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Alt 27.06.2019, 15:49   #1
jajehoy
 
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Standard Kleines Becken, komplette Neueinrichtung - Bodengrund?

Hallo zusammen!

Nachdem das kleine 60L Becken jetzt seit 3 Jahren leer steht und mein Mann nur noch "sein" grosses AQ betreiben will darf ich mich austoben.


Ich weiß was ich drin halten will, habe die passenden Steine und Wurzeln, weiß in etwa was ich pflanzen will und nun grübel ich welchen Bodengrund.


Wie gesagt, ist ein kleines 60L Becken. Ganz feinen Sand will ich nicht.


Aber etwas groberer Sand? Oder Kies? Oder Soil? Oder Soil Powder?



Was für Erfahrungen habt ihr gemacht und vor allem - was könnt ihr empfehlen?


Ich will eine kleine Gruppe corydoras pygmaeus (ca. 6 Tiere), und 4-6 otocinclen als Besatz. Zuviel für das kleine Becken?



Bin auf Anregungen neugiereg,
lg jahoy
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Alt 27.06.2019, 16:25   #2
carpenoctemtom
 
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Moin, für die Panzerwelse sollte es schon Sand sein, da sie gerne mümmeln...
Tom
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Alt 27.06.2019, 16:34   #3
jajehoy
 
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Zitat:
Zitat von carpenoctemtom Beitrag anzeigen
Moin, für die Panzerwelse sollte es schon Sand sein, da sie gerne mümmeln...
Tom



Ja ich weiß es eigentlich auch, aber bei Sand hab ich immer die Bedenken dass er so sehr verdichtet und mit der kleinen Pumpe bei dem Becken... wobei wenn ich da TDS mit einsetze.. hmmm *grübel



Aber danke dir

Geändert von jajehoy (27.06.2019 um 16:52 Uhr)
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Alt 27.06.2019, 17:19   #4
dumdi65
 
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Hallo.

Ich habe in meinem 54 Liter Becken den Black Sansibar von JBL und keinerlei Probleme. Auch sind TDS mit im Becken. Ich kann so feinen Sand nur empfehlen
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Alt 27.06.2019, 20:27   #5
Otocinclus2
 
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Hallo jahoy,


Sand als Bodengrund ist in Ordnung, TDS sollten auf jeden Fall eingesetzt werden.

Du scheinst dich gut vorbereitet zu haben und wirst daher wohl wissen, dass Otocinclen nur in schon gut eingelaufenen Becken eingesetzt werden dürfen, in denen sich bereits genügend Aufwuchs gebildet hat. Falls dir das neu sein sollte, schau dir mal die Seite von Remo Wiechert an:
https://www.remowiechert.de/otos.html#a10

Hier zwei wichtige Zitate:

"Otocinclen sind nicht geeignet für den Erstbesatz Ich möchte an dieser Stelle noch mal darauf hinweisen, das Otocinclen keine Anfängerfische und nicht zur Erstbesetzung eines Aquariums geeignet sind. Sie sollten nur in gut eingefahrenen Becken eingesetzt werden.
Wer sich dazu entschließt, Otocinclen zu pflegen, sollte sich über Haltungsbedingungen und Eigenheiten vertraut machen und sie nicht als Beifische sehen. Auch einem erfahrenem Aquarianer können bei Unkenntnis Ausfälle entstehen. Einige Fische als "Beifische" zu bezeichnen, halte ich für eine Unsitte. Jede gehaltene Art verdient es, sich so weit wie möglich, mit ihren Haltungsbedingungen zu befassen und diese bestmöglichst umzusetzen. In diesem Zusammenhang halte ich Ausdrücke wie Putzerfische, Algen- und Schneckenfresser für irreführend und falsch."

"Otocinclen in einem 54 Literbecken (60x30x30) In einem 54 Literbecken kann man 8 Otocinclen halten, wichtig, sie sind von der gleichen Art und es werden keine weiteren Bodenfische bzw. substratliebende Arten dazugesetzt. Eine Vergesellschaftung von O. macrospilus und O. hoppei dürfte auch kein Problem sein, sollte man aber nicht unbedingt drauf spekulieren. Wenn man es als Artbecken für Otocinclen nehmen will, gehen auch 12. Als Art sind die gängisten im Handel erhältlichen, O. vittatus, O. hoppei und O. macrospilus, möglich. Auch der O. huaorani ist möglich (wird im Handel wohl öfter Angeboten wie man denkt). Bloß sollte hier die Temperatur höher sein, 26 - 30 °C. Der als O. negro (auch genannt LG2 oder KBO (Kleiner Brauner Oto)) geht nur, wenn die Temperatur kleiner oder gleich 24 °C ist. Ebenso bevorzugt er tierische Nahrung.
Einrichtungstipp:
Man sollte darauf achten, viel Holz bzw. Substrat im Becken zu haben und wichtig, eine gute Bepflanzung. Die Beleuchtung sollte etwas gedämpft gehalten werden, dies sollte auch ein Auswahlkriterium für Pflanzen sein. Ebenso wäre ein Torfsäckchen im Becken nicht schlecht, aber nicht Bedingung. In meinen Becken habe ich noch Eichen- und Buchenlaub.
Wasserwerte:
Der PH sollte so um 6,5 sein für die Otocinclen, wobei 6,8-7,0 machbar ist, aber nicht höher als 7,5. Die KH sollte 10 nicht überschreiten, gut wäre 3-5. Die GH maximal 15. Die optimale Temperatur für O. vittatus, O. hoppei und O. macrospilus wären 24-26 °C."

Remo Wiechert gibt auch wertvolle und vor allem praktikable Tipps zur Ernährung von Otocinclen. Es lohnt sich, sich eimnmal die ganze Seite zu Gemüte zu führen. Und da alles gut geschrieben und reich bebildert ist, ist es nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsm.


Gruß
Otocinclus2

Otocinclus2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.06.2019, 08:00   #6
jajehoy
 
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Juhu

Die Nacht nochmal durchüberlegt.. ich nehme nun doch Sand und werde dann gezielt düngen.


Öhm - ja, natürlich habe ich mich über die gewünschten Fische informiert. Aber trotzdem nochmal vielen lieben Dank für die Tipps! Ich hasse wenn ich die kleinen Oto´s im Zoogeschäft in so "sauberen" Becken sehe..


Naja gut, also heute erstmal Sand kaufen und waschen

DANKESCHÖN!


Lg jahoy
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Alt 28.06.2019, 13:55   #7
Öhrchen
 
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Hallo,
Sand ist eine gute Wahl. Etwas grobere Körnungen gibt es bei Poolfiltersand, der ist dann halt normal "sandfarben". Aber auch mit den feinen Sanden von JBL Sansibar hatte ich hier noch nie Probleme. Zumindest nicht mit Verdichtung. Es sammelt sich allerdings öfter eine feine Mulmschicht auf dem Sand, weil der mulm eben gar nicht zwischen die Körner fällt. Hängt natürlich auch von Strömung/Filter ab, inwieweit das abgesaugt wird.
Soil würde ich nur für spezielle Zwecke einsetzen (Aquascape, Weichwassergarnelen), und ist auch nicht so toll für Corys.
Öhrchen ist offline   Mit Zitat antworten
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