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Alt 29.08.2020, 10:57   #1
Neubi
 
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Standard Besatz für 60l Becken bei ph 7,9

Folgende Angaben ermöglichen eine zeitnahe und umfassende Antwort deiner Frage. Bitte trage unterhalb der Punkte deine Werte ein:

- Größe des Beckens?
Antwort: 60l

- Maße des Beckens (L x B x H) ?
Antwort: 60cm x 30cm x 34cm

- Wie lange läuft das Becken?
Antwort: wird erst in Betrieb genommen

- Wasserwerte (pH-Wert, Nitritwert, KH-Wert, Gesamthärte, Nitratwert und Temperatur)
Antwort: Ich gebe euch jetzt mal die Werte unseres Trinkwassers durch... pH: 7,9
Nitritwert: <0,01
KH-Wert: 8,5°dH
Gesamthärte: 8,6°dH
Nitratwert: 2,4
Leitfähigkeit: 254
Temperatur: die richtet sich dann nach dem Besatz, würd ich sagen


Eigene Beschreibung / derzeitiger Besatz / Fragestellung:
Hallo liebe Aquarienexperten,

ich hatte früher Aquarien, 60 und 150l. Die waren bewohnt von Maronibuntbarschen, Neonfischen, Keilbäuchen und Ohrgitterharnischwelsen. Also Fische, die eher weiches Wasser bevorzugen. Ein paar Jahre liefen die Auqarien gut. Die Pflanzen wuchsen wunderbar, die Fische waren gesund und die Barsche balzten sogar. Dann kam ein Umzug, dazu neue Wasserwerte und irgendwann stellten sich die Blaualgen ein. Ich habe alles versucht, habe an den Wasserwerten herumgeschraubt, versuchte mit Düngung die Pflanzen besser zu versorgen, etc. Die Blaualgen waren immer da und meistens überwucherten sie in kürzester Zeit alles. Irgendwann habe ich aus Frustration das Handtuch geschmissen und alle Tiere verschenkt und das Aquarien-Zeug in den Keller verräumt.

Jetzt habe ich Kinder und die wünschen sich sehnlichst ein Aquarium. Auch ich kann mich mit dem Gedanken wieder anfreunden. Ich würde mit einem kleinen Aquarium anfangen und sehen, wie das läuft, bevor ich mich vielleicht irgendwann wieder über ein größeres traue....

Auf jeden Fall möchte ich jetzt von Anfang an den Besatz auf die Wasserwerte anpassen, die wir hier haben. Ich habe keine Lust auf das Werkeln mit Osmoseanlage. Wenn es geht, dann soll das Aquarium mit Wasser aus der Leitung funktionieren (das bei uns direkt vom Berg kommt und als Trinkwasser hervorragend ist).

Ich habe über die Jahre den Überblick verloren über die verschiedensten Besatzmöglichkeiten und bitte daher um euren Rat
Ein paar kleine Fischlein wären schon schön, bin aber auch Schnecken und Krebstierchen aller Art freundlich gesinnt. Nur Frösche möchte ich nicht im Aquarium halten, die hab ich eh schon draußen im Teich.

Liebe Grüße,
Sigrun
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Alt 29.08.2020, 11:27   #2
dumdi65
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Hallo Sigrun,

und herzlich Willkommen im Forum und im wiederentdeckten Hobby.

Wenn das Aquarium auch für die Kinder sein soll würde ich dir bei deinen Werten einen mix aus Lebendgebärenden und Neocaridina Garnelen empfehlen.

Artvorschläge folgen
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Alt 29.08.2020, 11:27   #3
Gast1
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Hallo Sigrun,

der Möglichkeiten sind da einige.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass das Aquarium auch für Kinder sein soll, denke ich wären Lebendgebärende Zahnkarpfen ideal. Sie sind agil und in vielen Fällen farbenprächtig, es gibt also für die Kinder etwas zu sehen. Nachwuchs stellt sich sich auch schnell ein, also auch wieder etwas für Kinder.

Vielleicht möchtest Du Dir hier einen ersten Überblick über geeignete Arten verschaffen, wobei die angegebenen Beckengrößen relativ zu sehen sind.

Es gibt aber natürlich auch noch andere Möglichkeiten beispielsweise
  • Honigguramis (T. chuna) mit Corydoras habrosus oder anderen Zwergpanzerwelsen
oder
  • 1 Paar Zwergbuntbarsche z.B. A. borelli mit einer Gruppe kleiner Salmler oder Bärblinge wie z.B. H. amandae/ Feuertetra.
(Hat sich mit Balus Post überschnitten)

Geändert von Gast1 (01.09.2020 um 14:42 Uhr) Grund: Tippfehler-nie findet man alle
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Alt 29.08.2020, 11:41   #4
dumdi65
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Da hatten Maik und ich wieder mal fast die gleiche Idee.
Auch diese Seite hier

https://lebendgebaerende.info/poeciliidae/

beschäftigt sich mit Lebendgebärenden.

Als Garnelen könntest du bei vielen Arten einen Trupp Neocaridina davidii dazu gesellen.
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Alt 29.08.2020, 11:53   #5
Neubi
 
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Dankedanke für die raschen Antworten!

Tatsächlich habe ich Red Fire Garnelen und Funkensalmer bereits einmal gehabt. Die mochte ich sehr, ich bin aber davon ausgegangen, dass die Salmler das Wasser etwas weicher bevorzugen.

Eure Vorschläge finde ich schon sehr ansprechend. Mit Honigguramis oder auch Lebendgebärenden habe ich bisher noch gar keine Erfahrung.
Wie ist das bei euch so, wenn plötzlich viel Nachwuchs da ist? Kann man den auch leicht wieder abgeben/verschenken/verkaufen? Ich habe schon Bedenken, dass das Becken schnell zu überbevölkert wird, falls ich keine Abnehmer finde (ich wohne nicht in der Stadt und die Anzahl der Aquarianer hält sich glaub ich in Grenzen hier).
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Alt 29.08.2020, 12:06   #6
dumdi65
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Ich halte in einem 112 Liter Becken Heterandria formosa und einen Neocaridina davidii Farbmix zusammen. Die H. formosa sind nicht sehr Gebärfreudig. alle 4 Tage max 2-4 Jungfische, und lassen sich auch leicht an Zoohandlungen abgeben. Mein Dealer nimmt mir immer wieder welche ab gegen einen Gutschein. Denke mal wenn du da etwas ein bißchen außerhalb des normalen Besatzes nimmst wirst du mit Abnehmern auch keine großen Probleme haben, auch auf dem Land, wo ich auch wohne. Mein Dealer ist 35km weit weg
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Alt 30.08.2020, 13:25   #7
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Hallo!

Erstmal danke für die Inspiration. Seit gestern bin ich auch intensiv dabei, mich schlau zu machen. Ich habe mir die von euch genannten Fischarten angesehen. Dabei muss ich auch nachforschen, wo ich die überhaupt beziehen kann. Bin - wie bereits erwähnt - am Land zuhause. Die nächsten Fischhandlungen sind eine Stunde entfernt (in Sbg) und wenn ich dorthin fahre, will ich auch erfolgfreich die Fischarten finden, die ich will :-D.

Dann ginge ja noch Versand. Als ich einen Onlineversand durchstöbert habe, bin ich auf Gabelschwanz-Blauaugen gestoßen, die für meine Wasserwerte auch passen könnten.

Jetzt schwanke ich zwischen: Honigguramis mit ein paar Keilfleckbärblingen und Neocaridina-Garnelen ODER
einem Becken mit Gabelschwanz-Blauaugen, Garnelen und einer weiteren, passenden Bodenfischart.

Würde das eurer Meinung nach funktionieren?

Die Heterandria formosa gefallen mir zwar schon auch sehr, aber meine Kinder haben eher Gefallen an den Blauaugen oder Honigguramis gefunden...

Ich werde mir das mit den Lebendgebärenden schon auch noch überlegen, wobei ich mit einem kleinen Australien-Becken derzeit am meisten liebäugle... Gar nicht so einfach...

Liebe Grüße, Sigrun

Geändert von Neubi (30.08.2020 um 14:17 Uhr)
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Alt 30.08.2020, 14:23   #8
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In diesem Fall empfehle ich eine Kombination aus beiden Varianten mit
Honiggurami (T. chuna) mit echten Bodenbewohnern wie Zwergpanzerwelsen (Corydoras). Grund dafür ist die von Dir angegebene Beckenhöhe von 34 cm.

Bei dieser Kombi hast Du oberflächenorientierte Fische (Honigguramis) die aber aber auch das ganze Becken nutzen und echte "Bodenfische" (Corys), die sich nicht ins Gehege kommen. Auch die Aquariengestaltung dürfte bei dieser Besetzung keine Probleme bereiten, sondern lässt sogar viele Möglichkeiten offen.

Falls Du Dich für Honigguramis entscheidest empfehle ich die naturfarbenden, nicht gold- oder rotfarbende, weil Du sonst mit hoher Wahrscheinlichkeit Probleme bei der sicheren Bestimmung der Geschlechter haben wirst.

Geändert von Gast1 (30.08.2020 um 14:47 Uhr) Grund: Tippfehler-nie findet man alle
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Alt 01.09.2020, 13:21   #9
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Danke für die Empfehlung. Ich habe jetzt mal einen neuen Innenfilter für mein Aquarium bestellt, sowie Pflanzen usw.
Ich werde das Zeug glaub ich nächste Woche hier haben und kann mit der Einrichtung beginnen.
Dann grase ich schön langsam die näher liegenden Aquaristikgeschäfte ab nach Bewohnern.
Die Honigguramis gefallen meinen Mädels sehr, also die werden es mit hoher Wahrscheinlichkeit. In Kombination mit Panzerwelsen.
Eine Frage hab ich aber noch: bei den Seiten, auf denen ich mich informiert habe, steht dass Honigguramis bei einem pH bis 7,5 gut klar kommen. Ich hab hier aber 7,9 aus meiner Leitung kommen. Muss ich das Wasser dann wieder mit Erlenzapfen oder Torf weicher machen?
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Alt 01.09.2020, 13:31   #10
dumdi65
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Hallo Sigrun.

Mußt du nicht, aber es schadet nicht mit Laub und Erlenzapfen zu arbeiten. Diese werden den pH auch etwas absenken, aber nur minimal.

Wenn euer Becken dann am laufen ist werden eh Nährstoffe und diverse Salze aus dem Wasser verbraucht, dadurch werden sich die Werte sowieso verändern. Falls du aber die Möglichkeit hast mit Regenwasser zu arbeiten wirst du durch zumischen von diesem am meisten erreichen.
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