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Alt 28.11.2017, 11:20   #1
Archilleos
 
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Standard 650l Südamerika - Besatzvorschläge zu existierenden

- Größe des Beckens?
648L

- Maße des Beckens (L x B x H) ?
180*60*60

- Wie lange läuft das Becken?
Noch im Aufbau

- Wasserwerte (pH-Wert, Nitritwert, KH-Wert, Gesamthärte, Nitratwert und Temperatur)
PH: 7.1
KH: 14
GH: 20

Ni: -
Na: -
Temp: -


Eigene Beschreibung / derzeitiger Besatz / Fragestellung:

Moin, nachdem das Becken und die Technik jetzt grösstenteils bestellt ist, geht es nun ans Eingemachte, den wirklich spassigen Teil
Ich mache mir gerade Gedanken, wie ich den Besatz für das Becken gestalte, nachdem es eingefahren ist, die bisherigen bewohner des alten Beckens umgezogen sind und diese hoffentlich an Altersschwäche und nach einem langen Leben in den Fischhimmel gegangen sind.

Geplant ist ein Südamerikabecken, der einzig "fixe" Besatz sind (momentan zwei, plane dann auf 3-4 Tiere aufzustocken) Engelswelse und 2 Antennenwelse, weil recht jung. Die sind ja der Grund für den Umbau des Ganzen.
Das schränkt mich dann auch etwas ein, denn auch wenn die Welse bisher äusserst friedlich sind und die Goldringgrundeln sogar in Frieden gelassen haben, möchte ich das Risiko doch minimieren.

Wichtig ist auch noch, dass das bisher recht harte Wasser sehr wahrscheinlich durch eine im nächsten Jahr im Haus installierte Enthärtungsanlage auf GH8 runtergehen wird. Versprochen ist das nicht, aber die Miteigentümer sind von der Idee durchaus angetan. Man kann also auch von wesentlich weicherem Wasser ausgehen, wenn der Besatz neu abgestimmt wird.

Momentan denke ich darüber nach, Skalare zu halten. Das Becken ist definitiv gross genug dafür und gefressen werden sie von den Engelswelsen sicher nicht :P
Allerdings weiss ich nicht, ob die Nachts doch etwas hektischen Engelswelse da etwas zuviel Unruhe reinbringen?
Desweiteren, ich weiss, da werden einige von euch mit den Augen rollen, finde ich Axelrodi immernoch sehr schön. Langweilig für manche, aber ich finde das Farbenspiel einfach herrlich. Das geht aber nur, wenn die Beckengrösse das gestattet - schliesslich gilt für die Skalare das gleiche wie für die Welse: Fische sind Freunde, kein Futter! Das aber nur als Hintergedanke, da ich nicht damit rechne, dass das gut gehen würde.

Gehen wir also von einem Pflichtbesatz von 2 (3-4) Engelswelsen und 2 Antennewelsen aus, dazu dann noch ein paar Corys, die leben bei mir durchaus bisher seit 7 Jahren und wurden auch mit jungen Tieren aufgestockt, mit einem Ableben möchte ich da nicht rechnen
Ein Wunschbesatz wären P. Skalare.

Ansonsten wären natürlich div. Salmler passend. Von Blutsalmlern und vom Roten habe ich schon gelesen, dass diese sich wortwörtlich mit den Skalaren beissen würden.
Beilbäuche finde ich persönlich nicht so schön...
Wären Schmetterlingsbuntbarsche eine Option? Diese dürften doch eine Engelswels-sichere Grösse erreichen?

Ansonsten möchte ich, als Richtlinie, nicht mehr als insgesamt 2-3 weitere Arten einsetzen, dafür dann mehr von diesen. Von Konfettibecken halte ich garnichts.

- Engelswels
- Antennenwels
- Skalar
- Corys
- ?
- ?
- ?
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Alt 28.11.2017, 11:55   #2
Hero
 
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Hallo Achilleos,

die Engelswelse schränken die Besatzmöglichkeiten schon stark ein. Ich habe 2 Stück, die jetzt schon 9 Jahre bei mir leben. Der eine war beim Kauf schon recht groß (ist aber definitiv ein lupenreiner Pimelodus pictus) die erreichbare Größe ist aber schon recht ordentlich. Ein Wels liegt bei 14cm, der andere bei ca. 18cm. Wie die vor allem Nachts rumtoben können und was in einem größeren Engel mal so eben verschwinden kann, wirst Du wissen

Neons = Futter, Blutsalmler = Futter, selbst Hyphessobrycon rosaceus sind nicht ganz sicher vor den Räubern. Rotblaue Kolumbianer würden sich anbieten, die passen von der Größe.

Skalare und Engelswelse sind problemlos zu vergesellschaften. Von Schmetterlingsbuntbarschen würde ich aber abraten. Ich habe zwar selbst noch ein altes Microgeophagus altispinosa aus Altbestand mit den Engeln im Becken, als Neubesatz würde ich das aber nicht machen. Mit Microgeophagus ramirezi schon gar nicht.
Die werden vielleicht nicht von den Pimelodus pictus gefressen, aber die extrem ungestüme Art dürfte den Ramirezis nicht gut bekommen.

Danke: (1)
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Alt 28.11.2017, 11:59   #3
radlhans
 
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Hallo Archilleos,

das hört sich interessant an - Thema ist abonniert!

Hab' zwar momentan "nur" ein 125 ltr-Becken, hatte ich mich aber schon mal mit der Planung für ein 450ltr-Becken mit Skalaren beschäftigt. Wer weiß, wann's mal kommt und dann will ich vorbereitet sein.

Besatzvorschlag, mal einfach kurz hineingeworfen von mir:
- wie wär's mit Rotblauen Kolumbianern? (Die wären meine erste Wahl)
- oft hat man ja auch Rotkopfsalmler (die ich allerdings nicht soo überragend toll finde)
- oder Schmuck- oder Kirschflecksalmler (sind mir aber zu blass)

Berichte unbedingt weiter von deinem Projekt. Bin gespannt und lese eifrig mit!

Grüße,
Gerd

Danke: (1)
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Alt 28.11.2017, 13:14   #4
Archilleos
 
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Meine beide Pimmels (Männer werden eben doch nur 12 und dann grösser :P) sind noch nicht ausgewachsen, aber 18 cm? Holla die Waldfee.. da bin ich dann doch froh, dass aus dem 150er dann doch die 180 kantenlänge wurde...
Bisher habe ich 0 Schwund im Becken, und Goldringgrundel sind definitiv maulfertig vorportioniert... Aber eine mindestgrösse von 5cm kann ich dann generell wohl ansetzen, das ist schonmal eine Grundlage.

Schade, dass die Engelswelse mir sogar die Ramirezi verleiden.. Die hatte ich nämlich ins Auge gefasst :/

Die Kolumbianer muss ich mir in echt anschauen. Auf den meisten Fotos wirken sie eher blass, aber das Phänomen kenne ich schon von meinen Diamantregenbögen.

Sind die Rotkopfsalmler denn grössenmäßig nicht schon wieder im Futterbereich?
Mit den Schmuck- und Kirschsalmlern hast du recht - man ahnt schon, wenn ich gerne Neons oder Ramirezi hätte, wären mir farbenfrohe Tiere lieber.

Aber gut ist schonmal, dass die "Hauptwünsche" erfüllt werden können.
Kolumbianer ziehe ich definitiv in Betracht.

Wären andere Barscharten noch eine Option? Salmler gehören natürlich rein, aber wenn es Arten gibt, die passen und mir meine Pflanzen nicht völlig zerrupfen wäre ich dafür natürlich auch zu haben (Apistogramma?)?

Besonders nett fände ich es, wenn ich die Haltungszahl der Fische varieeren könnte, z.B. Skalare in Paarhaltung, kleine Gruppen für Pimelodus, grosse Gruppe/Schwarm für Kolumbianer, Schwarm für Corys... damit sich nicht nur 3-4 "Brocken" im Becken tummeln, sondern Leben und Variation in Form, Farbe und Anzahl herrscht ohne dabei nach Fischsuppe auszusehen.

P.S.: Danke, ich werde versuchen, euch bzw. dich auf dem laufenden zu halten, Radlhans

Geändert von Archilleos (28.11.2017 um 13:24 Uhr)
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Alt 28.11.2017, 13:24   #5
Skakkraks
 
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Hallo,

ich würde mit den Welsen auch eher keine bodenbewohnenden Cichliden mehr einsetzen.
Aber ich werfe mal die Gattung Mesonauta als Skalaralternative in den Raum.
Und dazu ein paar Tetragonopterus argenteus, falls Dir bei Hyphessobrycon nichts gefallen sollte...
Gruß

Danke: (1)
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Alt 28.11.2017, 13:35   #6
Archilleos
 
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Das stimmt, an die Beckenregion habe ich noch garnicht gedacht. "Unten" wäre dann übervoll (und das scheinen alle Cichliden aus der Regionzu bevorzugen) , oben mag dann niemand sein.

Von daher bräucht es eine eher oberflächenliebende Art. Puh. Da wären natürlich die Beilbäuche wieder Kandidaten, die quasi alle meine Kriterien abdecken könnten. Vielleicht kann ich mich mit denen doch noch anfreunden, mal etwas mehr Recherche betreiben

Tetragonopterus argenteus hingegen.. Reizvoll!

Geändert von Archilleos (28.11.2017 um 16:08 Uhr) Grund: Lat. namen verwechselt - Hyph. sind prima!
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Alt 28.11.2017, 13:49   #7
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Die Größenangaben, die man zu Pimelodus pictus findet, schwanken enorm. Oft liest man von Maximalgrößen von 10-12cm, manchmal von 12-14cm und sehr selten von bis zu 20cm.
Angeblich sollen die Tiere aus Kolumbien mit den kleineren Punkten etwas größer werden. Meine zwei haben aber große Punkte und gehören wohl zur peruanischen Unterart. Die 18cm sind nicht übertrieben: Knapp die Breite eines DINA4-Blattes (die Barteln kommen natürlich extra). Zugelegt haben beide in den 9 Jahren, in den letzten 4 Jahren sind sie aber nicht mehr gewachsen. Warum einer 18cm und der andere "nur" ca. 14cm ist: Keine Ahnung.

Der größere war beim Kauf allerdings schon mindestens 12cm lang. Da ja alles Wildfänge sind, kann man wohl davon ausgehen, dass das erreichbare Alter bei deutlich über 10 Jahren liegt.

Mein Becken hat nur 130x50x50 und ist damit eigentlich zu klein. Weggeben werde ich die Tiere aber sicher nicht. Die oftmals bescheidenen Angaben zur erreichbaren Größe liegen sicher auch daran, dass viele Tiere frühzeitig sterben. Die Engelswelse sind bei falscher Haltung als krankheitsanfällig besonders gegenüber Ichtyo verschrien.
Ich habe meine ganz sicher nicht immer artgerecht gehalten und trotzdem haben sie sich als äusserst robust erweisen. Zwischenzeitlich hatte ich die Tiere sogar für einige Monate in einem Malawibecken "zwischengeparkt".
Ich vermute, dass das daran liegt, dass ich ein WW-Fetischist bin (50% jede Woche) und alle Becken mit einem UVC-Klärer betreibe. Eine geringe Keimdichte scheint wichtig für die Tiere zu sein.

Ob kleinere Fische gefressen werden, hängt sicher auch vom jeweiligen Tier ab. Meine tun es definitiv.

Wenn die Rotblauen Kolumbianer ausgewachsen sind, werden sie deutlich schöner. Von den Farben fast identisch mit Melanotaenia praecox, aber halt Salmler.

Danke: (1)
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Alt 28.11.2017, 14:05   #8
Archilleos
 
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Die 12-14cm habe ich bisher eigentlich am meisten als Angabe gefunden. Der Grössenunterschied könnte am Geschlecht/Veranlagung liegen? ich kann mich mit meinen 187cm neben meinen Kollegen mit 160cm stellen und wir sind definitiv, zumindest biologisch, die selbe Art
Du hälst sie also zu zweit? Der Plan mit dem Aufstocken liegt auch primär dran, das ich als Haltungsangabe auch "kleine Gruppe" gefunden habe. Wenn sie allerdings auch so glücklich sind, wäre das noch zu überlegen - wenn ich 2 Nichtfresserfische habe, wäre es unsinnig, mir Optionen zu verschliessen, in dem ich mir räuberisch veranlagte ins Becken hole. Das erklärt auch die vielen unterschiedlichen Erfahrungsberichte und Angaben über das Fressverhalten...
Was WW angeht, gebe ich zu, bin ich nicht ganz so fleissig... Aber ein UV Klärer ist angeschlossen bzw. wird dann am neuen Becken auch dran sein.
Ich schwöre aber Besserung

Wirklich? Wie praecox? Dann kann man die Kolumbianer als gesetzt betrachten (nachdem ich das natürlich mit meiner Freundin abgesprochen habe )
Der "Verlust" der Praecox war der Wermutstropfen am Wechsel auf ein Artenbecken.

Geändert von Archilleos (28.11.2017 um 14:13 Uhr)
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Alt 28.11.2017, 14:25   #9
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Doch, mit der Zeit bekommen die Rotblauen Kolumbianer einen türkis glänzenden Rücken und knallrote Flossen.

Hier ist noch ein alter Thread, zu kranken Kolumbianern von mir (betraf nur den Teil der Tiere aus einem bestimmten Stamm, wahrscheinlich genetisch bedingt):
https://www.zierfischforum.info/kran...ht=Kolumbianer

Vorne sind ein paar Bilder von einem schon kranken Tier. Der Rücken wird mit der Zeit noch türkiser.

Zu den Engeln: Auf 180x60 würde ich bestimmt auch 5 Stück einsetzen, bei 130x50 wäre das sicher zuviel des Guten, auch wenn es Gruppentiere sind. Obwohl meistens zusammen in einem Unterstand "gekuschelt" wird, sollten genügend Unterstände für jedes Tier vorhanden sein.

Danke: (1)
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Alt 28.11.2017, 14:46   #10
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Gut vielen Dank an alle, dann habe ich jetzt erstmal einen groben Plan, der mir dann auch bei der Einrichtung des Beckens hilft.

Bevor es tatsächlich soweit ist, wird das natürlich nochmal explizit auf den Prüfstand gestellt.
Vor allem über die Tetragonopterus muss ich noch genauer recherchieren, ob die sich mit meinen Vorstellungen vereinbaren lassen - scheinen eher lichtscheue Kameraden zu sein.

- Pimelodus Pictus
- Antennenwelse
- P. Skalare
- Corydoras
- Hyphessobrycon columbianus
(- Carnegiella )

Geändert von Archilleos (29.11.2017 um 10:46 Uhr)
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