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Alt 10.03.2016, 02:20   #11
merlins
 
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Hallo,

nachdem inzwischen der überschüssige NW neue Futterspender gefunden hat und ausgezogen ist, ist endlich wieder mehr Ruhe ins Becken eingekehrt.
Gut so!

Bei aller Geselligkeit sind die R. rubromaculatus doch entspannter, nachdem sie sich nicht mehr so arg gegenseitig auf die Füße treten müssen.

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Wenn das kein Charakterkopf ist, dann weiss ich auch nicht mehr.
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Echte Schmolllippen ganz ohne Spritzen, ohne Implantate.
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Die Paradiesfische stehen den Grundelmännchen auch nicht viel nach.
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Gruß,
Dana
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Alt 10.03.2016, 13:45   #12
Katrin17
 
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Sehr schöne Fotos!
Grüße Katrin
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Alt 10.03.2016, 18:05   #13
Mantes
 
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Wunderschön !!
Die Makropoden-Böcke sind doch schon richtig Erwachsen ? ! 3-5 Jahre ? Älter ?
Wie schaffst Du es, mehrere Mänchen -nein anders gefragt; warum sind alle Deine Makropoden so heil ?
Bei mir macht schon ein Zwergfadenfisch so ein Terror, das ich die Nerfen verloren hab und ihn verkaufte ! Berichte mal ! LG Mantes
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Alt 12.03.2016, 02:04   #14
merlins
 
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Danke, Katrin!
Danke, Mantes!


@Mantes

Ich liebe meine extrem bulligen, aufgeweckten und trotzdem sehr verträglichen Paradiesfische, daher ist es meistens gefährlich mich aufzufordern, über sie zu erzählen. Gut möglich, dass ich dann loslege und unzählige nette, komische, oder gar total verrückte Erlebnisse aus ihrem Leben erzähle und damit nicht mehr aufhöre. Davon können Forianer aus einem anderen Forum was erzählen.
Heute und hier werde ich aber versuchen brav zu sein.

Die ältesten abgebildeten Pafi sind noch nicht ganz 3, bzw. 4 Jahre alt.

Ich halte Pafi seit Anfang 2010.

Die ersten habe ich leider relativ schnell regelrecht verheizt: zu warm und konstant viel zu lange, bei viel zu "guten" Bedingungen (angenehme Temp., reichlich gutes Futter und wenig Oberflächenbewegung) gehalten.
Es kam wie es kommen musste, sie haben gep....t, gep...t, gep...t und zwischendruch auch nur gep...t, bis die Männchen praktisch unter vollen Schaumnestern tod umgekippt sind.
Die Weibchen haben es noch eine ganze Weile ausgehalten und es war inzwischen auch reichlich NW vorhanden.
Also habe ich die Schlüsse aus der ersten Erfahrung gezogen und meine Einstellung und ihre Haltungsbedingungen geändert.

Seitdem verbringen meine Pafi die Zeit, von Frühjahr bis zum Herbst, im Garten, in Outdooraquarien (zur Not auch mal in Kübeln), wo sie sich schön austoben können, von mir aber kaum zugefüttert werden.
http://www.zierfischforum.at/outdoor...um-t96860.html

In der restlichen Zeit, also wenn ich sie ins Haus hole, leben sie bei Zimmertemp. ohne Heizstab und in Becken die zwar zeimlich zugewuchert und nicht sonderlich übersichtlich sind, aber auch rel. viel Strömung haben.


Ich habe oft im Netz über extrem aggressive Pafi gelesen und kann mir gut vorstellen, dass es auch solche gibt.
In wievielen Fällen es sich dabei um Exemplare aus aggressiveren Stämmen handelt und wieviele Aggressionen auf Haltungsfehler zurückzuführen sind, kann ich nicht urteilen, ich weiss aber, dass mindestens ein Teil der Probleme auch gemieden werden könnte.
"Mindestens ein Teil" heißt "Mindestens ein Teil" - ich unterstreiche es lieber, damit keine Mißverständnisse auftreten.

Ich hatte jedenfalls keinerlei negative Erfahrungen mit meinen Pafi, obwohl ich sie fast von Anfang an als Gruppe, entweder 2 : 2, oder mit Männchenüberschuss, falls die Gruppe größer wurde, gehalten habe.
Von meinen Bekannten, sowie von anderen Abnehmern meines Pafi-NW-es, mit denen ich in Kontakt geblieben bin, weiß ich, dass sie auch keine Probleme mit Aggressionen, trotz (oder dank?) Gruppenhaltung, hatten.
Und im IGL-Forum gab´s ("gab" weil das Forum nicht mehr erreichbar ist, nicht weil´s die Halter nicht mehr gibt) auch etliche Halter die nichts zu beklagen hatten.


Zurück zu meinen Pafi:

Meine Pafi haben andere Beckenmitbewohner so gut wie nie angegriffen, verjagt, oder sonstwas - zumindest nicht solange die Pafi in einer Gruppe waren. Ich habe aber auch nur wenige und recht ruhige freischwimmende Fische, also rel. wenig Konfliktpotenzial.
"So gut wie nie" bezieht sich auf meinen allerersten Teenager-Pafi, den ich ganz am Anfang ohne Artgenossen, in einem Gesellschaftsbecken gehalten habe. Kaum war er stark genug, schon hat er die Mitbewohner ganz schön heftig tracktiert. Sobald ich noch (1,2) Pafi dazugeholt habe, wurde sogar dieser Pafi, wie auf Knopfdruck, friedlich und verträglich und hat sich nur noch um seine Artgenossen (also hauptsächlich um die Artgenossinen) gekümmert.
Ein Pafi der nicht ausreichend beschäftigt ist, kann also ziemlich giftig werden.

Zwischen den Pafi-Männchen hatte ich nur selten, nicht lange anhaltende und nicht sonderlich ernste Aggressionen. Meistens gibt´s etwas Zoff im Frühjahr, wenn sie im Garten umziehen. Es wird reichlich gedroht und imponiert, aber selten gebissen, oder verletzt. Maulzerren habe ich nur einmal ganz kurz bei meinen Pafi erlebt (richtiges Maulzerren habe ich zum ersten Mal bei einem anderen Aquarianer zufällig miterlebt und danach bei meinen WF Macropodus spechti ein paar Mal gesehen, das ist aber eine andere Geschichte).
Nachdem die Reviergrenzen ausgehandelt sind, kümmert sich jeder Pafi um sein Ding und sein Nest und gut ist.

Wenn 2 Pafi-Weibchen sich nicht ausstehen können, oder Zoff haben, ist es wirklich nicht harmloser als unter Männchen, eher im Gegenteil. Sieht zwar auf den ersten Blick weniger spektakulär als bei Männchen aus, dafür aber zicken sie deutlich länger herum und verursachen eine Menge Stress. Die Empfehlung zur Haremhaltung werde ich vermutlich nie und nimmer verstehen.

Männchen die auf Weibchen losgehen, sie kreuz und quer durch´s Becken jagen oder gar vermöbeln, habe ich noch nicht gehabt.
Wenn ein Männchen ein Weibchen verscheucht hat, dann nur aus der unmittelbaren Nähe eines vollen Schaumnestes und nicht mal das tun alle Männchen bei mir.

Dafür habe ich mehr als nur 1 x erlebt, dass 1 Männchen und 1 Weibchen ein festes, stabiles, unzentrennliches Paar gebildet haben. Sowas ist einfach nur wunderschön!

Viel öfter hatte ich jedoch eher weniger wählerische Männchen und Weibchen, die es munter, kreuz und quer untereinander getrieben haben.

Homosexuelle Pafi habe ich auch schon gehabt, also ist bei ihnen wirklich alles möglich.

Nicht zuletzt kann man klar sehen, wie mehrere Pafi zu einer kompakten Gruppe zusammenrücken können, wenn sie sich bedroht fühlen.

Gerade dieses sehr variable und oft unerwartete Verhalten macht sie mMn ganz besonders interessant.



Man darf allerdings ein paar Tatsachen nicht vergessen, die jede einzelne ein bisschen und alle zusammen sicherlich ziemlich viel, zur Verträglichkeit beitragen:

- Meine Pafi sind alle Nachkommen eines sogenannten Aquariumstammes, genauer gesagt haben ihre Ahnen bei Hobbyaquarianern/"normalen" Haltern gelebt. Das ergibt fast schon zwangsläufig eine Selektion auf Verträglichkeit, denn Halter mögen selten aggressive Fische (be)halten. Friedliche(re) Fische haben somit bessere Chancen sich zu vermehren, als aggressive.

- Meine Pafi sind eng verwandt (und nein, ich mache mir wegen Inzucht keine Sorgen), was durch zich Studien nachgewiesen und auch durch die eigene Erfahrung selbst beobachtet, zu deutlich mehr Akzeptanz unter den Gruppenmitgliedern führt.

- Außerdem wachsen bei mir die jungen Pafi zusammen mit den Alttieren auf. Besonders "freche" Jufi haben schlechtere Chancen, da sie die Mißgunst der Alttiere auf sich ziehen und öfter verjagt werden, während die "braven" ignoriert werden, leichter ans Futter kommen und schneller kräftiger werden.

- Ich achte außerdem immer, falls mal ein Tier in einer Gruppe nicht passt, oder nicht akzeptiert wird, es nicht reinzuzwingen, egal wie schön es manch anderer als "Zuchttier" auch finden könnte. Bin sowieso ziemlich strikt gegen Zuchtformen und verstehe nicht warum einige Menschen aus roten Fischen blaue, aus blauen gelbe und aus gelben wieder rote "heraus"züchten müssen (na ja, verstehen tue ich schon warum es manche tun, nur kann ich es nicht billigen). Bei Pafi hatte ich jedoch eher selten solche Unverträglichkeiten.

- Aggressionen entstehen, oder steigern sich, meistens wenn´s um Futter, oder Platz (Revier) geht. Das muss man ein ganz bisschen im Auge behalten, ähnlich wie bei allen revierbildenen Arten, um keine unnötigen Aggressionen zu provozieren.

Drinnen füttere ich nicht all zu knapp (zu viel ist auch schlecht, denn Pafi sind unglaublich verfressen, mampfen wirklich alles was irgendwie fressbar ist und verfetten leicht) und an mehreren Stellen, damit keine bevorzugten Reviere entstehen.
Draußen müssen sie fast nur mit dem leben, was die Natur hergibt, da ich draußen kaum bis gar nicht zufüttere. Zerfetzt haben sie sich aber auch draußen nicht - da "vergeuden" sie lieber ihre Energie für Paarungen.

Ihr Platzbedarf ist nicht sonderlich groß, in Relation zu ihrer Größe.
Ein gut strukturiertes Becken, welches mehrere gleichwertige Reviere ermöglicht, kommt ihnen sehr entgegen. Schafft man das nicht, dann ist sogar ein leeres Becken besser, als z.Bsp. ein Becken mit nur einer Schwimmpflanzenecke, oder nur einer hohen Pflanze in der Mitte, um die sich alle prügeln werden.

Das wäre also die Kurzversion.

Gruß,
Dana

Danke: (1)
merlins ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2016, 21:18   #15
Mantes
 
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Hallo Dana,
das hört sich alles schlüssig an ! Danke für Deine Mühe ! Werde es wohl später doch mal wieder nach Deinen Erfahrungen probieren !
Normal läuft es eigentlich immer so ab ; man kauft ein Pärchen Makropoden im Zooladen und tut sie ins heimatliche Becken . Nach ein,zwei Tagen fängt der Budenzauber an ! Sieht der Bock die Zippe auch nur in Ferne schwimmen greift er sie an und jagd sie durchs Becken ! Das macht die Gute ein Weilchen mit, wenn sie nicht schon nach wenigen Tagen tot hinter der Technik klebte ! Dann hatte man nur ein Makropoden, der aus Ermanglung blass gehetzter Weibchen anfing andere Insassen zu vermöbeln (egal welcher Größe) ! Ja und dann hatte man keine Lust mehr und verschenkte den Burschen an nen Kumpel der sich im Zooladen ein Weibchen kaufte und ....nun wieder von vorne lesen !
Aber, ich glaube in unserer Kindheit waren die Becken kleiner noch als unser Halbwissen ! LG Mantes
Mantes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2016, 22:05   #16
Sonnentänzerin
 
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Beiträge: 3.589
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Erhielt: 864 Danke in 424 Beiträgen
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Hallo Dana

Ich habe noch nie so große, und so gefärbte Paradiesfische gesehen!
Wusste nicht, dass sie SO schön werden können. (und vom Rest wusste ich auch noch nichts)

Die Bilder haben mich sogar von den Grundeln abgelenkt, die ich erst hier im Forum kennengelernt habe und sich natürlich tief eingeprägt haben.

Danke für diese Wahnsinnsfotos

Gruß Sonne
Sonnentänzerin ist offline   Mit Zitat antworten
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