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Alt 03.09.2018, 09:24   #21
Mattenpaule
 
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Ein "Hallo" an die Leser,

ohne dadurch jetzt Neulinge in der Pflege von Panzerwelsen verwirren zu wollen, möchte ich aufgrund eigener Erfahrung anmerken, daß es in Bezug auf mittelgroß und größer werdende Panzerwelsarten (Endgrößen ab 5 cm Körperlänge und mehr) nicht zwingend erforderlich ist, diese tagtäglich zu füttern.
Diese Aussage bezieht sich jetzt aber ausschließlich auf adulte, gut eingewöhnte und gut "grundgenährte" Exemplare.

Die in aller Regel größeren und rundlicheren Weibchen sollten stets, auch noch am Folgetag einer Fütterung, eine leicht gerundete Bauchlinie haben, die Männchen zumindest noch eine gerade Bauchlinie.
Dazu ist es unerläßlich, den richtigen Mix und die richtige Menge an gut geeigneten und zugleich gerne angenommenen Futtersorten zu finden.
Etwas(!) Mulm oder stellenweise ausgesuchtes Laub auf dem Boden sind bei der Pflege von Corydoras immer von Vorteil.
Ausschließlich Sand als Bodengrund ist sowieso unerläßlich.

Die beiden Metallpanzerwelse auf den Fotos in Beitrag #8 sind auch meiner Meinung nach zu mager.

Zustand und aktuelle Verfassung seiner Pfleglinge kann man einzig durch geduldige und genaue Beobachtung auf der Basis von hinreichend viel Sachkenntnis kennen- und abschätzen lernen.
Und es schadet zudem nicht, mal - selbst austausch-, kritik- und lernbereit - erfahrene(re) AquarianerInnen nach deren Erfahrungen und Meinungen zu fragen.

Grüße
Frank

Geändert von Mattenpaule (03.09.2018 um 09:32 Uhr)
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Alt 03.09.2018, 11:01   #22
Birka
 
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Zitat:
Zitat von Mattenpaule Beitrag anzeigen
Ein "Hallo" an die Leser,

ohne dadurch jetzt Neulinge in der Pflege von Panzerwelsen verwirren zu wollen, möchte ich aufgrund eigener Erfahrung anmerken, daß es in Bezug auf mittelgroß und größer werdende Panzerwelsarten (Endgrößen ab 5 cm Körperlänge und mehr) nicht zwingend erforderlich ist, diese tagtäglich zu füttern.
Diese Aussage bezieht sich jetzt aber ausschließlich auf adulte, gut eingewöhnte und gut "grundgenährte" Exemplare.

Die in aller Regel größeren und rundlicheren Weibchen sollten stets, auch noch am Folgetag einer Fütterung, eine leicht gerundete Bauchlinie haben, die Männchen zumindest noch eine gerade Bauchlinie.
Dazu ist es unerläßlich, den richtigen Mix und die richtige Menge an gut geeigneten und zugleich gerne angenommenen Futtersorten zu finden.
Etwas(!) Mulm oder stellenweise ausgesuchtes Laub auf dem Boden sind bei der Pflege von Corydoras immer von Vorteil.
Ausschließlich Sand als Bodengrund ist sowieso unerläßlich.

Die beiden Metallpanzerwelse auf den Fotos in Beitrag #8 sind auch meiner Meinung nach zu mager.

Zustand und aktuelle Verfassung seiner Pfleglinge kann man einzig durch geduldige und genaue Beobachtung auf der Basis von hinreichend viel Sachkenntnis kennen- und abschätzen lernen.
Und es schadet zudem nicht, mal - selbst austausch-, kritik- und lernbereit - erfahrene(re) AquarianerInnen nach deren Erfahrungen und Meinungen zu fragen.

Grüße
Frank

ich ergänze mit eigenem Wissen, Beobachtungen und Gedanken zum Text :
Es ist "im Prinzip " richtig, was Frank geschrieben hat.
Man müßte eine größer werdende Coryart nicht täglich füttern.

Aaaaaber :

Diese Ausführungen werden vermutlich eben doch zumindest jeden Einsteiger verwirren . und aus dem sich vielleicht gerade angeeigneten Grundkonzept bringen
( sorry Frank )


Deshalb weiterhin meine grundsätzlichen Tipps zur Coryfütterung :
Egal, um was für eine PW Art es sich handelt :
Die Panzerwelse täglich füttern, abwechslungsreich und so, dass es auch in der Tat den Corys zugute kommt.
Man muß das wirklich genauestens beobachten - gerade Lebendgebärene wie Guppys, Platys , aber auch größere Barben /Barscharten , futtern den PW schnell alles weg.

Die Corys sind immer langsame , gemächliche Fresser - sie gründeln nach der "Hauptmahlzeit " noch lange im Sandboden nach den letzten Futterresten.
Wenn man "gefräßigen Beibesatz " hat, sollte man testen, wo man das Coryfutter am besten plaziert.
Ich z.B. lege es schon seit ewigen Zeiten unter zuhilfenahme eines Löffels mit langem Stil (Eislöffel) unter die Coryunterstände - sprich Wurzeln, breitblättrige Pflanzen .
Und - obwohl ich seit 2 Jahrzehnten verschiedene PW Arten pflege - ich füttere täglich - ungeachtet der Tatsache, dass ich inzwischen natürlich zwischen wohlgenährt, adult (ausgewachsen), größeren und kleineren Coryarten unterscheiden kann.
Meine PW - egal ob eine Zwergrasse oder größer als 5 cm Werdende- sehen immer alle wohlgenährt aus - wuseln und schwimmen eifrig durchs Becken - und schenken mir von Zeit zu Zeit Nachwuchs
( welcher sich eben vorher clever versteckt hat )


Ich kann ziemlich sicher davon ausgehen, dass diese beschriebene abwechslungsreiche tägliche Fütterung verschiedener Coryarten richtig und gut für Panzerwelse ist .
Übrigens - wenn Nachwuchs auftaucht - meist ab der halben Endgröße der jeweiligen Art erstmalig richtig zu sehen - füttere ich die gesamten Corys 2 x täglich.

Die Kleinen kommen dann schnell hoch - sie entwickeln sich prächtig - wachsen und sind rundlich
Birka ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 03.09.2018, 11:44   #23
Mattenpaule
 
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Hallo, Birka,

ich möchte und kann Dir in der Sache in keinster Weise widersprechen.
Wollte hier nur ausführen, wie es mit der entsprechenden Umsicht und Erfahrung auch gut funktionieren kann.

Ich setze mittlerweile nur noch ruhige und zurückhaltende Arten zu den Corydoras dazu, und füttere letztere trotzdem weiterhin ganz gezielt.

Auch auf diese Weise vermehren sich die Welse (derzeit pflege ich ausschließlich C. panda) kontinuierlich in kleinsten Stückzahlen ganz von selbst.

Bezogen auf Neulinge in der Panzerwelspflege sind und bleiben Deine Ausfûhrungen zum Thema auf jeden Fall die grundsätzlich besser geeigneten und in der Praxis mit größerem Erfolg umsetzbaren.
Gar keine Frage.

Sei gegrüßt
Frank

Danke: (1)
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