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Alt 12.09.2016, 09:31   #1
Maggie23
 
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Standard Besatzfrage für 112L Becken

Folgende Angaben ermöglichen eine zeitnahe und umfassende Antwort deiner Frage. Bitte trage unterhalb der Punkte deine Werte ein:

- Größe des Beckens?
112L

- Maße des Beckens (L x B x H) ?
80x35x40

- Wie lange läuft das Becken?
Noch gar nicht

- Wasserwerte (pH-Wert, Nitritwert, KH-Wert, Gesamthärte, Nitratwert und Temperatur)


Hallo zusammen!
Ich plane ein 112L Becken, aber ich bin mir mit dem Besatz noch unsicher. Ich würde das Aquarium dann dem Besatz entsprechend einrichten, weiches Wasser ist durch Umkehrosmose-Anlage möglich. Ich habe an Fische nach Kontinenten gedacht, also Südamerika, Asien oder Afrika. Ich hätte gerne eine Art, die Brutpflege betreibt, also Zwergfadenfische/-buntbarsche. Hat jemand Erfahrung mit einem solchen Besatz? Was könnt ihr mir empfehlen?
Maggie
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Alt 12.09.2016, 11:24   #2
Tobi_2201
 
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Hallo, da ginge zum Beispiel eine Schneckenbuntbarschart aus dem Tanganjika-See, falls das für dich in Frage kommt.
Dann ist halt weniger mit Pflanzen, aber auch solche Becken können gut (wenn nicht sogar besser) aussehen.
LG, Tobi
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Alt 12.09.2016, 12:45   #3
Wasserwelt
 
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Hallo

Wenn es z.B. in Richtung Asien gehen sollte,

- 1 Pärchen Honigguramis

- 15-20 Espes Keilfleckbärblinge

- 8-10 Dornaugen

wäre dies ein passender Besatz.
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Alt 12.09.2016, 13:07   #4
Heikow
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mir fällt da wieder mal ein Bachbiotop Südamerika ein...

Fallaub und Wurzelgeäst und vielleicht ein paar größere Kiesel als Einrichtung auf hellem Sand. Wenig Beleuchtung und wenn überhaupt nur etwas Seitenbepflanzung.

Besatz dann ein Pärchen / eine Gruppe Apistogramma und eine kleine Gruppe Salmler. Gerade wenn weichsaures Wasser kein logistisches Problem darstellt, kann man so ein ganz spannendes Aquarium gestalten.
Heikow ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.09.2016, 14:47   #5
Ancylus
 
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Hallo Maggie,

da du ja bislang nur meintest, dass du einen Fisch mit Brutpflege haben möchtest , würde ich vorschlagen, dich erstmal hier für eine Art bzw. zumindest etwas genauer für eine Richtung zu entscheiden. Hier mal ein paar Vorschläge, was mir spontan so einfallen würde:

Asien:
Zwergfadenfische, hast du ja schon geschrieben
Honigguramis, für mich als "Südamerikaner" eines der Highlights Asiens, Ansprüche ähnlich wie die Zwergfafis, habe ich aber etwas robuster erlebt (bin da aber auch kein Experte, Infos eher aus 2. Hand)

Afrika:
Purpurprachtbuntbarsche (Pelviachromis pulcher), eigentlich aber alle zumindest mir bekannten Arten der Gattung Pelviachromis (außer es gibt da noch deutlich größere Arten)
Afrik. Schmetterlingsbuntbarsch (Anomalochromis thomasi), sollte mMn auch gehen, habe aber mit afrikanischen Buntbarschen generell keine Erfahrung, da dann besser im Einzelnen nochmal nachfragen

Südamerika:
die beiden Schmetterlingsbuntbarscharten (Microgeophagus ramirezi und M. altispinosus), wobei hier Letzterer (der bolivianische) mein persönlicher Favorit ist, pflege sie auch seit mittlerweile 5 Jahren und da gab es nie irgendwelche Probleme.
Die Gattung Apistogramma, Arten die ich dir dann einfach mal an den Kopf werfen würde, sind: A. macmasteri, A. hongsloi, A. cacatuoides, A. borelli, A. agassizi. A. nijsseni, A. panduro und A. vijeta, das dürften auch so ziemlich die am häufigsten anzutreffenden Arten sein. A. cacatuoides hatte ich ebenfalls schon.
Und dann noch Laetacara curviceps und L. dorsigera. Hier habe ich die curviceps selbst gepflegt, sind sehr friedfertig, da gehen dann auch 2 Pärchen im Becken, bei den anderen entweder ein Pärchen oder ein Harem (Apistogramma).

Grüße, Daniel
Ancylus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.09.2016, 15:18   #6
Birka
 
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@Maggie, hi
da hast du doch schon ein paar nette und gut umsetzbare Vorschläge.
Bestimmt kommen noch mehr Ideen.
Südamerika gibt es wirklich eine Riesenauswahl, noch dazu wenn du weiches, saures Wasser bieten kannst.
Heiko hat einen bestimmt interessanten Vorschlag gemacht, allerdings muß man das mögen mit wenig Beleuchtung und Bepflanzung.
Auch hat nicht jeder ein faible für Falllaub und Wurzelgeäst - sieht halt nicht direkt"ordentlich " aus .
Zu Tobis Beitrag mit Tanganjika-See - Bewohnern hab ich keine Meinung, schlichtweg, weil ich mich mit diesen flossigen Beckenbewohnern nicht auskenne.
Vertraut sind mir die Fischarten von Wasserwelts vorgeschlagenem Besatz.
Schöne, harmonische Fischarten, welche gut zusammenpassen und auch nicht übertrieben anspruchsvoll sind.
Auch ein kleineres Glas - Biotop kann man gut Richtung Asien gestalten.
Hier mal der Link von Stefanie"s Beckenvorstellung, finde ich sehr gelungen - allerdings ist es ein 330 l Becken - da muß man bei 112 l ein paar Abstriche machen .

http://www.zierfischforum.info/843036-post39.html

Wasserparameter bei dir ja kein Problem, was für mich persönlich aber auch ein durchaus zu bedenkendes Kriterium ist , ist die Ernährung.
Mir sind Fischarten, welche ausschließlich Lebend /Frostfutter brauchen zu anspruchsvoll - für andere Aquarianer ist das kein Problem.
Auch bin ich jemand, der seine Fische regelmäßig mit Futter versorgt haben möchte - da muß das bei Abwesenheit für den "Vetretungsfütterer " praktikabel sein.
Carnivoren und Omnivoren lassen sich einfach und abwechslungsreich mit Nahrung versorgen, mir macht das Spaß.
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Alt 12.09.2016, 15:31   #7
Heikow
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Zitat:
Zitat von Birka Beitrag anzeigen
Heiko hat einen bestimmt interessanten Vorschlag gemacht, allerdings muß man das mögen mit wenig Beleuchtung und Bepflanzung.
Auch hat nicht jeder ein faible für Falllaub und Wurzelgeäst - sieht halt nicht direkt"ordentlich " aus .
Man muss es nicht mögen. Es steht einem ja durchaus frei, die Art Fische nicht zu pflegen. Tut man es aber und will sich an eine Biotopnachahmung wagen, haben eben Pflanzen darin nichts zu suchen. Die gibt es in solchen beschatteten Bachbiotopen einfach nicht.

Man kann Apistogramma auch in bepflanzten Becken unterbringen. Daraus entsteht den Fischen in der Regel kein Nachteil (mal abgesehen von morgendlichem Sauerstoffmangel, CO2 Vergifung und Belastung durch Düngemittel). Hat dann aber eben nichts mit naturnahem Biotop zu tun sondern macht das Aquarium zum Dekorationsobjekt der Wohnung.

Wem der Dekogedanke wichtiger ist als eine naturnahe Unterbringung der Tiere, der möge machen wir er lustig ist... Ich setze da andere Prioritäten.

Danke: (1)
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Alt 12.09.2016, 17:43   #8
Wasserwelt
 
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Zitat:
Zitat von Heikow Beitrag anzeigen
mir fällt da wieder mal ein Bachbiotop Südamerika ein...

Fallaub und Wurzelgeäst und vielleicht ein paar größere Kiesel als Einrichtung auf hellem Sand. Wenig Beleuchtung und wenn überhaupt nur etwas Seitenbepflanzung.
Das hört sich gut an und würde umgesetzt bestimmt gut aussehen.
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Alt 13.09.2016, 12:08   #9
Maggie23
 
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Hallo und danke für die Vorschläge. Ich hab mich noch mal im Internet belesen und dort steht, das die zwergfadenfische so schnell kränkeln. Also würde ich mich eher für Südamerika entscheiden-der laetacara curviceps und A. cacaduoides und A. borelli sehen echt schön aus! Wenn die Bubas dann (hoffentlich ) Nachwuchs bekommen, kann der dann, wenn sie groß genug sind mit zu den Eltern? Oder funktioniert das nicht? Wie viele Babys kommen etwa durch?
Zu den Buntbarschen dann halt noch salmler, vielleicht zitronensalmler, ich habe gelesen dass die in weichem Wasser schön farbig sind, aber wenn man sie kauft sind sie immer so blass. Wird das noch? Und dazu vielleicht noch südamerikanische welse, aber keine gewöhnlichen antennenwelse.
@Heiko dein Vorschlag klingt gut aber ganz auf Pflanzen möchte ich nicht verzichten
Maggie
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Alt 13.09.2016, 13:11   #10
Heikow
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Hi Maggie,

ich hab zur Zeit auch mal wieder Zwergbuntbarsche, allerdings allein auf 112 Litern. Und tatsächlich ist das Becken recht stark bepflanzt, da ich ursprünglich einen anderen Besatz geplant hatte und ich bisher keine Lust auf eine Umgestaltung hatte. Wie gesagt, die Fische interessieren sich dafür nicht. Weder im positiven noch negativen Sinne. Sie nutzen die Deckung. Das würden sie allerdings auch mit nem Lappen und ein paar Joghurtbechern tun ^^ Im Winter kommt wieder die Zeit für viele Fummeleien an den Aquarien. Dann werde ich das Bachbiotop auch mal wieder umsetzen...

Gegen die Gesellschaft von Salmlern spricht nichts, außer dass diese natürlich den Nachwuchs der Apistogramma dezimieren, wenn nicht gar komplett auffressen. Salmler sind sehr gute Jäger und Fischlarven eine sehr beliebte Beute. Da kommt die Mutter auf Dauer nicht gegenan. Ich würde hier im Zweifel eine deutlich kleinere Art wählen. Ich empfehle da immer wieder gern H. amandae. Kleine robuste und spannende Salmler.

Den Boden würde ich unbesetzt lassen. Die Apistogrammamädels führen die Larven nach dem Freischwimmen aus der Höhle und dann langsam durch das Becken. Erkennt das Weibchen eine Gefahr, zeigt sie das den Jungfischen an, die sich sofort auf den Boden absinken lassen und dort verharren, bis die Mutter wieder grünes Licht gibt. Da können Welse am Boden ziemlich im Wege sein.

Darüber hinaus gibt es wirklich genug zu sehen in dem Becken, wenn Du kleine Salmler mit Apistogramma in Gesellschaft hast. Die Brutpflege der Apistogramma ist toll. Die Mutter kümmert sich sehr fürsorglich und bringt im 112er auch einige Jungfische durch. Sie kümmert sich einige Wochen um die kleinen und verscheucht sie dann irgendwann, spätestens wenn sie wieder ein neues Gelege mit dem Männchen hat.
Heikow ist offline   Mit Zitat antworten
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