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Alt 17.09.2016, 01:38   #1
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Standard 25L Fluval Edge mit Corydoras habrosus

Folgende Angaben ermöglichen eine zeitnahe und umfassende Antwort deiner Frage. Bitte trage unterhalb der Punkte deine Werte ein:

- Größe des Beckens?
Antwort: 25L

- Maße des Beckens (L x B x H) ?
Antwort: 43x26x22,4

- Wie lange läuft das Becken?
Antwort: 10 Tage

- Wasserwerte (pH-Wert, Nitritwert, KH-Wert, Gesamthärte, Nitratwert und Temperatur)
Antwort:
pH: 7,5
kH: 7
GH: 13
NH³: 0 mg/L
NO²: 0 mg/L
NO³: 20 mg/L
Temp: geplant 24°C z.Z. wegen des Wetters aber 26°C

Eigene Beschreibung / derzeitiger Besatz / Fragestellung:
Genug Aquarien kann man ja nie haben , deshalb habe ich mir vor 2 Wochen ein Fluval Edge für den Schreibtisch zugelegt.

Das Becken läuft erst 10 Tage, die Einfahrphase ist trotzdem schon durch bzw. eigentlich gab es gar keine. Das Becken wurde mit einem Teil des Bodengrundes + Mulm + 3 Steine + 2 Anubias sowie Wasser aus dem 325L Becken befüllt. Kohlefilter gegen feinen Filterschwamm getauscht und den Filter des Edge komplett mit Filterschlamm aus dem Eheim Aussenfilter befüllt. Zur Sicherheit noch ein Schnapsglas Milch ins Wasser (damit auch ja keiner von den kleinen Helferlein verhungert). Das gibt für 1 Tag eine schön dreckige trübe Brühe, dann 5 Tage laufen lassen und zum Schluss 2 x 50 % TWW = fertig.

Bodengrund ist im hinteren Teil ein Gemisch aus 0-0,3mm Sand und 2-4mm Kies. Als Deckschicht und im vorderen Bereich komplett schwarzer Sand 0,2-0,4mm.

Bis auf ein 60cm Becken, dass mir lediglich als Winterquartier für meine "Sommer-Dachterrasenkübel-Kardinälchen" dient, habe ich keine Erfahrung mit kleinen Becken, erst Recht nicht mit Nano-Becken. Mit Garnelen hab ich bis auf Macrobrachium assamense (kommen natürlich für das Becken überhaupt nicht in Frage) keine Erfahrung.

Mit Fischen wird es im Edge im wahrsten Sinne des Wortes eng, es gibt nur wenige mögliche Kandidaten. Nach einiger Recherche und Begutachtung bei unterschiedlichen Händlern habe ich mich für Corydoras hasbrosus entschieden. Mit 2,5-3,5cm einen Hauch größer als C. pygmaeus aber letztere brauchen IMHO trotz der geringen Größe doch etwas mehr Schwimmraum.

Aktueller Besatz: 5 Coridoras hasbrosus

Buddeln seit 3 Tagen fließig mit der Nase im Sand Fein zerriebenes Flockenfutter wird genommen. Mückenlarven und Cyclops sind zu groß aber auf Tubifex scheinen die Zwerge zu stehn.

1. Zu klein ist das Becken für die Burschen sicher nicht. Es stellt sich mir nur die Frage: Wegen der Beckengröße bei 5 Tieren bleiben oder doch besser 10 ?

2. Könnte man Garnelen (Neocaridina) mit den Corys vergesellschaften ? Mich verwirren die angaben über die Wasserwerte. Man findet alles von weich, sauer, um 20° bis hin zu bis 20GH, pH 8,4, 22-28°C.

3. Falls nicht: Wie sieht es mit fischigem Besatz in den oberen Stockwerken aus ? Es gibt da einige wenige Möglichkeiten, wobei ich bei etlichen Bedenken hätte:

- Betta splendens: Nicht mein Geschmack, erst recht nicht die Zuchtformen.
- Endler Guppy: Hübsch und ziemlich klein, aber ich denke trotzdem das das Becken zu klein ist.
- Danio margaritatus: Laut mehreren Händlern scheinbar "der Hit" bei den Nanofischen, was allerdings auch daran liegen könnte, dass die Preise recht gesalzen sind. Scheinen mir nach Besichtigung bei mehreren Händlern auch nicht weniger schwimmfreudig zu sein als Neons.

Blieben noch:
- Axelrodia riesei: Könnte passen.
- Hyphessobrycon amandae: Dito
- Dario dario: Interessant
- Boraras brigittae: Auch denkbar

Danke: (1)
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Alt 17.09.2016, 03:32   #2
NebelGeîst
 
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Hi,

hast du das Edge denn bis zur oberen Scheibe befüllt? Denke da an die stark begrenzte Wasseroberfläche, die in dem Fall zur Atmung zur Verfügung steht.

Von den Wasserwerten her wären Neocaridinen möglich, allerdings fehlen mir Kenntnisse, ob diese ggf gefressen werden. Denke aber mal, zumindest vom Nachwuchs wird nicht viel hoch kommen, was aber im Edge wohl auch nicht geplant sein wird.
NebelGeîst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.09.2016, 16:27   #3
Morfie
 
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Hallo Hannes,

ich habe ein 85 Literbecken mit C. pygmæus, Danio margaritatus und Neocaridinia davidi laufen. Es ist eines meiner Lieblingsbecken und laeuft ohne irgendwelche Probleme.

LG, Kirsten
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Alt 17.09.2016, 16:57   #4
GuppyFadenfisch
 
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Moin
Von den Wasserwerten kannst du N.Davidi halten, ich würde dir aber empfehlen , dich für eine farb Variante zu entscheiden sonst sieht der nachwuchs, wenn du welchen bekommst, meist nicht so gut aus.
Lg
GuppyFadenfisch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.09.2016, 19:02   #5
Birka
 
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@Hannes, hallo
ich trau mich mal !
Hab von dir bisher schon einige interessante Beiträge mit Hand und Fuß gelesen, bei Einigen war ich wirklich von deinem Wissen beeindruckt.
Und es klang irgendwie immer vernünftig und machbar.
Aber in diesem Thread hab ich echt erst gedacht, ich hätte mich mit der Literzahl verlesen.
Ich persönlich hätte bei 25 l gar keine Fische eingesetzt, ein paar Zwerggarnelen und Schnecken - und gut ists.
Was ich hier so mitlese bin ich mit dieser Einstellung nicht allein.
Betta splendens halten manche in solch kleinen Behältnissen, da könnte man sich über die Artgerechtigkeit der Haltung streiten, aber einen Kampffisch willst du ja auch nicht.
Richtig, auch Endler und Danio margaritatus brauchen mehr Platz zum Schwimmen.
Für alle Freischwimmer sind 25 l zu wenig denk ich - Nebelgeist hat vorsichtig die stark begrenzte Oberfläche angeführt.
Ansonsten ist von Garnelen die Rede und Morfie hat von dir erwähnte Fische / Garnelen in 85 l.
Ich weiß nicht, ob dieses Pfützenbecken für 5 Corydoras Habrosus tiergerecht ist,
eher auch nein - sie werden überall mit 60 l angegeben.
Mein Trupp Corydoras Pygmaeus ( 28) lebt in 110 l - und sie nutzen den Platz.
Auch auf die Gefahr hin, das meine Aussage jetzt nicht so gut bei dir ankommt:
ich würde die 5 Habrosus in ein größeres Becken setzen ( und dann aufstocken), und
das 25 l Becken mit Zwerggarnelen und ein paar schönen Schnecken besetzen.

Danke: (3)
Birka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2016, 02:18   #6
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Hallo Birka,

kein Problem, ich frage ja nach, weil ich Antworten möchte, und die dürfen auch kritisch ausfallen.

Die C. pygmaeus, die Du hast, habe ich dort absichtlich nicht reingesetzt, weil die doch deutlich schwimmfreudiger als die C. hasbrosus sind. Das sind vergleichweise gemütliche Gesellen.

Für die Corys kommt es hauptsächlich auf die Grundfläche an (die ist größer als bei einem 30L Cube) und ein gut strukturiertes Becken ist auch mehr Wert als 10cm mehr Beckenlänge ohne Struktur, mit zu wenigen Versteckmöglichkeiten und falschem Bodengrund.
Dass sie jedes größere Becken auch ausnutzen würden, steht ausser Frage. Aber das würden sie auch bei einem 2m Becken tun und deswegen muss es noch kein 2m Becken sein.
Mir ist allerdings vollkommen klar, dass ich mich mit diesem Besatz in einem Grenzbereich befinde der sich nicht mit üblichen Standardempfehlungen deckt.

Ich werde es dann mal bei den 5 Hasboras belassen. Sollte ich irgendwelche Anzeichen sehen, dass das nicht der Fall sein sollte (stereotypes Verhalten, Schreckhaftigkeit, dauerhaftes Verstecken, Auflösung des Gruppenverhaltens etc.) wandern sie selbstverständlich ins 60er Becken

Ich werde mich aber schon mal mit den Nelen anfreunden. Für die müsste das Becken aber wohl doch noch länger laufen, ein funktionierender Stickstofkreislauf ist ja nicht alles. Ein wenig Algenaufwuchs sollte für die Krabbler ja schon vorhanden sein, oder irre ich mich da ?
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Alt 30.09.2016, 19:37   #7
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Im Gegensatz zu C. hastatus und C. pygmaeus, die for Corys recht untypisch den freien Schwimmraum nutzen, sind die C. habrosus wirklich reine Bodenfische.
Bislang kann ich nicht feststellen, dass das nicht gehen sollte auf 43x26cm Grundfläche. Die 5 sind keine Jungfische mehr und ca. 2-2,5cm groß (2M/3W ?), aber ich schaue mal wie sich das entwickelt, ansonsten geht es in das 60er Becken.

Ich habe mir als Beibesatz vor 5 Tagen 11 Neocaridina davidi zugelegt, für Caridina sind die Wasserwerte nicht so passend.

Beim Futter für die Garnelen bin ich noch etwas skeptisch. Wenn ich auf die Inhaltstoffe für Garnelen-Spezialfutter schaue, ist das auch nichts anderes als fein zerriebenes Flockenfutter für Fische, nur teurer. Sowohl normales Flockenfutter als auch Spirulinatabs werden anscheinend gern genommen.

Kieselalgen halten jetzt auch langsam im Becken Einzug und zu meinem Erstauen scheinen die Garnelen darauf zu stehen. Der hintere Stein auf dem letzten Foto war vorgestern noch genauso braun wie der vordere. Dann haben sich gestern fast alle Garnelen darauf versammelt und heute ist der Stein blitzblank
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Alt 30.09.2016, 23:13   #8
Öhrchen
 
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Hi,
für die Garnelen brauchst du kein spezielles Futter, wenn du Fischfutter gibst. Die bedienen sich da mit. Allerdings fressen sie im Gegensatz zu Corys auch gerne mal "Grünzeug" wie überbrühte Brennessel/Löwenzahn/Walnussblatt/Giersch, oder kleine Stücke frisches Gemüse. Getrockneter Kürbis, oder grün getrocknete Himbeerblätter, sind auch beliebt.
Und Kieselalgen sind tatsächlich die Algen, die am besten gefressen werden. Alle mögen die, Garnelen, Schnecken, und aufwuchsfressene Fische.

Danke: (1)

Geändert von Öhrchen (30.09.2016 um 23:29 Uhr)
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Alt 02.10.2016, 11:45   #9
Verena
 
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Hi,

mein Gedanke war auch sofort die Scheibe an der Oberfläche.
Ich rate dir an, den Wasserstand etwas zu senken, damit die Tiere nicht an die Scheibe knallen, sollten sie aufsteigen um Luft zur Darmatmung zu holen.

Ansonsten würde ich zu 10 Tieren anraten, es sollte die Gruppe deutlich entspannen.

Von den H. amandae rate ich persönlich ab, habe sie in verschiedenen Becken gepflegt und würde sie unter 54 Liter nicht mehr halten.

Die A.risei halte ich momentan in 120 Liter ( 60x40 Grundfläche) und empfinde sie als sehr scheu.
Daher würde ich auch ihnen mehr Platz zugestehen, damit sie sich zurückziehen können.

B. brigittae wäre in meinen Augen machbar, sind auch viel dreister/frecher , auch hier würde ich 10 Tiere anraten.
Eine Alternative dazu wären B. urophthalmoides, 10 Tiere

Oder was ganz anderes: E. annulatus 1/2.


Dario dario ( 1/2) bräuchte dringenst Lebendfutter / Frostfutter und ist ansonsten sehr unkompliziert.
Der Erwerb von Weibchen soll aber ein Problem sein, je nach Region...

Hier ist nur die Einrichtung ausschlaggebend, ob sich die Tiere wohl fühlen, ich würde rechts und links bis an die Oberfläche gehen, große Anubias mit Moose wären perfekt.
Sie laichen gerne erhöht und die Jungfische gehen in die Schwimmpflanzen anfangs.

Mittig ist ja dann der Filtereinlauf.

Hast Du mal ein Bild parat? ^^

Danke: (1)
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Alt 02.10.2016, 12:19   #10
Heikow
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Moin,

Ich würde mir weitere Arten sparen und auch nicht mehr Corydoras einsetzen. Schön warm halten, immer ordentlich Artemia oder Cyclops füttern und den Wasserwechsel etwas Kühler machen, dann steigt die Anzahl über die Monate von allein. Man staunt, wie viel Fische da nach nem Jahr schwimmen, wenn man das Becken dann mal ausräumt.

Garnelen vermeide ich inzwischen in corydoras Becken. Wenn die mit in Becken sind, kommt es zu deutlich weniger Nachwuchs.

Danke: (1)
Heikow ist offline   Mit Zitat antworten
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