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Alt 06.12.2017, 22:34   #1
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Standard besatzfrage - welcher Fisch sollte zuerst einziehen?

Folgende Angaben ermöglichen eine zeitnahe und umfassende Antwort deiner Frage. Bitte trage unterhalb der Punkte deine Werte ein:

- Größe des Beckens?
Antwort: Juwel Rio 180

- Maße des Beckens (L x B x H) ?
Antwort: ca 100 x 40 x 50

- Wie lange läuft das Becken?
Antwort: 2 Wochen

- Wasserwerte (pH-Wert, Nitritwert, KH-Wert, Gesamthärte, Nitratwert und Temperatur)
Antwort: pH 6,5, dGH 6, Nitrat und Nitrit schwanken noch, 25 Grad warm

Eigene Beschreibung / derzeitiger Besatz / Fragestellung:
Hallo! Bin gerade in der Einlaufphase mit dem Becken, südamerikanischer Besatz ist geplant. Im Aquarium ist dunkler Sand, ein paar grüne Jadesteine, Kiesel, etliche Wurzeln (ua Moorkien). Pflanzen sind: Valisneria, Cabomba, Vesicularia auf Wurzel, 3 Echinodorus und 4 Javafarne (aufgebunden). Bevor die Fische einziehen, werden noch ein paar Eichen- und Buchenblätter ins Becken eingebracht.
Geplanter Besatz: 1 Paar Apistogramma Borelli (opal), 1 Paar Laetacara Curviceps, 1 Paar Peckoltia brevis und 15 Hyphessobrycon Roseus (die kleinen gelben Phantomsalmler, werden max 3 cm lang).

Meine Frage ist: wenn die Wasserwerte stabil sind, mit welchem Fisch fange ich am besten an? Ich möchte mir, und den Fischen, Zeit geben , habe ein wenig Angst, dass das Becken instabil wird und die Fische gestresst werden, wenn zu viel zu schnell auf einmal passiert.

Dankeschön für Eure Tips!
Tine
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Alt 06.12.2017, 23:10   #2
Archilleos
 
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Standard

Ich bin wirklich (noch) kein Experte, von daher meine Aussagen etwas mit Bedacht genießen (und bitte korrigieren, falls ich irre).

Bei diesem Besatz würde ich auf die Welse tippen. Die sind meiner Erfahrung nach am "robustesten".
Wichtig ist aber, das hast du schon richtig erkannt, den Besatz langsam zu steigern um der Bakterienfauna Zeit zu geben, sich den neuen Bedingungen und dem neuen Nahrungsangebot anzupassen.
Mehr Fische = mehr organischer Abfall bedeutet mehr Ammoniak, Nitrit und letztenendlich Nitrat. Wenn der Stoffwechsel da hapert wird es schnell sehr sehr unangenehm für die Bewohner.
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Alt 06.12.2017, 23:33   #3
Schneewitchen
 
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Standard

Hallo Tine!

Schließe mich an, erst die Welse (wobei ich diese Art selbst noch nie gehalten habe). Bei den Barschen würde ich mich für eine der beiden Arten entscheiden, würde nie mehr als eine revierbildende Fischart einsetzten - aber das ist meine persönliche Meinung.
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Alt 06.12.2017, 23:45   #4
Wasserwelt
 
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Standard

Zitat:
Zitat von Archilleos Beitrag anzeigen
Wenn der Stoffwechsel da hapert wird es schnell sehr sehr unangenehm für die Bewohner.
@ Archilleos

Welcher Stoffwechsel soll da hapern?

Was wird für die Bewohner unangenehm?
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Alt 06.12.2017, 23:57   #5
Archilleos
 
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@Wasserwelt
Die gestiegene Ammoniakproduktion durch plötzlich hinzugekommene Fischausscheidungen. Steht da doch. Ich denke nicht, dass ich dir erklären muß, was Nitrit im Becken anrichtet
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Alt 07.12.2017, 00:07   #6
Wasserwelt
 
Registriert seit: 01.11.2009
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Die Fische "zeigen es schon an", wenn der Nitritwert ansteigt.
Dann macht man großzügige Wasserwechsel und gut ist.
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Alt 07.12.2017, 01:25   #7
Schneckinger
Moderator
 
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Guten Morgen unbekannter Gast,

1.
Ich stimme Schneewitchen zu. in einem Meterbecken reicht EINE BUNTbarschart völlig. Ich würde mich in diesem Fall (Gesellschaftsbecken) vermutlich eher für die Laetacara Curviceps entscheiden. Das ist nach meiner Erfahrung die robustere der beiden angepeilten Cichlidenarten.

2.
Was die Einsetzreihenfolge angeht (die sowieso meist überbewertet wird), da würde ich mit den Buntbarschen anfangen. Das sind von den geplanten Fischen zwar tatsächlich die "sensibelsten". Aber gerade deshalb würde es ihnen gut tun, das Revier erst einmal für sich allein zu haben. Und zwei Fische belasten das Wasser nicht derartig, dass ein gefährlich hoher Nitritpeak zu erwarten wäre. Ich würde dem Pärchen ruhig 3 Wochen allein lassen. Würde mich nicht wundern, wenn Du dann sogar schon den ersten Nachwuchs hättest ;-)

Die nächsten Bewohner wären dann bei mir die Salmler. Ruhig der ganze Schwarm auf einmal. Wieder 2 Wochen Pause.

Und dann würde ich sehr gut überlegen ob die Peckoltias überhaupt dazu sollen. Was die Temperatur- und Strömungsverhältnisse angeht passen sie nicht wirklich gut zum Rest. Sie hätten es gerne deutlich wärmer und strömungsreicher als der Rest.

Tschüß,
Schneckinger

P.S.
Als Gast kannst Du ein Thema starten und auch die Antworten lesen. Aber um weiter mit zu diskutieren musst Du Dich dann doch anmelden. Trau Dich ruhig. Hier reisst Dir niemand den kopf ab ;-)
Schneckinger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2017, 10:36   #8
Blup
 
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Hallo Tine,

ich möchte Schneckingers Antwort unterstützen und noch einen weiteren Aspekt einbringen, der dafür spricht, besser mit einer anderen Fischart als den Welsen zu beginnen (falls du dich nicht doch gegen sie entscheidest): Es ist toll, dass du dir und den Fischen Zeit geben und erst einmal in Ruhe schauen willst! Dieses Schauen geht aber natürlich am allerbesten, wenn du die Fischart auch gut beobachten kannst. Die Peckoltia sind aber doch im Vergleich zu den anderen sehr versteckt lebende Fische, die du am Anfang vielleicht gar nicht so viel zu Gesicht bekommst.

Ansonsten würde ich dir auch Mut machen, dich hier anzumelden! ;-)

Liebe Grüße,
Kerstin
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Alt 08.12.2017, 11:37   #9
Archilleos
 
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Standard

Zitat:
Zitat von Wasserwelt Beitrag anzeigen
Die Fische "zeigen es schon an", wenn der Nitritwert ansteigt.
Dann macht man großzügige Wasserwechsel und gut ist.
Richtig, aber diese Situation würde ich, wie gesagt, für die Fische als "sehr sehr ungenehm" bezeichnen und daher tunlichst vermeiden.
Archilleos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2017, 16:25   #10
Wasserwelt
 
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Zitat:
Zitat von Archilleos Beitrag anzeigen
Richtig, aber diese Situation würde ich, wie gesagt, für die Fische als "sehr sehr ungenehm" bezeichnen und daher tunlichst vermeiden.
Einen Nitritanstieg kann man aber nicht "selbst steuern", bzw. vermeiden.
Der kommt "aus heiterem Himmel" ...und dann heißt es sofort reagieren.
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