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Alt 21.06.2015, 00:36   #11
NebelGeîst
 
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Moin,

wenn sie dir nicht zu klein sind, die Schismatogobius ampluvinculus, die Glaser verkauft hatte, waren bei mir die größeren Schismatogobius roxasi. Es gibt wenig Informationen über die Zwergdrachengrundeln aus Taiwan, aber sie kommen mit Zimmertemperaturen aus, sind bodenbewohnend und mit ruhigen nicht zu kleinen Fischen (haben ein riesiges Maul ) aus anderen Wasserregionen sollten sie klar kommen, Garnelen werden jedoch gefressen.
Sie sind carnivor, falls das bei der Planung wichtig sein sollte. Bei mir erreichten sie eine Gesamtlänge von etwa 7 cm, wenn ich das noch recht im Kopf habe.
Sie benödigen Sand oder feinen gerundeten Kies, da sie sich gerne einbuddeln.
Zu bekommen dürften sie allerdings nur auf Bestellung sein, aber viele Zoogeschäfte bestellen ja regelmäßig bei Glaser und viele gehen dabei auch auf Kundenbestellungen ein.
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Alt 21.06.2015, 11:29   #12
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Standard Bodenfische

Ahoi!

Das ist das Beste an mitgliederstarken Foren, es stellen sich Foris ein, die Ideen und Erfahrungen haben und allen Interessierten Input liefern.

Wasserwerte und Temperatur ist so ne Sache, oft eher Erfahrungssache. Je nachdem in welchen Breitengraden, jahreszeitlich stabilen oder veränderlichen Wetterverhältnissen die Biotope der jeweiligen Arten liegen, gibt’s mehr oder minder unterschiedliche Angaben, die durch erfahrene Aquarianer über kurz oder lang erweitert werden können (oder eben nicht). Man kann selbst Steckbriefe für seine Arten erstellen und Erfahrungen der Halter einfließen lassen.

Ich find Landschafts- / Biotop-Aquarien klasse. Auch, wenn wir Sumpfpflanzen i. d. R. dauerhaft submers halten, sozusagen im Dauerüberschwemmungsgebiet... ;-)

Bei asiatischen Bodenfischen kommt man an den drolligen Grundel- und Pangioarten auch kaum vorbei.

Bodenbetont leben auch asiatische Stachelaale (Macrognathus-Arten, soweit nicht auf der Roten Liste, gibt aber auch einige Zuchterfolge hiesiger Foris – M. maculatus). Zu bedenken ist (auch für Pangios) das Ausm-Wasser-Schlängeln (auch durch kleine Ritzen). Einem Freund gelang es „Helmut“ (Pfauen-Stachelaal) jahrelang von emersen Ausflügen abzuhalten, ihn 2 x zu retten bis dessen Ausbruch und Wanderung doch eines Nachts 2 m vom Becken entfernt aufm Teppich tödlich endete.

Zudem darf man den Futterbedarf nicht vernachlässigen und muss sich erkundigen, ob die infrage kommenden Arten z. B. auch gesichert Frostfutter nehmen, sofern man keine eigene Quelle / Futterzucht hat. Hey, wem erzähl ich dat eigentlich?!

Es fallen einem zwar zig Bodenbewohner für n Asien / SOA-Aquarium ein, die aber auch von der sonstigen Gesellschaft und weiteren Eckdaten abhängen, einschl. gewünschter „Ecke“ in (SO)Asien – wie üblich halt...

Ganz liebes Dankeschön an NebelGeist für die Erinnerung an Aquarium Glaser!!! Zwar haben sie meine gewünschten Welschen nicht im Archiv, aber Pseudeutropius moolenburghae (Minihaiwelse), die auch in Habitaten mit H. flavus vorkommen. Da kommt Freude auf!

Auch n sehr hübscher Import WF von Sahydria.denisonii aus Indien, Karnataka (viel zu groß für mich, aber sooo schööön) ist sehenswert wie andere, teils rare Fischis. Parailia pellucida („durchsichtige“ afrikanische Glaswelse) hab ich bislang sonst noch auf keiner Stockliste gesehen.

Liebe Grüße und nen schönen, eher kalendarischen Sommeranfang
Ahörnchen
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Alt 21.06.2015, 19:55   #13
Schneckinger
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Guten Abend miteinander!

Ich merke schon, wenn ich vernünftige Antworten will, muß ich das geplante Becken doch etwas genauer vorstellen.

Das Thema des Beckens könnte heissen:
"Asien, back to the roots"

Maße/Technik:
600l, 200l x 60h x 50t, es wird im beheizten Wohnzimmer stehen. Extra Heizung ist nicht vorgesehen. Als Filterung HMF mit mittlerer bis geringer Strömung. Keine, oder nur geringe zusätzliche Beleuchtung. Es fällt von 2 Seiten relativ viel Fensterlicht ein.

Layout:
Poolfiltersand als Bodengrund. Viel Herbstlaub am Boden. Einzelne größere Steine möglich aber nicht zwingend. Richtig viel Holz. Ich möchte mit vielen Ästen/Zweigen die Uferzone eine Sees/Tümpels oder eines langsamen Fließgewässers nachbilden.

Bepflanzung:
Aufgrund der geringen Beleuchtung vorraussichtlich in erster Linie Anubia spec. Für andere Vorschläge asiatischer Pflanzen, die mit solchen Bedingungen klar kommen, wäre ich ebenfalls dankbar. Die Anubias -als Afrikaner- wären ja eigentlich schon der erste Stilbruch

Besatz:
Gesetzt sind

-an der Oberfläche
Macropodus opercularis (Paradiesfisch). Da möchte ich mit 10-20 sehr jungen Tieren starten und dann schauen wieviele Männerreviere auf Dauer funktionieren.

-mittendrin
Tanichthys albonubes (Kardinalfisch). Mindestens 100 Stück. Evt. auch deutlich mehr. Je nachdem wie es eingerichtet wirkt. Der "Stamm" schwimmt bereits im Terassentümpel. Das Keilbecken zur Vermehrung werde ich hoffentlich nächstes Wochenende kleben können.

Wie man sieht also keine hochkomplizierten und teuren Exoten, sondern ganz alte Bekannte die schon unsere (Ur-)Großväter in ihren kleinen Becken hatten. Aber gerade deshalb möchte ich diesen beiden -schon fast wieder vergessenen- Arten mal richtig Raum bieten und schauen, was sich da entwickelt.

Da wäre jetzt rein von der Optik und der Beckenaufteilung noch Platz für einen echten Bodenfisch. Der sollte natürlich nicht so verfressen sein, dass er mir gleich alle Kardinäle abräumt . Daher keine Chacas oder sehr große Schmerlen. Ich schätze, selbst die Makropoden werden sich da schon gelegentlich bedienen Aber auch nicht so winzig, dass er als Futter der Makropoden endet. Daher habe ich halt Bedenken mit den Hara jerdoni, die mir ansonsten sehr gut gefallen würden.

Also immer weiter her mit Vorschlägen!

Tschüß,
Schneckinger
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Alt 21.06.2015, 21:17   #14
NebelGeîst
 
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Nun ja, aus Asien sind da doch einige Formen des Javafarns bekannt, und viel Licht brauchts bei denen ja idR auch nicht.
Ansonsten gibts bei der Wasserpflanzendatenbank von flowgrow.de eine gute Filtermöglichkeit, bei der man Herkunft, Licht-, Nährstoff- und Platzbedarf, etc auswählen kann.. Mal schauen ob sich die Suche direkt verlinken lässt, oder der Filter zurückgesetzt wird (Kriterien: Südostasien, Lichtbedarf gering)
http://tinyurl.com/ndypuke
Die Bucephalandras sind wohl zu teuer für das Experiment, aber es wird ja noch einiges angezeigt.
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Alt 22.06.2015, 02:55   #15
funnyfisch
 
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Hi Schneckinger,

kommen nicht grüne Fransenlipper und Dornaugen auch aus Asien? Doch, bin mir ganz sicher. Fransenlipper sind dir ja nicht fremd, wenn ich mich recht erinnere. Ein ganzes "Rudel' Dornaugen macht sicher auch was her.
Ich halte meine auch bei Zimmertemperatur, klappt wunderbar. Sie harmonieren auch gut. Zusammen mit Kardinalfischen und Makropoden sollte das sicher gut funktionieren.

Müssen es denn Fische sein? Meine Kardinalfische lebten lange Zeit friedlich mit meinen Clarkiis zusammen. Allerdings weiß ich nicht, ob es auch asiatische Krebse für die Aquaristik gibt.

Geändert von funnyfisch (22.06.2015 um 03:17 Uhr)
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Alt 22.06.2015, 07:20   #16
Schneckinger
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Guten Morgen,

Grüner Fransenlipper und vor allem Pangio spec. kämen durchaus in Frage. Wobei mir die E.frenatus eher schon zu dominant sind. Hat da noch jemand Erfahrung mit der Haltung bei etwas niedrigeren Temperaturen?

Ich hatte Dornaugen immer bei deutlich höheren Temperaturen, Fransenlipper ebenfalls.

Also wird die Frage langsam spezieller ;-) Noch jemand praktische Erfahrungen mit Pangio spec. bei Zimmertemperatur?

Tschüß,
Schneckinger
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Alt 08.08.2015, 20:22   #17
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Huhu!

Dat Problem is, dat ich eben nicht weiß, ob die Hyalobagrus flavus (Sumatra / Borneo) auch unter 21° packen könnten. *äugel

Macht bei einem so großen Aquarium wohl eher keinen Sinn das zu probieren. Aber die Kleinen sind wirklich super akttraktiv und salmlerähnlich in den Bewegungen. Guck einfach mal rein:

https://www.youtube.com/watch?v=cVSwn_v-nX8

http://www.seriouslyfish.com/species...bagrus-flavus/

http://www.planetcatfish.com/common/...species_id=295


Noch nicht nachgezüchtet, aber häufig Weibchen mit Laich (auch immer wieder bei privater Haltung mit Laich....)

Nehme seit längerem an, dass es sich bei dieversen mittleren Temperaturempfehlungen schlichtweg um das handelt, was meist in tropischen AQs als Mittelwert gefahren wird und vonseiten des Handels, damit Fische vergesellschaftungstauglicher sind.

Liebe Grüße
Ahörnchen *hofft, dass es Schneckinger allmählich „juckt“
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Alt 08.08.2015, 23:18   #18
Schneckinger
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Guten Abend Ahörnchen,

danke für Deine Mühe. Sehr interessante Tiere. Allerdings (owohl Welse) nicht wirklich Bodenfische. Ausserdem wahrscheinlich etwas zu zart, um sie mit den ruppigen Makropoden zu vergesellschaften. Auch Wasserwerte und Temperaturansprüche passen nicht wirklich.

Ich bin mittlerweile soweit, dass ich das Becken im Herbst wahrscheinlich erst einmal ohne "Bodenbesatzung" starten werde. Zumindest was die Fische angeht.

Tschüß,
Schneckinger
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Alt 10.08.2015, 13:09   #19
Schneckinger
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Mahlzeit,

mit Hilfe von unserem User JonnyB (Danke für den Tip!), habe ich vermutlich meinen TraumBODENbesatz gefunden. Es wird voraussichtlich Rhinogobius duospilus oder eine nahe verwandte Grundelart werden.

Der Plan sieht so aus:
wenn die schlimmste Hitze vorbei ist, lasse ich eine kleine Zuchtgruppe in mein 80cm Schreibttischbecken einziehen. Und dann versuche ich mal ganz frech zu züchten, um einen vernünftigen Startbesatz für das große Wohnzimmerbecken zu bekommen ;-)

Falls jemand noch einen anderen tollen Vorschlag hat, trotzdem immer her damit. Mit der Grundelei fange ich frühestens in 3-4 Wochen an.

Tschüß,
Grundelinger
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Alt 11.08.2015, 00:49   #20
Champsochromis
 
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Hi Schnecki,

Misgurnus angullicaudatus wär z.B ein (größerer) asiatischer Bodenfisch (gräbt sich genau wie der heimische Schlammpeitzger sogar drin ein)

MfG Frank
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