall ist - wobei in meinen Augen auch ganz maßgeblich die Einstellung und Herangehensweise eine ganz entscheidende Rolle spielt.

Der typische Start eines heutigen Aquarianers:
Er kauft sich ein "Convenience-Starter-Set" mit allem Drum und Dran. Und legt dann los. Ist ja alles dabei! Komplette Technik, Futter, "Wässerchen" (= Wasseraufbereiter, Torfextrakt, Bakterienstarter...). Dazu meist noch eine knapp gehaltene Broschüre, in der drin steht, in welcher Reihenfolge man das ganze "mixen" muss.
Also gewissermaßen die "Aquarianer-Backmischung mit Geling-Garantie"!
Und nicht selten gelingt es ja wirklich!
Nur: Die meisten wissen dann gar nicht (können gar nicht wissen) warum es gelungen ist - und nicht in die Hose gegangen ist.
Und wenn dann die ersten Probleme auftauchen, sind sie ratlos - weil sie nicht zuerst lernen mussten, wie das System Aquarium überhaupt funktioniert.

Zitat:
Zitat von David Teichfloh Beitrag anzeigen
Von da stammt auch der Tipp, zwei unterschiedlich starke Heizer zu verwenden. Der kleine blieb ständig am Strom, der große lief mit dem Licht. Der kleine war zu schwach, um das Aqua zu überhitzen. Und so sank nachts die Temperatur "etwas" ab. -> auch eine Lösung, besonders für große Aquas, die viel Heizleistung benötigen.
Und auch geradezu eine Lebensversicherung dafür, dass man Morgens nach dem Aufstehen nicht womöglich eine Bouillabaisse in seinem Becken vorfindet...


Gruß
Otocinclus2

Otocinclus2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2019, 19:18   #54
David Teichfloh
 
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Hi,

du sprichst mir aus der Seele.

In einem Nachbar-Forum kannst du solche Meinungen in meinem gleichnamigem Bereich nachlesen.
Das "alte" Wissen ist nichts mehr Wert - es lebe das "neue" Wissen.
Komisch nur, dass viele so viel Probleme mit dem neuen Wissen haben....

Danke: (1)
David Teichfloh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2019, 18:37   #55
David Teichfloh
 
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Hallo!

ein kleinens Zwischenergebnis zum Filter "CristalProfi m":

- Standzeit: in meinem Becken (viele Blätter) hat sich eine Standzeit von knapp einem Monat eingepegelt. Dabei muß nur die Wasserführung und der Motor gereinigt werden - die Filtermaterialen selbst halten sicher 3 Monaten
- Motor: DAS ist der Schwachpunkt des Filters!
a) er ist "kopfüber" eingebaut. Das heißt, der Impeller zeigt nach unten und "hängt" damit in dem Magnetfeld. Keine so gut Idee - meine ich. In der Anfangszeit rasselte der Impeller, da er auf dem Innenteil des Motors aufsaß
b) im Motor wird das Wasser 3x um 90Grad umgelenkt. Das schafft Widerstände. Zudem sind die Öffnungen nicht groß (ca. 20x4 mm) und sind schlecht zu reinigen. Sie setzten sich zuerst zu. Da hilft nur ein Ausspülen mit kräftigem, heißem Wasserstrahl!
- der Ausfluß kann und muß regelmäßig mit einem Pfeifenreiniger oder ähnlichem gereinigt werden. Hier verkriechen sich gern Kleinstschnecken - dann verstopft das ganze. Man kann den Deckel auch abnehmen - ich befürchte allerdings, dass das dann rasch "ausnuddelt" - es ist Weichplaste.
- die Filtermatten empfinde ich als zu fein und - leider - zu dünn. 2cm sind eben die unterste Grenze für einen HMF

Ich habe nun, probeweise, wieder die "dicken" (3,5cm) blauen und groben Matten eingesetzt. Will mal sehen, wie die sich machen.

So richtig zufrieden bin ich mit dem CristalProfi m nicht. Insbesondere der Motor und hier die Wasserführung gefallen mir nicht. Zu eng, zu anfällig. Der Durchfluß läßt immer sehr schnell nach, bleibt dann lange konstant auf niedrigem Niveau und bricht dann ganz ein.
Mal sehen....

Parallel dazu läuft mein AQ70 auf minimalster Stufe - ohne besonderen Grund, ich mag ihn halt.

Danke: (1)
David Teichfloh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2019, 21:43   #56
Otocinclus2
 
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Zitat:
Zitat von David Teichfloh Beitrag anzeigen
- Motor: DAS ist der Schwachpunkt des Filters!
a) er ist "kopfüber" eingebaut. Das heißt, der Impeller zeigt nach unten und "hängt" damit in dem Magnetfeld. Keine so gut Idee - meine ich. In der Anfangszeit rasselte der Impeller, da er auf dem Innenteil des Motors aufsaß
Hallo David,

von Motorfiltern kenne ich es eigentlich gar nicht anders, als dass der Impeller "hängt" - egal, ob Innen- oder Außenfilter.

Bei allen Motorfiltern von Eheim, die ich früher hatte, "hing" der Impeller.
Bei den Filtern von Fluval, die ich schon seit Jahren im Betrieb habe, ist es ebenso.

Hab gerade mal spaßeshalber bei Sera (deren Filter hatte ich noch nie) nachgeschaut. Zumindest bei den aktuellen Biofil-Filtern "hängt" der Impeller. Schau mal hier:
https://cdn.sera.de/fileadmin/user_u...00_09_2017.pdf

Auf den Seiten 2 und 3 der Anleitung sind die Filter Biofil 800 und 1200 in Schnittbildern dargestellt, mit allen Einzelteilen. Die Impeller sind jeweils in einem Kreis vergrößert dargestellt (mit den Kennziffern 1.13 bis 1.14). Die "hängen"! Magnet oben, Impeller unten. Wie schon gesagt: Ich kenn es auch gar nicht anders von Motorfiltern - zumindest bei den Modellen, mit denen ich bislang zu tun hatte.

Zitat:
Zitat von David Teichfloh Beitrag anzeigen
b) im Motor wird das Wasser 3x um 90Grad umgelenkt. Das schafft Widerstände. Zudem sind die Öffnungen nicht groß (ca. 20x4 mm) und sind schlecht zu reinigen. Sie setzten sich zuerst zu.
Das mag sein, dass da unnötigerweise etwas "verkompliziert" wurde. Das kann ich mangels eigener unmittelbarer Anschauung aber nicht beurteilen.
Schreib doch mal einfach JBL an und schilder den Sachverhalt. Du bekommst bestimmt eine Antwort von denen - ist jedenfalls meine Erfahrung.
Zitat:
Zitat von David Teichfloh Beitrag anzeigen
Da hilft nur ein Ausspülen mit kräftigem, heißem Wasserstrahl!
Hmmm... Kräftiger Wasserstrahl ist sicher ok, warmes Wasser wohl auch. Aber allzu heißes Wasser würde ich nicht nehmen - dafür sind die Bauteile wohl kaum ausgelegt. Zumindest auf Dauer könnte sich da was verziehen oder womöglich sogar spröde werden, und dann kannst du das ganze Teil in die Tonne kloppen.


Gruß
Otocinclus2

Danke: (2)
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Alt 17.06.2019, 21:50   #57
dumdi65
 
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Hi David und Oto.

Zu dem hängenden Impreller, der ist wirklich überall so verbaut. Hat Oto richtig gesagt.

Zum Filter im Allgemeinen: ich hatte den auch bei Fischen in Betrieb, hatte zur folge das er alle 2 Wochen dicht war. Im Garnelenbecken hat er eine Standzeit von 3 Monaten +. Gemacht und gedacht ist er ja auch als Garnelenfilter, ob er wirklich für ein Fischbecken auf Dauer die richtige Lösung ist finde ich nicht.

Danke: (1)
dumdi65 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2019, 18:10   #58
David Teichfloh
 
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Hi,

Danke euch für die Info - mit Außenfiltern hab ich es nicht so.
Mir sind allenfalls der AquaClear und ähnliche Rucksackfilter geläufig - da "steht" der Impeller im Motor. Was besser ist, läßt sich also nicht so einfach beurteilen.

Aber das die engen Kanäle um den Motor Mist sind, kann ich nur bestädigen. Da kommt man selbst mit einer feinen Bürste kaum rein.

Ja, zu heiß sollte das Wasser nicht sein - da verbrennt man sich ja die Finger! ;-)

Ich schau mir das mal noch eine Weile an. Ansonsten muß der "alte" AQ70 ran, der ist zuverlässig (wenn er eingefahren ist).....

Geändert von David Teichfloh (18.06.2019 um 18:11 Uhr) Grund: schlechtReibung .. oder so
David Teichfloh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2019, 17:51   #59
David Teichfloh
 
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Standard Zwischenbericht über den Filter CristalProfi_M: (was so nicht in der Anleitung/Werbun

Hallo!

Zwischenbericht über den Filter CristalProfi_M: (was so nicht in der Anleitung/Werbung steht)
Ich betone, dass das nur für mein Schwarzwasserbecken (66Liter) mit mäßigem Besatz und Laub (also Teilchen im Becken) gilt. In einem Pflanzenbecken dürfte der Filter nahezu ewig halten...

Der Filter wird ja als HMF-Alternative beworben. Und das zu Recht! Hier darf ich ein großes Lob an den Hersteller aussprechen. Der Filter arbeitet tatsächlich als HMF und erfüllt seine Aufgabe.
ABER….
Nun, das große ABER ist leider berechtig.
Der Filter wird, in der Grundausstattung, für Aquas mit 20 bis 112 Liter gekennzeichnet. Jedes ZusatzModul bring nochmals plus 20 bis plus 40 Liter. Dazu hat der Filter einen Durchfluß (oder eine Umwälzleistung) von 200 l/h.

Soweit, sogut.
Wir alle wissen, dass der Durchfluß ein ideller Wert ist, der einfach die Leistung der Pumpe (allein, ohne das drumherum) kennzeichnet. Zusammengebaut sinkt der Durchfluß in der Regel um 25 bis 50% ab (Erfahrungswerte). Normalerweise stört das nicht, da unsere Filter auch bei geringerem Durchfluß hervorragend arbeiten.
Leider ist das hier nicht der Fall. Daran – und das betone ich – ist allerdings nicht der Filter an sich schuld. Sondern die komplizierte Wasserführung der Pumpe.
Die Bilder kennzeichneten das Problem.

Das Wasser wird, von unten, über einen dreiflügliges Laufrad in die Pumpe gesaugt/gedrückt. Warum nur drei Flügel? Keine Ahnung – ein Vierflügel wäre leistungstärker gewesen.
Dann aber wird der Wasserstrom gleich viermal um 90 Grad umgelenkt! Hier geht nicht nur eine Menge Energie verloren, hier wird auch kräftig der Durchfluß gebremst. Und noch schlimmer: der Kanal ist eng, nur ca. 2 x 0,5 cm. Mit drei 90 Grad-Umlenkungen! Zudem nicht zu öffnen und damit schlecht zu reinigen.
Die fünfte und letzte Umlenkung geschieht beim Auslauf. Auch hier sind es 90 Grad. Und aus 1,5cm Durchmesser des Rohres werden 4 x 0,5 cm Auslauf.
Nach meinen eigenen Messungen bleiben von den 200 l/h nur ca. 75 l/h übrig – bei neuer/gereinigter Pumpe.
Aber hier kommt das zweite Problem: die Pumpe ist anfällig für Zusetzung der Strömungswege. Bereits nach kurzer Betriebszeit verringert sich der Durchfluß deutlich sichtbar.

Der Hersteller gibt an, dass der Filter nach dem HMF-Prinzip arbeitet und als solcher etwa aller 3 - 4 Monaten (bei schwach besetztem Becken auch länger!) gereinigt werden sollte. Was er nicht sagt: das gilt nur in einem sehr schwach besetztem Becken! Mein Becken ist mittelstark besetzt – und der Filter nach spätesten vier Wochen/1 Monat komplett dicht. Dabei sind es nicht die Filtermaterialen! Sondern die Kanäle im Motor, die sich zusetzten!
So gesehen ist der Filter für mein Becken nicht brauchbar.

Lösungsmöglichkeit:
- Austausch des Laufrades. Das habe ich schon einmal getan, da das Laufrad fürchterlich klapperte (genau: es schliff an der Stömungsführung, die dann klapperte). Das ändert allerdings nichts an der ungünstigen Wasserführung – und hat letztlich auch nicht geholfen
- Austausch des Motors gegen einen anderen.
Genau das habe ich getan. Der neue Motor stammt von einem Zimmerspringbrunnen (er wird so verkauft und kostet weniger als 6€). Der Motor ist ein GleichstromMotor mit 6 – 12Volt und läßt sich so regeln. Das wird hier nicht erforderlich sein. Wichtig ist die neue Wasserführung. Sie wird nun nur noch am vierflügligem Laufrad einmal umgelenkt und geht dann gerade bis zur letzten Umlenkung im Auslauf. Aus 5 x 90 Grad werden zwei!

Bereits der erste Test brachte eine deutliche Verbesserung. Schon bei 6 Volt leistete die Pumpe (die ist nur halb so groß wie das Original) die gleich Leistung. Ich betreibe sie mit 9 Volt – da ist sie unhörbar. (Bitte beachten: die Pumpe wird ursprünglich mit einem festem Trafo 12Volt ausgeliefert, es ist etwas Lötarbeit erforderlich).
Nun werde ich das mal beobachten. Besonders von der veränderten und deutlich günstigeren Wasserführung verspreche ich mir viel.

Ein Wort zur Befestigung:
Die Idee mit den Hebel-Sauger ist eigentlich Klasse – wenn nicht der geringe Hub wäre. Der Hub bestimmt die Saugkraft/Haltekraft. Hier beträgt der Hub gerade mal 2mm. Vergleichbare Hebelsauber bei Navi´s haben mehr als doppelt so viel.
Dennoch stört das nicht. Der Filter ist sehr leicht und im Wasser fast schwerelos. So genugt das Kabel, um ihn an Ort und Stelle zu halten….

Ein Wort zum Gehäuse:
Die Idee mit dem dreieckigem Gehäuse ist wohldurchdacht und macht den Filter schlank und nahezu unsichtbar. Die glatte Rückseite hilft bei der Befestigung – auch wenn der Sauger versagt.

Ein Wort zu den Filtermatten:
Anfangs ging ich davon aus, dass die Matten zu fein und zu dünn sind. Da hab ich mich geirrt! Sie funktionieren ausgezeichnet.
Es gibt im Netz den Tipp, weitere Filtermaterialen wie keramische Elemente in den Filter zu geben. Meine Erfahrung: nutzlos, kostet nur Geld. Ein HMF funktioniert eben am besten in seiner ursprünglichen Form – mit Matten.
Was man allerdings machen sollte: der Filter sollte so groß wie möglich sein. Wenn also Zusatzmodule angebracht werden können, dann sollte man das auch tun.

Fazit:
Wenn dieser dämliche Motor nicht wäre, könnten man den Filter uneingeschränkt empfehlen. So, das ist meine Meinung, ist er nur für sehr schwach bis schwach besetzte Becken geeignet. Und die Empfehlung für die Beckengröße ist darauch ebenfalls zu halbieren….
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg DSC01092.jpg (49,5 KB, 5x aufgerufen)
Dateityp: jpg DSC01094.jpg (50,4 KB, 5x aufgerufen)
Dateityp: jpg DSC01095.jpg (42,9 KB, 5x aufgerufen)
Dateityp: jpg DSC01097.jpg (42,7 KB, 5x aufgerufen)
Dateityp: jpg DSC01100.jpg (44,9 KB, 5x aufgerufen)

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David Teichfloh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2019, 20:48   #60
Otocinclus2
 
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Hallo David,

du hast ja schon oben deinem Frust über den Filter und insbesondere dessen interne Wasserführung freien Lauf gelassen. Warum auch nicht - immer raus mit Frust!
Allerdings: ich kann deinen Ausführungen gerade auch jetzt mit der umfangreicheren Schilderung nicht in allen Details folgen. Aber der Reihe nach:

Zitat:
Zitat von David Teichfloh Beitrag anzeigen
Die Bilder kennzeichneten das Problem.
Hmmm...die Bilder erschließen für mich nicht wirklich dein Problem - zumal die von dir monierte mehrfache Umlenkung der Wasserführung darauf nicht erkennbar ist.
Zitat:
Zitat von David Teichfloh Beitrag anzeigen
Das Wasser wird, von unten, über einen dreiflügliges Laufrad in die Pumpe gesaugt/gedrückt. Warum nur drei Flügel? Keine Ahnung – ein Vierflügel wäre leistungstärker gewesen.
Da hab ich meine Zweifel, ob ein vierflügeliger Impeller bei gleichem Motor wirklich mehr Leistung bringen würde. Je mehr Flügel ein Impeller hat, umso mehr (Wasser-)Widerstand muss er überwinden. Das funktioniert nur mit einem höheren Drehmoment des Motors - und damit mit mehr Energieverbrauch.

Zitat:
Zitat von David Teichfloh Beitrag anzeigen
Dann aber wird der Wasserstrom gleich viermal um 90 Grad umgelenkt!
Hier wird's etwas unübersichtlich, denn du schreibst auch:
Zitat:
Zitat von David Teichfloh Beitrag anzeigen
Mit drei 90 Grad-Umlenkungen!...
...Die fünfte und letzte Umlenkung geschieht beim Auslauf. Auch hier sind es 90 Grad.
Wieviel denn nun? Drei, vier oder fünfmal...?
Nun wird es sicherlich nur an meiner beschränkten Vorstellungskraft liegen, dass ich aus deinen Fotos und deiner Beschreibung kein klares Bild gewinnen kann. Was mich dabei aber auch etwas irritiert, ist:

Zitat:
Zitat von David Teichfloh Beitrag anzeigen
Zudem nicht zu öffnen und damit schlecht zu reinigen.
Hmmm...wenn es nicht zu öffnen ist, wie kannst du dann erkennen, wie oft das Wasser umgelenkt wird?

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass du bei dem ganzen Frust bei Abfassung deines Beitrages mit einem gewissen Zorn in die Tasten gehauen hast und vielleicht deshalb Manches etwas missverständlich wurde. Vielleicht liegt aber auch nur eine Fehlinterpretation meinerseits vor.

Sei's drum: Wenn es dir nicht allzu viel Mühe macht, dann hilf mir bitte, deinen Beitrag besser zu verstehen.

Ansonsten möchte ich dir nochmals empfehlen, JBL direkt anzuschreiben und deine Erfahrungen und Probleme zu schildern. Ich habe von denen immer eine Antwort bekommen. Und selbst wenn dein Problem dadurch nicht direkt gelöst werden sollte, trägt es vielleicht dazu bei, dass die nachfolgende Generation dieses Filters diese Probleme nicht mehr hat. Und dann wäre ja auch schon viel gewonnen.



Gruß
Otocinclus2

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