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Alt 20.09.2012, 22:11   #1
ginger189
 
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Standard richtiger Besatz für 60l - hartes wasser

Folgende Angaben ermöglichen eine zeitnahe und umfassende Antwort deiner Frage. Bitte trage unterhalb der Punkte deine Werte ein:


- Größe des Beckens?
Antwort: 60l (57x35x30)

- Wie lange läuft das Becken?
Antwort: noch gar nicht

- Wasserwerte (pH-Wert, Nitritwert, KH-Wert, Gesamthärte, Nitratwert und Temperatur)
Antwort: PH-Wert: 7,4; ges. Härte: 16,9°dH; Carbonathärte: 15,3°dH; Nitrat: 9,2 mg/l

Eigene Beschreibung / derzeitiger Besatz / Fragestellung:
Ich bin jetzt 17 und ich finde es ist zeit für mein erstes Aquarium. Leider sind meine Wasserwerte nicht so optimal... Welchen besatz würdet ihr mir vorschlagen? (guppys, mollys, platys gefallen mir nicht so gut)
Ganz liebe Grüße
ginger189 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 20.09.2012, 22:32   #2
Tetraodon08
Standard

Hallo,

schau einmal hier.
Da sind Fische für deine Wasserwerte aufgeführt.
Musst nur schauen, ob sie dann auch für deine Beckengröße geeignet sind.
Am besten noch einmal im Forum nachfragen.
Tetraodon08 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2012, 22:55   #3
Blacky_1
 
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Hallo,
habe selbst vor einem halben Jahr mit einem 60 l Aquarium und hartem Wasser angefangen. Hatte darin 5 Armano Garnelen, 2 Platys und einen kleinen Schwarm Kardinalsfische. Die Kardinalsfische sahen zwar eigentlich zufrieden aus brauchen aber viel Platz zum schwimmen. 60 l waren da schon knapp.

Falls du das Becken noch nicht hast überleg dir aufjedfenfall ob's nicht auch eins mit 80 cm sein kann. Die sind nicht viel teurer und du hast etwas mehr Auswahl und Platz für die Fische.
Blacky_1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2012, 08:38   #4
sanwi
 
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Guten Morgen,
dem kann ich mich nur anschließen. Wenn irgend möglich, fang mit einem wenigstens 80 cm langen Becken an. Du hast einfach mehr Möglichkeiten, es macht auch nicht mehr Arbeit als 60 l und kostet in der Anschaffung nicht soo viel mehr. Außerdem sind größere Becken unempfindlicher gegen geringgradige Überfütterung oder nicht ganz so regelmäßig durchgeführte Teilwasserwechsel. Je mehr Volumen desto toleranter.
Mit 112 l kann man schon echt viel Spaß haben und ist nicht soooo begrenzt in der Auswahl der Fische, kann sich beim bepflanzen und dekorieren besser austoben und letztlich: Kein Fisch beschwert sich, wenn er MEHR Platz hat.
Deine Wasserwerte sind nicht schlechter als die meisten anderen in Deutschland. Mach dich da nicht allzu kirre, es sei denn, die Fische sind als echte Weichwasserfische angegeben.
Gruß
Sandra
sanwi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2012, 08:46   #5
Heikow
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Moin Ginger,

ich sehe das etwas anders. Ein 54Liter Standardaquarium bietet schon einiges. Man kann diverse Arten pflegen. Seien es bestimmte Welsarten, ausgefallene Lebendgebärende, Zwergbuntbarsche... es gibt für 60cm zig Arten, die sich darin sehr erfolgreich pflegen lassen.

Allerdings sollte man sich auf 1-2 Arten beschränken. In so nem Becken würde ich persönlich eine Gruppe Panzerwelse mit kleinbleibenden Salmlern vergesellschaften. Sandboden, Randbepflanzung... Mittig ein zwei Wurzeln, so gesetzt, dass diese Unterstände bieten. Rundherum vielleicht noch ein zwei Echinodorien der kleineren Arten.

Darin würden sich 10 Panzerwelse der Größe von C. panda und so 15-20 kleine Salmler tummeln. Mehr nicht. Ich könnte zusehen, wie die Salmler balzen, wie sich die Corys vermehren. Ich würde einmal in der Woche 50% Wasser wechseln und die Pflanzen etwas im Zaum halten... Einfache und erfolgreiche Aquaristik zum Einstieg.

Die meisten "Probleme" entstehen durch gestresste und damit anfällige Fische. Der Stress entsteht jedoch nicht durch die Aquariengröße, sondern meist durch falsche Vergesellschaftung und unzureichende Wasserpflege.

Dein Wasser ist absolut in Ordnung für die allermeisten im Handel erhältlichen Fische. Da musst Du nix dran machen.
Heikow ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2012, 12:26   #6
sanwi
 
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Hallo Heikow,
genau diese Beschränkung fällt aber als Anfänger echt schwer. Und wenn es dann doch mit einem durchgeht und man der dritten Art nicht widerstehen kann, ist das größere Becken da eben doch etwas toleranter.
sanwi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2012, 13:13   #7
Heikow
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Moin Sandra,

das aber ist eine Sache der Vernunft und der Einstellung. Und mal ehrlich, wie viel mehr geht denn überhaupt in 80cm ? Der Fischmischer ist da genauso schnell an den Grenzen angelangt wie auf 60cm. Das macht den Kohl nun wirklich nicht fett.

LG

Heiko
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Alt 21.09.2012, 13:18   #8
sanwi
 
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80 cm sind fast doppelt soviel Volumen wie 60 cm.
Aber letztlich ist es, wie du sagst, eine Einstellungssache. Bloß denke ich halt, dass man als Anfänger einfach noch eine etwas andere Einstellung hat als als altgedienter Aquarianer, wie du einer bist.
In meinem ersten 112 l Becken hatte ich vor 8 Jahren 1 Pärchen Zwergfafis, einen Schwarm Keilfleckbarben, 8 Metallpanzerwelse und einen Antennenwels. Das ging ziemlich gut und hat meine anfängliche Neugierde auf verschiedene Arten erstmal befriedigt. Für ein 60 l Becken wäre das etwas happig gewesen und zumindest mir hätten nur 2 Arten am Anfang einfach nicht gereicht. Na ja, die vier Arten haben mir auch nicht gereicht und somit kamen relativ bald noch 2 Becken dazu.... Insofern hast du Recht: Dann kann man auch mit einem 60l Becken anfangen.
sanwi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2012, 14:03   #9
Farina
 
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Hallo,
ich bin auch Anfänger und habe mit einem 54L-Aquarium angefangen (habe das intakte Aquarium auf dem Sperrmüll gefunden ) und ich habe vier Arten vergesellschaftet: 11 Neonsalmer, 3 Papageienplatys, 4 Ohrgitterharnischwelse und 2 Zergkrallenfrösche. Und es funktioniert super. Aber natürlich ist man bei der Auswahl der Fische schon eingeschränkt. Es gibt auch ein Buch von GU über 60L-Aquarien mit Besatz- und Einrichtungsbeispielen. Daran habe ich mich orientiert, wobei meiner Meinung nach dort zu viele Tiere für ein Becken vorgeschlagen werden.
http://www.gu.de/buecher/tierbuecher...en---60-liter/
Farina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2012, 14:08   #10
Heikow
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Moin Sandra,

Die Frage ging explizit um ein 54er Becken. Und diese sind nicht per se zu klein. Es gibt, wie erwähnt, etliche vernünftige Besatzkombinationen dafür. Man muss jemandem, der ins Hobby einsteigt, diese Größe nicht ausreden. Viel eher ist es doch gefragt, wie man dann daraus etwas funktionierendes macht. Immerhin bedeuten 58 Liter mehr Volumen sowohl bei der Einrichtung als auch jede Woche mehr Arbeit. Es sind dann nicht mehr 3 Eimer Wasser sondern 6 Eimer pro Woche. Es muss bei gleicher Höhe rund 50% mehr Bodengrund gewaschen werden, der finanzielle Aufwand ist höher. Und, für mich das wichtigste Argument, ein 112 Liter Becken ist im Ernstfall aufwändiger bei einem Neustart als ein 54er. Ein 54er setz ich in zwei Stunden neu auf. Das verbring ich auch mal auf die Schnelle von einem zum anderen Ort. Wird das Becken jedoch größer, ist der Aufwand immens.

Da halte ich es für vernünftiger, zunächst einmal ein kleines Becken zum Start zu probieren. Ist man erstmal angefixxt, kommt sowieso früher oder später der Wunsch nach dem Traumaquarium. Und das lag meiner Erfahrung nach immer weit jenseits der 112 Liter.

Ist man aber von dem Hobby nicht so begeistert, ist der Verlust nur halb so wild. Das 54er Set ist ja nunmal schon für 40 Taler zu haben. 112er sind da deutlich teurer.

LG

Heiko
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