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#1 |
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Hallo zusammen,
ich habe mir nun endlich meinen Traum eines großen Aquariums erfüllt, nachdem ich seit zwei Jahren einen hübschen Würfel mit einer mittlerweile sicher dreistelligen Anzahl hübsch blauer Garnelen pflege. Das große Becken hat 100cmx50cmx50cm (250L), ist gefüllt mit Nährboden und schwarzem Kies (2-4mm wenn ich mich richtig erinnere) und natürlich reichlich mit Wurzeln und Steinen ausgestattet. An Pflanzen ist eine bunte Mischung aus schnellwachsenden Stängeln für den Anfang (auch wenn z.B. die eigentlich nur vorübergehend geplante Hygrophila wegen eklatanter Hübschheit nun definitiv drinbleibt) sowie langsamen Klassikern wie Anubias und Cryptos vorhanden. Insgesamt soll die Bepflanzung an den Rändern links und rechts sehr dicht werden und in der Mitte ein freier Schwimmraum entstehen. Hier noch ein Bild vom aktuellen Stand, die Pflanzen müssen selbstverständlich noch etwas mehr Masse bilden und dichter werden, auf der "Querwurzel" sollen auch noch einige Aufsitzer mehr Platz finden: https://imgur.com/a/p6S1hdE Nun zum Besatz und zur eigentlichen Frage: Aktuell paddeln acht Amanos im Becken umher, unterstützt von mehreren Neritinas, Clithons und Posthörnern. Irgendwann soll dieses Becken natürlich auch Fischen ein Zuhause sein. Durch das Schauen unzähliger Videos etc. zwecks Fischsuche hätte ich folgenden Plan: 3-5 rote Hexenwelse (Leliella, also anscheinend etwas kleiner als die anderen Arten davon) Ein Schwarm Bitterlingsbarben ( die Farbe)Eine kleine Gruppe Diamantregenbogenfische ( ![]() die Farben)Mir ist bewusst, dass die Welse von einem anderen Kontinent stammen, sie scheinen jedoch ähnliche Anforderungen zu haben wie die anderen beiden Arten. Wäre diese Zusammenstellung in Ordnung? Beste Grüße! Geändert von Mosaik (24.05.2022 um 11:07 Uhr) |
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#2 |
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Hi,
Ich habe sowohl Bitterlinge und die von dir genannten Regenbogenfische in 240l gehalten, zwar nicht zusammen (die Bitterlinge kamen nach den Regenbogenfischen) aber ich denke nicht, dass etwas dagegen spricht. Es handelt sich bei deinen Arten um sehr verträgliche und nicht sehr hektische Fische. Edit: Dein Becken gefällt mir gut, von Nährböden halte ich nicht viel aber jetzt ist er schon drinnen. Geändert von momo0 (27.05.2022 um 06:28 Uhr) |
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#3 |
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Gast
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Hallo Mosaik,
und herzlich Willkommen im Forum. Unter Optimal versteht man deine Fischzusammenstellung nicht, was an den Bedürfnissen der Fische liegt. Die Regenbogenfische mögen eher kräftige Strömung. Bitterlingsbarben verkrautete ruhige Zonen sowie Plätze zum gründeln und keine Fische mit langen Flossen, werden gerne angeknabbert. Die Welse Versteckmöglichkeiten und wenig Strömung. Klar kann der Spagat gelingen so wie dein Becken eingerichtet ist, aber die größten Probleme sehe ich da bei den Regenbogenfischen weil diese Streckenschwimmer sind die du aber nicht wirklich bieten kannst. Ich würde die Zusammenstellung nochmals überdenken |
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#4 |
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Vielen Dank für eure Antworten!
@dumdi65: Ist das Aquarium von der Länge her schon zu kurz für die Regenbogenfische? Oder was meinst du mit Streckenschwimmer? Die Strömung ist recht kräftig (erzeugt durch einen Tetra EX1200 plus mit Jetpipe) von hinten links an die Mitte der vorderen Wand und von dort trifft sie auf den großen Holzblock hinten rechts und wird dort gebrochen. Dadurch sind die Hygrophila-Bereiche rechts und links eher ruhig mit sehr wenig Bewegung. Hättest du einen Vorschlag, welcher Fisch statt der Regenbogenfische als Kumpane zu den Barben geeignet wäre? Ich hätte gerne eine etwas größere Art als die Barben (im Sinne von Blickfang vor dem größeren Schwarm Barben). Beste Grüße! |
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#5 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hi.
Ich würde für die Regenbogenfische eher ein 120cm+ Becken nehmen, ist meine Meinung wie gesagt. Was den Blickfang angeht gibt es aber wesentlich kräftiger gefärbte Fische die dann aber auch nicht zwingend größer sein müssen, wieder meine Meinung. Wenn dir aber diese Art der fische an sich gefällt, dann schau dich doch mal bei den Blauaugen um. Da gibt es schöne Farbspiele bei denen und sie würden auch mehr die obere Region besetzen. Von denen hätte auf jeden Fall eine Gruppe von 20-30 Exemplaren Platz |
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#6 |
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Registriert seit: 24.05.2022
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Hallo und Verzeihung bitte für die späte Rückmeldung,
mittlerweile sind fünf kleine Hexenwelse und insgesamt 16 Bitterlingsbarben (6m+6f) eingezogen und fühlen sich sichtlich wohl. Das ganze gefällt mir schon sehr gut und ich möchte das jetzt noch ca. 2 Wochen so weiterlaufen lassen. Nun stellt sich aber die Frage nach einem eventuellen weiteren Besatz. Da die Barben und Welse sich offensichtlich eher in die untere Hälfte orientieren, wäre etwas für die obere Hälfte sicher schön/geeignet. Was ich hier bisher so gelesen habe geht insgesamt in die Richtung, dass ein zweiter Schwarm Fische den ersten in der Wirkung herabsetzt und deswegen an dieser Stelle eher eine etwas größere Fischart mit weniger Exemplaren als "Eyecatcher" passend wäre. Ansonsten hätten mir auch blaue Neons oder tatsächlich auch die vorgeschlagenen Blauaugen gut gefallen für den Farbkontrast zu den restlichen roten Fischen (das war übrigens auch der ursprüngliche Gedanke, der zu den Diamantregenbogenfischen geführt hat). Die Blauaugen sind, meiner Recherche nach, aber auch eher im Lager "klein und wuselig" anzuordnen. Hättet ihr noch weitere Ideen/Vorschläge? Insgesamt muss ich sagen, dass es sehr schwer ist herauszufinden, wie viel "Kapazität" so ein Aquarium hat. Ich habe von "eine BB pro 20L" bis hin zu "60+ in 250l" schon alles gelesen. Im Forum hier auch noch folgendes: @dumdi: Du hattest in einem anderen Thread zu BB in 240l hier geschrieben: Einfache Antwort: 20-25 Jemand anderes daraufhin (als reines Artenbecken) ...40+... Aber das ist sogar sehr konservativ. Ich persönlich würde noch deutlich ins Plus gehen... Tom Dezente Verwirrung... Ich muss auch noch sagen, dass ich dann doch etwas (vielleicht etwas blauäugig, haha, Wortwitz) unterschätzt habe, wie "wenig" Fisch sich in einem für meine Verhältnisse sehr großen Becken artgerecht halten lässt. Deswegen bin ich für alle Ratschläge dankbar! Beste Grüße! |
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#7 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hi.
Wie 'wenig' Fisch sich in einem Becken halten läßt ist immer von mehreren Faktoren abhängig. Beckengröße, Fischgröße, Verträglichkeit der Fische untereinander, Streckenschwimmer/Vielschwimmer. Um einmal die 4 wichtigsten für ein Artbecken zu nennen. Im Gesellschaftsbecken werden die Verhältnisse dann entsprechend anders gemischt. Um noch ein paar Arten zu nennen die eher nach oben orientiert sind: Ringelhechtling, Honig Gurami, Streifenhechtling, Celebes-Halbschnäbler, Medaka, Querbandhechtling z.B. und natürlich die Pseudomugil Arten |
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#8 |
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Registriert seit: 24.05.2022
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Danke für die Antwort - der Streifenhechtling gefällt mir sehr gut!
In einigen Beschreibungen steht jedoch, dass Fische kleiner 5cm ein Problem sein können - sind das nicht auch z.B. jüngere bzw. einfach kleinere Bitterlingsbarben? Vertragen sich die beiden Arten? Und wie sieht es mit den Amanos aus - werden die als Beute angesehen? |
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