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Alt 25.04.2014, 15:38   #1
joerg1972
 
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Hallo Leute,

ich bin neu hier, deshalb kurz zu mir : Ich habe seit ca. 25 Jahren Aquarien besessen und war die letzten 4 Jahre trocken. Nachdem ich mir ein kleines (100/40/40) zugelegt habe, hat mich der Virus wieder gepackt. Geplant ist ein recht großes (mein bisher größtes waren 180/60/60).

Diesmal soll es aber (nahezu) perfekt werden. Deshalb würde ich mich freuen, wenn Ihr meinen Text durchlest und mich auf Fehler aufmerksam macht.


Das Objekt der Begierde soll werden : 3,60m/0,60m/0,45m Liter ca. 940
(Schwerpunkt Welse und Schmerlen - daher nicht so hoch)

Filterung : 1. Profifilter : setzt sich zusammen aus kleinem Innenfilter ca. 10-30 l Volumen für Grobfilterung und einem Becken unter dem Becken mit ca. 180-250 l Volumen. Dieser Filter wird über einen Hamburger Mattenfilter betrieben.

2. Außenfilter JBL 1501 zu 75 % mechanische Filterung vorgesehen mit Anschluß eines UV-C 18 W UV Klärer.

3. ggf. Aquaball von Eheim mit Diffusorbetrieb.


Beleuchtung : LED Styl Light RGB 1700mm x 2 mit Tagessimulator

Als Kies ist eine recht feine Körnung angedacht (1-3mm) wegen der Welse. (ca. 260 Kilo)

Auf Sand werde ich wohl verzichten, da Sand/Kies Mischbecken ja recht problemhaft sein sollen.

Bepflanzung : wenn, dann nur solide Pfanzen wie z.B Valesnerien, mir persönlich sind Pflanzen völlig unwichtig.

Besatz : 3-4 Panaques , wenn ich sie bekommen kann zwei L1, 8-10 Prachtschmerlen, 2-4 Tigerschmerlen und für oben entweder 8 Mondscheinfadenfische oder etwas dergleichen ...
Ich gebe an dieser Stelle zu bedenken, das nicht das Litervolumen entscheidend ist (obiger Raum wird von Welsen und Schmerlen eh kaum genutzt) sondern eher die Bodenfläche und Filterung.

Bei diesem Becken werde ich höchste Priorität auf eine ordentliche Strukturierung mit Steinen, Schiefer und verschiedenen Hölzer legen um den Tigerschmerlen (und den anderen) Reviere zu bieten.

Wasserwerte :

PH 7,5
KH 4-5
GH 10
Temperatur (geplante) 25-26 C

Vorgehensweise der Einrichtung :

Kies gründlich vorwaschen und einfüllen.
Profifilter in Betrieb nehmen.
Vorab Einsatz Kohlefilter.
Nach zwei Wochen entfernen des Kohleeinsatzes.
Jetzt Einsatz des zu 100% biologisch aktivierten Zusatzaußenfilters (lief vorher an anderem Aquarium).
Erster Besatz mit sehr wenigen robusten Fische (z.B. Mondscheinguramis).
Sehr geringe Fütterung.
Nach weiteren drei Wochen erster Teilwasserwechsel ca. 25-33 Prozent.
Zusetzung von Starterbakterien.
Nochmals vier Wochen später langsame Erhöhung des Fischbestandes. (Welse eher noch jung und klein, falls ich Finde - Schmerlen bereits groß)

Ab sofort alle 3 Wochen Wasserwechsel (25-33%), sollte bei der Größe und Filterleistung reichen.
Oder lieber alle zwei Wochen ? Zunächst allerdings eher kleine Tiere.
Jetzt (nach insgesammt 12 Wochen) Anschluß und Dauerbetieb eines UV-C Filters.


Fragen : Noch Ideen zu stabilen Pflanzen außer Valesnerien ?
Mit UV-C und der Filterleistung, reicht ein dreiwöchiger Wasserwechsel ?

Mein PH Wert ist leider etwas hoch (7,5), würde ihn gerne auf 7,0 senken, doch Torffilterung soll bei kleinem KH (4-5) ja nicht unkritisch sein. Wasser so lassen, etwas Torf (wieviel ?) oder andere Ideen?

Ist mein Fischbesatz utopisch hoch angesiedelt ? Reicht die Fläche ? (3,6*0,6)
Wiegesagt vom Literdenken muss man hier etwas abgehen, da recht großflächig und starke Filterung. Prachtschmerlen sehe ich auch als komplett unproblematisch an, in meinen alten Becken habe ich da nie irgendwelche Agressionen beobachten können.

Sonst noch Ideen ? Freue mich über Positives wie Negatives !!

LG
JR
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Alt 25.04.2014, 20:39   #2
Familion
 
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Hallo Joerg,

für eine umfassende Antwort fehlt mir die Erfahrung, daher nur kurz zu dem Teilaspekt pH-Wert: Bei einer KH von 4-5 und einem pH-Wert von 7,5 ist nur 4-5 mg/L CO2 im Wasser gelöst - also sehr wenig (siehe hier). Eine Alternative zur pH-Senkung könnte also schlicht die Zugabe von CO2 sein, damit müsstest du recht problemlos unter 7 kommen. Eventuell doch vorhandene Pflanzen würden davon wohl auch profitieren. Allerdings würde ich vermuten, dass allein der Fischbesatz für eine gewisse CO2-Erhöhung sorgt.

Ansonsten klingt das Becken sehr interessant!

Gruß,
Familion/Philipp
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Alt 25.04.2014, 23:08   #3
Katrin17
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Hallo Joerg,
Das hört sich für mich alles recht vernünftig an. Bei so einer Filterung brauchst du allerdings keine biologischen Bakterien extra zufügen. Wenn du nicht alle Fische auf einmal einsetzt,was du ja nicht vorhast, dann ist das nicht nötig. Die sterben dir nur, wenn du sie eingibst und nicht gleich neue Fische dazu tust.
Ich persönlich wurde mich auf eine Art Schmerlen begrenzen, ich denke, du kannst dann "normaleres" Verhalten beobachten. Bin mir da aber nicht ganz sicher. Meine Schmerlen sind ja komplett verschieden.
Jetzt seh ich nochmal die NUR 2-4 Tigerschmerlen, das wäre für eine Gruppe doch zu wenig.
Den PH könntest du mit Co2 leicht etwas runter drücken.
Robustere Pflanzen wären eventuell Echinodoren, die recht groß werden. Dann ist das mit dem Ausgraben nicht so leicht. Auf Wurzeln kannst du Javafarn oder Anubias aufbinden, die sind dann etwas weiter oben.
Wir haben nahezu 100% des Bodens bepflanzt, es hat noch nie einer was ausgegraben.
Grundsätzlich ist öfter Wasserwechsel besser, da kannst du deine Werte besser stabil halten. Sollte aber bei deinem geringen Besatzung kein Problem sein, den auf alle 3 Wochen zu verschieben.
Die Beleuchtung kenne ich leider nicht. Mit Torf kenne ich mich auch nicht aus, wir geben einiges an Osmosewasser dazu...
Gruß Katrin
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Alt 26.04.2014, 09:52   #4
joerg1972
 
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Tja, als Schmerlen nur "Tiger" wären schon interessant, doch weiß ich nicht wie die sich dann gegenüber den Welsen verhalten. Für 2 bis 4 reicht der Platz allemal, doch falls ich da 8 oder mehr hätte, .... könnte sich das Aquarium in ein Horrorbeckenverwandeln.
In meinem 1.80 von früher hatte ich so ca. 8 Prachtschmerlen die waren allerliebst.
Weiterhin war eine Tigerschmerle (die zweite war irgendwann tot) vorhanden, entgegen fielen negativen Berichten, war diese aber nur leicht aggressiv, wenn ein anderer Fisch in 1 cm Abstand vorbei schwamm - wurde der verjagt. Nur bei ner großen Gruppe habe ich da etwas Angst (wg. Berichten).
Übrigens können 3 - 4 Panaques ganz schön groß werden ...

Ciaoi

JR
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Alt 26.04.2014, 10:42   #5
Katrin17
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Hi!
Naja, meine Saugschmerlen verjagen auch alles, was in ihr Revier kommt. Allerdings verteilt sich das gut auf alle freischwimmenden Fische, sind ja einige. (unser Becken ist 2,50m x 0,70 und 60 cm hoch) ausserdem sind die Saugschmerlen bisher nur max 10 cm groß.
Ich denke, dass bei den falschen Haltungsbedingungen alle Fische irgendwann agressiv werden. Deshalb hatte ich eher zu einer Art geraten, um die Bedürfnisse besser anpassen zu können, bzw die Gruppenstärke größer ist. Sie sollen sich ja dann wohler fühlen.
Ich beobachte bei meinen Netzschmerlen schon, dass sie öfter mal "kuscheln". Was sie nachts machen weiss ich nicht
Wenn du genug (große) Verstecke in Form von Wurzeln oder so hast, hätte ich keine Bedenken ob Tiger oder Prachtschmerlen drin sind.
Mit dem Filterbecken: da würde ich schauen was unten rein geht, je mehr, desto besser. Wenn das ne Weile am Laufen war, bis zB einige Pflanzen angewachsen sind, kannst du auch schon die Hälfte der Fische einsetzen, später die andere Hälfte. Wir haben auch 12 Fische mit ca 5 cm Größe auf einmal eingesetzt und nix ist passiert.
Grüße Katrin
Katrin17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.04.2014, 11:14   #6
Vanjimmy
 
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Ahoi!

Ich hatte seinerzeit zwei kleine Panaquen und kann Dir sagen, die Jungs sind regelrechte Drecksschleudern/schwimmende Sägewerke. Überdenken würde ich nochmal die Tiefe bei 40cm+ Welsen.... Will damit sagen, überdenken, ob das nicht ein bischen " erdrückend " wirkt, die Tiere wollen ja nicht immer nur von links nach rechts.

Greetz, Vanjimmy
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filterung, neueinrichtug, schmerlen, wels

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