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Alt 14.07.2018, 20:29   #1
hotte76
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Standard Kompletter Neuaufbau 240l Juwel Rio

Folgende Angaben ermöglichen eine zeitnahe und umfassende Antwort deiner Frage. Bitte trage unterhalb der Punkte deine Werte ein:




- Größe des Beckens?
Antwort:240l

- Maße des Beckens (L x B x H) ?
Antwort:

- Wie lange läuft das Becken?
Antwort: Komplette Neueinrichtung

- Wasserwerte (pH-Wert, Nitritwert, KH-Wert, Gesamthärte, Nitratwert und Temperatur)
Antwort:
KH: 7,1
GH: 7,5
PH: 7,62
Nitrat: <1
Nitrit: <0,01


Alle Werte sind Angaben des örtlichen Stadtwerkes

Eigene Beschreibung / derzeitiger Besatz / Fragestellung:
Ich habe mein Wohnzimmer renoviert und möchte jetzt das 240l Becken neu aufbauen. Für die Renovierungszeit wurde es komplett ausgeräumt.

Da ich tageweise beruflich unterwegs bin (Außendienst) und über einen Futterautomaten füttern muss, möchte ich gern meinen Besatz auf "relative Anspruchslosigkeit" der Bewohner ausrichten.

Momentan weiß ich gar nicht was ich einsetzen möchte. Was sind wirklich anspruchslose Fische, die also auch mal leicht schwankende Wasserwerte verzeihen?
Ich habe zwar schon 10+ Jahre Aquarien, aber sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Ehrlich gesagt am längsten hatte ich 2 Prachtschmerlen, die mir leider ein Händler angedreht hatte, trotz meiner 240l (was ja zu klein ist). Aber auch in der Literatur gab es da unterschiedliche Angaben.
Aber die Fische hatte ich viele Jahre (7 glaube ich) bevor ich sie abgegeben habe.
Die waren sehr problemlos und hatten sich (im Rahmen der Beckengröße) toll entwickelt.
Als Bodentiere hätte ich gern Garnelen, ich dachte da an Amanos, die ich echt schön finde. Kann man da orange Zwergflusskrebse dazusetzen?

Was würdet ihr mir empfehlen?

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Alt 14.07.2018, 20:45   #2
dumdi65
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Standard

Hallo Hotte.

Recht problemlose ische dafür wären meiner Meinung nach ein Pärchen Macropodus opercularis, der Paradiesfisch und dazu eine Gruppe Tanichthys albonubes, der Kardinalfisch.

Gruß Balu
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Alt 14.07.2018, 20:58   #3
Algerich
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Hallo Hotte,

bei Krebsen würde ich immer zu einem Artbecken neigen, muss aber einräumen, dass ich die Kombination mit Amano-Garnelen nicht probiert habe. Ein CPO-Paradies kannst Du ab 54 Liter aber natürlich auch im größeren Becken aufbauen.

Ansonsten finde ich die Empfehlung von Balu sehr durchdacht. Wenn es doch eher Südamerika sein soll wirst Du auch mit einem Trupp Panzerwelse und einem Schwarm Salmler schöne Ergebnisse erzielen können (schau Dir einmal Bilder von ausgewachsenen Brillantsalmlern, Moenkhausia pittiere an: mein absoluter Favorit unter den Salmlern, man darf sich nur nicht von dem unscheinbaren Aussehen der Jungtiere täuschen lassen). Natürlich kann man die auch statt mit Panzerwelsen mit Amanos vergesellschaften.

Gruß!

Algerich
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Alt 14.07.2018, 23:51   #4
hotte76
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Hallo,

erstmal vielen Dank für die Vorschläge.
Das mit dem Paradiesfisch ist ein guter Vorschlag, das wäre ein schöner "Hingucker".
Der Kardinalfisch kommt leider nicht in Frage, denn er verträgt keine höheren Temperaturen als 22-23°. Ich habe eine Dachgeschosswohnung. Das Aquarium steht zwar nicht im Lichtkegel, aber im Wohnzimmer sind im Hochsommer schon mal 25/26 Grad und damit auch mal im Becken.

Ich mag das Gabelschwanz-Blauauge sehr (Pseudomugil furcatus).
Würde sich das mit den Paradiesfischen vertragen? Die Blauaugen sind ja friedlich....

Dann wäre meine 1. Besatzidee:

2 Paradiesfische (Pärchen)
8-10 Gabelschwanz-Blauaugen
Ein Trupp Amanos (~10 Stück)
1-2 CPOs

Die CPOs vertragen sich ja mit den flinken Amanos.

Ich werde das Becken entsprechend mit vielen Verstecken ausrüsten und für meine "Bodenbewohner extra entsprechend aufbauen. Welse hatte ich die letzten Jahre (Antennenwelse). Tolle Tiere aber ich hätte jetzt gern was anderes am Boden.

Meine Fragen noch:

1. Wäre der Besatz so ok?
2. Ist das genug? Wirkt das Becken damit gut besetzt?
3. Gibt es eine asiatische Alternative zum CPO?
Alle anderen Bewohner kommen ja aus Asien
Als Alternative kommen nur "friedliche" Krebse in Frage, die mir nicht das
Aquarium umgraben oder meine Pflanzen fressen....
4. Welcher Bodengrund? Sand? Kies? 2mm Körnung?

Vielen Dank schonmal.
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Alt 15.07.2018, 06:47   #5
dumdi65
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Hallo Hotte.

Die Kardinäle vertragen schon höhere Temperaturen, nur eben nicht das ganze Jahr über.

Der Vorteil gegenüber den Gabelschwanz Blauaugen wäre das du das Becken ohne Heizung betreiben könntest.Ein klarer Vorteil wenn man nicht ständig zuhause ist.

Als Bodenbesatz würde ich bei den Amano bleiben. CPO sind da nicht unbedingt die gute Wahl. Ein Krebs hat Scheren die er auch einsetzt wenn es nötig ist. Zumal die Krebse für die Paradiesfische auch Futter wären. EIne Auseinandersetzung zwischen Fisch und Krebs wäre da vorprogramiert.

Gruß Balu
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Alt 15.07.2018, 09:15   #6
hotte76
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Hallo Balu,

zäumen wir das Pferd mal von der Seite auf:

Am Boden sind CPOs und Red-Fire Garnelen "gesetzt". Nach einer Recherche bin ich doch auf Red Fire "gewechselt",
weil die einfacher zu halten sind, sich besser vermehren (brauchen kein Brakwasser) und wohl recht gut mit CPOs zu halten sind.
Und selbst wenn mal ein CPO eine langsame Garnele erwischt, ist es nicht so tragisch, weil die sich ja auch stark vermehren.
Damit wäre der bodennahe Bereich "besetzt".
Wieviele CPOs und Red Fires? Ich dachte bei den CPOs an 1m, 2w und an 10-15 Red Fires zum Anfang?

Davon ausgehend das ich das so möchte, was für Fische könnte ich dazu nehmen?
Ich hätte gern einen Schwarm kleinere Fische und ein Pärchen etwas größere als "Hingucker".

Was würdet ihr vorschlagen?

Danke

Hotte76

Editiert: 10:19 Uhr

Geändert von hotte76 (15.07.2018 um 10:19 Uhr)
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Alt 15.07.2018, 11:32   #7
dumdi65
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Hallo Hotte.

Ich würde CPO's nicht in ein Gesellschaftsbecken geben. Die Gefahr bei Krebsen ist einfach zu groß das es nicht wie gewünscht läuft. Ein Krebs wird ruppig sobald jemand seine Höhle oder sein Versteck versucht zu betreten.

Gruß Balu
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Alt 15.07.2018, 11:56   #8
Birka
 
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Zitat:
Zitat von dumdi65 Beitrag anzeigen
Hallo Hotte.

Ich würde CPO's nicht in ein Gesellschaftsbecken geben. Die Gefahr bei Krebsen ist einfach zu groß das es nicht wie gewünscht läuft. Ein Krebs wird ruppig sobald jemand seine Höhle oder sein Versteck versucht zu betreten.

Gruß Balu

@Hotte, hallo


ich stimme Balu absolut zu - CPO s und Fische sind eine ganz schlechte Kombi.

Kenne keinen Fall, wo das auf die Dauer gut gagangen ist.



Wenn du dein Herz an CPO s gehängt hast - in einem 54 l Standartbecken , nur als Artbecken eingerichtet, sind die Tiere gut untergebracht, und wenn die Einrichtung entsprechend strukturiert ist - Tonröhren u.Ä. - wirst du dich da über Nachwuchs freuen können.



Die Amanos als Bodenbesatz für dein größeres Becken sind natürlich o.k. - wobei es bei mir so war, dass sich meine nach dem damaligen Umzug vom 240 er Becken ins 330 er Becken, mit anderem Fischbesatz als vorher leider auch fast immer versteckt haben.

Offensichtlich haben sich die Amanogarnelen mit den Maronibuntbarschen , oder auch den Rotkopfsalmlern im 330 er nicht wohlgefühlt.

Schade, da sie vorher durchaus präsente Tiere waren.


Du liest - auch bei Fischen und Amanos sollte man etwas auf Verträglichkeit der Arten achten
Birka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2018, 13:00   #9
hotte76
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Hallo nochmal.

OK, da ich mich dieses mal zwingen will auf die Erfahrung anderer zu hören.....
Dann eben leider keine CPOs.
Ich bin derzeit noch viel am rumlesen, also entschuldige ich mich schon mal für das etwas sprunghafte

Ich habe mich nochmal in das Thema "Heizungsloses Becken" eingelesen und finde das doch ganz spannend für meine Anwendung. Hier im Wohnzimmer sind immer zwischen 18 und 25 Grad, in extremen Sommern leicht mehr.

Also die Paradiesfische scheinen ja perfekt dafür.

Als Beifisch wird tatsächlich oft der "Kardinalsfisch" empfohlen.
Aber... die "normale" oder die "vietnamesische Variante"?
Letztere soll etwas besser mit Temperaturen klarkommen, richtig?

Als Bodenbewohner kommen die Red Fires ja mit obigen Temperaturen auch klar.

Das ergäbe dann folgenden Besatz:

- Paradiesfische

(Ein Pärchen? Oder mehr im Becken? Habe von 5 gelesen (2m/3w).
Geht das? Können die beiden m's Reviere bilden? Oder gibt das Ärger?

- Kardinälchen (Was gibt es noch für ähnlich anspruchslose Fische? Brokatbarben? würden die auch gehen?)

10 Stk?

- Red Fire

Ich werde so 10-15 nehmen

Frage: Ist das Becken damit gut besetzt? evtl. noch ne 2. "Bodenart"? Evtl. noch eine weitere Garnelenart?

Danke schonmal, dann wird es wohl ein Asien-Becken ;-).

Geändert von hotte76 (15.07.2018 um 13:09 Uhr)
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Alt 15.07.2018, 14:16   #10
dumdi65
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Hallo Hotte.

Du Hast ein StandartBecken? 120x40x50?

Erst die Red Fire: Bei einer max Größe von 3 cm pro Tier würdest du bei 10-15 sie die ersten 3 bis 4 Monate nicht sehen. Würde da schon mit 25 bis 30 Tieren anfangen.

Brokatbarben wären auch eine Idee, nur dann eben eine kleinere Gruppe,max 10 Tiere, auf keinen Fall mehr.

Oder Kardinäle kannst auch die ganz normalen nehmen, in deren natürlichem Biotop schwanken die Temperaturen auch von unter 10 bis an die 30 Grad. Da sollte fürs erste eine Gruppe mit 20 Tieren reichen.

Die Paradiesfische. Ein klarer Fall von nur ein Männchen mit 2 Weibchen. Mehr würde ich nicht zusammensetzen.

Gruß Balu
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