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Alt 27.03.2016, 12:47   #1
Gelegentlich
 
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Standard 54l

Folgende Angaben ermöglichen eine zeitnahe und umfassende Antwort deiner Frage. Bitte trage unterhalb der Punkte deine Werte ein:

- Größe des Beckens?
Antwort:
54l
- Maße des Beckens (L x B x H) ?
Antwort:

- Wie lange läuft das Becken?
Antwort:
noch gar nicht
- Wasserwerte (pH-Wert, Nitritwert, KH-Wert, Gesamthärte, Nitratwert und Temperatur)
Antwort:
Härtegrad 7,4
Eigene Beschreibung / derzeitiger Besatz / Fragestellung:
Da sich ja nun alles durch das kaputt gelieferte Aquarium und die verschollenen Pflanzen verzögert ,kann ich ja in Ruhe hier um Ratschläge zum Besatz bitten.
Fest steht als Boden Quarzkies 1-2 mm.Pflanzen sind bestellt .Es ist wieder ein Überraschungspaket .Allerdings für 200 l .Sollte also genug auch für eine dichte Bepflanzung sein.
Ich möchte mich dieses mal doch eventuell an ein klassisches Gesellschaftsbecken wagen -auch mit einem Schwarmfisch.
Hab mal eine kleine Liste gemacht .Diese Auswahl ist bis jetzt nur nach klein und optischem Gefallen zusammen gesucht .Was passt und was geht -da seit ihr gefragt .
Panzerwelse (meine Erfahrung beschränkt sich da auf den Metallpanzerwels)hier würde ich eher zu den Zwergen neigen
Dornaugen
Boraras maculata
Hyphessobrycon amandae
Trichopsis pumila
Boraras brigittae
Microdevario kubotai
Also meine Fragen :Was davon passt überhaupt in ein 54l Becken?
Welche Arten würden zusammen passen .Was geht gar nicht ?
Welche Anzahl von Fischen der jeweiligen Art ist zu empfehlen ?
Die Fische sollten robust und einfach zu pflegen sein und auch mal 1-2 Wochen mit Trockenfutter klar kommen .Das Becken wird neben meinem Bett stehen ,wie ein Raumteiler mit der Schmalseite an der Wand.Ich weiss nicht nicht ob ich noch eine Längstseite dicht mache .Die Fische sollten also nicht zu schreckhaft sein.
Bin für andere Vorschläge offen .
So nun seit ihr dran.
Ganz liebe Grüsse Sabine und noch ein frohes Osterfest
Gelegentlich ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 27.03.2016, 13:49   #2
AznFafi
 
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Hallo Sabine!

Ich würde mich auf eine der Boraras Arten belassen und dazu die Dornaugen für den unteren Bereich. Da es nur ein 54L Becken ist würde ich keine 2 Schwarmfischarten einsetzen. Außerdem ist meiner Meinung nach eine größere Gruppe einer Fischart schöner. Zu den knurrenden Zwergguramis bin ich mir nicht so sicher, ob du die noch dazu nehmen kannst.

Grüße Nico
AznFafi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2016, 13:57   #3
Gelegentlich
 
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Hallo Nico !
Die sollen da nicht alle rein .Das ist nur eine Auswahl an Fischen die mir ersteinmal von der Optik her gefallen -mehr nicht. Ein Besatz steht noch nicht fest .Das ganze soll sich auf maximal 3 besser nur auf zwei Arten beschränken.
Wie ich mich so kenne kann ich mich doch wieder nicht entscheiden und das Becken bleibt wieder fast leer -sie hier http://www.zierfischforum.info/besat...fast-leer.html
ich bin da extrem schwierig -
Gelegentlich ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2016, 14:53   #4
Öhrchen
 
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Hallo,
und wenn du dich an einem Kontinent orientierst, das würde die Wahl/Entscheidung schon etwas einschränken?
Öhrchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2016, 15:57   #5
Algerich
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Hallo,

ein paar Worte zu den Knurrenden Zwergguramis: Ich habe die einmal in ein 54-Liter-Becken eingesetzt, mich dabei zwar nicht gerade mit Ruhm beckleckert, aber immerhin einiges gelernt:

Zur Vorgeschichte:

Meine Tochter sollte ein Becken bekommen (ihr Bruder hatte schon eines) und hat sich mit mir zusammen im Aquarien-Guide umgeschaut. Dabei hatte sie sich auf die "Knurris" versteift. Ich hatte keinerlei Erfahrungen mit den Tieren, versuchte ihr aber zu erklären, dass das Knurren eher ein leises Brummen sei. Es half nichts - und eigentlich sprach ja auch nichts dagegen.

Außerdem sollten unbedingt Garnelen ins Becken. Das war schon heikler, weil das Netz voll von Berichten über ausgerissene Garnelenbeine und verendete Red Fire war. Zur gleichen Zeit erschien aber in der Amazonas ein Bericht von A. Evers über die quasi "unausrottbare" Sulawesi-Inlandsgarnele (Caridina parvidentata). Die soll selbst gefräßige Barsche und Wasserwerte jeder Art überlebt haben.

Also gut!

Becken eingerichtet - und zunächst die Garnelen gekauft.

Phase I: Einfahren als Garnelenbecken
Nur am Rande: ich habe in einem anderen Thema bereits davon gesprochen. Zum Einfahren lief das Becken also nur mit den Garnelen und ich habe nie soviel Freude an den Tieren gehabt, wie jetzt, als ich sie in einem Becken vernünftiger Größe (für Zwerggarnelen sind 54 Liter wirklich ordentlich) allein beobachten konnte: lebendig, neugierig furchtlos schwammen und krabbelten sie quasi überall.

Phase II: Zuzug der Zwergguramis
Plangemäß kam dann die Gruppe Zwergguramis hinzu. Mit der Garnelenfreude war es vorbei. Quasi von der ersten Stunde an saßen die in Verstecken und waren nur noch allenthalben zu sehen, wie das mit Garnelen in Gesellschaftsbecken eben so ist.

Dafür waren jetzt die Zwergguramis da. Allerdings waren auch die nicht zu sehen, geschweige denn zu hören. Meine Tochter brauchte etwas, um sich einzugestehen, dass das kein Fisch für sie war, aber sie beklagte sich doch, dass sie die Tiere kaum ihren Freundinnen zeigen konnte, weil sie sich immer versteckten und sie hätte auch gern einmal das Knurren gehört. Ich hatte gelessen, dass die Tiere sehr scheu sein können und war also nur mäßig überrascht, weil ein Kinderzimmer nun einmal ein Ort der Bewegung und des vibrierenden Bodens ist und meiner Meinung nach auch sein soll.

Phase III: Allein
Vielleicht sechs Wochen später ging es für eine Woche auf Klassenfahrt. Das Kinderzimmer war verwaist, das Becken gehörte mir! Die Verwandlung war nicht zu beschreiben: Zwergguramis schwammen im Becken umher, zeigten ihre dezente Schönheit und Männchen knurrten einander an. Ein herrlicher Fisch - und für 54 Liter wirklich geeignet. Wieder hatte ich wirkliche Freude an dem Becken.

Phase IV: Sei vorbereitet
Mit einem Mal hatte ich Jungtiere im Becken. Viel früher, als ich mit ihnen gerechnet hatte. Natürlich hatte ich keinerlei Vorkehrungen getroffen. Weder ein Aufzuchtbecken, das es aber vielleicht auch nicht unbedingt gebraucht hätte, noch geeignete Futteransätze. Ich versuchte es mit Staubfutter, aber alles Improvisieren half nichts. Nach wenigen Tagen waren die Jungtiere verschwunden: ob verhungert oder gefressen (aber außer den Elterntieren war nichts im Becken) oder anderweitig gestorben (wüßte dann aber nicht warum), kann ich nicht sagen.

Phase V: Abschied:
Meine Tochter war natürlich zwischenzeitlich wieder da - und die Fische wieder verschwunden. Ich wartete noch einige Zeit, ob sich das Fortpflanzungswunder wiederholen würde, aber es blieb aus.

Auch verschwunden waren die Garnelen. Hier hatte ich allerdings beobachtet, dass die Berichte über das Jagdverhalten, die im Netz zu finden waren, zutrafen.

Der Rest ist einfach: ich habe mit meiner Tochter gesprochen und wir haben das Zwerggurami-Projekt abgebrochen. Der jetzige Besatz von Lebendgebärenden ist zumindest dem Zimmer deutliche angemessener.

Fazit:

Für mich habe ich folgende Erkenntnisse zurückbehalten:

1. Ein Artbecken trichopsis pumilla ist bei den richtigen Bedingungen eine gelungene und leicht umzusetzende Idee.

2. Der Fisch ist für das 54-Liter-Becken wirklich geeignet.

3. Freude wird man an den Tieren nur haben, wenn sie ihre Ruhe haben.

4. Eine Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen scheidet aus.

Vielleicht hilft Dir das bei Deiner Entscheidung.

Gruß!

Algerich

Gruß!
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Alt 27.03.2016, 17:06   #6
Gelegentlich
 
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Hallo Algerich !
Mit deinem Bericht kann man doch was anfangen .Dann kann ich die Kerlchen schon von meiner Liste streichen.Rumlaufen tue hier nur ich (naja oder eher rumrollen).Jetzt kommt das grosse ABER -Katzen .Die trampeln(wer je behauptet Katzen bewegen sich auf Samtpfoten ,der hatte nie welche ) garantiert auf der Abdeckung rum.Und das Becken wird ja auch recht frei stehn.
Vielen Dank für deinen ausführlichen Text.
Bin gerade dabei mich wieder durchs www zu wühlen um Infos zu meinen "Auserwählten" zu finden .
Liebe Grüsse
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Alt 27.03.2016, 18:37   #7
Schneewitchen
 
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Hallo Sabine!

Wie ich gelesen habe, stehen auch die Boraras Maculatus auf deiner Liste. Die bewohnen bei aktuell das 54l Becken in der Küche, zusammen mit Garnelen.
Wo ich grade den Bericht von Algerich und den sich versteckenden Garnelen gelesen habe - Boraras Maculatus scheinen die idealen Fische zur Vergesellschaftung von Garnelen zu sein. Die Garnelen haben absolut 0 Angst vor den kleinen Fischen, selbst kleinste Baby Garnelen schwimmen frei durchs Wasser ohne das ihnen nachgestellt wird und es gibt ein total harmonisches Bild.

Die Boraras Maculatus sind relativ schwimmfreudig bei mir, sie stehen wohl auch ab und zu mal nur rum, aber das Becken wird auch komplett ausgenutzt um Strecken zu schwimmen. Bei einer Höhe von 30cm, gibt es auch keine Unterteilung verschiedener Becken Bereiche für die Kleinen. Sie sind überall unterwegs.

Gefressen wird Lebendfutter, Frostfutter, feines Granulat, und feine Flocken.

Bei mir leben sie in recht weichem Wasser mit einem pH Wert von 6,8. Zur Zucht müsste dieser noch deutlich tiefer sein um 4,5.
Die Temperatur habe ich auf 25°C eingestellt, da habe ich lange experimentiert. Bei 22°C war schon ein deutlicher Verlust der Färbung zu sehen.

Du schreibst du möchtest ein klassisches Gesellschaftsaquarium... ehrlicherweise, finde ich es immer schade wenn in so nem kleinem Pfützchen von 54l direkt mehrere Fischarten angesiedelt werden.
Würde da persönlich nur eine Fischart einsetzen, zusammen mit Wirbellosen. Max. 2 Arten.
Schneewitchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2016, 19:13   #8
Birka
 
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@ Sabine, hallo
mein Vorschlag:
Einen Trupp corydoras pigmaeus und am Boden eine schön gefärbte
Zwerggarnelenart !
Klingt erstmal etwas ungewohnt - normal sind die Corys ja die Bodenbewohner - aber die c. pigmaeus sind eine Ausnahme .
Ich kenne mich mit den anderen Zwergcoryarten nicht aus, aber c.pigmaeus pflege ich seit einem Jahr - die entfalten ihren Charme nach einer kurzen Eingewöhnungszeit im Becken - auf Fotos sehen sie eher nichtssagend aus - finde ich.
Diese kleine Welsart wird nur 2 - 3 cm groß, sie halten sich zwar auch mal
am Boden auf- wenn da leckeres Essen liegt, oder zwischendurch zum relaxen - sehr oft und lang betätigen sie sich aber als Freischwimmer, witzigerweise praktisch immer im Schwarm !
In meinem 330 l Becken suchen sie sich immer mal ein anderes "Revier",
zeigen sich völlig unerschrocken gegenüber größeren Fischen, bei mir Maroni's !
Sie schwimmen, manchmal stehen sie auch, in der Mitte , hin und wieder oben.
Wenn ich noch ein Becken in ca. 60'er Größe hätte, würde ich da eine Gruppe von 20 c. pigmaeus einsetzen - macht viel Spaß, ihr possierliches Verhalten zu beobachten !
Mit Garnelen gibts bei diesen Winzlingen kein Problem - gut bepflanzt, mit kleiner Wurzel, Sand - oder Feinkiesboden würde das ein liebenswertes Becken denke ich .
Ach so, beim Futtern sind sie bei mir nicht wählerisch," Fleischliches" halt,
klar
Birka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2016, 07:10   #9
Gelegentlich
 
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Hallo !
Genau auf solche persönlichen Erfahrungen hatte ich gehofft .
Ich muss gestehn über Garnelen hab ich noch nicht wirklich nachgedacht.Ich bin da ein gebranntes Kind .Hatte in meinem 240l mal ganz viele -bestimmt so 300 Red fire die dann innerhalb weniger Tage plötzlich verstarben .Leider weiss ich bis heute nicht warum.Seither hab ich mich da nie wieder herangetraut .Mit meiner letzten Pflanzenbestellung wollte ich erst nochmal ,hab es dann aber doch wieder gelassen.Zum Glück -die Pflanzen sind ja irgendwo unterwegs hängengeblieben.
Zumindest hab ich jetzt schon wieder eine Info mehr -die corydoras pigmaeus
nicht mit einem anderen Schwarmfisch zusammen .
Ist ja noch Zeit .Das Becken muss ja erstmal da sein und dann noch einlaufen.
Liebe Grüsse
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Alt 28.03.2016, 08:00   #10
Öhrchen
 
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Standard 54l

Hi,
ja, die C. pygmaeus sind mehr mittig als unten anzutreffen, die wären dann eher mit was oben schwimmenden zu vergesellschaften. Aber kein Schwarm für oben, eher sowas, was paar-oder Haremsweise unterwegs ist.
Garnelen bringt man sehr leicht mit neuen Pflanzen um, die mit Pestiziden behandelt wurden. Da sind sie viel empfindlicher als Fische. Sowas wird es wohl damals gewesen sein bei deinem Garnelen-Massensterben.
Öhrchen ist offline   Mit Zitat antworten
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