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Alt 10.06.2018, 11:46   #31
carpenoctemtom
 
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Hi Flocke,


um auf Deine Besatzfrage zurück zukommen. Die Honigguramis würde ich für später aufheben. Fang klein mit Endler-Guppies an. 2 Männchen 3-4 Weibchen. Und sie werden in 30l nicht leiden, keine Sorge. Dazu Garnelen Neocardinia davii und Schnecken nach Gusto. So hast Du einen tollen beginn.


Generell solltest Du Dich aber immer mal wieder auf Rückschläge einstellen. Müssen nicht kommen, aber daraus lernt man, ist nicht schlimm...


Kleine Becken sind für Dich vermutlich besser zu handeln. Aber eben auch anfälliger. Aber das bringt die Erfahrung...


Tom

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Alt 10.06.2018, 14:57   #32
dumdi65
 
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Genau Deumb,

da stimme ich dir voll und ganz zu.

Gruß Balu
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Alt 10.06.2018, 15:05   #33
carpenoctemtom
 
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Zitat:
Zitat von dumdi65 Beitrag anzeigen
Genau Deumb,

da stimme ich dir voll und ganz zu.

Gruß Balu

Öhm, Balu ich bin nicht DEUMB, rofl....


Generell, lieber zitieren, wenn man jemandem antwortet. Aber ich habe das Gefühl wir müllen grade Flocke voll...



Tom

Geändert von carpenoctemtom (10.06.2018 um 15:09 Uhr)
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Alt 10.06.2018, 19:54   #34
dumdi65
 
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Hallo Tom.

Ich gebe dir in allen Punkten recht.

Gruß Balu
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Alt 11.06.2018, 20:42   #35
NebelGeîst
 
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Dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben...


Also, ich gehöre zu denen, die Einfahrphasen tatsächlich als Sinnvoll erachten, am Besten mit 'lungenatmenden' Schnecken. Die immer deutlicher ausgedrückte Aussage, es könne ja kein Nitrit entstehen ohne Fische kann ich nicht nachvollziehen. Ich hatte schließlich deutlich messbare Nitrit- und Nitratpeaks.
Ein Experiment mit Ammonium- und Nitrithaltigem Zimmer- und Nutzpflanzendünger aus Holland, um eben auch wirklich ausreichend Stickstoff drinne zu haben, ging dagegen schief und endete trotz geringer Mengen in einem wochen anhaltenden Nitrit-Superpeak, der mir beim Tropfentest Farben angezeigt hatte, die gar nicht in der Skala vorhanden waren...
Zwar kommt es, je nach Besatzgeschwindigkeit, auch nach dem Einfahren nochmal zu einem Peak, der fällt aber im Regelfall kürzer und/oder schwächer aus. Es haben sich ja schon Nitrosomonas und Nitrobacter gebildet, die Populationen müssen sich lediglich noch an die Belastung anpassen, nicht komplett neu etablieren.
Nicht einfahren tu ich, wenn ich im Becken ohnehin einen Oxydator verwende (die Aussage, dass es zu keinem Peak kommt, da der 'Aktivsauerstoff' die Stickstoffverbindungen direkt oxidiert habe ich dabei nicht einfach geglaubt sondern natürlich erst mal mehrmals getestet).

Nitrosomonas und Nitrobacter sind substratgebundene Bakteriengattungen, man etabliert diese daher sicher nicht schneller, wenn man Flüssigkeit aus einer Ampulle 'Starterbakterien' ins Becken kippt.


Ich will ich keine Diskussion von vorne los treten, sondern lediglich kund tun, dass auch hier nach wie vor unterschiedliche Meinungen bestehen.


Kampffische werden mit der Zeit hier immer und immer empfindlicher dargestellt. Sind sie nicht. Guppys sind da mitunter empfindlicher. Es hängt einfach viel davon ab, ob und wie lange die Tiere bei Zwischen- und Einzelhändlern schon falsch gehalten wurden und woher sie stammen. Meine Direktimporte aus Asien waren ziemlich stabil, obwohl sie nur in Whiskeyflaschen aufgezogen wurden (teilweise zumindest). Wenn Tiere natürlich aus Massenproduktionen mit Medikamentensuppe aus Osteuropa und ungeeignetem Billigfutter stammen, darf man keine Wunder erwarten...


Endler in Kleinstbecken hab ich auch schon probiert, klappte vermeintlich gut, inklusive Vermehrung. Allerdings zeigte sich bald, dass sie da zunehmend scheuer wurden und irgendwann kam dann der Zeitpunkt da, sobald ein Tier sich erschreckte die komplette Population anfing wild umher zu schießen, auf der Suche nach Schutz, der aber in dem kleinen Becken trotz Pflanzen, Wurzeln und Herbstlaub nur bedingt und bei steigender Populationsgröße nicht ausreichend zur Verfügung stand. Wenn man genau beobachtete, fand man aber auch ohne Panikattacken Anzeichen dafür, dass die Tiere unter einem gewissen Dauerstress standen.
30l würde ich allerhöchstens in Erwägung ziehen, wenn es kein Cube sondern ein Standardbecken ist und man die Möglichkeit hat, Populationen schnell wieder auszudünnen.
Denn Guppys und auch eben die Endler brauchen nicht zwingend Optimalbedingungen, um sich fleißig zu vermehren, diese Arten und Hybriden würde ich sogar eher als Beispiel aufführen, dass Vermehrung eben nicht zwingend ein Beweis für gute Haltung ist. Auch wenn das für viele anderen Arten sehr wohl gelten kann.


Ein Trio Kap Lopez dagegen kann wunderbar funktionieren, und so unbedingt scheu müssen sie dabei auch nicht bleiben. Dass sie nur Frost- und Lebendfutter nehmen, kann ich auch nicht bestätigen, bei 'Kunstfutter' sollte man aber auf hohen tierischen Anteil achten.
Garnelen sind keine gute Gesellschaft, man muss nur mal die Größe des Mauls beim Fressen genauer anschauen um das zu bemerken


So, ich hab noch andere Punkte gelesen, zu denen ich mich äußern wollte, aber wieder vergessen, das Alter eben...

NebelGeîst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2018, 22:29   #36
Birka
 
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Zitat:
Zitat von NebelGeîst Beitrag anzeigen

Endler in Kleinstbecken hab ich auch schon probiert, klappte vermeintlich gut, inklusive Vermehrung. Allerdings zeigte sich bald, dass sie da zunehmend scheuer wurden und irgendwann kam dann der Zeitpunkt da, sobald ein Tier sich erschreckte die komplette Population anfing wild umher zu schießen, auf der Suche nach Schutz, der aber in dem kleinen Becken trotz Pflanzen, Wurzeln und Herbstlaub nur bedingt und bei steigender Populationsgröße nicht ausreichend zur Verfügung stand. Wenn man genau beobachtete, fand man aber auch ohne Panikattacken Anzeichen dafür, dass die Tiere unter einem gewissen Dauerstress standen.
30l würde ich allerhöchstens in Erwägung ziehen, wenn es kein Cube sondern ein Standardbecken ist und man die Möglichkeit hat, Populationen schnell wieder auszudünnen.

@Nebel Geist, hallo

ich finde deine Ausführungen zum Thema " Guppy bzw. Enlderguppyhaltung" in Kleinstbecken sehr interessant.
Du beschreibst ja auch explizit , was du diesbezüglich im Lauf der Zeit beobachten konntst.


Zitat:
Zitat von NebelGeîst Beitrag anzeigen


Denn Guppys und auch eben die Endler brauchen nicht zwingend Optimalbedingungen, um sich fleißig zu vermehren, diese Arten und Hybriden würde ich sogar eher als Beispiel aufführen, dass Vermehrung eben nicht zwingend ein Beweis für gute Haltung ist. Auch wenn das für viele anderen Arten sehr wohl gelten kann.

und hier sprichst du genau das aus, was ich schon oft gelesen habe - vor allem auch in meinen älteren AQuarienbuchexemplaren .

Und das gilt auch durchaus noch für einige andere Fischarten - Vermehrung ist mitnichten immer ein Beweis für gute Hälterungsbedingungen.
Sich vermehren zu müssen ist ein Grundtrieb, genauso wie Nahrung aufnehmen - dient schlicht der Erhaltung der Art.

Andere Lebewesen vermehren sich auch unter ziemlich ungünstigen Bedingungen ( Menschen gehören dazu) - genau aus dem eben genannten Grund
Birka ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2018, 01:20   #37
Tinacolada
 
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Hi Flocke!
Denke noch mal durchaus über die Gattung Boraras nach. Ich persönlich habe die B. merah in 25l gehalten. Die frassen grundsätzlich alles, was ins Maul passte, also klein war. Sind ruhige Gesellen, die sich mehr in der Gruppe aufhalten. Hatte mal 15 Stück. Da sie wirklich nicht schwimmfreudig sind, gut für deine Beckengröße geeigent. Schnecken und Garnelen werden in Ruhe gelassen.


Zu Betta Splendens: Halte ich auch! Es gibt für mich kaum einen größeren Charakterfisch. Jeder ist anders, manche eher ruhig, manche kommen sofort an die Scheibe, sobald man den Raum betritt. Manche fressen Garnelen und auch Schnecken, andere nicht. Plakat ist übrigens die kurzflossige Form. die verschiedenen Flossenformen haben unterschiedliche Namen, z.B. Plakat, Halfmoon, Crowntail usw. Genauso ist es mit den Farben. Tiere, bei denen sich die Farbe verändert, besitzen das Marble-Gen. Das ist nicht jedermans Ding. Falls dich das mehr interessiert, empfehle ich dir von Peter Bärwald die "Kampfischfibel" zum Einlesen. Allerdings ist man danach verdorben und kauft nie wieder einen "Baumarkt-Betta". Gibt einfach zu viele tolle Farbformen, die im Handel nur schwer zu finden sind. Sie sind nicht so empfindlich, also auch für Anfänger geeignet. Das Problem eines Anfängern ist eher, das er viel im Becken haben möchte. Das geht bei B.Splendens nicht, sind Revierfische, die stressempfindlich auf alle anderen Fische reagieren.



Mein Tipp: Kaufe das, woran du als erstes denkst und in das du dich verliebt hast. Hast ja schon gut drüber nachgedacht. Spontankäufe gehen oft schief, daher gut, das du dich hier beraten lässt.


LG Tina

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Geändert von Tinacolada (12.06.2018 um 01:31 Uhr)
Tinacolada ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2018, 18:18   #38
JonnyB
 
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Hi.
Zitat:
Zitat von NebelGeîst Beitrag anzeigen
Allerdings zeigte sich bald, dass sie da zunehmend scheuer wurden und irgendwann kam dann der Zeitpunkt da, sobald ein Tier sich erschreckte die komplette Population anfing wild umher zu schießen, auf der Suche nach Schutz, der aber in dem kleinen Becken trotz Pflanzen, Wurzeln und Herbstlaub nur bedingt und bei steigender Populationsgröße nicht ausreichend zur Verfügung stand. Wenn man genau beobachtete, fand man aber auch ohne Panikattacken Anzeichen dafür, dass die Tiere unter einem gewissen Dauerstress standen.
Ich pflegte und pflege diverse Wildguppystämme in Behältern von 12 - 90 Liter und konnte das von dir beschriebene Verhalten nie beobachten. Es widerspricht zudem einer Großzahl anderer Berichte über Endler- oder Wildguppys in vergleichbaren Beckengrößen.


Zitat:
Zitat von NebelGeîst Beitrag anzeigen
Denn Guppys und auch eben die Endler brauchen nicht zwingend Optimalbedingungen, um sich fleißig zu vermehren, diese Arten und Hybriden würde ich sogar eher als Beispiel aufführen, dass Vermehrung eben nicht zwingend ein Beweis für gute Haltung ist.
Stimmt, Guppys sind sehr anpassungsfähig. Nicht das Erscheinen von Jungfischen gilt als Maßstab für eine gute Haltung, sondern die Kondition der Tiere. Und die ist auch in kleinen Becken gut.

Danke: (1)
JonnyB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2018, 13:47   #39
Flockenanreicherin
 
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Hallo an alle erstmal, *wink*

[Offtopic] Puh, jetzt war ich länger nicht da... Ich hatte einen imensen Schmerzschub bekommen. Hatte den Tag hier viel zu viel geschrieben und dann die Quittung bekommen. Ich hatte alle Geräte (PC, Tablet, Smartphone) aus, damit ich in Ruhe wieder stabiler werden kann und die Schmerzen weniger und erträglich(er) werden. Leider konnte ich daher hier weder weiter lesen noch antworten.

Es war also keine böse Absicht oder Desinteresse! Ich konnte leider nicht anders, als mir eine "Ruhe-Kur" verordnen. [/offtopic]

Vielen Lieben Dank erstmal für die vielen Antworten!

Tom, keine Sorge, es überfordert mich nicht und ich finde es interessant, wenn was passiert. Und die verschiedenen Ansichten sind ja was Gutes. Das zeigt ja nur, dass mehrere Wege funktionieren.

OK, bei mir hat sich aber dennoch in der Zwischenzeit was getan und ich will es euch nicht vorenthalten:
Neue Pflanze --> Wasserpest
Hübsch anzusehen, wächst wohl schnell (steht überall) und soll daher die Algen etwas eindämmmen. Wir werden sehen...

Neue Bewohner
Es sind zuerst drei Leopardrennschnecken eingezogen. Sie werden von mir liebevoll (meine)"Leoparden" genannt. Alle drei kann man gut unterscheiden, weil die Zeichnung auf dem Haus leicht abweicht. Eine hat richtige Punkte, eine andere hat eher Striche und bei der dritten sind die Punkte länger gezogen als bei der ersten. Sie sind sehr "wuselig" (wenn das bei Schnecken das richtige Wort ist). Sie sind wirklich sehr aktiv. Zuerst haben sie meinen Stein bearbeitet, sich dann an dem Holz-Dings gelabt und jetzt verteilen sie sich überall. Mal sitzt einen auf dem "Bäumchen" (Hygrophila pinnatifida), dann am Filterkabel, am Thermometer... Eine andrere "rennt" immer an den drei Seitenscheiben hin und her.

Und ich habe beobachtet, dass die jeden Abend entweder Gruppentherapie veranstalten oder zumindest einen Skatabend abhalten. Jeden Abend iwann (Uhrzeit variiert), sitzen sie zusammen am/auf/um (den) Stein. Sehr niedliche Dinger.
Mit ihnen zusammen kam noch eine Tylomelania sp. yellow (Yellow rabbit snail) dazu. Noch ein Baby; keine 2 cm lang. Im Moment von mir noch "Baby" genannt; aber eigentlich habe ich sie "Rüsselchen" getauft.

Sie ist auch sehr aktiv und sieht so niedlich aus.

Habe von allen versucht Fotos zu machen. Die Leoparden sind sehr willig. Baby ist nur hin und wieder kooperativ. Aber sie kann ja immer nicht so schnell weg!

Die Wasserpest und die Schneckies habe ich am Montag gleich besorgt.
Wasserpest eingepflanzt und Schneckies vorsichtig eingewöhnt. Habe mir ein Schnapsglas genommen (nein, ich saufe nicht. Habe ich geschenkt bekommen von jmd in der Klinik. Aber wg dem Spruch darauf! ) und erst jede Stunde ein Glas in das Wasser vom Gartencenter gegeben. Nach 4 oder 5 Stunden habe ich zwei Gläser gemacht. Und dann gegen 00.30 Uhr umgesiedelt ins neue Heim. Alle sind fit und muter.

Am Donnerstag wollte ich mich im Baumarkt noch wegen neuem Filter umschauen. Bin mit dem bisherigen nicht so zufrieden und möchte auf Dauer einen anderen haben. Da ich auch vermute, dass der Geruch da her kam/kommt.

Da habe ich mich dann spontan verliebt und einem Kampffisch mein Herz geschenkt. Eigentlich wollte ich erst nächste Woche Fisch(e) einsetzen, aber sie hätten ihn mir nicht "zurück legen" können. Die Verkäuferin meinte, was mich denn abhält, ihn direkt mitzunehmen. Ich sagte, dass ich nicht wieder abends so spät anfangen wolle, da das ja Zeit braucht mit dem Umsetzen. Sie meinte, wenn die Tiere ankommen, dann kommen die rein, die Zeit wg dem Umsetzen hätten die gar nicht und das dauert doch keine 10 Minuten... ähm... DOCH! Ich habe ihn dann trotzdem mitgenommen und habe das gleiche Szenario halt nochmal gemacht wie bei den Schnecken. Er ist echt hübsch und jetzt ist es halt so. Ich mache mir immer so viel Gedanken, dass ich nie zum Handeln komme. Jetzt habe ich einmal mein Herz sprechen lassen... Bisher habe ich es nicht bereut, denn er ist sehr niedlich. Ich habe ihn "Julio" genannt. Ich wollte ihm einen spanischen Namen geben, weil er iwie aussieht wie ein Latino-Tänzer. Und lustigerweise kam an dem Abend CSI Miami. Da ging es in der Folge um 20.15 Uhr um einen Gefängistransport zu Gericht. Einer der Charaktere hieß Julio. Und witzigerweise habe ich paar Minuten vorher zu einem Bekannten gemeint, ich könnte ihn ja Julio nennen. Ab da war es klar, dass das sein Name ist! Wink des Schicksals. So fügt sich gerade alles (ein wenig).

Achso, für die Schnecken - hauptsächlich für Baby - habe ich noch so Seemandelbaumblätter gekauft. Der Verkäufer/Berater meinte, diese Art braucht bissi was zum Essen, die essen keine Algen / oder nicht nur, das habe ich wieder vergessen. Auf jeden Fall brauchen die wohl noch etwas mehr.

Jetzt habe ich noch eine Frage zum Kampffisch: Wie viel braucht der an Futter täglich? Ich habe jetzt mal Mückenlarven und Wasserflöhe - beides in getrockneter Form - gekauft. Die Mückenlarven nimmt er schon mal. Wie viel braucht er?

Ich will nachher mal noch in Ruhe versuchen, wie das mit dem Bilder laden geht. Vlt schaffe ich es, ein paar Bilder zu posten. Aber kein Versprechen.

Lieben Gruß von
Flocke
Flockenanreicherin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2018, 14:23   #40
Öhrchen
 
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Hallo Flocke,


zur Kampffisch-Futtermenge schreibt sicher noch jemand was.


Ich mache ein paar Anmerkungen zu den Schnecken. Wenn es sich wirklich um Rennschnecken handelt (hat das geklappt mit den Bildern? Foto?), sind drei mehr als genug bzw schon fast zu viel für ein 30 L Becken. Das sind Schnecken, die ausschließlich Aufwuchs abweiden, und dafür braucht es natürlich auch die entsprechenden Flächen. So ein Rennschneck putzt schon erstaunlich was weg, ich hatte drei (Zebra)rennschnecken auf 54 L, die sind gerade so satt geworden. Zum Glück fingen sie dann an, doch an Gemüse und pflanzliches Futter zu gehen, aber das machen nicht alle dieser Schnecken.
Und die Tylo - wird auch recht groß. Von der Temperatur her passt sie zum Kampffisch, das ist ok. Fressen tun Tylos außer Aufwuchs auch überbrühtes Gemüse, und zum Teil auch weichere Wasserpflanzenblätter, was nicht immer so erfreulich ist

Was du eigentlich bräuchest, wären Schnecken, die sich auch vermehren (die Tylo täte das, ist aber alleine, und reproduziert sich nicht so schnell). Als "Resteverwerter", falls du dich in der Futtermenge doch verhaust, sind PHS und Turmdeckelschnecken sehr nützlich.

Für die Rennschnecken könntest du versuchen, Algensteine zu züchten - größere Kieselsteine oder Tonscherben in einen Behälter mit Aquarienwasser auf die Fensterbank. Auch, wenn du nicht unbedingt Algen/Aufwuchs siehst nach ca. 1 Woche, es ist vermutlich welcher drauf, den die Rennschnecken abweiden können. So kannst du sie etwas zufüttern.
Öhrchen ist offline   Mit Zitat antworten
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30 liter, algen, einfahren, fadenalgen, nano becken, neuling braucht hilfe, wasserwechsel

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