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Alt 29.10.2014, 00:24   #1
roeseb
 
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Standard Falsch beraten und Aquarium gleich überbelegt?

Hallo zusammen,

Ich weiß, dass meine Fragen bestimmt bereits an diversen Stellen behandelt werden, aber ich bin nach langer Suche und Lesen von Artikeln nur noch mehr verunsichert worden. Deshalb schildere ich einmal unsere derzeitige Situation.
Wir haben für unseren Sohn letztes Wochenende ein Aquarium bei einem Zoofachladen in der Nähe gekauft. Leider habe ich mich diesmal nicht im Vorfeld ausführlich informiert, sondern auf die Beratung im Laden verlassen...

Um unserem Sohn (4 Jahre) keine falschen Hoffnungen zu machen, habe ich vorher im Laden angerufen und gefragt ob es möglich ist das Aquarium sofort zu besetzen. Dies wurde ausdrücklich bejaht wenn ich ein bereits eingefahrenes Wasser mitnehmen würde.

Also sind wir losgezogen und haben ein EHEIM 54l Rundumpaket (60cm) nebst recht grobkörnigen Kies, einer Wurzel, einem Kunststein und etlichen Pflanzen mitgenommen.

Als Besatz sind gleich folgende Fische im Becken, das mit mitgebrachtem Wasser aus einem Aquarium im Laden befüllt wurde, gelandet:
- 3 kleine Mollies (1 Männchen), 1 wesentlich größerer Black Molly zusätzlich sind im Laden noch 4 Molly Babies mit im Kescher gelandet...
- 2 Antennenwelse
- 2 Metallpanzerwelse

Nachdem ich mich nun ein bisschen belesen habe, habe ich folgende Fragen die mich umtreiben:
- Ist es wirklich möglich die Fische sofort in ein neues Aquarium zu setzen, auch wenn man eingefahrenes Wasser benutzt, oder machen die ggf. demnächst den Rückenschwimmer?
- Das Aquarium scheint ja für die Welse sehr klein zu sein. Zumal ich der Gesellschaft wegen gerne bei den Metallpanzerwelsen noch etwas aufgestockt hätte.
- Das Aquarium ist derzeit nach Vorgabe des Ladens auf 24 Grad eingestellt. Ist das nicht zu kühl?
- Der männliche Molly war heute Früh bereits sehr "aktiv". Von daher denke ich, dass es ihnen ja gar nicht so schlecht gefällt. Aber wie sieht es mit eventuellem Nachwuchs in dem kleinen Becken aus?

Mich ärgert vor Allem, dass uns das 60cm Becken verkauft wurde, obwohl ich auch beim 80cm nicht nein gesagt hätte, und dieses auch vorrätig war :-(

Ich habe heute bereits noch einen Sack Sand gekauft um den Welsen einen heimeligeren Untergrund bereiten zu können. ICh werde mich die nächsten Tage auch noch um ein zusätzliches Versteck für (ggf. Kokosnuss?) kümmern.

Was meint Ihr wie ich mit dem Becken weiter verfahren sollte. Ich will ja, dass es den Kleinen so gut wie möglich geht.

Viele Grüße!
Sebastian
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Alt 29.10.2014, 05:40   #2
Duras
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Hi,

Also eingefahrenes Wasser... gibt es nicht!
Du könntest Filtermulm aus einem eingefahrenen Becken nehmen, aber im Wasser selber sind nur sehr wenige Bakterien, die dir helfen.
Man kann ein Aquarium sofort besetzen, aber das sollte man langsam machen. Also nicht zuviele Fische auf einen Schalg.
Jetzt fängt das Problem aber bei euch an. Antennenwelse finde ich persönlich zu gross für ein 54l Standartbecken. Es gibt zwar Exemplare, die nur 12cm gross werden, aber weil man nie genau weiss, was dadrin steckt, können die auch bedeutend grösser werden. Selber hatte ich schon ein Exemplar von 17cm. Oftmals erlebe ich, wie Antennenwelse aus einem 54l Becken in einem 112l Becken nochmal ordentlich zulegen, obwohl sie die letzten 4-5 Jahre nicht mehr gewachsen sind.
Auch die Mollys werden zu gross für 54l. Normal erreichen sie eine Grösse von 10cm (oder auch mal grösser).
Ihr solltet versuchen zumindest die beiden Arten wieder zurückzubringen mit dem Hinweiss, dass sie für ein 54l Becken zu gross werden.

Die Antennenwelse sind grosse Dreckschleudern. Ihr solltet auf alle Fälle das Füttern erstmal massiv einschränken. Für mich habt ihr eurem neuen Becken schon etwas viel Fisch auf einmal gegönnt, was jetzt zu einem Nitritproblem werden kann. Sollten die Fische vermehrt an der Oberfläche schwimmen und nach Luft schnappen, solltet ihr einen 90%igen Wasserwechsel machen (dabei natürlich auf die Wassetemperatur achten). Solltet ihr euch nicht zutrauen zu beurteilen, ob die Fische jetzt nach Luft schnappen oder nicht, dann könntet ihr euch noch einen Tröpfchentest für Nitrit besorgen (vorzugsweise von JBL, weil die auch Werte in 0,1 Schritten anzeigen). Ab spätestens einem Wert von 0,5 würde ich dann mit dem grossen Wasserwechsel anfangen.

Ach, noch vergessen: Die Welse brauchen zur Verdauung Holz. Also würde ich zumindest noch Wurzeln reinpacken. Antennenwelse sind Einzelgänger. Zwei Männchen können sich sogar gegenseitig umbringen (und ist sogar schon in Aquarien von über 200l vorgekommen). Bei 54l wird einer auf der Strecke bleiben. Selbst bei zwei Weibchen kann es da gerangel geben. Und zwei sich kloppende Antennenwelse können ein Becken schon umdekorieren. Solltest du ein Pärchen erwischt haben, so wirst du früher oder später mit Sicherheit Nachwuchs haben. Dann hast du erstmal ein grosses Problem, denn den wird man kaum los. Diese Welse werden bis zu 15 Jahre alt. Wer erstmal einen hat, hat für die nächsten Jahre genug. Bei uns wird man nichtmal die Albino los. Auch nicht, wenn man sie verschenkt.

Gruss
Sascha
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Alt 29.10.2014, 07:36   #3
Gerhard
 
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Hallo
Mein Vorschlag wäre statt der Mollies lieber Platy zu nehmen , die Antennwelse raus und die Panzerwelse auf 6 aufzustocken.

Evtl noch 4 bis 6 Endlerguppymännchen dazu.

Das läuft so bei mir seit Jahren absolut problemlos im 54er

Gruß
Gerhard
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Alt 29.10.2014, 08:26   #4
Schneckinger
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Guten Morgen und herzlich willkommen im Forum Sebastian,

leider seid Ihr tatsächlich Opfer einer massiven Fehlberatung geworden. Eigentlich passt keiner Eurer Fische wirklich in das 54er-Set, dass Ihr erworben habt. Da schließe ich meinen Vorgängern weitestgehend an.

Zwar habt Ihr im Moment noch (vorwiegend) Jungfische. Es wird also in der nächsten Zeit kein Fisch an Platzmangel sterben. Aber die Kerlchen werden noch kräftig wachsen. Auch die Temperaturansprüche Eurer jetzigen Fische sind auf Dauer kaum miteinnader vereinbar. Auch wenn vieles schon gesagt wurde, noch einmal der Reihe nach:

-Mollys (Poecilia sphenops)
Wunderschöne Fische, aber extrem schwimmfreudig und mit einer Endgröße von mindestens 10cm (Weibchen teilweise auch mehr) viel zu groß für ein 54er Becken. Ausserdem fühlen sich Mollys erst ab 26-27°C Wassertemperatur richtig wohl. Selbst 28-29°C wären kein Problem. Da kämen aber Deine anderen Bewohner schon kräftig ins "schwitzen". Zum Thema Mollys habe ich vor einiger Zeit hier im Forum schon einen Erfahrungsbericht geschrieben. Den findest Du hier:
http://www.zierfischforum.info/fisch...gsbericht.html
Einfach den blauen Link anklicken, dann wirst Du weitergeleitet.

Brauner Antennenwels (Ancistrus spec.)
Wurde eigentlich schon alles gesagt: 2 Männchen, mindestens ein Toter ist nach Eintritt der Geschlechtsreife fast sicher. 2 Weibchen starke Rivalität mit hoher Verletzungsgefahr ist zumindest wahrscheinlich. 1 Pärchen, Massenvermehrung ist fast unvermeidlich.
Hier ist maximal 1 Tier einige Zeit möglich. Und spätestens bei einem Halbwüchsigen wird das Becken zu klein. Der Fisch wird kümmern und nicht annähernd seine "naturgemäße" Endgröße erreichen.

Die Temperatur würde beim Antennenwels grundsätzlich passen. Da sind die sehr tolerant. Von 18-28°C geht fast alles.

Metallpanzerwelse (Corydoras aenaeus):
Die einzige Fischart, die nicht völlig ungeeignet für Eure Beckengröße ist. Allerdings hätte ich innerhalb der Riesengruppe der Corydoras (Panzerwelse) nicht gerade die Metallpanzerwelse genommen. Diese Art gehört zu den am größten werdenden Panzerwelsen. Gerade die Weibchen können bis zu 10cm lang werden.

Besser geeignet wären kleinere Arten wie z.B. Corydoras Panda (Pandapanzerwels) oder die echten Zwergarten (Corydoras habrosus, Corydoras hastatus, C.pygmaeus) gewesen. Bei diesen Arten könntet ihr in Eurem Becken problemlos eine artgerechte Gruppe von 8-10 (bei den Zwergarten-15) halten. Bei den Aenaeus wären die vonGerhard angesprochenen 6 Tiere schon die absolute Obergrenze. Mir wäre das Becken schon wieder insgesamt zu klein für die Art.

Die Temperatur passt hier soweit. Über 25°C würde ich aber bei Dieser Art nicht gehen. Damit ist diese Art mit den Mollys nur schwer vereinbar.

Jetzt bist Du natürlich in einer schrecklichen Zwickmühle. Einem 4-Jährigen das Becken wieder leerzuräumen dürfte eine mittlere Katastrophe sein. Trotzdem würde ich, ehrlich gesagt, ALLE Fische zurückbringen bzw. weitervermitteln. Und dann komplett neustarten. Ein ewig unrund laufendes Becken, in dem ständig Fische kränkeln oder gar sterben, weil es falsch besetzt/eingerichtet ist wäre auf Dauer sicher für Kind und Eltern unangenehmer als ein sauberer Schnitt.

Ein (auch änfängertauglicher) Erstbesatz wäre für mich z.B.:

-Unten
eine Gruppe von 8-10 Pandapanzerwelsen (Corydoras Panda)

-Oben
Entweder eine kleine Gruppe Platys (Xyphophorus platy). 1 Männchen (nicht mehr) + 3-4 Weibchen.
Oder
eine vergleichbare Gruppe Endlerguppys (Poecilia wingei). Hier gingen auch problemlos 2 (3) Kerle mit der jeweils mindestens doppelten Menge Mädels. Die prächtiger gefärbten "Pracht"guppys, (Poecilia reticulata) wären auch möglich. Werden aber wieder etwas größer und sind deutlich empfindlicher.

Auf weitere Fischarten würde ich erst einmal verzichten. Ein paar Schnecken werden sich über die Pflanzen sowieso einstellen und sind wertvoll fürs Becken und auch interessant. Wenn das Becken erst einmal gut läuft und zumindest teilweise gut/dicht bepflanzt ist könntest Du noch ein paar Zwerggarnelen einsetzen. Hier bietet sich für Anfänger die robuste Neocaridinia davidii an, die es mittlerweile in zig Farbzüchtungen gibt (Redfire, Rillis, Sakuras, Yellow Neon...)

Was Deine Fragen zum Einfahren und Erstbesatz angeht, gibt es hier im Forum auch einen sehr guten Artikel. Zwar schon etwas älter, aber immer noch absolut aktuell:
http://www.zierfischforum.info/einst...aquariums.html

Für den aktuellen Besatz kommt das zwar zu spät. Aber vielleicht hilft es Euch beim nächsten Versuch.

Tschüß,
Schneckinger
Schneckinger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2014, 08:59   #5
ghhe
 
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Hallo und willkommen im Forum,

erst einmal war es gut, dass du dich hier ans Forum wendest.
Leider ist es wie von dir vermutet und von Sascha schon bestätigt. Das Becken ist so absolut nicht in Ordnung. Über das AQ Geschäft sage ich jetzt mal nix.

Ich habe gerade viel Text geschrieben und zwischendurch mal aktualisiert und gesehen, dass Schneckinger alles von mir aufgegriffen hat (du tippst einfach schneller *g*). Daher hier nur ein Nachtrag zur Info:
In einem AQ gibt es eine Abbaukette (findet man genug in google dazu) die in dem Stoff Nitrit endet. Dieser ist giftig für Fische (sie können dann keinen Sauerstoff mehr aufnehmen). Das Nitrit wird in einem eingefahrenen Aquarium durch Bakterien abgebaut. Diese befinden sich aber überwiegend auf Substrat (also im Filter, auf dem Boden und auf der Deko). Daher ist "eingefahrenes Wasser" Unsinn.
Zur Vorgehensweise hat Sascha schon alles geschrieben. Ein Wasserwechsel ist das sinnvollste, was du euren Fischen gönnen kannst wenn sie nach Luft schnappen. Lass dir bitte keine Produkte andrehen die das alles innerhalb von Sekunden lösen sollen.

Ich bin übrigens ebenfalls dafür, dass du versuchst alles gesamt zurück zu bringen. Einen Versuch ist es Wert. Eventuell funktioniert es wenn du sagst, du nimmst das 80er Becken dafür. Dann steht dir auch ein bisschen mehr hinsichtlich Fischen offen.

Viel Glück und halte uns auf dem Laufenden.
ghhe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2014, 10:02   #6
Wolfgang Z.
 
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Will jetzt nichts widerholen, was oben schon alles richtig beschrieben worden ist.
Ärgere mich nur immer wieder über den Mist, der von Zoohandlungen oder, noch schlimmer, Zooabteilungen in Baumärkten, so verkauft wird. Je kleiner ein Becken umso schwieriger ist es, dort ein biologisches Gleichgewicht zu erreichen. Denn der Mensch möchte in seinem Aquarium ja nun mal Fische schwimmen sehen. Und da ist die Gefahr einer Überbesetzung umso größer, je kleiner das Becken ist (von falsch verkauften Arten, wie in diesem Fall, mal ganz abgesehen). M. A. sollte man deshalb grundsätzlich von allen Becken die Finger lassen, die kleiner als 100l sind. Ausgenommen natürlich Garnelenbecken oder reine Artenbecken, die von erfahrenen Aquarianern für ganz spezielle Fische angelegt werden. Aber leider werden gerade diese viel zu kleinen Becken oft als "Anfängerbecken" an unerfahrene Aquarianer verkauft. Und das muss fast zwangsläufig schief gehen.
Wolfgang Z. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2014, 10:31   #7
Kasperle
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hallöchen,

Zitat:
Zitat von Wolfgang Z. Beitrag anzeigen
Je kleiner ein Becken umso schwieriger ist es, dort ein biologisches Gleichgewicht zu erreichen.
nein. solche becken sind richtig einfach und bedürfen keiner gesonderten aufmerksamkeit. ich habe seit jahren genügend solcher aquarien, auch größere. kleine aquzarien stellen keinen sonderfall dar. das wird nur fälschlicherweise in foren leider immer wieder so behauptet.

Zitat:
Denn der Mensch möchte in seinem Aquarium ja nun mal Fische schwimmen sehen. Und da ist die Gefahr einer Überbesetzung umso größer, je kleiner das Becken ist (von falsch verkauften Arten, wie in diesem Fall, mal ganz abgesehen).
die biologie interessiert sich über weite strecken nicht für überbesatz. auch das wird in den foren leider immer wieder so falsch dargestellt. überbesatz als das große schreckgespenst. wenn ist denn ein aquarium biologosch überbesetzt? woran kann man das erkennen und messen. da muss es doch handfeste grenzen geben. solange die keiner per systematischer untersuchung vorweisen kann, ist biologischer überbesatz nur ein märchen des internet.

man kann zu viele fische haben. so dass die sich gegenseitig zerpflücken. das können aber schon zwei oder drei in einem becken sein, wenn es die art hergibt. aber im sinne von organischer überbelastung muss man schon sehr viel falsch machen um da ein aquarium zu überlasten. ansonsten würden die ganzen dichtbesetzten aufzucht und großhändleraquarien nicht funktionieren.

Zitat:
M. A. sollte man deshalb grundsätzlich von allen Becken die Finger lassen, die kleiner als 100l sind. Ausgenommen natürlich Garnelenbecken oder reine Artenbecken, die von erfahrenen Aquarianern für ganz spezielle Fische angelegt werden. Aber leider werden gerade diese viel zu kleinen Becken oft als "Anfängerbecken" an unerfahrene Aquarianer verkauft. Und das muss fast zwangsläufig schief gehen.
nein, muss es nicht. kleine aquarien sind eine wunderbare angelegenheit. man muss nur weg von diesen gesellschaftsaquarien. dann wird vieles besser und möglicher.
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Alt 29.10.2014, 10:38   #8
Wolfgang Z.
 
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Zitat:
Zitat von Kasperle Beitrag anzeigen
hallöchen,

nein, muss es nicht. kleine aquarien sind eine wunderbare angelegenheit. man muss nur weg von diesen gesellschaftsaquarien. dann wird vieles besser und möglicher.
Wie ich bereits schrieb: wenn von erfahrenen Aquarianern spezielle Artenbecken angelegt werden ist das etwas anderes als wenn Anfänger Gesellschaftsbecken anlegen.
Wolfgang Z. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2014, 10:42   #9
ghhe
 
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@Kasperle: ich möchte diesen Thread hier echt nicht missbrauchen weil der TE schon genug Probleme hat aber kommentieren muss ich deinen Text trotzdem.

Natürlich sind kleinere Becken schwerer stabil zu halten. Wirf mal eine zu große Futtermenge in ein 500l Becken und in ein 50l Becken. Wetten, dass es im großen im Gegensatz zum Kleinen kaum Auswirkung hat? Ist nur ein Beispiel. Man kann das mit Düngermenge und lange Wasserwechselintervallen genauso durchspielen.

Nun das mit der Überbestzung ist manchmal subjektiv ja das stimmt. Was hier allerdings gemeint ist, ist etwas anderes. Je mehr Tiere in einem Becken sind, desto mehr Schadstoffe sammeln sich im Wasser.
Dein Beispiel von Aufzucht und Großhändlerbecken ist hier auch fehl am Platz. Klar habe ich auch in meinen Aufzuchtbecken sehr viele Tiere, aber dort wechsle ich auch täglich das Wasser. Würde ich das nicht machen würden sie mir kippen. Es gibt also schon einen massiven zusammenhang zwischen Wassermenge und Stabilität.

Wolfgang schreibt ebenfalls, dass kleine Becken für Artbecken ok sind. Ich nehme mal an du vertrittst hier den selben Standpunkt? Dann braucht es ja nicht erwähnt werden.

Unterm Strich haben kleine und große Becken ihre Berechtigung. Für Anfänger sind aber mittlere Becken (auch zu groß ist ein Problem ...) aus vielen Gründen trotzdem die bessere Wahl. Wieso auch immer das ein Forenmythos sein soll.
ghhe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2014, 11:04   #10
Kasperle
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hallöchen,

Zitat:
Zitat von ghhe Beitrag anzeigen
Natürlich sind kleinere Becken schwerer stabil zu halten. Wirf mal eine zu große Futtermenge in ein 500l Becken und in ein 50l Becken. Wetten, dass es im großen im Gegensatz zum Kleinen kaum Auswirkung hat? Ist nur ein Beispiel. Man kann das mit Düngermenge und lange Wasserwechselintervallen genauso durchspielen.
ok, wenn man so kommt, ja. ich gehe von einem angemessenem betrieb aus und nicht von inszenierten unfällen. auf die art und weise kann man alles kaputtreden, ich akzeptere eine solche "beweisführung" nicht. daher: selbstverständlich sind kleine aquarien nicht anders als große

Zitat:
Nun das mit der Überbestzung ist manchmal subjektiv ja das stimmt. Was hier allerdings gemeint ist, ist etwas anderes. Je mehr Tiere in einem Becken sind, desto mehr Schadstoffe sammeln sich im Wasser.
Dein Beispiel von Aufzucht und Großhändlerbecken ist hier auch fehl am Platz.
nein. es ist absolut sinnvoll uznd richtig. wenn überbesatz zu biologischen problemen führen würde, müsste es auch darin gescheiehn. das beispiel zeigt daher wunderbar, dass der biologische überbesatz nur eine erfindung des internet ist, nicht aber wirklich existiert.

Zitat:
Klar habe ich auch in meinen Aufzuchtbecken sehr viele Tiere, aber dort wechsle ich auch täglich das Wasser. Würde ich das nicht machen würden sie mir kippen. Es gibt also schon einen massiven zusammenhang zwischen Wassermenge und Stabilität.
nein, den gibt es immer noch nicht. es gibt nur einen zusammenhang zwioischen zu viel futter und wassergüte. aber das hat nichts mit dem beckenvolumen zu tun und auch nicht mit der anzahl der fische. wenn ich scheue fuische habe muss ich mehr füttern, weil das futter zum fisch muss. wenn ich fische habe die nichts vom boden aufnehmen, muss auch auch mehr füttern weil vieles ungefressen unten landet.

Zitat:
Wolfgang schreibt ebenfalls, dass kleine Becken für Artbecken ok sind. Ich nehme mal an du vertrittst hier den selben Standpunkt? Dann braucht es ja nicht erwähnt werden.
es geht darum, dass die meisten probleme und risiken aus der situation gesellschaftsbecken, also viele arten kommen. die probleme könnten umgangen werden, wenn man die artanzahl reduziert, idealerweise gegen 1.

nur wie es hier gerne dargestellt wird, ist es oft nicht richtig. es wird der eindruck erweckt, als würde fisch xy so und soviel liter brauchen. das ist, wenn überhaupt, nur in verbindung mit gesellschaftsbecken erforderlich. als artbecken kommen die fische mit sehr viel kleineren becken klar. nur die aussage vermisse ich.

Zitat:
Unterm Strich haben kleine und große Becken ihre Berechtigung. Für Anfänger sind aber mittlere Becken (auch zu groß ist ein Problem ...) aus vielen Gründen trotzdem die bessere Wahl. Wieso auch immer das ein Forenmythos sein soll.
ich kann auch ein großes becken kaputtreiten, wenn ich genügend falsch mache. fehler sind im handling sind also kein argument. es bleibt die sache an sich und da sind beide beckentypen ok.
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54l, beratung im zoofachladen, besetzung, neues becken

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