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Alt 25.02.2016, 14:04   #1
Littelmama92
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becken ist 100x40x40 und das fassungunsvermögen 160l

möchte mich erstmal erkundigen und suche idee

(Die Wasserhärte liegt zwischen 3 und 5 °dH bzw. 0,5 bis 0,9 mmol/l und der pH-Wert bei 8,0 / 8,1.
Die ermittelten Messwerte für den Parameter Nitrat liegen zwischen 2,8 und 4 mg/l. )

ich möchte gerne red fiere garnelen holen
und möchte auch perlhuhnberlinge einsetzten !

jetzt hab ich gelesen das perlhuhnberblinge scheue fische sind und das man sie mit den Kardinalfisch halten kann und sie den perlhühner etwas die scheue wegnehmen kann !

da wollte ich mal nachfragen ob sich da jemand auskennt

ich hab auch öfters gelesen das die Perlhuhner manchmal an garnelen eier gehen aber vertragen sie die 3 Tierarten überhaupt

und dann wollte ich kurz rumfagen da ich am überlegen bin ob ich nicht auch 2 Turmschnecken einsetzten möchte ob es auch geht .

im ganzen würde mich auch sehr intressieren wieviel ich von jeder fischart ins becken reinsetzten kann ohne das es überladen ist

oder sol ich lieber was weglassen ?!
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Alt 25.02.2016, 17:43   #2
Ansaj
 
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Hallo,

Perlhuhnbärblinge kannst du in einem Becken mit 100 cm Kantenlänge ganz gut halten. Auch Garnelen (Neocaridinia) passen dazu. Natürlich werden die Garnelen die Fischeier fressen, wenn sie sie finden und die Fische könnten junge Garnelen als Lebendfutter ansehen. Aber besonders beim Bestand der Garnelen würde ich mir da keine Sorgen machen, die vermehren sich sowieso rasant.

Ich finde Perlhuhnbärblinge sind nicht scheu, wenn du einige Dinge beachtest:
- für genügend Artgenossen sorgen, dann fühlen sie sich sicherer und bei 160 l kannst du 20+ Perlhühner nehmen
- das Aquarium so einrichten, dass viele Pflanzen zum Schutz da sind, aber auch genügend Schwimmraum, Moose zum Laichen, am Besten noch eine Wurzel und dunklen Bodengrund und ein paar Schwimmpflanzen für die Oberfläche.

So brauchst du gar keine weitere Fischart. Perlhuhnbärblinge werden dir so oder so nicht aus der Hand fressen. Also sie sind nicht mit Kois vergleichbar.

Wenn du dann später doch noch eine weitere Art haben möchtest, würde ich eher den Vietnamesischen Kardinalfisch (Tanichthys micagemmae) nehmen, die passen größenmäßig besser zu den Perlhühnern. Oder vielleicht Rosy-Schmerlen (Petruichthys sp. „rosy“)?

Geändert von Ansaj (25.02.2016 um 17:47 Uhr)
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Alt 25.02.2016, 18:49   #3
Littelmama92
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ah ok danke und kennst du dich auch zufällig mit schnecken aus ? spizell tumschnecken?



dachte halt an die kandinalfische (Tanichthys albonubes)

weil bei der art steht dazu das sie sich gut mit garnelenverstehen

Geändert von Littelmama92 (25.02.2016 um 19:20 Uhr)
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Alt 25.02.2016, 19:49   #4
Shar
 
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Servus.

Meiner Meinung nach kann man Danio margaritatus (Perlhuhnbärbling) durchaus als scheu bezeichnen, wenn man sie mit anderen Fischen vergleicht, die eben nicht scheu sind, wie z.B. Gymnocorymbus ternetzi (Trauermantelsalmler). Letztere schwimmen sogar deinen Finger an der Scheibe hinterher, etwas, was Danio margaritatus wohl nie machen wird, ganz im Gegenteil.

Meiner Erfahrung nach brauchen bzw. bevorzugen Danio margaritatus eine eher gedämpfte / abgeschirmte Oberfläche, also nicht zu viele große freie bzw. helle Stellen im AQ - viele Pflanzen und einen dunklen Bodengrund hat dir bei den Fischen Ansaj sowie so schon empfohlen.

Mit Neocaridina spc. sollte es keine Probleme geben. Ich hatte sie auch eine Weile zusammen im AQ. Ich verzichtete dann irgendwann jedoch auf diese Garnelengattung, da die mir zu Vermehrungsfreudig sind. Daher bin ich auf Amanogarnelen umgeschwenkt, die sich im Süßwasser simpel ausgedrückt nicht vermehren.

Bei der Beckengröße würde ich einen schönen großen Schwarm der Danio margaritatus bevorzugen. M.M.n. sind >40 absolut kein Problem.

Meiner Erfahrung nach, in Abhängigkeit zw. Anzahl an Fischen und Beckengröße, wird dir mit den Danio margaritatus vmtl. kaum bis kein Fisch-Nachwuchs durch kommen. Die in meinem AQ haben sich bisher als sehr gründliche und effektive Jäger heraus gestellt, die durchaus auch mehr als doppelt so große Amanos (die ja bei Futter auch ruppig werden) in die Flucht schlagen. Bei mir gab es nur Nachwuchs, wenn ich nach dem Laichen das genutzte Moospolster separierte.

Grüße ~Shar~
Shar ist offline   Mit Zitat antworten
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