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Alt 10.01.2018, 23:06   #11
Birka
 
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Zitat:
Zitat von Isabell- Beitrag anzeigen
wenn wir kommen... erster weg ist zum knabbern und 3 Kinderhände hängen im Becken.... wo gibt es denn so was noch heute, daß kleine Kinder was anfassen dürfen... und sich dann jemand Zeit nimmt um den Minis zu erklären, daß dieser wunderschöne Kampfisch alle Guppy Männer die wir haben beißen würde und sie ihn deswegen nicht mitnehmen können...

LG isabell
@hallo,
Kinderhände gehören absolut nicht in Händlerbecken .
Dafür gibt es einige, sehr wichtige und logische Gründe.

Und die Information, dass der Kampfisch alle Guppys beißen würde,
vermittelt den Kindern ein weiteres, gänzlich falsches Bild von sinnvoller Aquaristik.

Ansonsten stimme ich Algerich in allen Punkten ausnahmslos zu -
sowohl Post 2, aber noch viel mehr Post 9.

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Alt 10.01.2018, 23:41   #12
Wasserwelt
 
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Zitat:
Zitat von Isabell- Beitrag anzeigen

Ich persönlich mag die krebse sehr... meist werden sie umgerannt von den Antennenwelsen, aber sie sind Standhaft und verteidigen ihre Futterbeute...
Auch so sind das lustige Zeitgenossen... sie schwimmen rückwärts
Hallo Isabel

Das Rückwärtsschwimmen von Krebsen solltest Du anders deuten, dass machen die nicht ohne Grund (bzw. einfach so aus Spaß).
Krebse bewegen sich im Normalfall immer vorwärtsgehend auf ihren 8 Beinen.
Wenn Krebse "zuckend" rückwärtsschwimmen, dann "stimmt etwas nicht", d.h. die Krebse fühlen sich bedroht oder gestört, deshalb diese Reaktion und das bedeutet dann auch Stress für die Krebse.
Dieses Verhalten ist oft zu beobachten, wenn Krebse (besonders Zwergkrebse) mit Fischen vergesellschaftet werden.

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Alt 11.01.2018, 00:15   #13
Schneckinger
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Hi Isabell,

1.(nochmal) ein großes Lob für Euer Hardscape und Euer Beckenlayout. Da habt Ihr ein echtes Kunstwerk aufgebaut.
2.Noch ein großes Lob, das Du Dich hier mit diesem Extrathread so mutig der Kritik stellst.

So Fangen wir einfach mal an!

-Die Krebse (CPO, Cambarellus patzcuarensis Farbform orange)

Diese Krebse werden keinen Deiner Fische direkt "killen". Aber sie werden eine permanente Belästigung für einen großen Teil Deiner Fische sein. Die Krebse sind auch und vor allem nacht- und dämmerungsaktiv.
Da ist es sehr wahrscheinlich, das auch anderen Deiner Fische immer mal wieder Flossen/Flossenteile fehlen werden.
Aber auch die Krebse haben kein schönes Leben in einem Gesellschaftsaquarium mit munteren, fischigen Mitbewohnern. Panzerwelse, Stachelaal, Dornaugen und Zwergkugelfische sind Nahrungsmäßig geradezu auf kleine Krebstiere spezialisiert. Nachwuchs wird daher von Deinen Krebsen nach allen Erfahrungen NULL hochkommen. und spätestens, wenn sich die Krebse häuten und für viele Stunden-1 Tag butterweich sind, ist die Gefahr sehr groß, das sie ein Opfer der diversen Bodenfische werden. Zumal Dein Aal und die Dornaugen aufgrund Ihrer Körperform in jede Höhle hineinkommen, in die ein CPO passt. Ich vermute, das sich genau so die Verluste unter den Krebsen erklären lassen. Zwergkrebse gehören meiner Meinung nach in ein Artbecken komplett ohne Fische. Zwergarnelen oder Schnecken sind dort als Gesellschaft möglich. Dann sollte man aber einplanen, dass ab und zu mal einer dieser Mitbewohner zum "Snack" wird.

-Der Stachelaal (egal ob Bänderstachelaal=Mastacembalus zebrinus oder Gürtelstachelaal=Macrognathus circumcinctus, vermutlich der erste)

Gott sei Dank zumindest eine kleine und eher friedliche Stachelaalart, die Du da hast. Dennoch: Ein Freund von mir hat seine ausgewachsenen (15-20cm lang) Bänderstachelaale mit (halbwüchsigen) Guppys gefüttert. Tagsüber eingesetzt und bis zum nächsten Morgen waren sie dann verschwunden... Die "Gürtel" sind tendenziell noch "hungriger"Also zumindest das Molynachwuchs"problem" sollte sich in absehbarer Zeit stark verringern...
Was mir viel mehr Sorgen macht: Euer Becken ist wunderschön eingerichtet, aber nicht wirklich geeignet für diesen speziellen Fisch. Wenn möglich verbringen Stachelaale den größten Teil des Tages IN den Bodengrund EINGEGRABEN. Dazu benötigen sie einen sehr feinen (und dunklen) Bodengrund. Im Idealfall noch mit einer dicken Schicht aus Laub und sonstigem Detritus oben drauf. in Dieser Schicht wird dann der Tag verschlafen und Nachts auch dort nach Nahrung gesucht. Ein Stachelaal, der sich -wie auf Deinen Bildern- am hellerlichten Tag in das grellste Licht wagt um TROCKENfutter zu fressen fühlt sich nicht wohl, sondern ist völlig verzweifelt, weil er keine passende Deckung und nicht genug geeignetes Futter findet. Diesen Fisch würde ich direkt in ein geeigneteres Becken abgeben. Da hatte Wasserwelt (in Deinem anderen Thread) schon recht: Dieser Fisch wird vermutlich sterben bzw. auf unerklärliche Art "verschwinden", bevor er im restlichen Bestand ernstlichen Schaden anrichten kann.

-Zwerkugelfisch (Carinotetraodon travancoricus)

Absolut coole kleine Gesellen, die leider immer wieder als Schneckenpolizei (wie bei Dir) eingestzt werden. Das funktioniert meist sogar. Aber dann beginnen die Probleme erst.
-Einmal für die Kugelfische selber:
Diese Tiere brauchen PERMANENT Schnecken in der passenden Größe als Futter. Beim Knacken der Schneckenhäuser nutzen sie ihre (permanent wachsenden) Schneidezähne ab. Ist das nicht möglich, wachsen die Zähne früher oder später so lang, dass die armen Tiere wegen Maulsperre jämmerlich verhungern müssen. Sprich: Du müsstest für deine Kugelfische unbedingt ein Extrabecken mit einer gutgehenden Zucht kleiner Schnecken (z.B. Posthornschnecken oder Blasenschnecken) einrichten, wenn du sie dauerhaft gesund halten willst. Selbstverständlich fressen die kleinen Kerle meist auch anderes (Frost- und Lebend-)Futter. Das ist aber früher oder später ihr Todesurteil. Eben wegen des Zahnwachstums...
-Für schneckige Mitbewohner:
Selbstverständlich können die Kugelzwerge keine ausgewachsene Rennschnecke "knacken". Totbeissen können sie sie allerdings schon. Und das werden sie wahrscheinlich auch irgendwann tun. Erst recht, wenn sie kein passendes schneckiges Futter finden.
-Für die anderen Fische:
Dise Zwerge können erstaunlich aggressiv werden. und gerade, wenn sie kein artgerechtes Futter (Schnecken!) bekommen, neigen sie gerne zum Flossenbeissen. Auch diesen Weg könnte die Guppyflosse gegangen sein :-(

-Glaswelse (Krytopterus minor o. K.bicirrhis, welche Art hast Du denn?)

Zumindest K.minor könnte man durchaus artgerecht in deinem Becken halten. Dann sollte es aber eine Gruppe von mindestens 10 Tieren sein. Und Ihr müsstet euer Becken (zumindest in Teilen) stark abdunkeln. z.B. durch lang wachsende, an der Oberfläche flutende Pflanzen (z.B. Valisnerien) oder durch Schwimmpflanzen. Diese Tiere sind ja nicht aus modischen Gründen so durchsichtig. Das ist eine geniale Tarnung. Die funktioniert aber nur unter halbwegs dämmrigen Verhältnissen. In zu hellen, deckungsarmen (von OBEN) Becken stehen diese coolen Wesen unter Dauerstress.
-Probleme für andere Bewohner:
Selbst die kleinere Art K.minor wird Eurem Mollynachwuchs nachstellen, WENN sie es schaffen groß zu werden. Ausgewachsene K.bicirrhis wären auch für ausgewachsene Guppymänner ein erhebliches Risiko...

-Brauner Antennenwels (Ancistrus species)
Was da das Problem ist, habt Ihr ja schon gemerkt. Aber wenn Euer Händler Nachwuchs und Weibchen problemlos abnimmt, dann ist das Problem ja schon gelöst und Ihr könnt einfach den Haufen putzige Welsbabys genießen ;-)

-Dornaugen (Pangio kuhlii, zumindest dürfte das nach den Bildern Eure Art sein)

Passt durchaus in Euer Becken und auch zum größten Teil des restlichen Besatzes (Ausnahme die Krebse, s.o.). Aufstocken auf 10 war absolut sinnvoll. Allerdings solltet Ihr auch diesen tollen Tieren das Becken ein wenig wohnlicher machen: Durch eine dichte Herbstlaubschicht auf zumindest einem (erheblichen) Teil des Beckenbodens. Die Dornaugen lieben es in einer solchen Laubschicht zu schlafen, zu wühlen und nach Futter zu suchen. Ähnlich wie der Stachelaal. Wie Du Herbstlaub im Aquarium optimal einsetzen kannst, habe ich hier:
https://www.zierfischforum.info/allg...bhandlung.html
schon einmal ausführlich beschrieben. Übrigens würde eine solche Laubschicht auch bei ALLEN anderen Deiner Bodenbewohner hervorragend ankommen.

-Guppys (Poecilia reticulata), Mollys (Poecilia sphenops) und Neons (Pracheirodon axelrodi)

Passen alle prima in das Becken. Einziges Problem ist die Vermehrungs"Wut" der Mollys. Aber wenn das nicht stört, bzw. Ihr den Nachwuchs gut losbringt, habt ihr ja kein Problem, sondern sogar eine Menge Spaß mit den Kleinen.

Allerdings würden sich alle drei Arten wiederum um eine -zumindest teilweise- mit flutenden oder schwimmenden Pflanzen abgedeckte Wasseroberfläche freuen. Guppys und vor allen die Mollys als ausgesprochene Oberflächenfische wollen immer Deckung nach oben haben und halten sich am liebsten in/direkt unter einer Schwimmpflanzendecke auf.
Und die Neons fühlen sich im Dämmerlicht am wohlsten. Der NEONstreifen ist ja gerade dazu da unter schummrigen Lichtverhältnissen den Schwarmzusammenhalt zu gewährleisten. Wie dieser Streifen tatsächlich "leuchtet" merkt man erst in einem nur schwach beleuchteten Becken. Besonders bei schräg einfallender Morgen- oder Abendsonne.

-Panzerwelse (vermutlich Corydoras aenaeus albino oder C.paleatus albino)

passen grundsaätzlich prima in das Becken. wobei eine Gruppe von 5 Tieren in meinen Augen noch deutlich zu klein ist.

Fazit:
-Die Krebse
würde ich sofort aus dem Becken herausnehmen. Ansonsten werden sie (bei der im Becken herschenden Temperatur, s. Algerichs Post) maximal ein Jahr leben und dann aussterben. Wahrscheinlich "verschwinden" sie wesentlich früher... Und in der Zeit naschen sie evt. noch so manche Flosse... Evt könnt Ihr ja in Eurem alten 60er ein Krebsparadies NUR für die Krabbler einrichten.

-Den Stachelaal
würde ich aufgrund des ungeeigneten Bodengrundes und des viel zu hellen Beckens ebenfalls abgeben. Wenn er denn unbedingt bleiben soll, wäre eine ordentliche Laubschicht (s.o) Pflicht. Das bliebe aber immer noch eine Krücke und keine wirklich gute Lösung...

-Die Kugelfische
würde ich persönlich auch eher abgeben. Wenn sie bleiben sollen, dann solltet Ihr Euch unbedingt um eine gut gehende Schneckenzucht kümmern. 2-5 Schnecken pro Fisch und Tag sollten schon zur Verfügung stehen. Und bis die Schnecken-Zucht läuft, Schnecken aus anderen Quellen besorgen. Ich habe EINMAL einem ganzen Trupp von Zwergkugelfischen die völlig überwachsenen Zähne gekürzt (ist halt mein Job sowas...). Das möchte ich möglichst nie wieder müssen. Die Prozedur (und die davor liegende Hungerkur) hat nur die Hälfte der Tiere überstanden.

-Die Glaswelse:
Mir wären Neon, Guppy und Molly als Arten des freien Wassers schon (reichlich) genug. Wenn es sich um K.minor handelt, wäre die (zusätzliche) Haltung der Glaswelse aber durchaus möglich. Dann aber bitte auf mindestens 10 Tiere aufstocken und für die nötigen Änderungen beim Pflanzenwuchs sorgen. S.O.
Sollt es sich um K..bicirrhis handeln, würde ich sie -auch wenn es schwer fällt-abgeben.

-Mollys, Neons, Guppys
kein Problem bei Anpassung der Bepflanzung.

-Panzerwelse, Dornaugen, Antennenwels
ebenfalls kein Problem (ausser dem Antenni-Nachwuchs) bei Anpassung der Bepflanzung und zusätzlicher Schicht Herbstlaub. Bei mir wäre es allerdings nur eine Bodenfischart (evt. + einen Ancistrus) und davon dann 20-25 Stück. Muss man aber nicht so machen...

So jetzt tun mir die Finger weh und ich mache erst einmal Schluß. Das ich mich nach einem langen und harten Arbeitstag hinsetze und so einen Monsterpost schreibe, verdeutlicht hoffentlich, dass mir das Thema wichtig ist und das ich Euch wirklich nicht nur schnell (dazu tippe ich viel zu langsam) fertig machen will.

Tschüß und gute Nacht,
Schneckinger

Edit:
Einige meiner Aussagen "doppeln" sich jetzt mit Algerichs und Wasserwelts Posts. Das liegt daran, das ich an dem Text eine gute Stunde getippt und gefeilt habe. Bin halt der SCHNECKinger. Aber unsere Meinungen liegen ja ziemlich auf einer Linie. Und vielleicht hält ja doppelt (bzw. dreifach) gemoppelt umso besser ;-)


Geändert von Schneckinger (11.01.2018 um 07:41 Uhr)
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Alt 11.01.2018, 00:27   #14
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Hallo Isabell,

zu dem restlichen Besatz wurde ja schon genug geschrieben. Bei einem Stachelaal sollte man sich nicht davon täuschen lassen, dass das Maul so spitz und die Maulöffnung so klein aussieht. Ich habe mir vor etlichen Jahren auch von einem Händler einen Gürtelstachelaal (Macrognathus circumcinctus) aufschwatzen lassen. Mit knapp 20cm für einen Stachelaal auch nicht wirklich groß, aber so ziemlich jeder Jungfisch inklusive dem einen oder anderen Neon ist darin verschwunden als er etwas größer wurde. Leider oder zum Glück ist er dann nach etwas über einem Jahr aus unbekannten Gründen verstorben.

Der, den Du hast, ist aber ganz sicher kein Gürtelstachelaal, sondern wie Wasserwelt auch schon bemerkt hat, zweifelsfrei ein Bänder- bzw. Zebrastachelaal (Macrognathus zebrinus).
Man findet im Netz erstaunlich wenig und Widersprüchliches zu dieser Art. Von sehr bescheidenen Endgrößen von 10cm (womit er zu den kleinsten Arten gehören würde) über 20cm, 50cm bis hin zu 100cm findet man fast alles.
Die 50-100cm sind wohl Unsinn und eher Verwechselungen z.B. mit Marmorstachelaalen (auch "irgendwie" beige mit braunem Muster ). die 10cm kommen wohl daher, weil vor über 100 Jahren mal ein Naturforscher ihn der Art Macrognathus pancalus zugeordnet hatte.

Alle Suchmaschinentreffer sehen eher nach irgendwo abgeschrieben und "nicht genaues weiss man nicht" aus, wirkliche Haltungsberichte Fehlanzeige.

Die Krönung ist dabei ein Treffer auf interaquaristik.de:

Zitat:
Aufgrund seiner Größe von ungefähr 10 cm rechnet man den Zebrastachelaal, ähnlich wie den Feueraal, zu den größeren Stachelaalen.....Experten und Züchter raten zu einem Aquarien mit den Maßen von mindestens 60 – 100 cm sowie einem Fassungsvermögen von 54 l
Das erste Zitat findet man mit einer 0 mehr an anderer Stelle, ebenso wie die 10cm. Da hat der Schreiber sich wohl gedacht, wenn er beide Angaben in einem Satz zusammen fasst, wird das schon passen und ein 54L Becken (was wohl eher selten 100cm lang sein dürfte) passt dann ja auch irgendwie für einen "größeren Stachelaal"

Für einen Stachelaal zuviel viel "Wundertüte" als dass es das Risiko einer Haltung zusammen mit eher kleinen Fischen und Garnelen wert ist.


Geändert von Hero (11.01.2018 um 00:31 Uhr)
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Alt 11.01.2018, 13:50   #15
Isabell-
 
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Hallo Ihr Lieben

Vielen dank für Eure Informationen und Ratschläge.

Wir werden uns nun auf jeden Fall von unseren 2 Kugelfischen und dem Aal, was auch immer er nun auch genau sein mag, trennen.

So step bei step, werde ich auch versuchen die Antennenwelse mit Babys raus zu angeln, bzw. einzufangen und sie der Zoohandlung geben.

Unseren 3 - 4 Krebsen würden wir, sobald Mayas Nano frei ist, dort ein neues zu Hause als Artenbecken gestalten.

Bei den Glaswelsen bin ich mir noch sicher, ob wir sie auch abgeben oder aufstocken.

Einen Teil des Beckens werden wir noch etwas dichter bepflanzen um eine etwas dunklere Zone zu bekommen. Welche Pflanzen würdet Ihr dafür empfehlen ?

Liebe Grüße

Isabell
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Alt 11.01.2018, 14:04   #16
Algerich
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Hallo Isabell,

war Mayas Nano nicht ein 30-Liter-Becken? Das ist für diese Krebse keine gute Wahl. Du hast doch selbst schon beobachtet, welche Sprünge ein solcher Krebs beherrscht - da wären 60cm Kantenlänge weitaus geeigneter.

Gelegentlich hört oder liest man etwas von "Horror-CPOs", die ihren gesamten Beibesatz niedergemetzelt haben sollen. Ich kann den Zusammenhang nicht beweisen, aber fast immer waren das Tiere, die in Becken von weniger als 54 Liter gehalten wurden.

Bitte überlege, ob Du nicht doch diesen weiteren Platz erübrigen kannst.

Gruß!

Algerich

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Alt 11.01.2018, 15:07   #17
carpenoctemtom
 
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Hallo Isabell,

schön wenn Du das so umsetzt, dann spricht auch meiner Meinung nach nichts dagegen, die Glaswelse auf 10 aufzustocken, als Pflanzen z.B. Vallisnerien oder Wesserpest.

Die CPO würde ich inzwischen auch eher in ein 54l Becken umsetzen, da fliegt doch noch eins bei Euch rum, glaube ich gelesen zuhaben.

Tritt das doch an Deine Tochter ab, und dann bastelt Ihr Euch bestimmt ein tolles CPO-Artbecken.

Das werde ich übrigens auch mit meinem ja auch noch neuen CPO-Paar machen, sobald/falls mein Weibchen erstmal seine Jungen gehabt hat...

Gruß Tom

Edit: Man das ist echt ungewohnt mit Anrede und Gruß...

Danke: (1)

Geändert von carpenoctemtom (11.01.2018 um 15:13 Uhr)
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Alt 11.01.2018, 16:29   #18
Isabell-
 
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Hallo Algerisch, hallo Tom

Stimmt, gute Idee... Maya bekommt das 60ltr. Becken...

und vielleicht Hanna den Nano...
Was könnte man denn überhaupt in solch einen nano mit 30ltr. einsetzen und das nicht an Tierquälerei grenzt ?

LG
Isabell
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Alt 11.01.2018, 16:35   #19
Morfie
 
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Hallo Isabell,

auf jeden Fall Zwerggarnelen, Schnecken oder einen einzelnen Kampffisch.

Es gibt aber auch bestimmte Fische, die sich in so wenig Platz wohl fuehlen. Aber da muessen sich andere zu Wort melden, da kenne ich mich nicht aus.

Lass dich nur bitte nicht von den sogenannten Nanofischen in Tierhandlungen verleiten,die brauchen næmlich fast alle viel mehr Platz.

LG Kirsten

Danke: (1)
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Alt 11.01.2018, 16:37   #20
carpenoctemtom
 
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Hallo Isabell,

Garnelen, Schnecken und (da mach ich mich wahrscheinlich wieder anbeliebt) evtl. 1,3 Endler Guppies.

Oder statt der Guppies einen Kampffisch, aber die sollen evtl. mal Garnelen zum fressen gern haben, habe ich aber selbst noch nicht probiert.

Oder ganz auf Fische verzichten und eine größere Menge Garnelen, die sind dann so wuselig, dass es keine Fische braucht. Für den Anfang vielleicht sogar die beste Idee von mir. Und läßt sich auch wieder entsprechend toll gestalten...

Die Zwerggarnelen würd ich dann versuchen von privat zu kaufen. Da sparst Du ne Menge Geld, oft sind die viel günstiger als im Laden.
In meinem 30l Nano gings genauso los, 30+ Garnelenmix von ner Züchterin für 7,50€. Inzwischen (ca. 1,5 Jahre) haben die sich selbst auf 80+ aufgestockt. Da sind dann natürlich nicht nur rote, etc. Garnelen dabei sondern der überwiegende Teil ist farblos. Aber die scheinen sich so stabilisiert zu haben und sehr wohl zu fühlen. Und rumschwimmen tun dann auch ständig welche. Ich hab dann irgendwann begonnen auch gezielt schöne Farben raus zufangen und extra auf Farbe in anderen Becken zu züchten.

Gruß Tom

Danke: (1)

Geändert von carpenoctemtom (11.01.2018 um 16:55 Uhr)
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