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Alt 15.10.2015, 15:01   #1
Grinsekatze68
 
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Standard Nano 10 l im Büro

Guten Morgen allerseits

Nach mehr als 7 Jahren "normalgroßer" Aquarien möchte ich mein Büro mit einem Nanocube (am liebsten nur 10 - 15 l) bereichern.

Ich hab mich hier schon per Suchfunktion durchgewühlt, aber die Informationsfülle ist einfach zu groß und ein Bürostandort auch nicht unbedingt der üblichste.

Meine Chefs haben nichts dagegen, das ist geklärt, weil ein Nanocube keine neue Versicherung erfordert (einer meiner Chefs hat ein min. 300l Meerwasserbecken, da geht das kleine Nanoteil daneben einfach im Rauschen unter.)

Wasserwerte muss ich mal messen, die trage ich nach. Die Temperatur im Büro kann ich selber regeln, aber logischerweise wird sie bei ca. 20° liegen. Im Sommer mehr, weil ich ein Südbüro habe. Auf die Fensterbank kann der Cube daher auch nicht.

Rein sollen Garnelen (irgendwas Anspruchsloses wie Red Fire, da bin ich nicht auf was Besonderes fixiert) und ggf. Schnecken zum "Putzen".

Meine Fragen nun:

- Am liebsten wäre mir "techniklos". Soll ja bei Nanos mit Garnelen gut funktionieren. Oder doch lieber mit? Ohne Filter wäre mir ganz lieb wegen der Geräuschentwicklung, ich weiß nur nicht, ob ich mich da wirklich rantraue, hatte halt bisher immer Becken mit Technik. Lampe muss dran, das ist klar.
- Wie viele Garnelen (sind 10 schon zu viele?) und Schnecken und welche Schnecken? Die Garnelen kommen ja wohl mit 20° klar, die jeweiligen Schnecken sollten das ja auch auch hinkriegen?
- Boden: schwarzer Sand. Bodengrund drunter oder wegen Überdüngungsgefahr lieber bleiben lassen?
- Pflanzen: ich möchte eine Solitärpflanze und ansonsten Moos für die Garnelen setzen, auch Mooskugeln. Was ist noch besonders zu beachten oder nützlich?
- Deko: maximal eine Wurzel, bin da recht puristisch und will das Aqua nicht überfrachten, aber brauche ich im Falle eines filterlosen Betriebs nicht möglichst viel Fläche für Bakterienaufwuchs?
- Einlaufen wie lange und mit welchem Besatz? Bei einem normalen Becken werfe ich immer Starterkulturen (Schwamm aus anderem Aqua, Starter aus dem Laden o.ä.) und ein paar anspruchslose Fische rein, das hat bisher gut funktioniert, aber bei Garnelen habe ich so meine Zeifel... Wäre es sinnvoll, aus dem Aqua daheim gebrauchtes Wasser oder den Filterschwamm mitzubringen? (Wohnort und Arbeitsort beziehen teilweise Wasser aus unterschiedlichen Quellen, großteils ist es aber Bodenseewasser.)

Danke für hilfreiche Tips

Geändert von Grinsekatze68 (15.10.2015 um 15:36 Uhr)
Grinsekatze68 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 15.10.2015, 16:00   #2
Duras
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Hi,

Also ich hatte mit techniklosen Becken keinerlei Probleme. Heizstab war zwar vorhanden, aber keine Filterung.
Zum Besatz:
Setz mal 10 Garnelen rein. Die vermehren sich bis zu einem bestimmten Punkt und dann bleibt die Menge konstant.

Ich halte von dem Nährboden unter dem Kies nicht viel. Keine Frage, der kann hilfreich sein, wenn man Bodenzehrer hat. Aber auch so ein Nährboden gibt irgendwann mal nach. Spätestens dann muss man sowieso mit Düngestäbchen (-kugeln) düngen. Also würde ich ihn gleich weglassen. Bei der Beckengrösse würde ich sowieso auf Bodenzehrer verzichten und eher kleine Anubias und Javamoos nehmen.

Die Bakterien setzen sich überall im Becken ab. Mulm, Bodengrund, Deko, Pflanzen. Also ob du eine Wurzel reinpackst oder nicht, dass wird nicht viel ändern.

Beim Einsetzen bin ich überfragt. Ich stell das Becken auf und setz gleich Fische rein und fertig. Allerdings nur wenige. Ich kann mir nicht vorstellen, dass 10 Garnelen ein grosses Nitritproblem hervorbringen. Notfalls würde ich mir einen Nitrittröpfchentest zulegen und ein wenig messen. Gibt es Probleme, einfach Wasserwechsel und fertig.

Gruss
Sascha
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Alt 10.08.2016, 09:55   #3
Grinsekatze68
 
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So sieht das Ganze jetzt übrigens aus:

Click the image to open in full size.

20l Nano, sechseckig, mit Technik (Filter, Heizstab).

Besatz mit Perlhuhnbärblingen und Red Fire Garnelen.
Grinsekatze68 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.08.2016, 11:03   #4
radlhans
 
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Hi,

welche Abmaße hat das Becken denn?
Sieht mir ziemlich hoch im Vergleich zur Breite aus.

Zitat:
Besatz mit Perlhuhnbärblingen und Red Fire Garnelen.
Für wie viele von jeder Sorte hast du dich denn entschieden?

Grüße,
Gerd
radlhans ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.08.2016, 11:30   #5
Schneewitchen
 
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Hallo Grinsekatze!

Das scheint mir von den Maßen her aber sehr ungünstig für den Besatz mit Fischen zu sein, aufgrund der Höhe.
Da ist nicht wirklich Platz um Strecken zu schwimmen. Das würde ich den Perlhuhnbärblingen nicht antun.

Ganz ehrlich - das geht garnicht.

Edit: 30x30x44cm sind die Maße laut www


Geändert von Schneewitchen (10.08.2016 um 11:33 Uhr)
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Alt 10.08.2016, 20:00   #6
Shar
 
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Servus.

Ich vertrete ja die Ansicht, daß man Danio margaritatus durchaus in kleineren AQ gut beherbergen kann aber das auf dem Bild halte ich dann definitiv auch zu klein für eine Dauerhafte Unterbringung.

Grüße ~Shar~

Danke: (2)
Shar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2016, 08:32   #7
Stefan Bärblingfan
 
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Hallo Grinsekatze68,
die Besatzgröße 1 cm Fisch = 1 Liter (besser 3 Liter) Wasser bedeutet bei einem 2 - 2,5 cm großen Fisch, das es bei 20 Liter maximum 3 Fische wären. Davon abgesehen sind alle Nano bis 30 L für sogenannte Wirbellose (Garnelen, Krebse, ...) ausgelegt. Die Haltung von jeglicher Art Fisch bedeutet, Du müßtest mit all Deinen Möbeln in einer 10 qm Wohnung leben. Fühlst Du Dich da wohl ? Die Fische jedenfalls nicht.
Meine Frau hat in der Vergangenheit den gleichen Fehler begangen, und in einem Hexagon von 30 L bis zu 20 Fische und 5 Garnelen gehalten. Davon ein großer Antennenwels. Bis auf den Wels und die Garnelen haben wir halbjährlich den Bestand auffüllen müssen, weil die Fische nach und nach gegangen sind. Diese Dualhaltung würde ich nach heutigem Wissensstand (den ich mir hier und anderswo erst anlesen mußte) nicht wieder machen.

Schau mal hier: http://perlhuhnbärbling.de (von einem Züchter)

Danke: (1)
Stefan Bärblingfan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2016, 10:19   #8
Grinsekatze68
 
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Na ja, nachdem sich die Bärblinge munter vermehrt haben, kann ich nicht so ganz glauben, dass die sich nicht wohlgefühlt haben. Was vor sich hinleidet, poppt nicht.

Sie sind trotzdem in das 54l Aqua daheim umgezogen, weil sie meinen Garnelennachwuchs gefressen haben. Jetzt sind alle zufrieden.
Grinsekatze68 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2016, 13:45   #9
Birka
 
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Zitat:
Zitat von Grinsekatze68 Beitrag anzeigen
Na ja, nachdem sich die Bärblinge munter vermehrt haben, kann ich nicht so ganz glauben, dass die sich nicht wohlgefühlt haben. Was vor sich hinleidet, poppt nicht..
@Grinsekatze, hi
das würde ich aber nicht unterschreiben
Ob Mensch oder Tier - selbst unter den erbärmlichsten Bedingungen haben sie sich forgepflanzt
Man denke an Kriegszeiten, an ausgezehrte Hunde und Katzen in diversen Ländern - usw.
Fortpflanzung ist ein menschliches und tierisches Grundbedürfnis zur Erhaltung der Art .

Danke: (2)
Birka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2016, 22:34   #10
Sini333
 
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Mein erster Gedanke ist auch "winziges Becken- da setzt man doch keine Fische rein..."

Aber andererseits, der Vergleich Mensch-Miniwohnung ist doch recht weit hergeholt weil ich Fischen unterstelle, dass sie ganz anders denken als Menschen. Und außerdem sind ziemlich alle Aquarien gegenüber dem natürlichen Lebensraum der meisten Fische einfach nur lachhaft winzig.

Deswegen: Anhand welcher Parameter lässt sich denn frei von menschlichen Emotionen und Vorurteilen fest machen, ob ein Becken für einen Fisch groß genug ist?

Danke: (1)
Sini333 ist offline   Mit Zitat antworten
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