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Alt 29.09.2015, 14:26   #1
Sagalas
 
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Hallo Gemeinde der Aquarienfreunde

Ich hatte in meiner Jugend ein 120 L Aquarium und bis vor 10 Jahren Freude daran.
Jetzt habe ich ein 240 L Becken eingerichtet und hoffe, bald starten zu können.

Etwas eingelesen habe ich mich schon, aber die Welt der Aquaristik ist eben doch noch kompliziert


Ich habe am Samstag (26.09.) Wasser und Pflanzen eingelassen und dabei sowohl den Wasseraufbereiter, als auch Bakterienstarter benutzt.

Um den Peak zu vermeiden, wollte ich so gegen Donnerstag eine Hand voll Fische einsetzen. Die Werte sind mir allerdings noch etwas zu schlecht?!?!?!

Ich weiß, dass die Teststäbchen eher nur grobe Anhaltspunkte geben, aber das Problem mit Chlor und Härte kommt mir Spanisch vor.


Hier die Wasserwerte meines Anbieters aus der Leitung unter "Köln linksrheinisch" http://www.rheinenergie.com/de/priva...__haerte_1.php

Ich dachte, dass der Wasseraufbereiter da erfolgreicher ist. Sollte ich noch mehr als die vom Hersteller angegebene Menge nehmen, bis es sich bessert?

Messung

1. Härte 20 °d -> 3,5 millimol
Das ist härter als die Werte vom Wasserversorger.
Entweder ist das die Messungenauigkeit, oder zumindest hat sich nichts positives getan...

Oder ist der Wert sogar in Ordnung?

2. Chlor bei 0,8 mg / L

3. Nitrit und Nitrat habe ich mit Tröpfchentests nachgemessen und alles ist im grünen Bereich.
Noch ist die Bepflanzung etwas spärlich, aber das wird sich ja bald ändern.
Dann sollten sich eines Tages seeeehr viele Neons dort wohlfühlen.

Am Ende möchte ich noch 1 Kampffisch zu u.a. einer Hand voll Gupys setzen. Riskant, oder machbar bei der Beckengröße?

Insgesamt geplanter Fischbesatz:

50 Neons
10 Panzerwelse
1 Kampffisch
10 männliche Gupys
5 blaue Fadenfische


Ich hoffe, mal verliert nicht den Überblick bei so viel Text und danke schon einmal im vorraus
Angehängte Grafiken
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Geändert von Sagalas (29.09.2015 um 14:29 Uhr)
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Alt 29.09.2015, 14:44   #2
Rejoin
 
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Hi,

1) den Nitritpeak vermeiden? Da hast du dich verschrieben oder? Weil den wirst du immer haben, bei jeder Änderung, nur ist dieser je nach Änderung stärker oder schwächer (kaum spürbar).

2) lass den Kampffisch aus dem Gesellschaftsbecken. Diese Tiere (Betta Splendens) halten sich besser in einzelhaltung.
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Alt 29.09.2015, 14:50   #3
Thommy_Fisch
 
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Hey,

ich mach mich mal über den Besatz her...

Da muss der Kampffisch raus! - Der gehört in Einzelhaltung. Je nach Panzerwelsart könnte da auch mehr als 10 Tiere rein. An welche Art hast du denn gedacht?
Die (blauen) Fadenfische wollen es eigentlich sehr ruhig und können mit Hektik im Becken nicht gut umgehen. Aber genau diese Hektik und Unruhe bringen die Guppys rein. Ich finde diese Kombination nicht wirklich geglückt und würde sie lassen. Mit den Salmlern zusammen könnte es eher gehen - ich bin aber kein Freund davon, "Kontinente zu vermischen", wenn es um den Besatz geht. Neons gehören nach Mittel-/Südamerika, FaFis nach Asien. Aber das ist Geschmackssache.
Ich würde bei 240l - wenn es Südamerika werden soll - in diese Richtung denken: Corys und/oder etwas in Richtung L-Welse für den Boden. In der Mitte passen die Salmler und/oder die Guppys durchaus. Die FaFis würde ich nicht einsetzen. Allerdings fällt mir gerade kein Fisch ein, der sie "ersetzen" könnte...

Ich empfehle dir noch die Lektüre dieses Beitrags: http://www.zierfischforum.info/einst...aquariums.html

Generell ist der Sinn/Nutzen von Starterbaktieren fraglich. Muss jeder selber wissen, ob er das Geld dafür ausgeben möchte. Ich verwende sie nicht. Und bisher ging es auch ohne... Gleiches gilt für Wasseraubereiter. Bei mir kommt Flüssigbeton aus der Leitung... da schränke ich mich lieber bei der Auswahl der Arten ein, als dass ich der Industrie mein Geld schenke und "Chemie" ins Wasser kippe.

Soweit mal meine Gedanken zu deinem Thread. Im Prinzip keine großen Fehler drin, außer dem Kampffisch. Tu dem Tier bitte kein Gesellschaftsaquarium an...

Grüße

Thomas
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Alt 29.09.2015, 14:51   #4
Sagalas
 
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Hey Rejoin.
Danke schonmal.


Ok, missverständniss

Anders ausgedrückt möchte ich das Abwürgen des ganzen biologischen Prozesses vermeiden, indem ich sofort zu viele Fische einsetzen.
So hatte ich die Taktik verstanden... Jede Woche ca 5 Fische und öfters messen und das ganze in Gang kommen lassen.

Geändert von Sagalas (29.09.2015 um 14:53 Uhr)
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Alt 29.09.2015, 14:51   #5
Hannah
 
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Hi,

dein Wasser ist wunder bar, Nitrivec und Aquatan brauchst du nicht.
Lies mal hier http://www.zierfischforum.info/einst...aquariums.html

Zum Besatz: 50 Neons passen da gut rein und das ist ein richtig schöner großer Schwarm.
Der Kampffsich, wenn das ein Betta splendens ist hat er in einem Gesellschaftsbecken nichts zu suchen, sondern ist in Einzelhaft besser aufgehoben. http://www.zierfischforum.info/fisch...splendens.html

Panzerwelse könnten auch ruhig mehr sein.

Fadenfische, passt auch aber ich würde lieber bei einem Kontinent bleiben.
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Alt 29.09.2015, 15:00   #6
Rejoin
 
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Zitat:
Zitat von Sagalas Beitrag anzeigen
Hey Rejoin.
Danke schonmal.


Ok, missverständniss

Anders ausgedrückt möchte ich das Abwürgen des ganzen biologischen Prozesses vermeiden, indem ich sofort zu viele Fische einsetzen.
So hatte ich die Taktik verstanden... Jede Woche ca 5 Fische und öfters messen und das ganze in Gang kommen lassen.
Ok, vielleicht sogar eher alle 2 Wochen ein paar Tiere. Das mit den ca 5 zu Anfang hört sich gut an. Die Corys werden sich dazu eignen mit diesen anzufangen, so hatte ich das auch gemacht. Hatte mit 6 Cory Pandas angefangen.

Nur falls zu später mal auf die Idee kommst das du Zwergbuntbarsche halten möchtest, das würde ich mir vor der Anschaffung der Corys überlegen, ich halte nichts davon beide arten in einem Becken zu halten. Ging auch bei mir nicht gut.

Geändert von Rejoin (29.09.2015 um 15:02 Uhr)
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Alt 29.09.2015, 15:05   #7
Sagalas
 
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Ok Thommy und Hannah, Kampffische ade

Manchmal möchte man einfach Dinge, von denen man eigentlich weiß, dass sie unmöglich sind
Ich gebe zu, dass Anfänger wie ich da oft nach Optik und Träumereien entscheiden.



Ich hatte mich bei dem Beitrag " Mein Vorgehen beim Einfahren eines Aquariums" für die schnellste Methode entschieden. Mal sehen, wie es sich auswirkt.
Anfangs hatte ich schon wesentlich weniger chemische Mittel genommen, als vom Hersteller empfohlen, aber dann nochmal nachgeholfen.

Wenn die Werte tatsächlich so i.O. sind, muss ich mir auch etwas natürlichere Alternativen suchen.
Leider ist das Leitungswasser eben sehr mittelmäßig für meine Wünsche, oder wie Thommy sagte, eher die Auswahl verbessern
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Alt 29.09.2015, 15:35   #8
huberling
 
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wollte nur ergänzen:
Neons (vermutlich meinst du Paracheirodon axelrodi) und GH von 20 vertragt sich in der Regel auch nicht gut. Die Tiere möchten es weich und sauer. Die Paracheirodon innesi sind sehr ähnlich und kommen besser mit deinen Werten zurecht.

Viel Spaß & LG, David
huberling ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.09.2015, 16:20   #9
Sagalas
 
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Zitat:
Zitat von huberling Beitrag anzeigen
wollte nur ergänzen:
Neons (vermutlich meinst du Paracheirodon axelrodi) und GH von 20 vertragt sich in der Regel auch nicht gut. Die Tiere möchten es weich und sauer. Die Paracheirodon innesi sind sehr ähnlich und kommen besser mit deinen Werten zurecht.

Viel Spaß & LG, David

Hi.

Ich hatte auch eher an Innesi gedacht.

Danke dir dafür
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Alt 29.09.2015, 23:37   #10
Champsochromis
 
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Zitat:
Zitat von Sagalas Beitrag anzeigen
Hi.

Ich hatte auch eher an Innesi gedacht.

Danke dir dafür

dann sollteste denn Beibesatz so auswählen das er mit den kühleren Wassertemperaturen von <24 Grad die diese Neon bevorzugen auch keine Probleme bekommt (Fadenfische fallen dann eh weg, die brauchen es nämlich deutlich wärmer)
Gut geeignete Panzerwelse wären da z.B der Marmorpanzerwels (Corydoras paleatus) oder Goldstreifenpanzerwels (Corydoras aeneus).

Geändert von Champsochromis (29.09.2015 um 23:48 Uhr)
Champsochromis ist offline   Mit Zitat antworten
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