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Alt 18.08.2015, 19:39   #1
AnufcDean
 
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Standard Monsterfächergarnele vergesellschaften?

Hallo zusammen,
ich habe mein Aquarium jetzt seit einiger Zeitraum Laufen. Es handelt sich um ein 112Liter Becken welches mit 15 Espes Keilfleckbärblingen und einem Apistogramma Borelli Paar besetzt ist.
Wäre es möglich dazu noch eine Ataya Gabonensis / Blaue Monsterfächergarnele zu setzen?
Gruß
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Alt 19.08.2015, 08:52   #2
Sonnentänzerin
 
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Standard

Hallo Anuf

Ich halte diese reizenden Geschöpfe - in unserem Gesellschaftsbecken.

Jein.

Bitte nicht alleine, die Tiere sind zwar nicht unbedingt Gruppentiere, aber sie schätzen die Gegenwart (jeder darf fächern, wenn er den Abstand zum anderen einhält) und Sicherheit der Gruppe.

Meine befinden sich IMMER ALLE in einem Bereich.

Die Tiere sind SEHR friedlich, außer kleinere Hackereien, aber nur untereinander und nur zu dem Zweck, dass jeder brav den anderen fächern lässt.

Sie brauchen sehr sauberes Wasser.
Bist Du also bereit, dafür die Menge und Frequenz an Wasserwechseln zu erhöhen?

Sie müssen fächern, das ist ihre Natur, auch wenn sie zwischendurch einmal größere Portionen auch vom Boden aufnehmen (das MUSS, denn im Gesellschaftsbecken kannst Du sie nicht ausschließlich durch Fächern ernähren, und glaub mir, ich habe mit vielen Ideen alles versucht)
Das ist zu verkraften, wenn die Tiere aber wenigstens trotzdem auch Stoffe aus dem Wasser filtern dürfen, damit sie ihre Bedürfnisse ausleben können.

Ich halte 4 Molukken und 5 Monsterfächergarnelen.

Die Monsterfächergarnelen sitzen sehr gerne mit dem Heck in Höhlen, schauen vorne heraus und fächern.
Und zwar lieber tiefer als hoch auf einer Wurzel.

Du kannst also für sie eine Strömungspumpe oder einen kleinen Extrainnenfilter so anbringen, dass Du mit einem daran angeschlossenen Schlauch von vorne nach hinten auf diese Gruppe von flachen Höhlen auf dem Boden zielst.
NUR DANN siehst Du die Tiere auch.

Oder und: ich ziele mit einem meiner beiden Filter von hinten nach vorne gegen die Frontscheibe.
Die Strömung wird nach unten weitergeleitet, und die Garnelen sind dann sichtbar vorne zu sehen.

Dann kannst Du auch per Schlauch genauso zufüttern.
Durch die Fütterung über das gesamte Wasser entsteht mehr Dreck.
Du musst den Boden mehr reinigen als in einem reinen Keilfleckbarben-Becken.
Du musst mehr Wasser wechseln.

Fächern, Schwebstoffe im Wasser haben UND dabei sauberste Wasserquali zu behalten, erfordert einfach einen Mehraufwand.

Was ich nicht weiß: wie sich die Barsche gegenüber den Monstern verhalten.
Die Monster weichen nicht von ihren Stammplätzen.
Zumindest, wenn sie einmal so groß sind wie meine.
Klein und zart lassen sie sich leicht vertreiben, leiden und hungern, und Du siehst sie niemals.

Auch musste ich erst einmal lernen, den Anblick meines Aquariums zu verkraften, wenn ich Schwebfutter verfüttere, UND regelmäßig den Inhalt meiner Schläuche und Filterflocken ins Aquarium schütte.
(klärt anschließend sogar ungemein, ich mache das morgens, und gehe dann besser weg)

Sie brauchen sehr große Mengen an Futter, und später, wenn sie ausgewachsen sind, auch größere Brocken. Auf keinen Fall überleben sie nur mit einem Hauch an Jungfischfutter.

Es ist aber alles nicht wirklich kompliziert, und einmal eingespielt auch zeitlich kaum von Bedeutung, denn ob Du nun 30 oder 80% vom Wasser wechselst per Schlauch, macht kaum einen Unterschied.
Bodenreinigung nur im Frontbereich für mich auch nicht, weil ich den Frontboden mit einem Riesenschlauch einfach absauge, den Kies in der großen Schüssel gleich wasche, und jeweils in EINE hintere Ecke des Beckens wieder hineinschütte.
Das schont den Hauptteil des übrigen Bodens, UND verhindert ein Versiffen vorne.
Vorne, weil ich nur vorne in den Boden versiffende Futtertabletten für sie auslege.
Sie kommen nach vorne, weil dort die Strömung von der Scheibe abprallt, und sie dort ihre Unterschlüpfe haben.

Den Rest und vor allem die Nacht verbringen sie durchaus auch auf der Rückseite meiner Riesenwurzel.
Diese wird von einem anderen Filter von hinten angepustet.
Mit Starkströmung.
Das benötigen meine Molukken-Fächergarnelen, aber gelegentlich mögen das auch meine Monster.

Viel Spaß mit diesen skurrilen, immer haariger werdenden Geschöpfen.
Noch mehr habe ich mich übrigens mit Bildern und Futterlisten usw usf im Thread 300l Incpiria ausgelassen.
Siehe Signatur. Dort direkt in der Suchfunktion stöbern, wenn Du magst.
Die meisten Einträge über Fächergarnelen in diesem Forum dürften inzwischen von mir sein.

Gruß Sonne
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Alt 19.08.2015, 09:01   #3
Katrin17
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Hallo,
Und die Sonne kennt sich an Besten von uns allen aus, deswegen schreiben wir alle nix mehr
Mir kommen sie irgendwann in ein (Fast) Artbecken, der Aufwand hier und jetzt ist mir zu groß.
Grüße Katrin

PS: Sonne, Was sagst du zur Beckengröße? 112l reicht für die "Monster" ?
Katrin17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.08.2015, 21:20   #4
AnufcDean
 
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Ich Wechsel generell 1-2 mal pro Woche das Wasser in meinen Becken, reicht das aus? Als Futter dachte ich als feines Staubfutter zur Aufzucht von Jungfischen, welches 2 mal pro Tag durch einen Futterautomat gegeben wird. Reicht das?
AnufcDean ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2015, 09:04   #5
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Hallo Anuf,

das reicht allenfalls, um die eh schon meist fast verhungerten Tiere aus der Zoohandlung noch für weitere Wochen am Leben zu erhalten.

Fütterung mit feinstem Futter funktioniert NUR in einem Artenbecken,
das nicht gefiltert wird im üblichen Sinne, sondern mit einer Strömungspumpe die Futterpartikel immer und immer wieder herumwirbelt, ohne sie wie ein normaler Filter für immer einzusaugen.

Die Tiere benötigen wirklich viel Futter, wenn sie groß sind.
Das muss man einfach im Hinterkopf haben, dann klappt es auch.

Doof auch bei Garnelen, dass man ihnen ja nicht ansehen kann, ob sie gut genährt sind oder kurz vor dem Hungertod.

Schau Dir DAS hier einmal an, Anuf

Click the image to open in full size.

Verrückt oder?
Das sind Tiefkühllachsstücke - gedacht für meine Fische und Schnecken.

Da kamen plötzlich die Monster aus ihren Verstecken.
Und zeigten mir, dass sie zwar pflanzlich ernährt werden wollen, aber nicht ganz ausschließlich.
Und dass sie auch einmal richtig zubeißen wollen.

Und das ist MIR passiert, die ich wirklich nicht nur Feinfutter vernebel, sondern auch XXL-Futterflocken, in einer Menge, die für die Fische für 2 Wochen reichen würde, unter Wasser gedrückt und genau vor die Greifer dieser Garnelen gelegt.

Ich gebe zu, dass ich kein Lebend- oder Frostfutter fütter
Da ich zu viel Angst habe, mir dadurch etwas einzuschleppen.
Das ist vielleicht falsch.
Deshalb versuche ich es zumindest zu kompensieren.
Zum Beispiel durch die Gabe von JBL Plankton aus den Röhrchen im normalen Regal,
hier die größte Partikelgröße wählen.

Meine Monstergarnelen und ich "missbrauchen" für die Hauptfütterungen die Platys.

Die von der Frontscheibe abgelenkte Strömung verläuft an der rechten Beckenseite vom Boden aus von vorne nach hinten.

Filter kurz aus, Spirulina-Tabs und co genau gezielt vorne rechts absinken lassen, Filter an.

Die Platys gehen an die Tabletten, wirbeln auf, die Monster sitzen zur Hälfte mit dem Heck im Gebüsch und in den Höhlen, und fächern.

Manchmal schießen sie auch weiter vor, schnappen sich eine Tablette, und wischen.

Es ist übrigens ausgemachter Unsinn, dass sie durch Wischen ihre Fächer ruinieren.


Es gibt Passivfächern (in gescheiter Strömung)

Aktivfächern (bei weniger Strömung und bei größeren Futterstücken, dabei schwenken die Garnelen ihre Fächerhände gleichzeitig zum normalen Gefächere)

Wischen (über Futtertabletten)

Grapschen (die Fächerhände sind auch Greifer. Die Garnelen kann damit auch ganz normal zupacken, sie frisst ja nicht durch ihre Fächerhände, sondern besitzt an der vorderen Unterseite ein ganz normales Maul - bzw ein ziemlich großes)

Dazu füttere ich die auch gerne in der Nacht aktiven Riesengarnelen auch nachts. Ganz beiläufig, wenn ich einmal aufwache.
Tabletten rein.
Denn die Garnelen gehen nachts auf Wanderschaft.

Es ist anders nicht möglich, den großen Futterbedarf dieser riesigen Tiere zu befriedigen.
In einem Gesellschaftsbecken.

Trotzdem halte ich es für absolut zwingend, die Tiere auch normal und artgerechter fächern zu lassen.

Dazu liegt bei mir häufig eine Futterportion auf der Abdeckscheibe.
Immer, wenn ich grad daran denke, stäube ich eine kleine Portion hinten rechts ein.
Davor fluten Oberflächenpflanzen.
Das Futter sinkt dahinter langsam ab, wird genau von Filter Nr 1 von hinten nach vorne an die Riesenwurzel gespült.
Dort schnappen die Garnelen zu.

Es handelt sich hier NICHT um Staubfutter - das ist nur für Babygarnelen o.k, sondern um leicht zerriebenes Flockenfutter (mehrere Sorten)

Katrin, meine bisher leider nur 2 jährige Kurzerfahrung mit den alt werdenden Monstern lässt für mich nach diesem Stand den Schluss zu,
dass 112l vermutlich gut ausreichen.

Die Gabun Monsterfächergarnele schwimmt überhaupt nicht gerne.
Sie kann es auch nicht besonders gut, zumindest nicht zielgerichtet
Sie sitzen am liebsten halb geschützt in einer Gruppe zusammen, und:
fächern.

In einem Artenbecken mit zumindest über Stunden verfügbares Schwebefutter dürften sie am allerglücklichsten sein.
In Halbdunkel und in der Nacht machen sie manchmal Wanderungen.

Dabei wählen sie immer die gleichen Pfade, und wehe, Du hast ihre Hauptwege mit neuen Ablegern verstopft.
Die Monstergarnelen haben bei mir mehr unterste Blätter zerhackstückelt und Jungpflanzen herausgerissen, als unser Cheraxkrebs im anderen Becken

Sie hassen Umgestaltungen.
Sie werden sehr "zahm".
Und lassen sich konditionieren.

Bei mir wissen sie, beide Filter kurz aus, aha, jetzt wirft sie Futter ein.
Besonders, wenn die Filter danach wieder durchstarten.
Dann rasen sie durchaus auch nach vorne.
Dabei werden die armen Blätter zerhackt, die ich böses Ding manchmal vergessen habe, für sie abzuknipsen.
Jeder erkämpft sich seinen Platz, größer geht dabei vor kleiner, danach herrscht Harmonie und es wird eifrig gefächert.

Anfangs noch ängstlich, haben sie sich schnell an den stundenlang vorne reinglotzenden Schatten gewöhnt. Und bringen ihn mit Futter in Verbindung.
Man kann einen Futterschlauch genau vor sie schieben, oben eine Spritze aufstecken, und vorbereitetes Futter genau in ihre Fächerhände geben, ohne dass sie abhauen.

Sie vertragen sich auch bestens mit den Mulukken-Fächergarnelen!!
Diese sind kleiner, schwächer, geben aber nach und deshalb klappt das sogar zusammen in einem gemischten Fächerkreis.

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Ansonsten sitzen die Molukken lieber höher, und lieben EXTREME Strömungspunkte (bei mir sitzen die Tiere teilweise direkt vor dem unteren Auslassschlauch meines Innenfilters), werden extrem durchgeschüttelt, aber sie lieben es.
Die Monster sitzen lieber tiefer und lieber im Halbdunkel.
Gerne auch am Boden, in Höhlen (aber nur, wenn auch Strömung hineinkommt), halb im Gestrüpp.


Fächergarnelen im Gesellschaftsbecken brauchen eine zusätzliche Strömungspumpe.
Wenn man diese eine Wurzel anstrahlen lässt, werden auch Fischarten, die nicht im Kreis gewirbelt werden wollen,
nicht gestört.
Vorsicht, vor allem Mulukken sind so wild nach Strömung, dass sie ihre Fächerhändchen sogar in den Propeller stecken würden,
deshalb das Netz

Click the image to open in full size.

.

Sie brauchen nicht nur eine Strömungspumpe, sondern auch einen davor durchdachten Fächerplatz.
Es ist sehr traurig zu beobachten, wenn die Tiere versuchen, an der glatten Scheibe hochzuschwimmen, um vor einen Platz mit ausreichend Strömung zu gelangen.
Sie saßen auch NULL auf dem anfangs für sie zugedachten Platz.
Weil ohne Deckung gewesen. Hat etwas gedauert, bis ich sie besser verstanden habe.
Und jetzt kann ich die struppigen Tiere wirklich genau dort hinsteuern, wo ich sie haben will.
Dann sind sie zufrieden und der Mensch darf sie sich auch anschauen.

Wählt man Strömung und Fächersitzplatz falsch, sieht man die herrlichen Tiere niemals.


Gabun Monsterfächergarnele beim Passivfächern bei leichter Abprallströmung von der Frontscheibe.
Warten auf Zufütterung. Genau vor der Scheibe, herrlich:

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.

Zum Vergleich der Nahrungsmenge mit unserem Cheraxkrebs fressen sie mindestens das Doppelte!

Gruß Sonne

Geändert von Sonnentänzerin (20.08.2015 um 09:30 Uhr)
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Alt 20.08.2015, 09:20   #6
Öhrchen
 
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Hi,
danke für die ausführlchen Berichte, Sonne. Fächergarnelen stehen auf meiner Anschaffungsliste fürs geplante große Becken. Wahrscheinlich nicht die Monster, sondern eher Molukken oder Pilipes, aber die scheinen sich ja in Sachen Futter ähnlich zu verhalten.
Wenn ich mir die Beschreibung so durchlese, könnte der "Pudding" von Garnelen Tom ein ganz gutes Futter zu sein für die Fächis. Das ist quasi Garnelen-Feuchtfutter, das man in kleinen Klumpen irgendwo hinpappen/schmeissen kann. Ein Teil bleibt fest und kann direkt vor Ort gefressen werden. Ein Teil löst sich und schwimmt im Wasser mit (trübe Angelegenheit). Fächergarnelen habe ich (noch) nicht, aber alle anderen mögen den Pudding sehr gerne, und auch alle Fische, die nicht rein carnivor sind. Sogar die Rennschnecken, die ja angeblich nichts anderes als Aufwuchs fressen, kommen raus, wenns Pudding gibt. Alle anderen Schnecks natürlich auch
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Alt 20.08.2015, 09:37   #7
Sonnentänzerin
 
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Hallo Öhrchen

Ja, von diesem Anklebepudding hat mir Shar auch schon Positives berichtet, er hält nämlich ebenfalls Fächergarnelen.

Ist bestimmt gut geeignet.
Nur: für meine im Gesellschaftsaquarium gehaltenen Tiere, auch noch zusammen mit der Gruppe Platys = Fressmaschinen fürchte ich, dass sie nichts davon abbekämen.

Aber für Junggarnelen und im Artenbecken ganz bestimmt eine tolle Sache.

.

Etwas Wichtiges fällt mir noch ein, Anuf, danach bin ich auch mit meinem Laberflas wirklich still, hoffe, es ist o.k für Dich, dass es doch mal wieder etwas ausführlicher geworden ist...

.

Die Garnelen sind sehr umsetzempfindlich.
Auch wenn man sie scheinbar erfolgreich mit der üblichen Fischeinsetzmethode im Becken hat, kann es bei zu schnellem Einsetzen auch noch verspätet zu Häutungsproblemen kommen.
Zu früh, oder kommen nur halb heraus.

Die meisten Todesfälle im Netz liest man direkt nach dem Kauf!!!

Die Garnelen mit VIEL!!!! Transportwasser in einen Eimer geben, Pumpe dazu. Achtung, sie halten es ohne Luftzufuhr nicht lange aus.
Und über mindestens 2 Stunden!
(!)
sehr langsam Aquarienwasser zutröpfeln lassen.

Danach am Besten mit einem Glas fangen, und wie üblich ohne Transportwasser ins Zielbecken setzen.

Vorsicht, ihre Feshaltehaken können sich im normalen Fischnetz verhaken.

Einmal eingewöhnt, sind Fächergarnelen sehr robust!
Machen nie Probleme, nur Freude

Gruß Sonne
Sonnentänzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2015, 16:14   #8
Janet
 
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Hallo Sonne,

toller Bericht. Jetzt weiss ich, was ich bei meiner Monsterfächergarnele damals falsch gemacht habe.
Hast du nur Platys mit Fächergarnelen im Becken oder auch andere Fische?
Janet ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2015, 22:24   #9
Sonnentänzerin
 
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Hi Janet

330l Fischsuppe (schäm):
Platys, 1 Mosaikfadenfischpaar, 4 Kampffischweibchen - wenigstens habe ich mich dazu durchgerungen, alle Jungkämperleinweibchen bis auf die 4 Stammbesatzung mit zu verschenken (Zur Nachwuchsbremsung im Becken, nur die stärksten Platyjungen entkommen)

Welse, Dornaugengruppe.

Muss nicht Deine Schuld gewesen sein, mir sind auch zwei damals beim Einsetzen gestorben, bzw kurz danach.
Die sind oft schon halb verhungert im Laden, außerdem immer Wildfänge, und Garnelen können dazu noch empfindlich reagieren auf Zusammentreffen mit Ihresgleichen (Keimunverträglichkeit, oder Garnelenkrankheiten)
Das kann also auch im Laden beim Zukauf vom Großhändler, geht ja nicht anders, bereits angefangen haben.
Die Tiere sind auch häufig SEHR jung, vielleicht zuu jung, die angeboten werden.

Gruß Sonne

Geändert von Sonnentänzerin (20.08.2015 um 22:26 Uhr)
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